Genau so ist es.
Was sagen, wenn mich die leute für zu teuer halten
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Anonymous -
22. April 2002 um 14:30
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Na ja,ganz so einfach ist es nicht.
Ob die vielen tollen Wackler und line array,s
die fast alle auf Kredit angeschafft wurden noch lange Nachgefragt werden ist noch nicht so sicher......
Wenn man so die Bilanzen nachließt(Procon)
Wenn man so manches gerücht hört....Die Party der Dekadenz ist wohl vorbei,da auf dauer überlebt nur was bezahlt wird.
Und auf Kredit Finanziertes das von Aktien Kohle der Neuen-Markt etc. Firmen teilweise auch viel zu Teuer nachgefragt wird.....ähmm wurde*g*ist kein Tragfähiges Geschäftsmodell.
Nicht alles neue und tolle ist auch Markt-Tauglich,egal was der nette Vertriebsmann so sagt
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einfach schaun was es in der gegend kostet und sich vielleicht mit den umliegenden verliehern arangiern :smile:
bzw um das vermieten was geht
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Zitat
Plus return of investment nach spätestens 1 jahr ... mann muss ja auch sehen, dass der Markt nach 2 Jahren spätestens nach 4 Jahren neues material fordert
Wer will heute noch eine TSM 3 oder ein MT 4
Das Nachfolger-Modell der TMS 3 (Flashlight) ist Anfang der 90er auf den Markt gekommen, die TMS 3 wird also seit schätzungsweise 10 Jahren nicht mehr als Neugerät vertrieben, aber sie ist immer noch ein sehr brauchbares System (vor allem dann, wenn man einen Digital-Controller hernimmt und die Sache sauber abstimmt).
Vor 10 Jahren waren die Crown-Macrotechs angesagte Systeme. Zieht da heute jemand die Nase hoch?
Vor 10 Jahren etwas kam das SPX 990 raus, das PCM 70 war bereits auf dem Markt, der BSS DRP 402 ebenso. Von Drawmer-Gates, Shure-Mics oder eine Soundcraft 8000 möchte ich hier gar nicht anfangen.
Zugegeben, beim Licht sieht das anders aus, bei Video-Projektoren und ähnlichem ohnehin.
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@ Alle Kostenfreaks und Zahlenkünstler...
Ich hätte da mal einen anderen Ansatzpunkt. Ist allerdings etwas komplizierter ( Techn Betr. Wirt lässt grüssen): Also splittet Eure Kosten in Fix und Variabel auf. Def.: Fixkosten sind die Kosten die anfallen egal ob es einen Gig gibt oder nicht! z.B. Lagermiete, Werbung, Versicherung, KFZ Grundkosten usw. Dann habt Ihr ja die Anzahl der Auftritte vom letzten Jahr. Die Fixkosten geteilt durch die Anzahl der Gigs (AZG) ergibt den Fixkostenanteil pro Auftritt.
Das ist bei mir auch der absolute Kampfpreis für den Job - d.h. ich arbeite für LAU.Dann kommen die varialblen Kosten: als da wären Personal für den Auftritt, Transport usw.
Aus dem Investitionsplan (platt gesagt: was will ich / was muss ich dieses Jahr kaufen) kann man dann durch teilen mit AZG ausrechnen wieviel man RE investieren muss / will. Für ganz pfiffige geht das dann noch weiter mit kalk. Abschreibung usw. Darauf packt Ihr dann einen Faktor GEWINN (10 - 30%) und dieser Verbleibt im Unternehmen - da Ihr Euren Lohn in den Perso Kosten eingerechnet habt (var. Kosten). Es ist im ersten Jahr eine Scheißarbeit, auch wenn man sich super mit Excel auskennt, aber es lohnt sich tierisch. So verfahre ich auch mit CD Einkäufen oder Reparatursachen. Natürlich am Quartalsende immer der Vergleich zwischen geplanten Kosten und realen Kosten und die Überlegung wo man noch mehr einsparen könnte. Macht zwar nicht so viel Spass viel auflegen, aber wenn Geld übrig bleibt - dat ist auch nettCU
Detto
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ihr vergesst bei der ganzen rechnerei das da auch ein Preis bei rauskommt bei dem die Technik auch gemietet wird :smile:
So nu mal zu den Wackellampen vor 4 Jahren hab ich 8 Futurelight Duke 1200W HMI gekauft , die werden immer noch gerne gemietet weil einfach viel Licht rauskommt sie ne top optik haben und nix klemmt :smile: wie bei manch anderen Herstellern :wink:
Damit will ich sagen wenn man die richtige Technik kauft und zu einen guten Preis anbieten tut = oft vermietet rentiert sich die Sache auf die Zeit hin .
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Hallo an alle Profis :wink:
wir sehen das Problem der Preise ebenso. Wir haben hier in der Firma 2 Dipl BWler und die können eigentlich gut rechnen. Leider sind die zum Ergebnis gekommen, dass es nett ist Fix/var Kosten zu kennen, jedoch übertrifft der dann kalkulierte Wert (Preis) die Zahlungsbereitschaft vieler Kunden!
(BWLer doziert: Zahlungsbereitschaft eines Kunden ist entscheidend, mal zahlt er mehr mal weniger, im Schnitt machts Du dann eine Mischkalkulation und die kannst Du nicht exakt berechnen da Deine Jahresvoraussage eben von realen Jobs und nicht von Träumen abhängt) ODER selbes Thema anders: Wie macht man Preislisten in unserer Branche? Preise der Konkurrenz anschauen, Zielgruppe vergleichen und etwas nach oben/unten anpassen. So läufts doch in Realität! Bei Rabatten ähnlich! So, bin für Einwände dankbar und lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Rob -
@ Anonymos ROB
Hey- sorry bin kein Träumer. Ich gehe von den realen Jobs aus dem letzten Jahr aus und DIE hatte ich. Aber wenn weniger Gigs dann halt zuviel verrechnete Fixkosten und bei mehr Jobs als geplant zuwenig verrechnete Fixkosten - oder umgekehrt.... Fakt ist aber das man annähernd seine Fixkosten und somit seine Preisuntergrenze kennt. Praktisches Beispiel: Wir hatte im ersten Quartal satte 30% Umsatzeinbruch!!! Also alle nicht notwendigen Ausgaben nach hinten stellen, Investitionen nochmal überdenken und aktives Marketing (ich bin ein aggierer!!) Und siehe da - das Tal der Dürre ist überschritten die Leute haben sich an den EURO gewöhnt und es sieht wieder besser aus. Und zum Schluß es blieb trotzdem im ersten Quartal was übrig - was will man mehr. Natürlich kann man nicht alles berechnen, dann gäbe es auch kein Unternehmerisches Risiko wenn alles berechnenbar wäre. Aber einfach zu sagen Anlagenwert geteilt durch X ist MIR zu grob!!! Das geht garantiert in ide Hose oder ist zumindest nicht Ergebnismaximierend.
CU
Detto
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Zitat
Volker Holtmeyer schrieb am 2002-04-22 15:32 :
Habe am Wochenende bei einem Kollegen eine vergleichbare PA (2 Tops mit 2x12", BMS 2"/1" und 4 18" Subs mit Digam Amping) auch für 130,- € zugeliehen. War natürlich ein Freundschaftspreis und von daher geht Dein Preis doch voll in Ordnung.man könnte auch so kalkulieren:
2x K&F 1215 zu je 25,00 macht 50,00
2x Stativ zu je 6,00 macht 12,00
1x Amprack (2x DIGAM 7000, K&F C2)zu 100,00
2x K&F SW 215 zu je 40,00 macht 80,00
1x Kabel Pauschale zu 25,00 :wink:Das macht summa sumarum etwas mehr als 130 Euro und ist wohl rechnerisch auch ok?! :wink:
Listen halt. -
Zitat
test schrieb am 2002-04-22 21:17 :
und wo von wollt ihr leben wenn ihr 50 seid? ihr lasst euch für 130 euro die ohren zerschießen und stellt noch mat hin. das sind so 10 h arbeit. also komme ich auf 13 euro die stunde. bevor ich mich mit mat für so wenig hinstelle, wechsle ich lieber die branche. es gibt baustellen die soll man den 'wahren' profis überlassen. mit 50 kann man nicht mehr den ganzen abend für so wenig geld irgendwo rumstehen, bitte immer bedenken !!!!!oh ich sehe du bist ein wirtschafts guru!
gruß -
ZitatAlles anzeigen
papa schrieb am 2002-04-24 15:42 :
Hatt die Anlage denn nicht mehr als 2.000,- Euro gekostet?
Wenn ich nur einen Stundenlohn von 5,- Euro ansetze, sind 130 Euro
viel zu wenig. Bei 8 Stunden zu 5,- Euro
(nur für Auf- u. Abbau, Betreuung während der VA dur Hilfskraft),
komme ich schon auf 40,- Euro. Wer transportiert
das Material? Im seltensten Fall der Kunde, womit man nocheinmal
eine Pauschale von 30,- Euro Anfahrt und 30,- Euro Abtransport
im Umkreis von 50 km draufrechnen sollte.
Sind schon 100,- Euro!
30,- Euro für das Material - super!!!Irgendwann soll doch mal ne neue PA her oder nicht? Kabel ersetzt werden,
Entladungslampen gibts ja auch geschenkt.Auch wenn man es "nur" als Hobby betreibt:
Denkt an alle andern, die davon leben und auch noch
etwas für das Finanzamt, Krnkenkasse und Le Riester übrig haben müssen.
Meiner Meinung nach sollte man versuchen die Preise auf gehobenerem Niveau
zu halten.
Anschaffungswert des Materials geteilt durch 15.
Stundenpreis ab 10,- Euro und die Transportkosten auf
den Kunden umlegen.Wenn Ihr Probleme habt gegenüber Bekannten eure Preise durchzusetzen,
dann legt die "offiziellen" preise doch 25% über dem an,
was ihr wirklich verlangen würdet.
"Ja weil Du es bist, machen wir 270,- Euro statt den üblichen 360,- Euro."
"Super!"
Angenehmer Nebeneffekt: Andere Kunden bezahlen mehr
als Ihr eigentlich verlangt.zwei bis drei probleme seh ich da leider schon:
kunden vergleichen preise und angebote evtl. preislisten. manche sehen liste und rufen gar nicht erst an wenn eine anderer eine billigere liste hat (bei gleiche n sonstigen vorraussetzungen)
der gute mann der diese frage gestellt hat ist noch eine weile weg von entladungslampen, nehm ich an :wink:
anschaffungswert geteilt furch 15?????????????????????????????????????????
entschuldige die wortwahl. bist du übergeschnappt?
natürlich gibt es artikel bei denen das möglich ist (sogenannte marktpreise sind eh weit weg von irgeneiner wirtschaftlichen kalkulation) aber das sind wohl eher sehr wenige. -
ZitatAlles anzeigen
moser7 schrieb am 2002-04-24 15:56 :
Moin!Also, Anschaffungspreis durch fuffzehn.
Da wär ich voll dafür!
Aber, bei der letzten Disco hätte das 1300 EUR zzg. 40 EUR Transp. zzgl. 2x12h=240 EUR
= 1580 EUR und das nur für den Ton mit DJ Zeugs! Das Zahlt doch kein Mensch. Das ganze Budget, mit Licht und allem war mit 1100 EUR
voll erschöpft. Das Problem ist, dass jeder sagt, wir müssen die Preise hoch halten, bloss kaum einer tuts. Unsere "Professionelle" Konkurrenz hat einfach ungefragt dem Veranstalter von unserer Veranstaltung ein Angebot gesendet, in dem er alles was er hat für 500 EUR angeboten hat, nur um uns den Auftrag wegzuschnappen. Danach musste ich mir von den Deppen noch anhören, wir würden die Preise kaputtmachen. Aber anscheinend ist der Preis doch nicht alles, die haben die Sache doch mit uns Durchgezogen, und 600EUR mehr bezahlt. In unseren und des Veranstalters Augen war das gut angelegtes Geld. Wie gesagt, die die am Lautesten schreien, haben am meisten Dreck vor der Hütte.Konkursmasse von Procon zu kaufen gibt?
Oder ist das noch nicht soweit?habe das gefühl, dein kunde hat dich verarscht, weil wenn ich für eine leistung fast die hälfte bezahlen soll, wie bei einem anderen, der die gleiche leistung anbietet, wär ich ein ganzschöner trottel, wenn ich das teurere nehmen würde, oder?
denke, du bist unter umständen auf den ältesten veranstaltertrick reingefallen den es (direkt nach gar nicht bezahlen :wink:)gibt: runterdrücken. der verleiher wird schon genug schiß davor haben, daß es jemand anderes macht, also gibt er dann noch nachwarum genau sollte procon knkurs anmelden. doch nicht nur weil die aktie im keller ist?
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Zitat
Mit etwas Erfahrung und kaufmännischen Verständnis kann man sich ja recht einfach den Faktor ausrechnen(der regional ja doch sehr unterschiedlich ist). Ne Par Kanne brauchste auch nich für 70 Cent verleihen is klar denk ich...
ciao machts gut
chris<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Chris am 2002-04-26 11:36 ]</font>
wie jetzt ? 70 cent mal 100 macht äh ungefär äh, naja, äh, denke 70 vielleicht?
kosten das wirklich par lampen..... :wink: -
Zitat
moser7 schrieb am 2002-04-27 16:04 :
Hm, geteilt durch 100. Dies ist vielleicht passend für Grössere Firmen, wo das Mat 3-4 mal die Woche weggeht. Aber bei z.B. uns wo wir alle 2 Wochen mal was haben nicht akzeptabel. Wir müssen genausoviel Miete und laufende Kosten zahlen, wie jemand der die Teile täglich verleihen kann. Wir würden auch gerne jeden Tag unseren Kram loswerden, aber solange die Auftragslage so schlecht ist, würde ich eher auf geteilt 50 gehen zzgl. Stunden und Transport.hallo moser 7,
bin mir nicht sicher ob du wirklich einfach so deine schlechte auftragslage auf deine kunden umschlagen solltest. sieh das mal so: zwei verleiher in der gleichen gegend, begrenzter kundenkreis. der eine ist länger im geschäft, ist bekannter und schafft deshalb sagen wir mal deine gewünschten 3-4 aufträge (ist eh nicht viel), du hast alle zwei wochen einen und deshalb "musst" du teurer sein (sagtest du glaub ich). naja, konsequenz könnte sein, daß alle kunden zu dem anderen gehen und du gar keine mehr hast.
gruß -
ZitatAlles anzeigen
tthorsten schrieb am 2002-04-28 18:48 :
Meiner Meinung nach sollte man überlegen welceh kosten entstehen, bis das Materila auf die Strasse geht.d.h. anschaffungs preis plus Case plus verkabelung anteilig plus befestigungs zeugs.
plus lagermiete plus serviece plus vor und nachbereitung
Plus return of investment nach spätestens 1 jahr
dann ist mann bestimmt buchhaltungs mässig auf der richtigen seite
nur der Preis der ermittelt wird ist wesentlich höher, als der der erzielt wird.
mann muss ja auch sehen, dass der Markt nach 2 Jahren spätestens nach 4 Jahren neues material fordert.
Wer will heute noch eine TSM 3 oder ein MT 4
Aufgrund der technische entwicklung.
seit 3 jahren kaufen nun viele linearrays und es wird sich wieter drehen.
Auch muss mann das so sehen je neuer das material desto weniger Service.
im video und Wackellampen sector ist das ja noch viel krasser 1 jahr später gibt es das bessere gerät zum gleichen preis mit dem doppelten licht out put.
leider kalkulieren alle falsch, da ja jeder irgendwie hobby maässig anfängt und viele von papi gesponsort sind.
und nicht davon leben müssen.
ich selbst habe nur ein paar gerät chen und die habne sich nocht nicht bezahlt.
Wer bezahlt schon für eine Boom box geld das ist nice to have.
oder wer bezahlt mir meine Adapter und Werkzeug kiste im wert ovn 20000DM die viele Veranstaltungen gerettet hat.
niemand.
Mann muss froh sein, wenn mann überhaupt mal ein Dankeschön bekommt, wenn mann für andere Probleme löst.
im großen und ganzen wür ich dir gerne zustimmen.
hab ja auch bwl studiert.
aber wer macht denn das so? meistens passt man sich irgendwie dem vorhanden markt an und schaut in welcher preiskategoriew man liegen möchte.
zumindest habe ich das von so vielen verleihern (auch größere) gehört, das was dran sein muß. -
ich bin immer wieder entsetzt,
wie wenig geld verlangt wird.
der kunde bekommt grade durch die gerne veröttentlichten Artikel mit geld angabe
einen falschen eindruck.
wir vermieten zwar equipment aber wir installieren es auch beraten den kunden, was er mit dem material erreichen kann machen planungen für die installation.
in jedem job steckt min 1-3 tage arbeit.
das sollte ja alles bezahlt werden entweder übers material oder seperatr.
es gibt firmen forallem in der unternehmens berratung und pc branche die nur wissen verkaufen.
bei uns gibt es das umsonst. und nohc ne lampe gratis dazu.
vile kalkulationen hauen doch nicht hin, wenn ich zwei tage zum einsammeln und zurückbringen des zugemieteten materials brauche .
abgesehen von den stunden des packens ladens und wartens.
das geht ja bei den techniker preisen weiter.
ich bekomme z.b. 200€ 12h der kunde bezahlt bei der Agentur am schluss 600€ 8h der verleiher verkauft mich für 300€ 10h
ich selbst bin dann sauer, dass man mal wieder ohne essen pause nette worte etc. 16h geackert hat und nur 200€ pauschale nach hause schleppt und evtl noch ien paar mark drauf bekommt und die Agentur dann noch pro stunde noch mal einen zusatz der verleiher ebenso und ich gehe in der regel leer aus.
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Zitat
tthorsten schrieb am 2002-05-05 21:49 :
das geht ja bei den techniker preisen weiter.ich bekomme z.b. 200€ 12h der kunde bezahlt bei der Agentur am schluss 600€ 8h der verleiher verkauft mich für 300€ 10h
ich selbst bin dann sauer, dass man mal wieder ohne essen pause nette worte etc. 16h geackert hat und nur 200€ pauschale nach hause schleppt und evtl noch ien paar mark drauf bekommt und die Agentur dann noch pro stunde noch mal einen zusatz der verleiher ebenso und ich gehe in der regel leer aus.
Ha, willst Du sagen dass das ungerechtfertigt ist oder was?
Rechne doch mal anders:
Dein Auftraggeber ruft Dich an, macht Termine aus und rechnet Dich ab, macht alles Arbeit und kostet Geld, sollte er da den Stundenlohn durchreichen? Dasselbe Spiel bei der Agentur, wobei Agenturen meist recht fett mitschneiden und den Preisdruck nach unten abgeben. Aber was willste machen, Kannst ja den Kunden versuchen selbst zu gewinnen...
Das Kalk. nicht stimmen ist leider richtig, der Preis der Miete setzt sich nunmal aber aus Re INvest. Kosten + Fixkostenanteil+ var. Kosten zusammen (wobei var. Kosten über den Stundenlohn gedeckt sein dürften)
Damit bleibt kalkulatorisch nach Abzug der Kosten für Material ReInv. nur ein Anteil übrig. Dann rechnet man im Mietpreis 100 Einsätze bis Amortisation, bedeutet in real, dass 150 Einsätze gefahren werden müssen um die Kosten mitreinzuholen.
Aber folgende These:
man verdient fast nichts am vermieten des MAterials sondern an allen Zusatzleistungen die man erbringt: Personal,Sonderbauten etc.
Material ist nur die Grundlage fürs Arbeiten,
wie beim Bau die Maschinen etc.
Diskussion erbeten.
grüße Robert -
Kann mich dem nur anschließen,
denn denk mal darüber nach, tthorsten, wie viele Stunden Arbeit ich als Verleiher schon vorher aufgebracht habe, damit Du nen Job machen kannst. Und nach dem Job muß ich dann noch Deinen Lohn vorfinanzieren, bis der Kunde dann nach 8 Monaten sich endlich erbarmt hat, doch noch zu bezahlen.
Ganz zu schweigen von der Arbeit, die der Lagerist bereits für Dich vor und nach dem Job erledigt hat, die Buchhaltung, etc.
Und wenn Deine Arbeit dann vieleicht an dem Tage nicht ganz so toll war (kann ja jedem mal passieren), bin ich derjenige, der das Ganze wieder ausbaden muß.
Also: Genau wie fürs Mat muß es auch für Personaldienstleistungen Einkaufs- und Verkaufspreise geben, sonst lohnt sich der ganze Zirkus nicht so richtig und ich wäre besser beraten, nur noch Dry-Hire zu machen.
Oder glaubst Du etwa, Dein KFZ-Schlosser bekäme seine 70€ Stundenlohn voll ausbezahlt.
Na ja, und die Agentur arbeitet logischerweise ja auch nicht nur zum Spaß.Wichtig noch anzumerken, daß bei der Kalkulation von Mietpreisen für Geräte nicht nur die Vor-/Nachbereitungszeit in Form von Arbeitslohn zu berücksichtigen ist, sondern auch geplatzte Leuchtmittel, die neuen Macken in der Traverse, liegengebliebene Stromkabel, kaputte Fader und sonstige Defekte und deren Beseitigung eine Rolle spielen. Von daher ergeben sich schonmal ganz unterschiedliche Divisoren für unterchiedliche Produktgruppen. Bei einem SPX990, das fest im Siderack eingebaut ist, macht durch 100 eher Sinn als bei einer PAR-Kanne oder einem Stück Truss.
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aber jungens ich kenn das doch alles.
ich bin "leider" keines der Prinzesschen, das beim Job aufschlägt und dicke Backen macht das Material schändet und dann noch rum nörgelt.
oft ist es so meinen job selbst packen laden defekte geräte vorher und nachher reparieren den Job durchziehen
etc. pp.
für defekte sachen zur kasse gebeten werden.
was mann zumeist nicht mutwillig kaputt macht.Heh was ist schon ein bischen telefon wenn die jobs langfristiger rein kommen würden hätte man auch nicht so viel stress und rum telefoniererei.
Das mit der Kohle vorstrecken ist leider in den wenigsten firmen der Fall in der regel wartet mann 4-12 Wochen.
2 wochen sind eine seltenheit und verdient Respekt.
Meist muss mann seinem Geld hinterher rennen und macht dabei sehr viele jobs für eine Firma.
Hat also den gleichen aufwand wie der Auftraggeber.
Mann vermietet ja nicht nur sich selbst sondern auch Material kauft ein und verkauft.
Wer bezahlt denn mein Werkzeug das immer wieder gerne geklaut wird doer meine adapter und Problemlöser, die manchen job retten .
Keine sau das hat mann nur dabei, um ruhig schlafen zu können.
zum schnöden handwerker der bekommt von den 70€ so um die 30€ Brutto plus arbeit geber anteil an der sozial versicherung 30 tage urlaub VWL plus nacht wochenend zuschläge etc. pp
also bekommt er so ca. 55€ wenn ich das berechnen würde um beim beispiel zu bleigen müsste mann das 3 fache verlangen.
vorallem, da mann keine 20 Arbeitstage jeden Monat 14h voll gas ackern kann.
Die Euro umstellung hätte mann nutzen sollen
um die Preise zu erhöhen einfach das DM zeichen auswechseln und den Betrag gleich lassen.Ich hoffe ihr seid mir jetzt nciht böse aber ich glaube, das ist es was so die meisten wirklich denken und wollen.
ein ordentliches Gehalt für eine gute leistung. und keinen Hilfsarbeiter lohn -
weil Ton und licht kann ja jeder machen.
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Ich bin durchaus der Meinung, gerechtfertigte Preise
durchsetzen zu können.
Die beste Werbung beim Kunden ist die anserer Kunden.
Ein Bekannter von mir hat seine selbstbau PA
mit 4x 18(300 Watt) BR, 8x 15er Coax (200 Watt) und 2x 2" auf 60*40 Horn.
Alles aktiv an Klotz Endstufen und das Material ist auf zwei Seiten verteilt.
Die Anlage ist jetzt ca. 17 JAhre alt.
Die Dinger sehen so richtig "oldschool" aus:
Rotes Kunstleder auf Schallwand, schwarzes
auf den Seiten, Deckel, Boden und Rückwand.
Die bekannten runden LS-Gitter und Kugelecken mit
Alukanten (silber) rings-rum.
Was denkt IHR?
Wieviel verlangt er und bekommt er pro Abend
für das Material (ohne Licht).Die Anlage klingt trotz Alter sehr gut!
Er hat auch die meisten Aufträge in unserer Gegebnd! -