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Geht Lavalier live überhaupt stressfrei (für den Mischer)?

  • Meyerlein
  • 21. Oktober 2004 um 10:33
  • rockline
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    4.440
    • 22. Oktober 2004 um 14:49
    • #21
    Zitat von "HMPF"


    Was ich noch sagen wollte:
    Ich habe noch nie mit eine Analyzer-Geschichte irgendwo ein PA-Eingemessen. Weder Delays noch EQ´s. Und ich kann irgendwie nicht verstehen, warum mir hier jeder 2te erzählen will, dass es NUR so möglich ist.
    Ich habe nix gegen Analyzer, werde mir in nächster Zeit selbst eine Analyzerlösung (wahrscheinlich NTI) zulegen, aber ich kann nicht es nicht bestätigen, wenn jemand sagt, dass es anders nicht geht.


    Ich will es Dir erklären: wenn ich bemerke das sich ein leichtes Koppeln aufbaut, schaue ich sofort via Smaart nach welche Frequenz das ist. Und genau diese wird leicht bearbeitet!
    Es macht keinen Sinn, wenn es bei 760Hz koppelt, und ich dann meine es wären 600Hz! So genau kann ich das im Kopf nicht unterscheiden. Um aber nicht sinnlos die EQ Bänder zu ziehen und sämtliche Sprachverständlichkeit somit vergurke nehme ich den Analyzer zur Hilfe!

    Eine PA habe ich damit noch nie einmessen müssen - zur Beurteilung des Sounds reichen noch meine Ohren und mein subjektiver Eindruck.
    Stefan

  • fks
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    • 22. Oktober 2004 um 16:37
    • #22

    Eine sinnvolle Alternative wäre: Kragenmikrofon CM-60 - die Kapsel sitzt direkt unterhalb vom Mund - daher ähnlich rückkopplungsarm wie ein Nackenbügel-Mikrofon - jedoch wesentlich unauffälliger !

  • noiseshaper
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    • 22. Oktober 2004 um 17:28
    • #23

    gott sei dank gibt es doch auch noch redner denen das wort "klang" nicht ganz fremd ist, und ich habe durchaus schon die erfahrung gemacht, das der redner das tischmikro oder das headset doch plötzlich viieeel besser fand als das von ihm geforderte lavalier, nachdem man ihm gesagt hat das seine stimme damit auch viiieeell natürlicher klingt :wink:

    und wenn kunden auf industriejobs damit leben können, sollte das ein karnevalsklub auch. wenn nicht klingts halt wies kling :)

  • DavidH
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    • 23. Oktober 2004 um 00:56
    • #24

    ok, wie ich das so verstehe sind wir hier also hauptsächlich und Lavalier-hassenden, karnevalsgeplagten Redenbeschallern...

    ich kenne Lavaliers abgesehen vom Fernshen bisher nur aus Musicals, und da gehen die definitiv bei (relativ) hohem Störgeräusch Pegel seehr laut. Ich denke der Unterschied liegt darin, dass die Lavaliers dort am mittleren Haaransatz (Stirn) eingeschminkt werden?!

    Oder wurde das bei den beschriebenen VAs etwa auch schon versucht? worin liegt dann der Unterschied?

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • schurik
    Gast
    • 25. Oktober 2004 um 01:44
    • #25
    Zitat von "Jeremy"

    Das geht auch nicht wirklich gut. Es ist halt einer der Strohhalme, zu denen man greifen kann, wenn Lavalier eigentlich nicht geht, aber sein muss.

    Jeremy

    das geht sogar sehr gut, allerdings sollte der anstecker vorher schon sehr gut eingemessen sein, dann bekommt man mit dem shifter nochmal 3db mehr gain (die man meistens nach dem soundcheck zur show wegen publikumspegel immer braucht).
    allerdings habe ich das noch nie mit einem digitalen gerät gemacht, nur mit dem stabilizer von surrey , keine ahnung wie das da technisch funktioniert.

  • wora
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    • 25. Oktober 2004 um 20:58
    • #26
    Zitat von "DavidH"

    ...ich kenne Lavaliers abgesehen vom Fernshen bisher nur aus Musicals, und da gehen die definitiv bei (relativ) hohem Störgeräusch Pegel seehr laut. Ich denke der Unterschied liegt darin, dass die Lavaliers dort am mittleren Haaransatz (Stirn) eingeschminkt werden?!

    Oder wurde das bei den beschriebenen VAs etwa auch schon versucht? worin liegt dann der Unterschied?

    ich habe am anfang dieses threads mal auf die physik hingewiesen.
    hiermit kann man schon einigermaßen erkennen, warum ein viel näher an der schallquelle befestigtes mikro viel lauter zu bekommen ist als wenn´s auf der brust hängt.
    aber einem "normalen" redner das mikro in den haaransatz oder auf die backe zu kleben... ob die das mitmachen? ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 25. Oktober 2004 um 21:07
    • #27
    Zitat von "Schurik"


    allerdings habe ich das noch nie mit einem digitalen gerät gemacht, nur mit dem stabilizer von surrey , keine ahnung wie das da technisch funktioniert.

    ein analoger pitchshifter funktioniert so:
    das audiosignal wird im gerät auf eine HF (hochfrequenz) moduliert, so wie man es bei einem sender auch macht.
    hierbei kommt eine einfache amplitudenmodulation zum einsatz.
    danach wird die entstandene HF wieder demoduliert.
    dabei ist die trägerfrequenz der demodulatorstufe leicht "daneben", was zu einer tonhöhenänderung des demodulierten audiosignals führt.

    da hierbei nicht wirklich mit ner sender-empfängerstrecke (funkstrecke)gearbeitet wird sondern das nur geräteintern geschieht, hat man dabei auch nicht die von der AM bekannten störprobleme, dafür aber einen mit sehr einfachen und günstigen bauteilen aufgebauten pich-shifter....

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schurik
    Gast
    • 25. Oktober 2004 um 21:10
    • #28

    danke.

  • tufkajck
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    • 25. Oktober 2004 um 21:24
    • #29

    Na, mit dem Pult EQ ist ja auch noch einiges zu machen, wenn das System sauber eingestellt wurde.
    Hat man dann wenigstens enge HT-Hörner, ist der Direktschall am Publikum doch etwas lauter als das Diffusfeld, wenigstens ab so 2-4 Kilo.
    Da lässt sich mit gerichteten Lavaliers schon was machen.
    Ich hab jetzt nicht gesagt, dass es GUT KLINGT.

  • tufkajck
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    • 25. Oktober 2004 um 21:26
    • #30

    Wenn 2 Akteure sich nahe kommen, findet eine Kopplung im Tieftonbereich statt, die Rückkopplung verursachen kann(nebst wunderschönen Kammfiltern).
    Dann gibts nur "Faderriding"

  • gerald1
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    • 26. Oktober 2004 um 00:21
    • #31

    Bin erst jetzt auf diesen Thread gestoßen, welcher lautet:

    "Geht Lavalier live überhaupt stressfrei (für den Mischer)?"

    Nein.
    Will man eine kleine Chance haben, ist die Grundvoraussetzung dafür ein mit der Materie vertrauter und an Erfahrung reicher Tonmann.
    Keine Pro-Firma kommt trotz alledem an dieser Investition vorbei. Alle freut es, nur nicht den Beschallungsdienstleister. Dem Aufnahmeleiter ist dieses Problem egal. Stress gibt es halt beim Feedback.
    Der Dienstleister, welcher für TV-Produktionsgesellschaften tätig ist, weiß das.
    Im Vorteil ist derjenige Beschaller, welcher über viel Menge als auch Headroom und geringste Membranmasse / -gewicht verfügt. Helferleins sind natürlich Pitchings, welche sich jedoch in Sprachanwendung sehr schnell mit diversen Nachteilen melden werden (Phasing).
    Wer mit Headsets arbeiten kann / darf, ist schwer im Vorteil.
    Leider ärgern sich darüber sehr schnell Kameraleute usw. Das ist das Problem.

    Gerald1

    PS: Gottschalk rennt schon lange mit nem Headset rum, weil er verstanden hat, warum. Man stelle sich mal vor, der Merk.. hängt so ne Gurke im Gesicht ... :x Das ist keine Perücke, wo das Lavalier aufgeklebt auf der Stirn liegt (natürlich hautfarben), welches wieder Vorteile bringt (besser als am Kragen). Halt aber immer nur Step by Step.

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