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Abnehmen von Querflöten bei Rockgigs

  • treibsand
  • 20. November 2004 um 09:54
  • treibsand
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    • 20. November 2004 um 09:54
    • #1

    Vielleicht kann mir ja einer der Netten Kollegen weiterhelfen:
    Ich bin etwas genervt, von einer Querflötistin, die beim Flöten nicht vorm Mikro stehenbleibt... Hab schon diverses ausprobiert (Schimpfen, flehen, festkleben...) aber die zündende Idee war noch nicht dabei. Also muß ein Clip her.

    Problem: der Rest der Band ist nicht nur Rockstandard (2x E-git, Bs, Drums), sondern eine komplette Samba-batteria. Und die Jungs können gut aufdrehen, da muß ich (leider) mit der Flöte zwischendurch, ohne daß die Monitore Pfeifen...

    Hat jemand Erfahrungen mit Querflötenmicrofonierung ???

    Danke schonmal vorab,
    Peter

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • kater
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    • 20. November 2004 um 10:15
    • #2

    Es gibt Clips extra für Querflöten. Benutzt habe ich die noch nicht, aber ich hatte da einen in Erinnerung. Gefunden habe ich den nicht, aber diesen hier:

    http://www.musik-produktiv.ch/shop2/shop04.a…5/artnr/7708007

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • treibsand
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    • 20. November 2004 um 10:57
    • #3

    War ja auch klar, daß der erste in offene Wunden stösst. :? :? :?
    Hab von genau diesem Händler und genau diesem Hersteller das kleinere FX/1 ausprobiert.
    Katastrophe. :twisted: :twisted: :twisted:
    MP war nicht in der Lage, termingerecht zu liefern, oder wenigstens vorher eine Lieferzeit zu nennen. Mitten auf 14tg Tour war dann das Mic bei mir zuhause...
    ...und das Ding war so billig verarbeitet und so kopplungsempfindlich, daß ich es prompt zurückgeschickt habe.
    Und ich wollte nicht unbedingt gleich 400,-€ für dennächsten Test ausgeben, ohne weitere Meinungen einzuholen...


    Aber Danke schonmal für die prompte Antwort.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Scorven
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    • 20. November 2004 um 12:19
    • #4

    Hallo

    Hab das schonmal mit nem Headset gesehen. Praktisch direkt zwischen Flöte und Nase und richtung Flöte gedreht. Windschutz drauf fertig.
    Sollte halt eine recht kleine Mic-Kapsel sein.
    Kenne leider nicht genau das dort verwandte Setup.

    Gruß Sven

    +++Früher war alles besser, wir hatten doch nichts +++

  • treibsand
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    • 20. November 2004 um 12:22
    • #5

    Headset klingt interessant.
    Kleinbes Problem, das ich zu schildern vergas,
    bei einigen stücken wechselt die Gute Flötistein schnell mal zwischendurch zum Gesang.
    Bei momentan mindestens einem ist das auch Leadgesang...
    bleibt leider nur Micro an der Flöte...
    Irgendwelche Erfahrungsberichte ???

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • kater
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    • 20. November 2004 um 12:41
    • #6

    MP war nur weil Google das ausgespuckt hat.

    Wenn das Mikro echt so schlecht ist, dann werd ich mir das merken.......

    Aber da gibt es sicher auch noch was gutes... aber was war das wieder..... gabs da nicht irgendwo ne Halterung für ne kleine Kapsel, ich glaube es war was amtliches, Sennheiser oder AT oder auch Countryman???

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • vsvo82
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    • 20. November 2004 um 13:45
    • #7

    Hi Treibsand....
    da komm ich wieder angestolpert. :wink:
    Die Headsetmethode funktioniert i.a. sehr gut. Vor allen Dingen, da Du Gesang und Querflöte meist mit gleichem Gain / Kanaleq. fahren kannst.
    Daß das SD nicht funktioniert, verstehe ich eigentlich nicht. An und für sich sind die teuren Serien von denen klasse.
    Es gibt noch eine preiswerte Möglichkeit: Eine Schlauchschelle (heißt das so ??) mit Moosgummi unterfüttern und dann an der Flöte befestigen. Wir haben damals daran ein Monacor Clip befestigt, war für eine Amateurbigband und ging dort vernünftig. Für Deine Anwendung wäre vielleicht ein Crown GLM-200 ( Hypercardoid) das richtige.
    Gruß
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • dave
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    • 20. November 2004 um 17:00
    • #8

    Hallo

    Ich spiel hobby mäßig Querflöte (seit 11 Jahren und ganz gut) und kann aus eigener Erfahrung sowohl als Spieler als auch hinterm Mischpult sagen, dass die beste Lösung ein Headset ist. Die Systeme die ich ausprobiert habe, die an der Flöte befestigt werden haben mich klanglich nicht überzeugt und haben auch die Balance der Flöte verändert. Beim Headset muss man jedoch sehr auf die Ausrichtung der Kapsel achten, da man sonst extrem viele Winggeräusche vom Anblasen hat.
    Vorallem das AKG Headset ist für diese Aufgabe sehr gut geeignet.

    Mfg
    David

  • treibsand
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    • 20. November 2004 um 17:41
    • #9

    Hmm.
    Vielleicht probiere ich die Headset methode mal aus. Spart mir dann zwar nicht den Gesangskanal (da singen zwischendurch noch andere drüber) und ob das mit Headset und ständigen Instrumentenwechseln (Percussion & more...) klappt weiß ich auch noch nicht...

    @vsvo:
    das "billige SD" (180,-€) funkt zwar schon, aber nicht in solchen Grenzfällen. Ausserdem war ich von der Verarbeitung mehr als enttäuscht. Wenn man nur das Mike mit klemme nimmt und statt des Speiseadapters (endet auf mono Klinke...) einen Sender anbastelt solls besser gehen. Is mir aber adhoc zu aufwendig/teuer...
    Hab auch schon mit Schellen (Gummi is besser weil rutschfester als Moosgummi) experimentiert. Allerdings nur mir Ramsa S5 weil eh vorhanden. Is allerdings optisch schon im vergleich zum FX-1 ein Schlag in die Fresse... das Auge hört ja bekanntlich mit. Erst Recht bei Querflötistinnen. :D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • rockline
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    • 21. November 2004 um 09:27
    • #10

    Da möchte ich mal ein konventionelles Mikro in die Runde werfen: Audio Technika AE3300. Da ist ein Kondensator mit Gesangskorb, einer fürstlichen Kapsel und einem verblüffend unkritischen Verhalten bei sich bewegenden Schallquellen. Dazu recht feedbackarm und mit überragender Klangqualität.
    Diese Mikros setzen wir bei Festrednern und eben allen Arten von Flöten ein. Speziell für Orchester und Folkrockgeschichten die beste Wahl!

    Unbedingt empfehlenswert, aber nicht billig. VK dürfte auf jeden Fall um die 250.- sein!
    Stefan

  • kater
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    • 21. November 2004 um 10:07
    • #11
    Zitat von "rockline"

    .........Speziell für Orchester und Folkrockgeschichten die beste Wahl!...........

    Ja aber eben auf Stativ.....

    Und er will ja nen Clip weil die Flötistin gar so hippelig is........

    OT:
    Sag mal Stefan, das mit den Hawkwinds is aber nicht mehr aktuell, oder?!?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • rockline
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    • 21. November 2004 um 11:45
    • #12

    kater: da meinst Du sicherlich unsere uralte nicht mehr aktuelle HP. Die benötigt dringend einer vollständigen Überarbeitung, dass ist Stand von 2001. Ich habe zu wenig Zeit, muß aber unbedingt mal den Webmaster aufsuchen und das ganze umgestalten lassen!

    Das Mikro ist natürlich eine Stativlösung, geht dann aber auch zum singen und da es recht gutmütig den Schall einfängt eignet es sich zur Not auch für Zappelchen! Es klingt halt gut, daher die Empfehlung.
    Stefan

  • treibsand
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    • 21. November 2004 um 11:52
    • #13

    Leider ist da nix mit Stativ. "Zappelchen" macht zwischendurch mal nen Schritt nach hinten oder zur Seite...
    ...wo dann die restlichen 11 Musikusse auf Ihre Percussion eindreschen...

    Hilft wirklich nur Clip.
    Und weil die Gute (Flötistin) eine von Drei singenden Personen ist und ein bis zwei Wedges zu Ihren Füssen stehen muß auch da noch Flöte drauf...

    Ich verzweifel seit über einem Jahr, aber meine erste Aktion, den zusätzlichen stativbezogenen Flötenkanal gegen ein besseres Gesangsmikro auszutauschen hab ich noch nicht bereut. Es ist nur eben auf Stativ und damit eigentlich nicht tragbar... (kleines Wortspiel nebenbei) :D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • kater
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    • 21. November 2004 um 11:52
    • #14
    Zitat von "rockline"

    kater: da meinst Du sicherlich unsere uralte nicht mehr aktuelle HP. Die benötigt dringend einer vollständigen Überarbeitung, dass ist Stand von 2001. Ich habe zu wenig Zeit, muß aber unbedingt mal den Webmaster aufsuchen und das ganze umgestalten lassen!

    Ja, die meine ich, bin ich durch zufall drtauf gestoßen....

    Zum Mic: grad für Zappelchen würde ich eher nen Headset nehmen, wobei ich das Mik von dem Rockline redet nicht kenne.
    Bei Musikern die sich ruhig halten können geht das mit dem Gesangsmik ganz gut....

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Lex2003
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    • 21. November 2004 um 12:03
    • #15

    also wenn ich mich recht erinnere wurde bei der nokia night of the proms wurde auch mit headsets gearbeitet. man konnte die querflöten aber sehr gut hören und sie hatten einen guten klang.

    also bei denen hats auf jeden fall gut geklappt.

    Lex

  • Christian Engel
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    • 21. November 2004 um 13:08
    • #16

    Ich wollt's grad in die Runde werfen :wink: Besonders die Aufzeichnung von "Night of the proms 2001" ist da mal sehr interessant, weil man auf manchen Nahaufnahmen die Mirofonierung der Flötisten sehr gut ausmachen kann...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • wora
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    • 22. November 2004 um 01:02
    • #17

    ich halte die lösung per kopfbügelmikro auch für sinnvoll.
    denn wenn die dame so zappelig ist dann achtet sie beim herunternehmen ihres instrumentes sicherlich nicht auf den unten stehenden monitor... im falle eines an der flöte angebrachten mikros ist ein "akustisches erlebnis der ungewollten sorte" also vorprogrammiert.

    und wenn du glück hast, dann kannst du dieses mikro zumindest für ihre backing-vocals gleich mitbenutzen. dann braucht sie eigentlich nur noch für ihre lead-voc-nummern ein zusätzliches mikro.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jeremy
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    • 22. November 2004 um 12:30
    • #18

    Headset halte ich auch für sinnvoll. Falls die Dame über das Ding auch singen soll, dann würde ich das Mikrofon hauptsächlich auf den Gesang einstellen. Die Flöte halte ich dann für eher unkritisch, falls die Kapsel vernünftig ausgerichtet ist (Anblasgeräusche etc.)

    Das klappt bei uns auch mitten in einem Bigband-Bläsersatz bei knallend enger Aufstellung.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • treibsand
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    • 22. November 2004 um 14:49
    • #19

    Also verwerf ich meine Hoffnung, mit einem extra Kanal separate Hall & Delayzeiten für die Flöte zu haben und versuchs mal mit'm Headset...

    Hat niemand Erfahrungen mit Clips??

    Oder wenigstens schonmal mit dem o.a. SD Systems LCM 70 ??
    Hätt mich ja schonmal interessiert, ob sich zumindest ein Testen des Micros lohnt...

    ...falls es keine anderen Clips gibt...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Inselgert
    Profi
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    • 22. November 2004 um 15:10
    • #20

    Sennheiser MKE 2 red dot mit pvc an die Floete geklebt! Windschutz drauf und gut!
    geht immer

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