Hallo, ich hab folgende Frage wie komme ich weiter...erfahrungen qualifikationen....
näheres zu mir und dieser frage. Bin 20 und Freiberufler...bin als dj in die branche "reingerutscht" und nun schon seit einem Jahr "professionell" dabei. Ich habe mir mein ganzes wissen durch viel interesse und praktikas angeeignet. mittlerweile mische Rockbands und Schlagerfestivals...kann mit Eqs compressoren und Gates umgehn. Licon, MA Pulte, DMX und Moving Heads sind mir nicht fremd und ich habe sogar dieses Sylvester als Lightoperator gearbeitet. ich sehe das als fixen aufstieg. ich werde auch mitllerweile von größeren Firmen regelmäßig gebucht...Spotlight Music, Sachsensound. Nur kann ich keine Qualifikationen in schriftlicher Form vorweisen und denke auch das ich noch viel lernen muß...ich habe mein vor mein derzeitiges Studium abzubrechen und ein neues zu beginnen. Elektrotechnik mit späterer Vertiefung auf Akustik. Etechnik deswegen, weil ja zu veranstaltung und ton und licht meistens noch strom dazu gehört... könnt ihr mir helfen und ist das der richtige weg....????
Und weiter...
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Überlege es Dir SEHR gut, ein Studium hinzuschmeißen, um eine Job in der VT zu machen. Entweder es ist genau Dein Ding, oder laß es im eigenen Interesse bleiben.
Ein guter Tech zu sein (und damit auch regelmäßig genügend Kohle in Rechnung stellen zu können) benötigt neben jahrelanger Erfahrung auch eine Menge Verzicht auf Privatleben sowie einen gesunden Schlafrhytmus. Dein Körper mag jetzt noch alles ziemlich entspannt wegstecken, aber warte noch zehn Jahre... Entweder Du hast es bis dahin halbwegs zu etwas gebracht, oder Du wirst Dich vielleicht an mich erinnern.Karriere - naja, klingt ganz nett. Aber: professionell schreibt man mit einem "f". (gibt da ja noch die EDIT-Funktion rechts oben...)
Wenn Dein Herz wirklich ander Materie hängt, mache lieber eine Ausbildung zur Fachkraft bzw. das Studium bei einer echt großen Firma, dann hast Du bei entsprechendem Engagement die Chance, tatsächlich was zu lernen. Alles andere ist irgendwie halbherzig. Und: E-Technik Studium und nebenbei "professionell" - es ist ein verdammt schmaler Grat zwischen Erfolg und viel vergeudeter Zeit.
Außerdem: Professionell heißt, ich mache den Elektriker zur Schnecke, wenn mit dem Strom was nicht paßt. Bevor Du deshalb ein Studium anfängst, nimm lieber mal ein par Stunden Nachhilfe bei jemandem, der sich fachspezifisch auskennt. Ob Du als fertiger Dipl-Ing nämlich tatsächlich in der VA-Branche selber klemmen darfst, stelle ich stark in Frage.Ich drücke Dir die Daumen, Du wirst schon Deinen Weg finden!
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du würd mich ja mal eins interessieren: was studierst du denn momentan?
btw: es gibt auch den Dipl. Ing Veranstaltungstechnik - wäre vll ne Option. Allerdings nur in Berlin, nem 2ten ort und einigen wenigen Berufsakademien
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Zitat von "Skyper"
Studium bei einer echt großen Firma
????? :shock: :roll:
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Berufsakademie - da bist Du ca. 50% des Jahres am stukkatieren, den Rest in der Firma. Schlag mich bitte, wie der BA-Studiengang heißt, bist danach aber Dipl.-Ing. Schwerpunkt ist aber eher Planung, Projektierung und Projektleitung, als Kistenschleppen auf der Baustelle. Was man dann allerdings wirklich darf, mal selber bei der BA (Karlsruhe) herausfinden.
Vorteil: näher an der Praxis als "normaler" Student für VT/BT/MT
Nachteil: Du mußt eine Firma finden, die sich den nicht ganz billigen Luxus eines Teilzeitstudenten über drei Jahre hinweg leistet, und da geht den kleineren Klitschen schnell die finanzielle Puste aus.
Villeicht ungeschickt ausgedrückt: Muß nicht zwangsweise eine riesengroße Firma sein, aber die Jobs sollten schon über die üblichen 1500Mann-Bierzeltnummern hinausgehen... Tour/Festival, Industrie und TV im größeren Rahmen sollte schon zum Repertoire gehören, wenn der junge Mann mit seiner Zukunft glücklich werden will. -
Liegt der Schwerpunkt beim Ing. nicht immer "eher (in der) Planung, Projektierung und Projektleitung" ?
und was ein fertiger DIpl. Ing. VA "darf" ist in der VersammlungsstättenVO geregelt .. -
der studiengang in karlsruhe schließt ab mit "dipl. ing. (BA) für veranstaltungstechnik- und produktionstechnik"
der studiengang in berlin hieß "dipl. ing für theater- und veranstaltungstechnik", es wird aber, wie an "hieß" schon zu erkennen, für diesen abschluß nicht mehr zugelassen. studiere das momentan selber (im vorletzten zugelassenen jahrgang) und arbeite ebenfalls weiterhin "nebenher" bzw. studiere "nebenher" - je nach auslegung
das studium ist jetzt aufgeteilt in die eigenen studiengänge va-technik und theatertechnik, jeweils mit master (10 semester)oder bachelor (6 semester) als abschluss.der schwerpunkt beim ing. ist logischerweise planung, dispo, projektleitung und weniger die praktische tätigkeit auf der baustelle (wobei "mal mit anfassen" noch keinem geschadet hat...)
ansonsten kann ich mich skyper in den warnungen vor der va-branche nur anschließen: entweder ganz oder garnicht ! und vor allem drandenken dass man nicht jünger wird. du kannst auf keinen fall dein leben lang als "einfacher tekki" arbeiten.
wenn es für dich "altersmässig" noch drin ist würde ich dir eine ausbildung zur fachkraft empfehlen (dadurch sparst du dir das vorpraktikum das z.b. in berlin verlangt wird. ebenso kannst du dir das praxissemester evtl. anerkennen lassen). vor allem aber siehst du in der lehre ob dir die branche und der job allgemein "gefällt" denn ohne begeisterung und engangement läufts in dem job nicht.
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Das mit dem Studium Elektrotechnik würde ich mir überlegen:
Was willst Du später arbeiten? Als Techniker? Und das mit einer Ing.-Qualifikation?
Wenn überhaupt, dann Dipl.Ing. für Verasntaltungstechnik. Bin nämlich selbst Dipl.Ing. für Elektrotechnik, und darf nichtmal als "Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik" unterschreiben, wie´s in der VersammlungsStättenVerordnung steht. Dürfen ja nur Fachkräfte, Meister und Ing. für Veranstaltungstechnik, sowie Leute mit spezieller Anerkennung. Und ich bin "nicht hinreichend qualifiziert", obwohl seit 17 Jahren tätig; habe ich schriftlich bekommen! Dafür darf ich Fachkräfte ausbilden (die dann unterschreiben)..... Schon verrückt in Deutschland.
Also meine Empfehlung: weiterstudieren und VA-Job nebenbei. Oder gezielt Ausbildung/Studium in der Richtung.
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studier gerade bioverfahrenstechnik...das ist nichts für mich. hab schon viele varianten durchgespielt...sae-diplom...ausbildung...das etechnikstudium mit anschließender aukustik scheint bis jetzt das schlüssigste...
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Dein letztes Posting ist zwar schon eine Weile her, aber trotzdem:
Ich studier an der TU zu BErlin E-Technik eben mit dem schwerpunkt in Tech. Akustik/ Elektroakustik und mache nebenbei auch so manchen FOH, bzw. Palnungsjob.Erstmal gleich vorweg: Du musst dein Ziel genau vor Augen haben und immer wissen warum du das Studium willst - sosnt gehst du bei der E-Technik ganz schnell im Integralwald unter... ich hab da weniger Schwierigkeiten mit, aber es gibt unzählige Studenten bei uns, die auch so mit audiophiler Technik später zu tun haben wollen, aber wahrscheinlich alleine abbrechen werden, weil es stofflich zu schwer für sie scheint udn erstmal rein gar nichts (im praktischen Sinne) mit VATechnik zu tun hat.
Deswegen mein Rat: Wenn du nicht mindestens genausoviel Freude an Mathe/Physik (Theorie) hast, wie am Fader und Poti-Stellen , dann lass es liebr mit dem E-Tek Studium.Evtl. Alternative: Kumpel hat sich damals auch einfach bei ner großes Bude hier in der Stadt bemüht und ist untergekommen ... wenn du sowieso von Sachsensound bezahlt wirst, kannst du doch mal da mit deinem "chef" reden ... René
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Zitat von "Mykobe05"
Wenn du nicht mindestens genausoviel Freude an Mathe/Physik (Theorie) hast, wie am Fader und Poti-Stellen , dann lass es liebr mit dem E-Tek Studium.
zumindest an der TU....