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Grenzflaechenmikro und Schallquelle amBoden?

  • rubio757
  • 26. Oktober 2004 um 10:51
  • rubio757
    Beiträge
    23
    • 26. Oktober 2004 um 10:51
    • #1

    Hallo,

    Ueber die Funktionsweise von Grenzflaechenmikros ist ja schon jede Menge diskutiert worden, aber normalerweise befindet sich die Schallquelle oberhalb des Bodens (der Grenzflaeche). Was passiert mit dem Grenzflaecheneffekt, wenn sich auch die Schallquelle am Boden befindet, wenn man z.B. Trittschall absichtlich verstaerken will (Steptanz, Flamenco). Macht ein Grenzflaechenmikro dann ueberhaupt noch einen Sinn, da auch ein normales Richtmikro, das oberhalb des Bodens angebracht ist, keine Kammfiltereffekte zeigen duerfte (zumindest beim Trittschall). Hat da jemand Erfahrungen oder theoretische Vorstellungen, insb. bezueglich Rueckkopplungsanfaelligkeit, wenn auch noch Saenger und akustische Instrumente auf der Buehne sind?
    Wuerde mich freuen, wenn mir jemand Anregungen geben koennte!

    Gruss

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 26. Oktober 2004 um 11:33
    • #2

    Bekommst Du etwa Paco de Lucia auf die Bühne?

    Der fordert in seinem techical Rider nämlich einen eigenen Tanzboden (8'W x 8'D x 2"H) an. Wir hatten den vor ein paar Jahren mal bei einem Jazzfestival abzuarbeiten. Das hat mit dem Tanzboden und den angeforderten 4 Crown PCC eigentlich recht gut und problemlos geklappt (wobei der Flamenco-Trampler natürlich einen kräftigen Pegel auf den Tanzboden brachte).

    Jefo

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 26. Oktober 2004 um 12:40
    • #3

    die Grenzflche hat den Vorteil eine geringen Richtwirkung, die können also hintanzen, wo sie wollen, ohne plötzlich im "off" zu sein. Soundmäßig bevorzuge ich für Stepper und ähnliches aber dynamische Mikrofone (201). Kondenser liefern eine Dynamik, die ich dort gar nicht brauchen kann. Sie geraten leicht etwas knisterig. Die tonale Qualität des Bodens kommt mit dynamischen Mikrofonen besser rüber.

    Gruß
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • rubio757
    Beiträge
    23
    • 26. Oktober 2004 um 13:31
    • #4

    Nein, es handelt sich nicht um Paco de Lucia oder so sondern um kleinere Flamenco-Shows mit Gitarren, Percussion (Cajon), Gesang und Tanz. Wenn der Boden gut und der Raum klein genug ist, eruebrigt sich das mit den Bodenmikros, oft aber ist der Boden so leise, dass sich die Taenzer trotz kraeftiger Fusse selbst nicht mehr hoeren.

    Jeremy:
    Die Crown PCC waren dann Supernieren, oder? Und lagen an den 4Ecken des Tanzbodens?

    Ton_Opa:
    Wieviele 201-er und wie positioniert fuer etwa 3 x 5m Buehne (T/B) wenn die Musiker dahinter sitzen?

    Gruss

    Rubio757

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 26. Oktober 2004 um 21:57
    • #5

    ich ging natürlich von gut klingendem Holzboden aus. Ich kenne Flamencokünstler, die mit einem 7,5 Tonner reisen, der den eigenen Boden mitnimmt. Ich mag das 201, weil es so schöne Mitten macht und sehr linear ist. Es ist allerdings eine Hyperniere (für Dich eher suboptimal). Andererseits bekommst mit den Hpyernieren schön wenig feedbackstress.Ich würde versuchen, mit drei Stück auszukommen, 5 sind besser. Bei Holzboden kannst Du auch mit Körperschall experimentieren. Mikros fest auf den Boden gaffern.
    2 von außen auf die Mitte richten eines nimmt die Mitte ab (braucht größeren abstand, oder hängen. Prüfen, ob es tote Punkte in der Abnahme gibt.
    Wenn Bühnenhaus vorhanden, funktioniert auch senkrecht von der Decke hängendes Mikro gut (MD421).
    Wenn die Band so laut ist, dass sich die Tänzer nicht mehr hören, muss sie leiser spielen, das ist in Spanien auch nicht anders.
    Gruß
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • pes.dan
    Profi
    Beiträge
    94
    • 30. Oktober 2004 um 00:23
    • #6

    Eine weitere variante ist allerdings etwas aufwendiger,

    handelt es sich um einen einzelnen taenzer, kannst du mit zwei anstecken an den schuhen arbeiten. da du natuerlich den taenzer verkabeln musst, benoetigst du zwei funkstrecken.

    sage gleich im voraus, ist keine idee von mir. habe es bei einem stepper erlebt, und als ausserordentlich zufriedenstellend beurteilt.

    professional event service
    dan schneider

    http://www.dan-ontour.de

  • wora
    Profi
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    11
    • 30. Oktober 2004 um 13:46
    • #7

    ja, das funktioniert wirklich perfekt!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rubio757
    Beiträge
    23
    • 8. November 2004 um 12:27
    • #8

    Vielen Dank fuer Eure Tips! Ich werde mal mit den M 201 anfangen, da hab ich naemlich schon eins und die sind ja auch nicht soo teuer!
    Das mit den Ansteck-Mikros waere natuerlich ideal, ist aber wohl zu teuer...

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