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Karlson Coupler mit AjHorn simulieren

  • Multisync
  • 21. November 2002 um 18:37
  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 21. November 2002 um 18:37
    • #1

    Hallo

    Eine Frage für die Simu-Spezialisten:
    Kann man einen K Koppler mit AjHorn simulieren?

    Ich habe nämlich noch 2 Kappa15 Lf's bei mir rumliegen und da würde ich jetzt gerne mal einen Direktvergleich zwischen einem im Br-Gehäuse und einem im K Koppler eingebauten Kappa Lf machen.
    Den K Koppler will ich so aufbauen wie den auf der Beck-Homepage, nur eben mit Kappa15 Lf anstatt EV 15l.
    http://www.egbeck.de/karlson.htm

    Das Gehäuse in dem der kappa dann besser klingt will ich dann nochmal bauen - das andere gehäuse wird entsorgt :smile:
    Und die beiden Bässe will ich dann überwiegend als E-Bass Boxen benutzen, vielleicht auch als Subs bei kleineren Sachen.

    Wäre echt toll, wenn mir jemand helfen könnte..


    Ulrech

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 21. November 2002 um 19:40
    • #2

    Ich habe vor kurzen einen Karlson Coupler hören dürfen.
    Gebaut nach dem Bauplan auf Becs Page mit dem Ev 15 L.
    Und ich muss sagen, es war mehr als enttäuschend. Ein Bekannter hatte sich besagte Teile von einem Verleiher geliehen und naja ein Kappa 15 LF klingt in Bassreflex wesentlich besser und ist auch erheblich lauter.

    Aus den Dinger kam sehr wenig raus... Und Druckvoll wars auch absolut nicht.

    Irgendwie eine Fehlkonstruktion... Ist zumindest meine Meinung.

  • pm-acustics
    Profi
    Reaktionen
    24
    Beiträge
    3.542
    • 21. November 2002 um 20:06
    • #3

    Hi,

    ich kann mich meinem Vorposter anschliesen, ich habe noch keine Carlson-Koppler Konstruktion gehört die gescheid funktioniert hat.

    Bau die Kappa 15LF in Reflex ein, Du hast mehr davon...

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Anonymous
    Gast
    • 21. November 2002 um 21:08
    • #4
  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 21. November 2002 um 21:12
    • #5

    Der C-Koppler ist keine fehlkonstruktion sondern einfach alt. Er hat ne zeimlich tiefe untere Grenzfrequenz. Wenn ihr euch das Gehäuse vom EG-Beck mal anguckt, werdet ihr feststellen, dass es ein Hybrid ist. BR KANN garnicht tiefer gehen, weil der C-Koppler im BAss nichts anderes IST als ein BAssreflex. Der Wirkunsgradgewinn bezieht sich auf den Kickbass und Mitteltonbereich. Ist auch vollkommen logisch wenn man die Wirkungsweise des C-Kopples bzw. der Tube verstanden hat!

    MfG, farad

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 21. November 2002 um 21:16
    • #6

    Wow das hätte ich jetzt aber echt nicht gedacht....so viele negativ Erfahrungen.
    Der K Koppler wird doch so gelobt auf der Homepage von Beck.
    Höherer Wirkungsgrad, bessere Dynamik.... "Hat schon viele Musiker überzeugt" usw..... Sehr seltsam..

    Trotztdem würde mich interessieren, ob man den simulieren kann mit AjHorn - vielleicht als ein Spezialfall eines Rearloaded Horns. :???:

    Davon abgesehen ist eine Reflex Kiste auch viel einfacher zu bauen....kommt mir also entgegen.

    Hat auch irgendjemand gute Erfahrungen mit dem K Koppler gemacht.. :smile:

    Farad: Unsere Postings haben sich überschnitten. Schon klar der eigentliche Wirkungsgradgewinn macht sich erst ab 100Hz bemerkbar, bei dem K Koppler von Beck. Unter 100Hz ist er auch "nur" eine normale BR-Kiste.


    Ulrech

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Multisync am 2002-11-21 21:20 ]</font>

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 21. November 2002 um 22:42
    • #7

    K-koppler halte ich für ein interessantes konzept - nur simulieren kann man da imho nix mit aj horn

    man sollte das prinzip sich mal zu gemüte führen - es sit ersichtlich dass es im bass nicht geeignet ist :smile:

    der bauplan: wenn man einen blick drauf wirft der bass kommt ausm bassreflex davo ein rohrresonator mit expo öffnung für die einzelnen Frequenzen

    Fällt jemand was auf? - kaskadierter B..... hier durchaus sinnvoll angedacht

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 21. November 2002 um 23:10
    • #8

    Hallo,

    Also ich finde das Konzept erst mal geil.
    Problem ist, der Bauplan auf der beckseite ist zu klein. Fuer 50Hz sollte das Ding so wie es da steht zumindest 1,6-1,8m hoch sein :smile: Alles unter 100Hz kommt ja bei dem Plan dort wieder aus den BR Rohren.
    Ich ueberlege seit langem, ob es nicht moeglich waere das ganze zu falten und so zu verlaengern, dass tatsaechlich auch die tiefen Frequenzen durch den Kkoppler abgestrahlt werden. Wenn man sich den Impedanzverlauf ansieht....alle achtung.

    Der eine oder andere "Soundpolizist" wird ja meine unbeholfenen versuche mit der Tube aus Abflussrohr kennen :smile: Die zwar in die Hose gingen ab einer bestimmten Frequenz, aber bis 7khz war die Response wie mit dem Lineal gezogen. Treiber war ein 4590.
    Zufaellig faellt das problem mit dem Abflussrohr ziemlich genau mit der Trennfrequenz zum 1" zusammen. Ob da die Coaxanordnung nicht rein passt??

    CU
    martin

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 22. November 2002 um 00:27
    • #9

    der coax *könnte* ein prob sein es kann auch sein dass da was anderes "gewurmt" hat - es ist ja nicht gerade ein "gängiges" prinzip

    wie war denn eigentlich die abstahlung th. sollte ja dei vertikale öffnung null sein ... ???

    wei gesagt es gefällt - im gegensatz zum unsymetrischen bandpass aber die reflex konsturktion ist im prinzip sowas - wenn auch "verbessert"
    und wir sind wieder beim thema treiber ....
    im kick vielst BL wieso ? nachdenken! :smile:

    nur im teifstbass wirds imho problematisch - länge

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 22. November 2002 um 17:27
    • #10

    Aber gerade bei einer E-Bass Box ist es doch nicht wirklich nötig, dass sie bis 30Hz runtergeht. Deshalb müssten 50Hz (auch wenn sie aus den Br-Rohren kommen) doch locker reichen. Das meiste spielt sich bei einem E-"Bass" eh bei über 100Hz ab, oder?

    Schade, dass man den K Koppler nicht simulieren kann :sad:
    Was müsste ich denn alles an dem Beck bauplan verändern, damit das ungefähr auf den Kappa 15Lf passt?
    Der Schlitz vorne kann gleich bleiben, nur das Rückkammervolumen und die Reflexöffnungen müsste ich doch irgendwie verändern. Aber wie :???:


    Ulrech

  • 30Hz
    Beiträge
    62
    • 22. November 2002 um 18:07
    • #11

    Hi,
    das mit den "vielen überzeugten Musikern" war vor mehr als 20 Jahren. Da tauchten Baupläne für den KK als Geheimtip bei den E-Bassern auf und plözlich standen auf einem Haufen Bühnen KK´s rum. Die sind dann aber rappzapp auch wieder von der Bildfläche verschwunden. Damals war auch der 15L noch das nonplusultra für E-bass. Meiner Meinung ist der KK für das was er bringt und E-bass zu unhandlich und klingt für heutige Verhältnisse nicht überzeugend.
    Wenn Du mit "das Meiste beim E-Bass" Pegel meinst, ist das mit Abstand die 1. und 2. Harmonische, d.h. beim 4-saiter reichen 50 Hz, beim 5-saiter knapp (ohne eq).
    Für den LF 15 fällt mir nur ein, dass Du versuchen könntest, die rückwärtige Kammer des KK in der Tiefe an das für den LF erfoderliche Volumen anzupassen und BR-öffnung entsprechend simulierst. Ein Hornprogramm brauchst Du dann nicht. Ob das befriedigend funktioniert weiß ich allerdings nicht.
    Viel Glück :smile:
    Gruß 30 Hz.

  • sonic
    Beiträge
    582
    • 22. November 2002 um 20:32
    • #12

    hallo ulrech,

    laut pa-buch läuft ein e-bass von 40 Hz - 11 kHz.
    naja, ich würde dann eher geschlossen als BR bauen.

    gruß uli.

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 22. November 2002 um 22:33
    • #13

    Der K Koppler scheint dann ja wohl echt keine wirklichen vorteile mit sich zu bringen...
    Dann lass ich es wohl lieber - brennholz haben wir eh schon genug... :wink:

    Außer jemand sagt mir einen guten grund warum ich doch einen K Koppler bauen sollte.. :smile:


    Ulrech

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 23. November 2002 um 13:56
    • #14

    nein, das tut er heute auch nicht mehr. Heute ist Verstärkerleistung so billig, Chassis mit hoher Belastbarkeit sind verfügbar und die Wirkunsgrade sind ohnehin größer.

    Durch den - recht einfachen - Bau des Karlson-Kopplers konnte man aus einem einfachen Chassis mal so mir nichts dirnichts drei dB mehr rausholen, was einer verdopplung der zugeführten Leistung enspricht. Das war für die Zeit ganz beachtlich.

    MfG, farad

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 23. November 2002 um 16:54
    • #15

    Farad: Würdest du an meiner Stelle einen K Koppler Prototypen zum Vergleich mit einer geschlossenen Box bauen, oder würdest du es gleich lassen?

    Wie ist es eigentlich, wenn ich die beiden Kappa Lf's übereinander hinter einen "Vorhang" mache. Dann wäre der Vorhang länger und man könnte die Reflexöffnungen doch weg lassen, weil die untere Grenzfrequenz des Kopplers auch tiefer wäre, das wäre doch eine idee, oder?
    Was haltet ihr davon?


    Ulrech

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 23. November 2002 um 18:23
    • #16

    Damit der Koppler ohne BR funktioniert, müsste er schon Dimensionen annehmen, die einem Bass-Horn gut stehen würden..... Dann nehmen wir doch gleich eben solche......

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 23. November 2002 um 18:38
    • #17

    Die Idee ist gut, nur daß der Vorhang dann unten die halbe Wellenlänge haben müßte, das sind immernoch gut 5 Meter, soll die Grenzfrequenz tief liegen.

    --> Das hat keinen Wert.

    Der Karlsonkoppler ist prima, wenns darum geht, aus nem alten Speaker noch was rauszuholen, wenn das auch in den Mittel-Hochtonbereich reingehen soll.

    Als Bassbox ist er natürlich völlig ungeeignet. Da kriegt man nur zwei systembedingte Nullstellen, sonst garnix.

    MfG, farad

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 23. November 2002 um 19:32
    • #18

    Interessant wäre es aber schonmal...

    Wenn man die beiden Kappas und zusätzlich noch 2 wirkungsgradstarke 10"er übereinander in eine Schallwand bauen würde - natürlich mit einem Vorhang vorne drann. Das ganze Ding wäre dann vielleicht 1,8m hoch - für einen e-bass müsste das das dann schon gehen, wenn auch nicht wirklich tief, dafür aber höllisch laut..... ist aber natürlich nur eine vision.
    Aber vielleicht könnte man den Koppler in 2 Stücke aufteilen - eins mit den beiden 10"er und eins mit den Kappas, dann wären auch 2m Vorhang gut drinn.
    Was haltet ihr davon? Wäre das etwas, oder rede ich mir da nur etwas ein??
    :???:


    Ulrech


    P.S.: I have a Dream that one day..... :grin: :wink:

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Multisync am 2002-11-23 19:33 ]</font>

  • Anonymous
    Gast
    • 28. November 2002 um 19:36
    • #19

    Nun ja, der Carlson - Bin war mal ziemlich angesagt. Damals hießen Endstufen Dynacord A 2002 oder gar K&H Telewatt und brachten so 100 - 200W. Aber heute: kauf' dir eine bilige Endstufe, bau' eine viereckige Kiste rundrum, der Carlson ist nicht umsonst ausgestorben...

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