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Antares Autotune & Co.

  • quark
  • 13. Oktober 2004 um 08:32
  • quark
    Beiträge
    53
    • 13. Oktober 2004 um 08:32
    • #1

    Hat jemand von euch Erfahrung mit Pitchcorrection Modulen wie z.B. Antares Autotune oder ähnlichem Material bei Live Einsätzen ?

  • guma
    Moderator
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    6
    • 13. Oktober 2004 um 17:40
    • #2

    genau das würde mich auch interessieren. Von T.C. gibt es ja ein ähnliches Gerät, Name fällt mir grad nicht ein. Habe eine Band, die antares im Studio benutzt hat und auch live den "Cher-Effekt" haben will.
    Kann jemand was dazu erzählen ?

  • vsvo82
    Profi
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    1.914
    • 13. Oktober 2004 um 19:30
    • #3

    Wir benutzen 2x 19" Antares. Man kann nur einzelne Stimmen drüberlaufen lassen, Frequenzgemisch unterschiedlicher Instrumente mit verschiedenen Grundtönen wird nicht nachgetunt.
    Das gilt auch für ein Gesangsmikro, das zuviel Restbühne fängt. Falls jemand andere Erfahrungen oder einen Trick dagegen auf Lager hat...interessiert mich auch

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • quark
    Beiträge
    53
    • 14. Oktober 2004 um 09:02
    • #4

    Was mich vor allem interessiert ist, wie sich die Latenzzeiten der einzelnen Geräte bemerkbar machen.

    Der Intonator von T.C. hat zum Beispiel eine Latenz von etwa 8ms. Bei Antares Hardware wird dies wahrscheinlich auch nicht viel besser sein.
    Wie kriegt man das in den Griff ?

    Wahrscheinlich kommt man nicht darum herum das ganze Summensignal um die besagten 8ms zu verzögern (delays in einer Subgruppe) und das Prozessierte Signal unverzögert dazuzumischen(Ebenfalls auf einer oder 2 separaten Subgruppen).

    Dies hätte auch den Vorteil, dass die Vocals bei FOH Monitoring ohne Verzögerungen auf den Gesangsmonitor gesendet werden können.

    vsvo82 : Habt ihr Latenzprobleme bemerkt oder mach ich mir unnötig Sorgen ? Welchen Typ von Antares setzt ihr ein ?

  • audiocontrol
    Beiträge
    66
    • 14. Oktober 2004 um 12:55
    • #5

    Also denjenigen der eine Latenz von 8ms hört will ich sehen.

    Eine Latenz von 8ms entspricht einer Entfernung von nicht mal drei Metern. Wenn also das Schlagzeug auf der Bühne drei Meter von Basser wegsteht hat der schon eine "Latenz" von 9 ms.

    Verzögern würd ich da grundsätzlich gar nix !

  • quark
    Beiträge
    53
    • 14. Oktober 2004 um 13:26
    • #6

    OK, leuchtet ein. Allerdings ist so die Stimme immer ein wenig im 'Hintergrund' und eigentlich sollte sie ja vorne sein.

    Zudem denke ich schon dass 8ms für einen Sänger eine wahrnehmbare Latenz darstellt. Wahrscheinlich wird er sich ein wenig seltsam fühlen, vor allem mit IEM.

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 15. Oktober 2004 um 19:58
    • #7

    Ich will erst mal den Sänger sehen, dessen Latenzen unter 20 ms liegen. Manche schaffens ja nichtmal rechtzeitig zum neuen Set auf die Bühne.
    Ich weiß nicht, ob meine Auschlussklausel für no-tune bei polyphonen Signalen angekommen ist. Der Antares ist wirklich mit sowas leicht zu irritieren. Dann hast Du das Problem, daß ermanchmal tunt und manchmal nicht. Eine externe Steuerung ( ist, glaube ich möglich) kann ich mir für Live Gesang nicht vorstellen.
    Und in den Pausen müßte das Gerät bei den Ansagen abgschaltet werden oder willst Du Euren Sänger in chromatischen Tonleitern sprechen hören ?

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • pes.dan
    Profi
    Beiträge
    94
    • 17. Oktober 2004 um 18:04
    • #8

    mich wuerde der sinn einer derartigen investition interessieren. ist es nicht besser, dass geld in einen guten gesangslehrer zu investieren, und auf technische mogeleien zu verzichten?

    professional event service
    dan schneider

    http://www.dan-ontour.de

  • wora
    Profi
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    27.256
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    11
    • 22. Oktober 2004 um 02:12
    • #9

    na ja, bei den heutigen TV-ansprüchen an das aussehen von sängern und sängerinnen könnte ich mir schon vorstellen, das solche 19" geräte billiger sind als aufwendige schönheitsoperationen...
    wer gut aussieht muss ja nicht unbedingt auch gut singen können :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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