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Bandabnahme ohne Soundcheck...

  • tufkascobo
  • 28. Februar 2005 um 12:50
  • tufkascobo
    Beiträge
    379
    • 28. Februar 2005 um 12:50
    • #1

    Hallo liebe Kollegen/Innen!

    Ich habe folgendes Problem. Veranstaltungssaal mit 250 m², 5 Mann Band mit Keyboard, Drum, Bass, Sax, Trompete und ca. 150 Leuten.

    Monitore bringen die Musiker selbst mit bzw. mischen sie sich selbst(Keyboard,Bass).

    Die Musik soll auch in den Rest des Gebäudes übertragen werden. Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich die Typen abnehmen soll da keine Zeit für nen Soundcheck ist und somit ne vollständige Abnahe etwas schwierig wird. Könnt hier ne Zentralmikrofonierung funzen? Bei den Musikern hab ich keine Sorgen da alle Profis aus nem Konservatorium sind.

    Wäre dankbar für Vorschläge...

    Viele Grüße,
    Harald

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 28. Februar 2005 um 13:09
    • #2

    Musikrichtung?

  • Seven
    Profi
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    318
    Beiträge
    4.375
    • 28. Februar 2005 um 14:25
    • #3

    Bekommst du ein komplett gemixtes Signal von der ganzen Band oder nur einen Submix vom Keyboarder?
    Wenn die Band Monitoring selbst macht, ist ein Splitsystem vorhanden?

    Ansonsten gehts halt mit dem ersten Lied gleich los. Wenn du am Pult halbwegs fit bist, sollte das keine allzugroßes Problem sein. Sicherlich suboptimal, aber in der Praxis haben wir das doch oft genug.

    Fang halt an und stell sicher, dass die Stimmen/wichtigen Instrumente von Beginn an präsent im Mix sind und danach baust du den Mix rundherum auf.

    viel erfolg
    jan

  • mistebass
    Beiträge
    55
    • 28. Februar 2005 um 14:49
    • #4

    Kann mich seven nur anschließen!
    Zuerst Mikros grob vorpegeln (geht auch ohne Musiker), so dass von Anfang an was zu hören ist und dann das erste Lied zum Soundcheck nutzen.
    Wenn die Musiker selbst den Monitormix machen, hast du ja schon mal 5 Probleme weniger :D
    Das Wichtigste ist, die Ruhe zu bewahren und nicht in hektisches Nichtstun zu verfallen !!!

    Gruß Johannes

  • Loloverde
    Profi
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    2.059
    Marktplatz Einträge
    5
    • 28. Februar 2005 um 15:02
    • #5
    Zitat von "mistebass"


    Zuerst Mikros grob vorpegeln (geht auch ohne Musiker), so dass von Anfang an was zu hören ist und dann das erste Lied zum Soundcheck nutzen.

    Die Band kann einem helfen, indem das erste Stück ein eher einfaches Arrangement hat. Also eher mit einer Ballade anfangen, als mit einem Stück, bei dem alle fünfe gleichzeitig loslegen.

    Ein Stück welches sich langsam aufbaut ist in so einem Falle mein Favorit.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • tufkascobo
    Beiträge
    379
    • 28. Februar 2005 um 15:41
    • #6

    Danke für soviel hilfe auf einmal....da kanns ja nur funktionieren.

    Musikrichtung geht eher in Richtung Jazz und Soul...später dann Bigbandmusik(wie nennt man das eigentlich? :roll: ) Die Band ist eigentlich auch nichts anderes als ne abgespeckte Bigband.

    Weiters bringt die Band selber ne kleine Dynacord mit. Als Signal kann ich vom Monitorpult das fertige Signal(Keyboard, Bass) bekommen. Somit brauch ich "nur" noch Trompete, Sax und die Drums abnehmen und diese dann samt Bandmix an unser Pult klemmen. Das Pult übernimmt sowieso ein Tonmann. Bin und bleib halt nur ein Lichtler...Frei nach dem Motto "Schuster bleib bei deinen Leisten". Aber der nette Herr ist halt dann nur zum Mischen da und der Rest bleibt an mir hängen.

    Was mir auch noch Sorgen macht ist das wir mehr oder weniger im Saal von unserem Mix kaum was hören werden da die Band ja über Ihre eigene Anlage spielt. Der eigentliche Mix ist ja dann erst vor dem Saal bzw. im Rest der Hütte.
    Mit dem Pult draußen verstecken is auch nicht, da wir drinnen über unsere Beschallung die Ansprachen mixen müssen. Fragen über Fragen...

    Thx und Vg
    Harald

    Hoffe ich hab jetzt alles drinnen was von Bedeutung ist.

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 28. Februar 2005 um 16:08
    • #7

    Bei einem guten Jazzschlagzeuger brauchst du normalerweise kein close-miking. Einfach zwei gute Overheads (z.B. XY-Anordnung) und was für die Bassdrum sollte reichen und erspart dir eine Menge Arbeit. Deshalb hab ich auch nach der Musikrichtung gefragt...

  • tufkascobo
    Beiträge
    379
    • 28. Februar 2005 um 16:31
    • #8

    andi.h.: Merci. Das hört man gern....Material, Arbeit und Kanäle gespart...

    Dann noch 2 Clips für die Bläser und damit sollte die Sache gegessen sein.

    Stellt sich eigentlich nur mehr die Frage wie ich das mit dem Pult löse, da der Toni eigentlich nicht hört was er da zusammenbraut. Funkt sowas über Kopfhörer? Wohl eher nicht..oder? Oder trotzdem unser System(EAW JF60 und JF80) im Saal mitspielen lassen?

    Vg
    Harald

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

  • Jeremy
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    • 28. Februar 2005 um 16:52
    • #9

    Ich würde statt den Clips wenigstens noch eine Stativlösung als Alternative mitnehmen, da viele Bläser mit Clips nicht können/wollen ...

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • mischpultschorsch
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    • 28. Februar 2005 um 19:22
    • #10
    Zitat von "Jeremy"

    Ich würde statt den Clips wenigstens noch eine Stativlösung als Alternative mitnehmen, da viele Bläser mit Clips nicht können/wollen ...

    --
    Jeremy

    Richtig! Viele Bläser "arbeiten" nämlich auch mit variiertem Mikroabstand. Clips sind bei Jazz-Besetzungen oft nicht gerne gesehen..

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 28. Februar 2005 um 20:22
    • #11

    Stimme den Kollegen völlig zu... Eine Stativlösung ist hier angesagt. Ansonsten hast du die Möglichkeit, vorher mit der Band abzuklären, dass euer Mat für die Saalbeschallung genutzt werden kann und der Einfachheit halber auch soll...
    Auf die Summe der Musiker würde ich mich nicht blind verlassen. Dann lieber nen kleinen Splitter mit einpacken. Somit wären alle Signale von der Bühne auch am Pult vorhanden.
    Wenn eure PA nicht mitlaufen soll/darf, dann wäre ein Kopfhörer eine Kontrollmöglichkeit - sogar eine ganz gute, da du ja dezentral beschallen möchtest und somit den Mix ohne Raumeinflüsse - erzeugt durch Beschallung/Instrumentarium - erstellen kannst.
    Eine weitere Maßnahme wären Abhör-Monitore am Mischpult. Wird aber schwierig, damit den Sound gut zu beurteilen.
    Mit diesen Mitteln wäre es zur Not aber auch möglich, die Tonregie irgendwo komplett in einem Nebenraum unterzubringen.

    Beste Grüße, Christian

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    • 28. Februar 2005 um 20:33
    • #12

    Wohl eher was für´s Praxisbrett!

    Von Signalquellen -> Praxis

  • tufkascobo
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    • 1. März 2005 um 08:20
    • #13

    @mod: entwickelt sich im Mom etwas in diese Richtung... :D

    @all: Danke für die Hilfe. Werd also Mikrostative mitnehmen, mir die Signale der Band schon vor dem Pult holen, dem Toni nen guten Kopfhörer besorgen und über unsere Anlage spielen.

    Danke nochmal und @mod du kannst den Thread schließen.


    Viele Grüße,
    Harald

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  • Jeremy
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    • 1. März 2005 um 08:36
    • #14
    Zitat von "scoborg"

    ... Werd also Mikrostative mitnehmen, ...

    Was, die entsprechende Lernbereitschaft der Bläser mal vorausgesetzt, auch gar nicht mal so schlecht funktioniert, sind Clips an den Notenständern (!), die von den Musikern an die Kanne geklemmt werden, wenn sie zum Solo aufstehen. Ich kenne eine Bigband, die das seit Jahren so macht ...

    --
    Jeremy

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  • tufkascobo
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    • 1. März 2005 um 12:50
    • #15

    Profimukker und Lernbereitschaft....steht nach meiner Erfahrung(ist nicht allzuviel im Musikbereich) im Gegensatz zueinander. Je besser desto sturer die Leutz. Mit nem Stativ kann nicht viel verhackt sein denk ich mal wenn ich mir die Beiträge oben zu Herzen nehm.

    Vg
    Harald

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  • Jeremy
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    • 1. März 2005 um 14:28
    • #16
    Zitat von "scoborg"

    Profimukker und Lernbereitschaft... (cut) ... Je besser desto sturer die Leutz.

    Einer, der sich als Profi bezeichnet, um bei einem anderen etwas zu erreichen (zB. "Den Scheißdreck könnt Ihr gleich wieder abbauen, mit so was spiel ich nicht, schließlich bin ich Profi!"), der ist in meinen Augen keiner.

    Einer, der Qualitätsdefizite bei anderen ausgleichen kann ("Na ja, so wie im Rider gefordert ist das ja nicht gerade, aber das kriegen wir schon hin, schließlich sind wir ja Profis!") schon viel eher.

    Sturheit kann zwei Ursachen haben: Zum einen der unbedingte Wille, das Optimum aus einer Veranstaltung herauszuholen (dann kann ich das ja akzeptieren) und zum anderen die Unsicherheit und Angst, abzusaufen, wenn die Rahmenbedingungen nicht aufs I-Tüpfelchen genau so sind, wie man es gewöhnt ist.

    --
    Jeremy

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