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Lichtstellpult mit Motorfadern

  • tobib
  • 7. Januar 2005 um 13:43
  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 14. Januar 2005 um 09:50
    • #21

    Wenn sowieso eine mcu dranhängt:
    Den integrierten A-Comp verwenden (vielleicht sogar mit interner Bandgap als Referenz) Switchen von A-In mit Analogmultiplexer. Der wird von der mcu auch gleich gescrollt.
    Da die mcu allerdings auch die Werte der Fader selbst verdauen muss, sind vielleicht 2mcu's, die per SPI kommunizieren sinnvoller. Die eine macht die eigentliche Steuerung, die andere detektiert manuelle Eingriffe und gibt sie an die erste weiter... Da man AVRs hinterhergeworfen bekommt, spielt der Preis (angesichts von Motorfadern) keine Rolle.

    Grüße, Hendrik

    Henne's Sites

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 14. Januar 2005 um 20:27
    • #22

    Ja die Idee mit dem Analogcomparator im AVR is gut. Der kann auch den Timer/Counter1 Triggern. Dann machste dir mit dem Timer 0 einfach noch nen regelmässigen Interrupt in dem du das Timer1 Register ausliesst und mit nem Sollwert vergleichst. Dann am Mux nächsten Channel wählen und Timer1 auf 0 stellen und auf den nächsten Timer 0 Interrupt warten. Zum generieren des Rechtecks brauchste dann natürlich noch nen Timer, aber die grösseren AVRs haben ja bis zu 4... Dann sollte das auch mit einem gehn.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • hansk
    Beiträge
    115
    • 14. Januar 2005 um 23:39
    • #23

    Servus,

    also da muß ich dem Tomy rechtgeben. Ende der 70iger wurden damals Kapazitivsensoren in fast jedes Unterhaltungsgerät eingebaut. 5 Jahre später war alles verschwunden. Ich hatte damals während meiner Ausbildung einige dieser Geräte zu reparieren. Das größte Problem dabei ist, der Mensch ist kapazitiv nicht immer gleich. Außerdem spielt die statische Aufladung eine große Rolle. Dabei gingen die meisten Bedienfelder hops. War man durche einen Teppich statisch aufgeladen, so fing der Fernseher auf einen halben Meter bereits wild zu schalten an.
    Kam man zu nahe, ging das Bedienfeld hops. Wenn, dann versucht lieber
    was optisches zu basteln. Es gibt fertige Reflex sensoren. Die einfach nach kupfern, in die Fader eingießen oder kleben fertig. Der funktioniert in allen Lagen und immer auf gleiche Entfernung.

    Gruß Hans

  • tobib
    Beiträge
    58
    • 15. Januar 2005 um 11:13
    • #24

    Aha, optisch. An so etwas hatte ich noch nicht gedacht.
    Aber wie kommt das signal vom Fader zum µC. Der Sensor müsste ja in den Faderknopf eingegossen werden - was schon schwierig wird.
    Woher kommt Spannungsversorgung (oder sind das passive elemente??)

    Es handelt sich hier um ein bewegtes System - bitte nicht vergessen.

    Viele offene Fragen.

    MfG Tobi

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 16. Januar 2005 um 00:23
    • #25

    Ist eigentlich der Knopf mit dem Schleifer verbunden? Oder hast du dann zwei Kontakte (neben den Schleibahnendkontakten)? Wenn ersteres der Fall ist kannste die Ideen oben gleich schonmal alle vergessen...

    http://www.digital-enlightenment.de/
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  • tobib
    Beiträge
    58
    • 16. Januar 2005 um 20:18
    • #26

    Der Fader besitzt einen Schleiferkontakt für den Widerstand und einen zusätzlichen Schleiferkontakt, der eine ständig leitende Verbindung zur Halterung des Knopfes darstellt. Der Knopf ist metallisiert und somit elektr. leitend.

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 17. Januar 2005 um 19:32
    • #27

    Ich würde ein Rechteck draufgeben und dann DEN STROM :!: messen, der auf die Faderkappe fließt und nicht irgendwelche Amplituden. :wink:

    Denn wenn man z.B. bei einem Ohmmeter die Messspitzen richtig fest umfasst kann man auf 100k-Ohm kommen. Bei einer Berührung mit der Fingerspitze wie beim Fader später auch liegt man weit im Megaohm-Bereich, so dass es sinnlos ist die Amplitude zu messen um ein zuverlässiges Ergebnis zu bekommen.

    Ich würde ein 50kHz-Rechtecksignal auf die Fader speisen. Jeden Fader über 10M-Ohm am Takt und an jedem Fader je eine Dioden nach Masse und zur Betriebsspannung, damit man durch statische Aufladung die Auswertungselektronik nicht erledigt.

    An der Amplitude des Rechtecksignal am Fader wird sich bei einer Berührung auch über die 10M-Ohm nicht viel tun. Wohl aber werden die Flanken SIGNIFIKANT abgerundet, da ja immer just bei den Flanken der Kondensator "Mensch" umgeladen wird. :idea:

    Diesen Strom kann man mit einer OP-Schaltung leicht als Spannungsabfall über den 10M an jedem Fader messen. Bei einer Berührung hat dieser messbare Spannungsabfall dann die Form von Nadelimpulsen.

    Vor allem hat man bei dieser Lösung nicht die Probleme wie bei dem Beispiel mit dem Fernseher. Denn die elektrischen Felder in der Nähe des Faderkopfes sind bei dieser Lösung nahezu egal, es zählt nur der STROM, und der fließt nur bei einer Berührung.

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 18. Januar 2005 um 01:24
    • #28
    Zitat


    Ich würde ein Rechteck draufgeben und dann DEN STROM messen, der auf die Faderkappe fließt und nicht irgendwelche Amplituden.


    Und wo ist da jetzt der Unterschied zu unserer Variante oben? Wie misst man Strom? I.d.R doch über einen Messwiderstand, an dem man den Spannungsabfall bestimmt. Genau das machen wir. Tiefpass ist eben ne andere Beschreibung dafür.

    Zitat


    Denn wenn man z.B. bei einem Ohmmeter die Messspitzen richtig fest umfasst kann man auf 100k-Ohm kommen. Bei einer Berührung mit der Fingerspitze wie beim Fader später auch liegt man weit im Megaohm-Bereich, so dass es sinnlos ist die Amplitude zu messen um ein zuverlässiges Ergebnis zu bekommen.


    Was hat das jetzt mit dem Problem hier zu tun?

    Zitat


    Ich würde ein 50kHz-Rechtecksignal auf die Fader speisen. Jeden Fader über 10M-Ohm am Takt und an jedem Fader je eine Dioden nach Masse und zur Betriebsspannung, damit man durch statische Aufladung die Auswertungselektronik nicht erledigt.


    Soweit noch nichts wesentlich neues.

    Zitat


    An der Amplitude des Rechtecksignal am Fader wird sich bei einer Berührung auch über die 10M-Ohm nicht viel tun. Wohl aber werden die Flanken SIGNIFIKANT abgerundet, da ja immer just bei den Flanken der Kondensator "Mensch" umgeladen wird.


    Ich habs gestern im Institut ausprobiert. Mit 100KHz und nem 47K Widerstand bekommt man die Amplitude fast auf Null wenn man fest dranpackt.

    Zitat


    Diesen Strom kann man mit einer OP-Schaltung leicht als Spannungsabfall über den 10M an jedem Fader messen. Bei einer Berührung hat dieser messbare Spannungsabfall dann die Form von Nadelimpulsen.


    Du siehst -> selbes Prinzip wie oben. Auch wir wollten den Spannungsabfall an dem Widerstand messen.

    Zitat


    Vor allem hat man bei dieser Lösung nicht die Probleme wie bei dem Beispiel mit dem Fernseher. Denn die elektrischen Felder in der Nähe des Faderkopfes sind bei dieser Lösung nahezu egal, es zählt nur der STROM, und der fließt nur bei einer Berührung.


    Naja, ob bei einem 10 MOhm Widerstand die umgebungsfelder noch egal sind will ich mal dahinstellen... Ich behaupte auch nicht, dass das eine sonderlich gute Lösung ist, hab ich ja schon mehrfach geschrieben.

    http://www.digital-enlightenment.de/
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  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 18. Januar 2005 um 09:31
    • #29
    Zitat


    Ich habs gestern im Institut ausprobiert. Mit 100KHz und nem 47K Widerstand bekommt man die Amplitude fast auf Null wenn man fest dranpackt.

    Ich habs bei mir auch mal ausprobiert, aber statt fest dran packen nur ein bissl berührt und das Ergebnis war bis auf eine Abrundung der Flanken nicht wirklich toll. (Vielleicht war mein Finger auch nur zu trocken :D )

    Zitat


    Du siehst -> selbes Prinzip wie oben. Auch wir wollten den Spannungsabfall an dem Widerstand messen

    Ich habe euer System so verstanden, dass ihr zwischen Masse und Faderkopf die Amplitude messt. Ich würde aber die Spannung zwischen Faderkopf und Taktgeneratorausgang messen. Das ist ein Unterschied.

    Wollte das nur erwähnen, nicht das es im Worst-Case bei Personen mit frisch gewaschenen und knochentrockenen Händen (nach Waschen keine Salze mehr drauf usw.) nicht mehr so richtig funzen will.

    Für die Wiederholungen: Sorry :oops:

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 19. Januar 2005 um 01:36
    • #30

    Mit welchen Werten hast du denn gemessen? Frequenz? Wert des Widerstandes?
    Mit deiner Messmethode hast du übrigens recht, das hab ich gestern nacht wohl nicht ganz gepeilt. Könnte wirklich besser sein als unsere Idee zwischen Masse und Faderkappe zu messen (hast du schon richtig verstanden).

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  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 19. Januar 2005 um 09:41
    • #31
    Zitat

    Frequenz? Wert des Widerstandes?

    Beide male 50KHz und 220k

    Hab es heut morgen noch mal ausprobiert, da ging es viel besser als letztes mal. Hängt wohl von der Tagesform ab. Eine Berührung mit der Spitze meines Zeigefingers zeigt jedoch trotzdem KEINE Reaktion. (Hornhaut?) Erst wenn ich mit der „Unterseite“ des Zeigerfingers, also das was sozusagen auf der anderen Seite des Fingers unter dem Fingernagel ist berühre gibt es einen Einbruch der Amplitude, der auch mit eurem Messverfahren sicher erkannt wird.

    Meine 10M-Ohm sind übrigens quatsch, da sind parasitäre Kapazitäten so groß, dass sie das Signal bereits verschleifen.
    Ich habe diesen großen Wert aus EMV Gründen vorgeschlagen. Wenn man ein 50kHz Rechteck (hat viele hochfrequente Oberwellen) an so vielen Stellen niederohmig aus dem Gehäuse herausführt, dann kann man einen prima Störsender produzieren. Paradebeispiel ist mein selbstgebautes Lichtpult. Nein keine Motorfader drin, aber Funkmics kriegen echte Probleme wenn die Empfangsstation nahe am Lichtpult steht...

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 19. Januar 2005 um 19:47
    • #32
    Zitat

    aber Funkmics kriegen echte Probleme wenn die Empfangsstation nahe am Lichtpult steht

    auch handys? :wink:

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 20. Januar 2005 um 08:47
    • #33

    Nö.

    Und die Störung ist ja nur 2m um das Pult drum rum...
    Werde mir dieses Jahr eh ein neues besseres (und EMV konformes)bauen... :)

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 20. Januar 2005 um 16:01
    • #34

    schade... finds immer graußig, wenn direkt am foh gesmst wird,.... gibt leider oft komische "störungen" auf der PA

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • tobib
    Beiträge
    58
    • 20. Januar 2005 um 20:50
    • #35

    EMV konform..hm, das ist aber nicht gerade ein kleines Projekt :)

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 21. Januar 2005 um 13:19
    • #36

    Hi TobyB,

    in dem Pult was du dir da bauen willst, benutzt du da auch diese "Endlosdrehknöpfe"? Weisst schon, die mit dem großen Rad, die man endlos drehen kann um digital irgendwelche Werte einzustellen oder sich durch Menüs zu hangeln.

    Was benutzt du da, falls du sowas mit einbaust? (Ist nämlich ne echt bequeme Bedienmöglichkeit)

    Ich benutze im Moment noch die mechanischen von Conrad, aber die taugen nix. Prellen nur und waren in neuwertigem Zustand teilweise schon mechanisch ausgelabbert.

    Ins nächste Pult kommen dann Schrittmotoren mit nem großen Bedienknopf. Durch die eine Spule ein paar mA und an der anderen kann man prima und zuverlässig messen. Hab schon getestet, das klappt sehr gut, nur geht das Pult mit 2-3 Motoren auch gleich wieder ein bissl Richtung Übergewicht... :D

    Eventuell gibt's da ja noch Alternativen...

  • tobib
    Beiträge
    58
    • 21. Januar 2005 um 17:16
    • #37

    Hi Jerolm!

    Also ich verwende keine endlos Drehpotis, da sich dadurch für mich die Menüführung deutlich verkompliziert hätte. Ist aber wirklich ne feine Sache.
    Diese Endlos - Teile sind ja in Wirklichkeit kein Potis, sondern Inkrementalgeber. Die gibts mit und ohne integrierte Elektronik.

    Eine spezielle Firma kann ich Dir mangels Erfahrung leider nicht empfehlen. Aber mit google dürfte das kein grosses Problem darstellen.

    vg Tobi

  • Tobias
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    878
    • 21. Januar 2005 um 20:30
    • #38

    bei der digidesign procontrol wird die berührungsempfindlichkeit auch via rechteck realisiert, man kann sich sogar die frequenzen anzeigen lassen :)

    ist schon ein bißchen her, aber IMHO sinds normalerweise 10KHz, bei Berührung gings auf ca. 4KHz runter.

    vielleicht hilfts ja
    cu

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 21. Januar 2005 um 20:34
    • #39

    Es gibt mechanische und optische. Mechanische kannste wegschmeissen und optische sind gut und teuer.
    Die Schrittmotorlösung find ich auch gut, aber verstehe den Sinn deiner Messmethode nicht. Wie willsten da die Drehrichtung erkennen? Und wofür is der Strom in der einen Suple?

    Hier die Schaltung hab ich schonmal aufgebaut: http://www1.kielnet.net/home/julien.th…ordrehgeber.htm
    Funktionier bei mir, soll aber etwas instabil sein, je nach verwendetem IC. Besser soll diese sein: http://www.elektrik-trick.de/sminterf/sminterf.htm
    Was mich noch stört ist, dass durch die Schutzdioden am Eingang der Motor recht stark gelastet wird und das merkt man bei schnellerem drehen. Aber das sollte sich ja duch nen mehr oder weniger grossen R in jedem Spulenkreis beheben lassen.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (23. Januar 2005 um 00:18)

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 22. Januar 2005 um 19:14
    • #40

    Der erste Link funzt nicht.

    Zitat


    Wie willsten da die Drehrichtung erkennen? Und wofür is der Strom in der einen Suple?


    In die eine Spule schicke ich einen Strom, damit ein Magnetfeld da ist und beim drehen in der anderen auch eine Spannung induziert wird. Es entsteht ein Sinusburst und je nach Drehrichtung beginnt der mit einer positiven oder negativen Halbwelle. Da eh ein uC drin ist kann man das relativ leicht messen...

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