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AT Pro35x an Snare?

  • MatzeRockt
  • 23. August 2004 um 15:52
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    MatzeRockt
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    • 23. August 2004 um 15:52
    • #1

    Hallo,
    hat jemand Erfahrungen mit dem Pro35x von Audio Technica an der Snare?
    Es würde vom Budget her gut passen und soll ein im Moment benutztes E604 ablösen. Die Snare klingt mit dem Sennheiser zu muffig und ich erhoffe mir von dem Kondenser ein wenig frischen Wind "oben rum".
    Spricht irgendwas dagegen oder gibt es in dem Preissegment sogar noch nen besseren Vorschlag?

    Wichtig wäre auf jeden Fall die Clipfähigkeit ohne eigenes Stativ.

    Grüße
    Matze

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • Fossi
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    • 23. August 2004 um 20:29
    • #2

    Wenns mal schnell gehen muss, oder bei kleineren VAs nehm ich oft ein pro35x.
    Klingt imho sehr natürlich, auch ohne grosses Verbiegen des EQs.
    Auf jeden Fall mal ausprobieren.

    Sonst nutz ich diese Clips meist für Toms oder Gebläse.
    Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, das Mikro ist ein echtes Allroundtalent.

    Einzigster Minuspunkt ist das Kabel, falls es der Hi-Hat-Maschine mal zu Nahe kommt ist es hin, da sollte man Vorsicht walten lassen.
    Auch auf Festivals mit mehreren Bands würde ich davon abraten, da die lieben Drummer meist recht unsanft damit umgehen (beim Umbau etc.)

    blubb.

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    • 23. August 2004 um 20:46
    • #3

    Hallo,
    danke für die fixe Antwort. Es ist für einen einzigen Schlagzeuger gedacht, die komplette Kapelle (Bläser) sind schon mit Clipmics mit recht filigranen Kabeln ausgestattet - sprich die wissen dass sie da acht geben müssen. Und wenn du sagst das es neben Tom und Blech auch für Snare funktioniert, werd ich mal zuschlagen.

    Grüße
    Matze

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • wora
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    • 25. August 2004 um 11:12
    • #4

    das pro35x klingt an der snare und den toms wirklich gut.

    einziger kritikpunkt ist die rückwärtige empfindlichkeit gegen hohe frequenzen. da ist das SM57 besser.
    man sollte es so anbringen, das die hihat nicht direkt hinter dem mikro ist.

    andererseits kann man diese eigenart auch ausnutzen für kleinere gigs, wo man kein hihat mikro stellen will/kann. genau dort ziehe ich es dem 57er vor...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    MatzeRockt
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    • 25. August 2004 um 11:24
    • #5

    Hallo,
    wie stark ist dieser rückwärtige Effekt. Kannst du nen "Öffungswinkel" bestimmen oder einen Mindestabstand nennen bei dem dieser Effekt vernachlässigbar wird?

    Grüße
    Matze

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • wora
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    • 25. August 2004 um 11:58
    • #6

    na ja, es wird nie so gut nach hinten dämpfen wie das 57er, aber die höchste empfindlichkeit scheint es mir wirklich bei 180° zu besitzen.

    wenn man ein bisschen ausprobiert kann man aber schon ne gute position finden. da du es sowieso nur bei einem bestimmten drummer einsetzt, hast du da ja gute chancen.

    wenn du mehr punch von der snare willst, dann geh ganz nahe ans fell. da werden dann natürlich im verhältniss auch die einflüsse von anderen schallquellen geringer.
    wenn sie etwas mehr obertöne haben soll, dann stell das mikro mit seinem schwanenhals fast senkrecht nach oben - die kapsel natürlich immer richtung snare.
    ich halte es möglichst so, das die kapsel so im 90°-120° winkel zur hihat ist.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Peerless
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    • 27. September 2004 um 15:33
    • #7

    ansosten t-bone e800(oder so ähnlich). klingt gut, ist hypermässig laut und kostet 39öcken incl allem zubehör :wink: wobei die clipfähigkeit leider auf der strecke bleibt... wie ich gerade sehe...

    http://www.ae-rental.de

  • pascal
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    • 27. September 2004 um 22:20
    • #8

    Für deinen Fall würde ich dir absolut das Beyerdynamic Opus 88 empfehlen, mit dem ich bei der Snare ganz hervorragende Ergebnisse erziele !
    Habe es seit einem halben Jahr aus dem gleichen Grund, den du hier angibst, ich wollte einen prickelnderen Snaresound.
    Und es ist recht günstig. Ein echter Tipp. Hier im Forum setzt es noch jemand für Snare ein, ich weiß jetzt aber nicht mehr, wer.

  • rockline
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    • 28. September 2004 um 19:18
    • #9

    Das besagte Mikro haben wir des öfteren mit zu Veranstaltungen. Dabei nutzen wir es zu 80% für Bläser, hin und wieder auch für Drums. Bei leisen, gut dynamischen Bands klappt das sehr gut. Für Rocksachen mag ich es weniger. Zu viele Einstreuungen des Gesamtsounds.

    Speziell zur Snare: guter, eher glasiger Sound. Fällt mir sofort auf! Vor einigen Wochen hatten wir 2 Tage große Baustelle wo ich permanet FoH Mix getätigt hatte. Die Kollegen an der Bühne hatten ständig andere Bands und Künstler auf und abgebaut. Typisches, größeres Festival! Das Pro 35xx kam dabei ständig für Snarebottom zum Einsatz, oben wurde immer mit Beta 57 mikrofoniert. Bekanntlich klingt jede Snare anders, mal mehr mal weniger toll!
    Bei einer Band mit fixem Stageplan (ohne Snarebottom) wurde auf die schnelle das Pro 35 oben für die Snare verwendet. Ich bekam am FoH jedoch keine Info darüber (interessiert mich im Grunde ja auch nicht) und konnte mich während des 1 stündigen Gigs der mir bestens bekannten Folkrockband nicht mit der Snare anfreunden. Erst beim Changeover zur nächsten Band (wo ich aus zeitlichen Ablaufgründen beim Umbau flott mitgeholfen hatte) sah ich das Pro 35xx auf der Snare!!
    Booommm........... Recht gehabt - mein Eindruck täuschte nicht: für Snare von oben nicht so ganz mein Fall.

    Also ein Mikro mit Erkennungswert da Electret statt dynamisch. Man merkts nahezu blind! Ob es einem besser gefällt muß man selbst entscheiden - schlecht ist es auf keinen Fall, nur anders :wink:
    Stefan

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