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Akustische Band nur mit zwei Großmembranen?

  • Jeremy
  • 14. September 2004 um 15:10
  • Jeremy
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    • 14. September 2004 um 15:10
    • #1

    Ein Seitenausstieg aus diesem Thread und gleichzeitig ein neues Thema:

    Was haltet Ihr davon, eine akustische Band (dh. z.B. eine Bluegrass-Combo, ein Saxophonquartett, eine Dixiband, eine Bigband etc. ...) nicht einzeln pro Instrument, sondern lediglich mit zwei Großmembranen abzunehmen und auf die PA zu geben?

    Wie würdet Ihr vorgehen, wenn dabei nicht immer ein eigener Techniker vor Ort ist, sondern das ganze von der Bühne aus gefahren werden muss?

    Hat man da überhaupt eine Chance, dass das klappt?

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Loloverde
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    • 14. September 2004 um 16:45
    • #2

    Howdy

    Wie ich auf verschiedenen DVDs ("Down from the mountain") gesehen und gehört habe, klappt es mit einem Mikro ganz gut. Wobei ich den Verdacht habe, daß der Kontrabass extra abgenommen wird, weil der immer etwas abseits steht und man ihn trotzdem sehr gut hört.

    Mit zwei Mikros steigerst du die Rückkopplungsempfindlichkeit. Außerdem: Wenn retro, dann Mono :wink:

    Wichtig ist da meiner Meinung nach auch die Akustik auf der Bühne. Wenn auf der Bühne komische Reflexionen sind, kommen die auch zu 100% auf die PA. Hier gilt wohl noch mehr das Garbage In = Garbage out Prinzip.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Pfälzer
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    • 14. September 2004 um 21:12
    • #3

    Hallo Jeremy,
    mit ähnlichem Aufwand habe ich bei Klassik geschichten schon super Ergebnisse erziehlt.
    Und zwar neme ich eine Checklin-scheibe von Mikrofonbau Haun in Verbindung mit 2 Sennheiser ME62/K6P oder ME64/K6P (Kugel oder Niere) je nach dem wieviel Raumakustik ich drin haben will.

    Klar gehts besser, aber den Kunde kostets fast nichts und liefert Ergebnisse von denen ich immerwieder bestätigt bekomme das sie (also die Kunden) schon schlechtere Aufnamen in Studios für weitaus mehr Kohle gemach bekamen.

    Insbesondere Kritisch abzunehmende Instrumente wie Flügelhörner klingen mit dieser Methode genial.

    Gruß Wolf

  • tufkamar
    Gast
    • 15. September 2004 um 08:09
    • #4

    Hab' das schon öfters bei rein akustischen "Klassik"-Combos gemacht (4x Flöte, Djembe, Trommel, Drehleier, Krumhorn, Gitarre, Gesang, div. Percussion-Gerümpel) - und sehr gute Erfahrungen damit.

    Du bekommst halt das auf die PA, wie die Kombo auch unverstärkt klingt - sollte also ein Instrument dabei sein, welches ohne jeweils diskrete Abnahme der einzelnen Instrumente zu laut oder zu leise ist - dann ist es halt auch im "Mix" zu laut oder zu leise. Bei homogenen Combos funzt es aber problemlos.

    Toll ist dann natürlich auch, wenn man die PA möglichst weit weg von der Bühne stellen kann und die Bühne zu PA hin schalldicht ist (z.B. mit Molton abhängen) - und natürlich entsprechende Mikros, die sich entsprechend gerichtet einstellen lassen...

  • microsound.de
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    • 15. September 2004 um 09:45
    • #5

    Es funktioniert bei Blue Grass ganz gut.
    Auf jeden Fall nur ein Mikro nehmen, um das sich die Musiker im Halbkreis stellen.
    Lautstärke ist sehr begrenzt, weil doch eine große Feedback-Gefahr da ist (hängt stark von der räumlichen Situation ab).
    Eventuell können Stütz-Mikrofone nötig sein (z.B. Mandoline).
    Für Kontra-Bass ist ein zusätzliches Mikro nötig.
    Man kann dazu ein SM57 zwischen die Saiten unterhalb vom Steg stecken. Dann hat der Basser Bewegungsfreiheit und die Optik ist auch nicht gestört.

  • Toff
    Profi
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    • 21. September 2004 um 17:46
    • #6

    Jeremy: Warum Großmembranen?
    Es grüßt der Toff

  • Jeremy
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    • 21. September 2004 um 20:10
    • #7
    Zitat von "Toff"

    Jeremy: Warum Großmembranen?

    Das ist wohl eher eine Glaubensfrage. Ich denke halt, dass die am universellsten sind ... z.B. kann der Solist einfach ein wenig näher ran gehen, und es passt immer noch einigermaßen.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Jeremy
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    • 21. September 2004 um 20:21
    • #8
    Zitat von "Toff"

    Jeremy: Warum Großmembranen?

    Das ist wohl eher eine Glaubensfrage. Ich denke halt, dass die am universellsten sind ... z.B. kann der Solist einfach ein wenig näher ran gehen, und es passt immer noch einigermaßen.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Peter Z
    Beiträge
    125
    • 10. März 2006 um 12:42
    • #9

    Habe diesen thread wiederbelebt. Vor 2 Wochen spielten wir in einem winzigen Country-Club und setzten 2 Großmembraner und 2 Kleinmembraner zur Abnahme von 8 Musikern ein (7 x instr, 6 x vox).

    2 Studio Project B1 dienten für je 3 Musiker vorne hinten gabs noch je ein KEL HM-1 für Kontrabass und snare/vox. Habe sicherheitshalber meine billigsten Mikros eingesetzt.

    Kurzum: es war für diesen Kleinstevent die optimale Beschallung. Alles wurde sauber und kompakt über die Hausanlage (4 besch... LD 2-weg-Boxen mit 8" Bass und ein winziger Yamaha Mixer) übertragen. Ausnahme: die Dobro und eine Stimme kamen etwas zu leise rüber. Das nächste Mal werden wir uns besser aufstellen.

    Ich war jedenfalls von den Socken wie einfach und gut es funktionierte. Vorteilhaft war der wirklich gut klingende Raum.

    Das wars auch schon - möglicherweise für einige von Euch interessant.

    LG
    Peter

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