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Thermoabschalter in Kabeltrommel Pflicht?

  • Stephan Graeske
  • 9. Oktober 2004 um 23:02
  • Stephan Graeske
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    • 9. Oktober 2004 um 23:02
    • #1

    Ganz simple Frage: Darf ich eine Schilltrommel kaufen und ein Stromkabel aufwickeln? Oder muß das Teil mit einem Thermoabschalter ausgerüstet sein, um es für Stromkabel zu nutzen?

    Rahmen: Ich würde es selber für unsere Zwecke nutzen und weiß auch, über die Notwendigkeit des Abrollens.

    Welche Gesetze / Vorschriften existieren, wo sind die Grenzen?

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Audiowerk
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    • 10. Oktober 2004 um 05:58
    • #2

    Willst Du Dosen in die Trommel einbauen?

    Wenn Du bloß Kabel drumwickelst, kann das unmöglich verboten sein - warum auch? Bei den Standardkabeltrommeln mit Rasenmäherkabel gibts doch auch keinen Thermoschalter (meine die Modelle ohne eingebaute Dosen, sondern mit Kabelkupplung und Kabelstecker). Die könnte man auch aufgewickelt betreiben, obwohl sie keinen Thermoschalter haben. Und weils sie in jedem Baumarkt zu kaufen gibt, muss folglich auch das rechtens sein, was Du vorhast.

  • skyper
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    • 10. Oktober 2004 um 06:32
    • #3

    Herzlichen Dank für diesen hervorragend recherchierten Beitrag, lieber "starstage". Meine Kristallkugel hat mir das gleiche Ergebnis geliefert. Leider waren die VDE- und DIN-Normen leicht im Nebel verschwommen, deswegen:
    Denk doch einfach mal darüber nach, deinen Rasenmäher im Forum für kleingärtner oder sonstwo zu verkabeln, statt hier Deiner Phantasie freien Lauf zu lassen.
    Grundsätzlich sind die angesprochenen Baumarktdinger nur wenige Meter lang. Die erwähnten Schill-Trommeln bieten aber je nach Baugröße durchaus platz für hundert oder mehr Meter Kabel, selbst bei 3x2,5 mm². Und da können bei voller Belastung mit 16A im aufgerollten Zustand neben dem von Onkel Ohm festgestelten Gesetz schon die eine oder andere Feldwirkung zusätzlich auftreten, die für eine thermische Belastung durchaus interessant sein könnten.

    Die Frage ist gar nicht so dumm gestellt, und mit viel Glück meldet sich ja noch einer der Leute, die auch zu anderen Fragen der Elektrotechnik schon erfreulich detailliert Auskunft geben konnten. Wäre echt schade, wenn diese die Lust an der Debatte verlieren, weil sie sich erst über Unmengen völlig überflüssiger Beiträge aufregen müssen.
    Vielleicht mal unter "starSEARCH" anfragen, die suchen auch immer wieder Leute, die von Ihrer Meinung überzeugt sind...

    Im Sinne von Dieter Nuhr: Wenn Du keine Anung hast, einfach mal...

    Sorry, bin halt latent a bisserl sarkastisch, aber es sind einfach zu viele Armleuchter im Forum unterwegs, da entscheidet die statistisch Streuung, wen es mal erwischt.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • HKL
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    • 10. Oktober 2004 um 11:06
    • #4

    skyper
    Bei aller Liebe mein lieber skyper. Dein Ton ist schlecht!!
    Desweiteren entnehme ich deiner Spezifikation der Frage sowie der ersten Antwort, das Du entweder sehr jung bist oder nur mal eine Diskussion anstossen wilsst.
    Zitat:
    "Die erwähnten Schill-Trommeln bieten aber je nach Baugröße durchaus platz für hundert oder mehr Meter Kabel, selbst bei 3x2,5 mm². Und da können bei voller Belastung mit 16A im aufgerollten Zustand neben dem von Onkel Ohm festgestelten Gesetz schon die eine oder andere Feldwirkung zusätzlich auftreten, die für eine thermische Belastung durchaus interessant sein könnten. "
    Ich dachte Du weisst um die Problematik des Abrollens?
    Zum Fragen!
    Es gibt einfache Fragen. Die können mit Ja und Nein beantwortet werden.
    Es gibt schwierige Fragen. Die Antworten dauern etwas länger.
    Es gibt komplexe Fragen. Um diese zu beantworten, müssen eine Reihe von Voraussetzungen geklärt werden.
    Ich bin Technischer Fachwirt der Elektrohandwerke, dazu gehört unter anderem der Elektromeister. Ansonsten arbeite ich bei einem schweiz - schwedischem Konzern in der Antriebstechnik.
    Wenn Du diese Frage so stellst, muss ich Dir leider mitteilen das Du die Leute die Du erreichen willst nicht bekommst.
    #
    Soviel Zeit für habe einfach nicht. Ich vermute das die anderen es auch nicht haben oder haben wollen.
    #
    Grüsse
    Holger Klintworth

  • skyper
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    • 10. Oktober 2004 um 13:50
    • #5

    Entschuldigung, habe registriert, daß der post nicht den richtigen Tonfall getroffen hat,
    ich entschuldige mich hiermit verbindlich und offiziell bei starstage, habe die message verstanden, und werde sie mir zu Herzen nehmen.

    Finde es aber schön, daß sich schon der erste eingeklinkt hat, der von Berufswegen hier ein vertrauenswürdiges Ergebnis liefern könnte. Die Frage ist ja wie bereits erwähnt, nicht dumm gestellt. Die Sache mit der Abrollerei ist mir durchaus bewußt, daher verwende ich wann immer möglich Single-Kabel, auch wenn die mit 50 oder mehr Metern am Stück im Handling ein wenig ungemütlich sind.
    Ich bin mir aber sicher, daß verschiedenste selbstbestückte Kabeltrommeln im Umlauf sind, die (durch dumme Umstände oder Unwissen) auch mal im nicht völlig abgerollten Zustand betrieben werden, und für diesen Fall sind ja eben in den Consumer-Kabeltrommeln die entsprechenden Schutzeinrichtungen vorgesehen.
    Ich ziehe mich hiermit aus dieser Runde zurück, würde mich aber trotzdem freuen, wenn noch ein fundiertes Ergebnis zustande kommen würde.

    in diesem Sinne einen besinnlichen Sonntag.

    mfg, Skyper

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  • buzz
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    • 10. Oktober 2004 um 14:47
    • #6

    Hallo liebeGemeinde,,

    ich habe mal ein Wenig gestöbert und bin dabei auf folgende Sachverhalte gestossen:

    Leitungsroller müssen nach VDE 0620 Teil 300 (für Hausgebrauch und ähnlich Zwecke)
    bzw. nach VDE 0623 Teil 2 (für industrielle Zwecke)
    hergestellt sein.

    Leider liegen mir beide VDEs derzeit nicht vor, daher bislang keine weitere Info verfügbar.

    Laut Hösl/Aix/Busch (Die vorschriftsmässige Elektroinstallation, 17. Auflage, Hüthig Verlag Heidelberg,2000) ist der Thermoschalter o.Ä. verbindlich gefordert: "Leitungsroller müssen mit Thermo- oder Überstromauslösern ausgerüstet sein, die eine sogenannte Freiauslösung haben und sich nicht selbsttätig rücksetzen" (Seite 408).

    Falls jemand schneller als ich auf die entsprechenden VDEs zugriff haben sollte, möge derjenige bitte entsprechende Zitate posten.

    Die Sache mit den Rasenmähertrommeln sehe ich so, dass es sich dabei nicht um Leitungsroller im eigentlichen Sinn handelt, sondern um eine normale Verlängerunsleitung , welche auf einer Wickelvorrichtung aufbewahrt wird, und bei jeder Benutzung vollständig ausgerollt werden muss. Es leben die Grauzonen!!!

    Dabei handelst es sich allerdings ausdrücklich um meine persönliche Meinung, welche (noch) nicht mit entsprechenden Normverweisen abgesichert ist!

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • Audiowerk
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    • 10. Oktober 2004 um 16:02
    • #7
    Zitat von "buzz"

    Die Sache mit den Rasenmähertrommeln sehe ich so, dass es sich dabei nicht um Leitungsroller im eigentlichen Sinn handelt, sondern um eine normale Verlängerunsleitung , welche auf einer Wickelvorrichtung aufbewahrt wird, und bei jeder Benutzung vollständig ausgerollt werden muss.

    In meinem Leichtsinn war ich jetzt davon ausgegangen, dass Stephan seine Schilltrommel auch als eine solche Wickelvorrichtung benutzen will und das Kabel folglich bei Benutzung vollständig ausgerollt wird. Gut, auf so eine orange Trommel passt mehr Kabel drauf. Aber ob jetzt eine kleine Trommel brennt oder eine große, das ist doch wurscht. Brennen können sie mit aufgerolltem Kabel und hoher Belastung beide sehr gut. Ob die eine jetzt schneller wegschmort oder heißer brennt, halt ich für eine müßige Frage, um es mal praktisch zu betrachten.

    Stephan, gedenkst Du die Kabeltrommel in aufgerolltem Zustand zu betreiben?

  • Markus Verza
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    • 10. Oktober 2004 um 19:54
    • #8

    Noch ein paar Worte von "Amts" wegen

    @ startage (und andere)
    bitte Im Rigging und Stromteil geht es um Wissen und nicht um Meinung.
    - hier darf jeder Fragen
    - hier darf jeder Dinge die er nicht sicher weis als Nachfrage stellen
    - aber nur wer sicher Antworten kennt und diese möglichst mit Quelle hier nennt sollte Antworten.
    Wir müssen in jedem Fall vermeiden das Halbwahrheiten durch wiederholungen zu Gesetzen werden.
    Auch Totschlagargument wie -das ist verboten, - das mus TÜV abgenommen werden sind als Pauschalurteile hier überflüssig.

    Also bitte er lesen, dann denken, dann schreiben. Das erspart da auch die Nachfragen.

    @ skyper
    Wir haben ja schon über die Form der Post gesprochen. Die Tatsache das er sich entschuldigen kann finde ich gut. Inhaltlich hat er ja nicht unrecht s.o. An der Form arbeiten wir noch.

    HKL
    Danke für deinen Beitrag.
    Ein gutes Beispiel wie man ohne "Behauptungen" und platten Aussagen durch kleine wichtige Details der Lösung einen Schritt näher kommt.

  • Kracky
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    • 10. Oktober 2004 um 21:09
    • #9

    Ein wirklich interessantes Thema. Wie sieht das dann aus mit Gerätetrommeln bzw. Lastmulticoretrommeln? Wie soll oder kann man dort eine Thermosicherung einbringen?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • Markus Verza
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    • 10. Oktober 2004 um 21:16
    • #10

    LAKA Trommel, gibt es so was ?
    Hab ich noch nie gesehen, mach mal Foto.

  • Kracky
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    • 10. Oktober 2004 um 21:51
    • #11

    Ja, ich kenne Verleiher die haben ihr Lastmulticore auf Schilltrommeln im Haubencase. Bilder wird wohl schwer werden da ich die nicht oft sehe.

    Sind sogenannte Aufbewahrungshaspeln, oder auf gut deutsch Leergerätetrommeln auf die du wickeln kannst was du möchtest.

    Siehe Schill

    http://www.schill.de

    Produkte -> Katalog -> Baukabeltrommeln -> Aufbewahrungshaspeln

    Und ehrlich gesagt fand ich das ganze nichtmal schlecht.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Kracky
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    12.055
    • 10. Oktober 2004 um 22:03
    • #12

    Kleiner Zusatz noch, wir haben z.B. in einer Systemverkabelung einer Anlage auch je eine Schilltrommel mit 18x2,5mm² pro Seite. Macht Dryhire an Nichttechniker um vieles einfacher.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • Apostoli
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    • 10. Oktober 2004 um 22:18
    • #13
    Zitat

    VDE 0620 Teil 300 September 1997
    ...

    1 AnwendungsbereichDiese Norm gilt für Leitungsroller nur für Wechselstrom mit einer nicht abnehmbaren flexiblen Leitung mit einer
    Bemessungsspannung über 50 V und bis 250 V bei Leitungsrollern für Einphasen-Wechselstrom und über 50 V
    und bis 440 V für alle übrigen Leitungsroller sowie einem Bemessungsstrom bis 16 A. Sie sind für den Hausgebrauch,
    im Handel und für leichte Industrieanwendungen und ähnliche Zwecke, entweder in Innenräumen oder im
    Freien, mit besonderem Bezug auf die Sicherheit bei bestimmungsgemäßem Gebrauch vorgesehen.
    Diese Norm gilt nicht für:
    - Leitungsroller mit einer abnehmbaren flexiblen Leitung;
    - in Geräte eingebaute Leitungsaufwickler.

    ANMERKUNG: Anforderungen an in Geräte eingebaute Leitungsaufwickler sind in EN 60335-1 und EN 60335-2-2 festgelegt.
    Leitungsroller nach dieser Norm sind zum Gebrauch bei Umgebungstemperaturen geeignet, die üblicherweise
    25 ûC nicht übersteigen, gelegentlich jedoch 35 ûC erreichen. Für Stellen, an denen besondere Bedingungen vorliegen
    ...

    Alles anzeigen

    Somit handelt es sich bei den genannten "Kabeltrommeln" nicht um elektrische Betriebsmittel und die VDE greift nicht.

    Also müssen auch keine Thermoabschalter eingebaut werden.

  • Stephan Graeske
    Profi
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    1.217
    • 10. Oktober 2004 um 22:56
    • #14

    Vielen Dank für Eure Antworten. Ich verstehe, daß Ihr erst weitere Informationen braucht, um eine konkrete Antwort geben zu können.

    Ich weiß um die Notwendigkeit der Abwicklung von Trommeln. Diese wird jedoch nicht durch die Spannung verursacht, sondern durch den Strom. Die thermische Energie (was ja unser Problem ist) entsteht einerseits durch die Reibung des fließenden Strom durch den Leiter, andererseits durch die Spulenwirkung, welche ebenfalls vom fließenden Strom verursacht wird. Daraus resultiert, daß eine Kabeltrommel nicht grundsätzlich abgerollt werden muß, sondern lediglich in Relation zur Belastung. Kurz: Die Menge des abzuwickelnden Kabels hängt (auch) vom Strom ab, welcher das Kabel durchfließt. Hierzu gibt es in der Nachrichtentechnik Tabellenbücher, welche darüber (durch Kennlinien) Auskunft geben.

    Im Baumarkt wird der Themoschalter eingebaut, weil der Nutzer von solchen Dingen keine Ahnung hat. Ich hatte es nicht genug betont, in meinem Fall geht es jedoch darum, daß nur ICH diese Trommel nutze und selber weiß, wie viel ich abzurollen habe. Daher ist die Frage, ob dieser Thermoschalter gesetzlich auch dann vorgeschrieben ist, wenn der Nutzer genügend Wissen um das Problem hat.

    Konkret soll eine Trommel 5G2,5 gebaut werden, welche am Kabelende 1x CEE16 Stecker und im Trommelkern 3x Schuko (je Phase 1 Stück) besitzt. Die Din-gemäße Verkabelung wird vom Meister geprüft. Die Länge des Kabels beträgt 50m. Sinn der Trommel ist die Versorgung des FOH mit Strom. Aufgrund der üblichen Entfernung von FOH - Bühne, wird ohnehin minimal 30m abgerollt, bei den letzten 20m hängt es von der Location ab. Oft reicht die Trommel nicht. Belastet wird die Trommel lediglich mit einem Pult sowie Siderack, d.h. es geht um sehr wenig Belastung.

    Ich persönlich sehe den Thermoschutzschalter als Fehlerquelle und möchte meinen FOH-Strom nicht damit “riskieren”. Die 3 Phasen beim FOH brauche ich nicht wegen der Belastung, sondern als Havaria, falls eine Phase ausfällt.

    Nun, nach diesen Details wünsche ich mir nochmal fundierte Antworten (bitte nur die, die es wirklich wissen), ob der Thermoschalter gesetzlich / bezügl. den Vorschriften notwendig ist, oder im konkreten Fall weggelassen werden darf.

    Danke und Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • djobi
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    1
    • 10. Oktober 2004 um 23:24
    • #15
    Zitat

    Diese Norm gilt nicht für:
    - Leitungsroller mit einer abnehmbaren flexiblen Leitung

    Spreche ich in diesem Fall dann nicht von einer sog. Gerätetrommel (vgl. Rasenmäherzuleitung) ?

    Der andere Fall wäre doch dann eine Kabeltrommel mit fest angeklemmten Kabel an den daran befindlich Steckdosen; bei welchen als Umkehrschluss Thermoschalter vorgeschrieben sind ?

    Bei deiner Trommel mit Aufsplittung CEE auf 3 16A wäre doch damit ein Thermoschalter vorsgeschrieben, da das Kabel nicht abnehmbar ist ?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • Apostoli
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    • 10. Oktober 2004 um 23:51
    • #16

    von einer generellen Pflicht für Thermoschalter hab ich nichts gelesen...
    Beim Überfliegen hab ich nur gelöesen:

    Zitat


    19 Erwärmung bei bestimmungsgemäßem Gebrauch
    19.1 Leitungsroller dürfen keine solchen übermäßigen Temperaturen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch
    erreichen, daß sie eine Gefahr für Personen oder die Umgebung darstellen.

    am besten du besorgst dir die DIN VDE 0620 Teil 300
    kostet allerdings 42,73 EUR .....

    Evtl kannst du bei einem befreundeten Elektriker einsicht in diese Norm bekommen

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 11. Oktober 2004 um 00:15
    • #17

    Wollte kurz nochmal bei einer Aussage einhacken da sie falsch ist. Das Erwärmungsproblem einer Kabeltrommel hat nichts mit Spulenwirkung und Induktion zu tun sondern nur damit das die unteren Kabellagen auf einer Trommel einfach zu wenig belüftet sind um die Erwärmung an die Umgebung ab zu geben. Darum ist es immer wichtig eine Trommel bei Belastung komplett ab zu wickeln. So ist sichergestellt das eine komplette Belüftung des Kabels gegeben ist. Das haben wir schon vor langer Zeit hier geklärt:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=7458

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    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 11. Oktober 2004 um 19:47
    • #18

    Hallo,
    neben der VDE sind immer noch weitere Institutionen wie z.B. Berufsgenossenschaft, VDS ( Verband der Sachversicherer ) usw. zu beachten.
    #
    Die Einordnung dieses Bereiches "nur" in die VDE "Fliegende Bauten" ist da meineserachtens nicht ausreichend. Ich lege zur Betrachtung dieses Falls
    die Kategorie ( Ich sage extra Kategorie, da es nicht nur die VDE auf dieser Welt gibt! :( "Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Baustellen" zu Grunde.
    #
    Deutlich: Es muss zwingend ein Thermoschalter installiert sein !!!
    #
    Hier ist es explizit beschrieben
    http://www.bgfe.de/pages/thema/archiv/juli04.htm
    #
    Wenn man bedenkt unter welchen Bedingungen Events abgehalten werden kann man sicher nachvollziehen warum ich diese Einordnung vornehme.

    Grüsse Holger

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 11. Oktober 2004 um 19:55
    • #19

    Das ist auf jeden Fall ein Argument.
    Die Umgebungsbedingungen auf vielen Veranstaltungen sind ähnlich rauh wie auf Baustellen. Völlig klar!

    Allerdings ist die Schilltrommel aus der ursprünglichen Frage KEIN Leitungsroller wie er in der VDE definiert wird.

    Somit wird dort IMHO auch keine thermische Absicherung benötigt

  • Matthias W
    Beiträge
    320
    • 24. Dezember 2004 um 09:17
    • #20

    Wie sieht es aus wenn man Kabeltrommeln benutzt die in der Mitte
    keine Kabelausführung haben so das man bei jedem benutzen um
    an die Buchse zu kommen das ganze Kabel abwickeln muß.

    Dadurch wäre ja eine Benutzung im abgewickeltem Zustand Sichergestellt.

    Gruß Matthias

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