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"Stomp" abnehmen

  • Gast
  • 11. Januar 2005 um 18:21
  • Gast
    Gast
    • 11. Januar 2005 um 18:21
    • #1

    Hallo Leute

    Unsere Schule hat bei ihrer traditionellen Faschingsveranstaltung vor, so etwas wie Stomp (wo man wie bescheuert mit Mülltonnen, Besen, etc. Rhythmen gestaltet) auf die Bühne zu bringen. Mein Problem ist: Wie nehm ich das am besten ab? Die Bühne ist ca. 6x15 Meter, ca. 1,5m hoch und befindet sich in einem Kulturhaussaal (ca. 500 Personen). Leider haben wir keine entsprechenden Mikrofonsänder zur Abnahme von oben zur Verfügung, das Budget ist von Haus sowieso eher dünn. Wäre nett wenn ihr mir helfen könntet.

  • Jeremy
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    • 11. Januar 2005 um 18:45
    • #2

    Warum nicht zur naheliegenden Maßnahme greifen und das ganze einfach garnicht abnehmen? Gibt es irgendwelche Gründe, die diese Lösung ausschließen?

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Gast
    Gast
    • 11. Januar 2005 um 22:57
    • #3

    Naja, ich glaub bei vollem Saal hört man da vielleicht nicht mehr viel. Das ist ja nicht nur gekloppe, die würgen anscheinend auch mit Besen oder sowas ähnlichem rum... geht da nichts? Hab schon überlegt 'n Stahlseil über die Bühne zu spannen und da vielleicht die Mics dranzuhängen, ist mir aber dann auch etwas zu waghalsig/hässlich.

  • treibsand
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    • 11. Januar 2005 um 23:15
    • #4

    Hast du die Möglichkeit zu testen???
    Hab schon einige ähnliche Geschichten gemacht. Da war wirklich erstmal probehören angesagt.
    Dann eine gesunde Mischung aus Direktmikrofonie mit massivem Gate-einsatz und Kompressoren und einer großflächigen Athmoabnahme.
    6x15m Bühne klingt nach bestuhlten 500pax.
    Was ist denn schon an Mikrofonie vorhanden/geplant??
    Wieviele Pultkanäle???
    Ich hätte einige Groß- oder Grenzflächen weiträumig verteilt (je nach Aufstellung 3-5Stck) und die leiseren Geschichten mit Kondenser oder 57/58ern direkt abgenommen.
    Aber besonders bei den 57ern ist vorsicht angesagt. Einige "Schlaginstrumente" schwingen derart lange und intensiv nach, das der wackelige Korb anfängt zu klappern. Abgaffan oder besser durch sm58 ersetzen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Gast
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    • 12. Januar 2005 um 10:54
    • #5

    Oh, ich hab leider vergessen, ein Detail zu erwähnen: Weder unsere Schule noch der Karnevalsclub (von dem stammt die Anlage, pa will ich's mal nicht unbedingt nennen) haben Kompressoren, Gates, etc.. Nicht mal ein gescheiter Equalizer ist da am start. Pult ist glaub ich ein Phonic MM1805X mit 4 mic-Kanälen und ein paar Effekten (k.a. ob man damit noch was rausholen kann). Wir hätten glaub ich maximal vier Chor-mics (Sennheiser, genaue Bezeichnung hab ich jetzt nicht im Kopf) zur Abnahme, k.a. ob das am Ende noch mit Moderation hin haut :? . Der Saal ist links und rechts mit je zwei Reihen Tischen+Stühlen ausgestattet, in der Mitte ist Tanzfläche.

  • treibsand
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    • 12. Januar 2005 um 15:34
    • #6

    Also her No Budget als Lo Budget.
    Du könntest die leisesten Gerätschaften mit den Mics abnehmen und den Rest so durchlaufen lassen, oder du greifst zum Pils, lässt die Schule Schule sein und machst dir nen schönen Tag.
    Das Ergebnis ist dank der restlichen Anlage sicherlich beide Male annähernd gleich. :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Finelight
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    • 12. Januar 2005 um 18:17
    • #7

    Ich würde probieren mit einem Sennheiser MD 441 direkt auf die Bühnenfläche gerichtet (Senkrecht Korb nach unten abstand ca. 5 cm)das gefege abzunehmen. Wenn ihr das Mikro nicht habt, der Verleiher deines Vertrauens sollte es haben, kostet im Verleih max. 10 €.

  • Jeremy
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    • 12. Januar 2005 um 19:05
    • #8

    Schimpft mich, wenn ich das jetzt ein wenig zu "polarisiert" sehe, aber unter den angegebenen Rahmenbedingungen ein Beschallungsproblem lösen zu wollen, das über die Rede vom Schulleiter und eine eventuelle Karaoke-Einlage hinausgeht, halte ich für mehr als blauäugig. Man muss dann halt einfach dazu stehen und vor sich selber und vor anderen zugeben, dass es so nicht geht. Entweder man ist bereit, wenigstens ein absolutes Minimum an Aufwand zu betreiben, oder man lässt es.

    In diesem speziellen Fall denke ich, dass der Punkt, ab dem der Nutzen durch eine irgendwie gestaltete Abnahme den dadurch verursachten Aufwand übersteigt, nicht erreicht werden kann. Wenn nämlich das Publikum nicht die Disziplin mitbringt, um auch das leise Geschrubbel und Gefege hörbar zu machen, dann hat man mit den vorhandenen Ressourcen auch keine Chance, die zu übertönen. Es wird zwar vielleicht lauter, aber nicht besser.

    "... die leiseren Sachen direkt abnehmen ..." ... sollen dann die Mikros an die Besen getaped werden, oder wie soll das abgehen?

    Tschulligung, aber ich seh das halt so.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • 00Schneider
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    • 12. Januar 2005 um 22:52
    • #9

    Also die Samba-Gruppe bei mir damals war laut genug, in der Aula waren bestimmt 400 Leute.

    Deshalb wäre ich auch für nicht abnehmen.


    Anderseits alle vorhandenen Mikros möglichst nahe am Geschehen aufstellen. Aber dann nur bei insgesamt leisen Sachen aufdrehen, Mülltonnen müssen sicher nicht verstäkt werden. Also nur wenn alles zu leise ist, ich gehe nicht davon aus dass Lautes (Tonnen) und Leises (Besen) gleichzeitig hantieren.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • treibsand
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    • 13. Januar 2005 um 10:57
    • #10
    Zitat von "Jeremy"


    "... die leiseren Sachen direkt abnehmen ..." ... sollen dann die Mikros an die Besen getaped werden, oder wie soll das abgehen?

    Oben stand bislang nur was von "mit Besen rumwürgen".
    Keine ahnung, was da passieren soll. Man kann aber irgendein Mic (in diesem Fall ist der Klang wohl ziemlich wurscht - zumindest wenn ich die hier angegebenen Kenntnisse und Mittel beachte) in die Nähe der Besen legen/stellen/hängen. Damit zumindest etwas von den Leisesten Sachen hörbar wird.
    Bei einer Anlage wie sie oben beschrieben wird kanns nur noch darum gehen, im Mittel/Hochtonbereich die 4 leisesten Dinge etwas zu verstärken. (wenn 4 Mics und 4 Kanäle vorhanden sind...)
    Aber mit PA und Profi hats definitiv nix zu tun. Noch nicht mal Hobby.
    In meinen Augen ist das Sinnlos, aber wenn sich jamnd die Mühe machen will und ein wenig ausprobieren und lernen will: bitte, gerne.

    Und wagt bitte keinen Vergleich zu ner Samba-Combo.
    Ich habe genügend gesehen und schon einige Gemischt.
    Wenn die Jungs und Mädels Gas geben brauch ich keine PA.
    Jedenfalls nicht Indoor. Da gibt's keine leisen Instrumente, weil das Instrumentarium auf Strassenkarneval und unplugged getrimmt ist...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Seven
    Profi
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    • 13. Januar 2005 um 11:36
    • #11

    Sehe ich das falsch oder lebt Stomp und so Geschichten nicht extrem von der Dynamik, besonders der Dynamik zwischen den Instrumenten.

    Also ist es schon so angedacht das ein Besen leiser ist, als eine große Tonne. Wenn du nun nur einzelne Teile "abnimmst" verzerrst du ja das ganz Bild.

    Also entweder gar net abnehmen oder eben irgendwie alles erfassen.

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