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Monitormischer und FOH-Mischer anschliessen ? :lol:

  • Bass-Steve
  • 22. September 2004 um 14:21
  • Bass-Steve
    Beiträge
    18
    • 22. September 2004 um 14:21
    • #1

    Hallo,
    mich würde interessieren, wie ich am Besten die Mics und Instrumente einer Band in zwei Mischer einspeisen kann, damit man auf der Bühne den Monitorsound selbst regeln kann. Das Signal am FOH-Mischer soll nicht verändert werden.

    Gibts es da spezielle Vorverstärker, die zwei Ausgänge besitzen, oder reicht es, das Signal auf zwei XLR-Stecker zu löten ??
    Wie gehe ich am Besten vor ?


    vielen Dank
    Bass-Steve :lol:

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 22. September 2004 um 14:24
    • #2

    Entweder du nimmst einen Splitter oder du lötest dir Y-XLR Kabel...
    Bei manchen Pulte n gibt es auch einen "Direct Out" sind aber meistens leider Klinken und auch leider nicht bei allen (z.b. A&H GL) wirklich direkt...

    Gruß Matthias

  • HMPF
    Profi
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    618
    • 22. September 2004 um 14:29
    • #3

    Entweder über Y-Split oder eben über Übertrager. Direct Out funktioniert so nicht, da ein Direct Out immer abhängig vom Fader arbeitet.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • Bass-Steve
    Beiträge
    18
    • 22. September 2004 um 14:42
    • #4

    Also reichen Y-XLR Kabel aus, oder gibts da sowas als 19- Zoll-Einschub zu kaufen ?

  • JS-Sound
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    4
    • 22. September 2004 um 14:57
    • #5

    HMPF:
    Direct Outs arbeiten nicht immer abhängig vom Fader, bei vielen Pulten sind sie Prefader oder aber schaltbar!
    Wenn du geschrieben hättest abhängig vom Gain-regler, dann wäre es eher ok gewesen :mrgreen:

    Gruß JS

  • Hami
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    2
    • 22. September 2004 um 15:55
    • #6

    Da wir uns hier nicht im Einsteigerbrett befinden, möchte ich ganz klar auf eine Stage- Splitbox verweisen. Y-Adapter sind kleine Helferlein, mehr nicht.

  • PA-Peter
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    • 22. September 2004 um 17:43
    • #7

    Stagebox mit Trafosplit wäre die 1. Wahl...
    ...wenns ganz edel sein soll auch ein aktives Split-System!

    Die einfache Y-Splittung ist eher...
    ...sagen wir, Suboptimal!

    Gruß
    Peter

    PA-Peter
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    http://www.rieckmedia.com

  • HMPF
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    • 22. September 2004 um 23:18
    • #8

    JS-Sound: nimm ich jetzt mal so hin, mir ist allerdings noch kein Pult untergekommen, bei dem das so wäre. allerdings mache ich auch eigentlich nie irgendwas mit direct out.

    PA-Peter: wo ist denn der vorteil bei einem aktivem splitt-system? Ich habe bisher nur mit passiven Splittern von proco und connex gearbeitet und hatte daran nix auszusetzen.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • Marcel
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    2.348
    • 23. September 2004 um 16:44
    • #9
    Zitat von "HMPF"

    JS-Sound: nimm ich jetzt mal so hin, mir ist allerdings noch kein Pult untergekommen, bei dem das so wäre. allerdings mache ich auch eigentlich nie irgendwas mit direct out.

    Da hat er schon recht. Selbst bei meinem krüppeligen Spirit SX 20 kann ich die Direct Outs von Post- auf Pre-Fader umstellen ;)

    Was bitte ist der Unterschied zwischen einem passiven und aktiven Splitter?

    Grüße
    Marcel

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 23. September 2004 um 20:19
    • #10

    Ein aktiver Splitter ist mit aktiver Verstärker-Elektronik ausgestattet!
    Du hast ja je Kanal einen Preamp!

    Größter Vorteil dieser Sache: Pegel!! Denn bei einem aktiven Splitter schickst Du immer Line-Pegel aufs Core!

    Es gibt noch viele weitere Vorteile (auch ein paar Nachteile, ist klar!), das würde jedoch diesen Thread sprengen....

    PA-Peter
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  • Marcel
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    2.348
    • 23. September 2004 um 22:56
    • #11

    Danke für die Erklärung :) Ist ja eine ganz nette Sache, nur wird einer der Nachteile wohl der Preis sein nehme ich mal an?!

    Wie macht man das denn dann bei Live-Recording? Also FOH, Monitor und dazu noch der Ü-Wagen oder das Recordingmobil (oder beides). Wird dann einfach nochmal gesplittet, oder nimmt man in dem Fall die Direct Outs wie bei kleineren Sachen? Ich meine jetzt eher größere Konzerte von R. Williams, Anastacia, Phil Collins etc.
    Bei Udo Jürgens (Surroundmitschnitt) meine ich zumindest ein Multicore entdeckt zu haben was aus dem Saal führte von den beiden DM2000 weg.

    Grüße
    Marcel

  • stille
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    • 23. September 2004 um 23:29
    • #12

    Stagebox mit zus. Aktivsplitt -->
    Muco aus der Halle in den LKW und dann mit gesonderter Bearbeitung aufs
    Band/ins Protools oder was auch immer.

    Sowas wird dann von Firmen gemacht die sich auf's Live-Recording spezialisiert haben:

    Z.B. die hier:

    http://www.levoyageur.com

    Ist dann halt richtig amtlich.
    Wenn ich mich nicht irre, haben die z.B: Pink Floyd "Pulse" aufgenommen

    PS: und SCH...-Teuer

    Truck meiner Wahl wäre dann wohl Nr. 2 (Neve VR Rulez) <träum>

  • niggles
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    • 24. September 2004 um 02:14
    • #13

    OT:

    Zitat von &quot;Stille&quot;

    Truck meiner Wahl wäre dann wohl Nr. 2 (Neve VR Rulez) <träum>

    Als Kunde vielleicht, aber als Betreiber? Anschlußwert=Abwärme 4kW, Pultbetrieb ohne laufende Klima unmöglich, ständige Ausfälle der Schaltlogik durch Kontaktprobleme (ausgelöst durch die extremen Temperaturschwankungen) und nach 5-8 Jahren sind 6000-8000 Kondensatoren reif zum Austausch weil sie durch die hohen Temperaturen im Pult austrocknen...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • stille
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    32
    • 24. September 2004 um 10:31
    • #14

    OT: niggles: ist imho aber trotzdem eines der am besten klingenden und
    flexibelsten Studiopulte.
    Vom Wartungsaufwand sind Neve Analogpulte unbestritten Horror! Darum
    werden sie ja auch in vielen Studios (leider) durch SSL ersetzt.

  • PA-Peter
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    • 24. September 2004 um 12:46
    • #15

    Gerade bei langen Kabellängen macht der aktive Splitter Sinn!
    Warum setzt denn z.B. der WDR in seinen Ü-Wagen aktive Splitter ein?

    PA-Peter
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  • K-Ulrich
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    614
    • 24. September 2004 um 12:57
    • #16
    Zitat von &quot;PA-Peter&quot;

    Gerade bei langen Kabellängen macht der aktive Splitter Sinn!

    Schon richtig, aber vielleicht sollte man gerade fuer einen kleinen Verleiher auch ein paar Nachteile nennen,z.B. ,dass man einen Aktiv-Split nur in eine Richtung nutzen kann und somit noch eine weitere Box mit Tie-Lines braucht (fuer alles, was man zur Buehne schicken will)
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 24. September 2004 um 14:05
    • #17

    Dafür habe ich ja die Returns im Kabel...
    ...wenn die nicht reichen, muß halt ein 2. Return-Core an den Start (das sind dann aber schon größere Nummern)!

    Trotzdem hast Du schon recht: für den kleinen Vermieter/Dienstleister lohnt es sich nicht, soviel Kohle ins MuCo zu stecken!
    Bei mittleren & großen Firmen ERWARTE ich jedoch genau das!
    Nur mit schlüssigen Konzepten kann man vernünftig arbeiten...
    ...alles Andere ist Spielerei!

    PA-Peter
    ****
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  • Hubert Barth
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    • 24. September 2004 um 16:55
    • #18
    Zitat von &quot;Marcel&quot;

    Wie macht man das denn dann bei Live-Recording? Also FOH, Monitor und dazu noch der Ü-Wagen oder das Recordingmobil (oder beides). Wird dann einfach nochmal gesplittet, oder nimmt man in dem Fall die Direct Outs wie bei kleineren Sachen?

    Ein amtlicher Splitter hat üblicherweise mindestens 3 Ausgänge, da ist dann Recording gleich mit abgedeckt.
    Billig ist das natürlich nicht, rechne mal mindestens 100€ pro Kanal wenn es was ordentliches sein soll, Systemverkabelung mit Multipins noch nicht eingerechnet.
    Mit Aktivsplit hättest Du den Vorteil daß Du mit dem Linesignal gleich auf einen HD Recorder gehen kannst.

  • gerald1
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    1.142
    • 24. September 2004 um 17:42
    • #19

    Amtlicher Splitter , üblicherweise 3 Ausgäng, ist sicher ein Tipfehler :!:
    100 Euro je Kanal. 8)
    Bin ich da nicht so auf dem neusten Stand :?:
    Sicher meinst Du die beiden mit den 3 Buchstaben. :D
    Sind die so günstig geworden? :roll:
    Gerald1

  • ds-audio
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    • 24. September 2004 um 18:24
    • #20

    Gemeint sind sicherlich die nackten Trafos oder passive Splitter mit
    Gehäuse. Da kommt der Preis irgendwie hin.
    Meine Erfahrungen: im (semi)professionellen Bereich sind passivsplitter
    in der Stagebox bzw. Racksplitter (Proco) völlig ausreichend und auch
    betriebssicher und vor allem bezahlbar. Bislang hatte ich noch keine Kunden, die Probleme hatten. Selbst Radio/TV akzeptiert das gelegentlich,
    wenns jedoch TV-oberamtlich werden soll, bestehen die darauf eigene
    Splitter/Verteiler zu setzen, BSS Neumann usw. Das ist aber ne andere Liga. Und da wir auch nur mit "oberamtlichen" Verleiern gearbeitet.

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
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