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Beta 91

  • Ploti
  • 16. Januar 2005 um 21:21
  • Ploti
    Beiträge
    11
    • 16. Januar 2005 um 21:21
    • #1

    Hallo zusammen!

    Ist schon klar - über Theatermics ist schon viel erzählt worden, aber ich muß trotzdem nochmal ansetzen:
    Hab mir von meinem Dealer zwei Beta 91 andrehen lassen um Sprache/Theater abzunehmen (Bühne ca. 7 x 10 m). Kurzum: klappt überhaupt nicht. Vorher hatte ich 4 AKG C1000 von der Decke hängen und war bei mäßiger Lautstärke und miserablem Klang stets kurz vor der Übersteuerung. Also, Grenzflächen halt ich schon für sinnvoll (evtl. in Kombination mit abgehängten Mics), aber welche sind denn nu speziell für Theater o.ä. geeignet. Die Beta sind ja wohl doch eher für die Kick Drum.

    Danke für die Tipps.

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 16. Januar 2005 um 21:29
    • #2

    habe mit Grenzflächen in Sachen Theater bisher keine Erfahrungen, habe viel positives gehört, weshalb ich meine grundsätzlichen Bedenken, die von der Richtcharakteristik herrühren etwas in Frage stelle, aber fakt ist:

    (gute) abgehängte Mics ca. 0,5-1m über den Köpfen waren für mich bisher die beste Lösung und brachten auch unter extremsten Bedingungen brauchbare Ergebnisse. Vielleicht einfach mal andere Mics als die C1000s probieren die aus midenstens 3 Gründen meine allerletzte Wahl wären (obwohls sogar damit irgendwie geht).

    Ich meine, es gäbe da so kleine Schwanenhälse von Shure...

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • Ploti
    Beiträge
    11
    • 16. Januar 2005 um 21:51
    • #3

    Die AKGs (die meiner Meinung nach ansonsten ziemlich brauchbar sind) hingen ca. 1,50 m oberhalb, hab´s aber auch mit anderen Mics probiert (z.B. EV Cobalt 11). Irgendeine Empfehlung für Abhängemics oder Flächenmics?

  • wora
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    • 16. Januar 2005 um 22:21
    • #4

    wenn man mikros abhängt, sollte man vielleicht etwas kleinere nehmen, das C1000 ist ja schon ein ziemlicher brocken.

    wenn es aber selbst mit abgehängten mikros nicht geht (grenzflächen sind noch schwieriger weil weiter weg von der quelle), würde ich mal an der raumakustik / lautsprecheraufstellung arbeiten.
    schätze hier liegt dein wahres problem...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Ploti
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    11
    • 16. Januar 2005 um 22:31
    • #5

    Speaker (3 Stk. pro Seite) sind leider fest an den Seitenwänden montiert. Könnte zwar die bühnenseitigen ausschalten, aber ungern. Muß man denn wirklich die Kohle für Headsets ausgeben um ein vernünftiges Ergebnis zu haben...ts ts ts?!

  • wora
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    • 16. Januar 2005 um 22:41
    • #6

    tja, wenn man an den umständen nix ändern kann... dann bleibt für ein gutes ergebnis leider nicht viel spielraum.

    wenn sich die akustik nicht ändern lässt, muss man das durch erhöhten aufwand an technik wieder ausgleichen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • shp
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    54
    • 17. Januar 2005 um 10:57
    • #7

    Hallo, wir haben regelmäßig theatervorstelleungen in zelt oder hallen, mit meist bis zu 11 akteuren.

    wir benutzen numehr seid 3 jahren nur noch headsets, da damit klanglich und auch dynamsich die besten ergebnisse erzielen.
    lavalier sind meist zu empflindlich, anhängen brachte nie adäquate ergenisse. grenzflächen sind/waren teilweise zu empflindlich gegen trittschall.

  • tonzwerg
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    • 17. Januar 2005 um 16:18
    • #8

    Was ganz gut klappt, ist ein Mono-Array aus 2-3 Richtrohren vorne oben, auf die Bühne gerichtet. Wichtig hierbei ist, daß die Kapselebenen tatsächlich untereinander ausgerichtet sind, sodaß keine Laufzeiten entstehen. Das ist der Lösung mit abgehängten, nicht laufzeitkompatiblen Mikrofonen deutlich überlegen

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • JS-Sound
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    • 17. Januar 2005 um 16:55
    • #9

    ist zwar ein wenig ot,
    aber das mit den Richtrohren klingt interessant...
    ist das auch bei Musicals zu verwenden? Also bei einer höheren Gesamtlautstärke auf der Bühne?
    Sologesang wird über Headsets/Handfunken abgenommen, aber beim Chor mit mehr als 20 Personen (die sich auch auf der Bühne bewegen) ist das im Budget nicht drin, die auch noch mit Funken auszustatten.
    Abgehängte Mikros sind meine derzeitige Alternative, aber jetzt hätte ich gerne mal Erfahrungsberichte zu dem Monoarray.
    Kannst du mir da welche schildern?
    Danke, JS

  • ememix
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    152
    • 18. Januar 2005 um 00:50
    • #10

    wir hab vor kurzem erst ein frauenchor (ca.35pers.)abgenommen und erreichten mit 7x c1000 plus 2x genzfläche + 1x beta87 sologesang einen recht annehmbaren klang. die grenzflächen haben wir am bühnen rand vor dem chor auf den boden gelegt (akustisch vom boden entkoppelt - daher auch wenig trittschall) - die c1000 hingen ca. 1,5 meter über dem chor in zwei reihen.

  • Peerless
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    • 22. Januar 2005 um 12:38
    • #11

    mal so ganz kurz, das em800 von thomann, kosten kaum etwas, und ist schweine laut.... hatte noch nie nen micro mit sonnem output. zudem klingt es auch sehr gut, gerade bei akustischen instrumenten.... also wenn du wieder was von der decke hängen willst, hier mal ansetzen. einziger nachteil, man sollte nicht direkt drüber singen da etwas windempfindlich... poppschutz ist aber gleich mitgeliefert.

    http://www.ae-rental.de

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