Moin,
ich habe mittlerweile auch keine Probleme mehr, die Stimme zumindest "nach vorne" zu kriegen.
Vor ein paar Jahren hab ich noch die meiste Zeit eines Konzertes (meiner ersten festen, zu betreuenden Band) die Hand am Gainregler des Leadsängers gehabt. Der war ein reines Brüllmonster, und in ruhigen Passagen garnicht zu hören.
Nachdem ich dann mal was von Kompressoeren gehört hatte und einen benutzte, hat bei mir der Gesangskanal nie mehr verzerrt. Aber ich hatte Probleme, die Stimme so laut zu bekommen, dass es auf dem Monitor (vom FOH-Pult aus) nicht pfiff (hab da sehr stark komprimiert...).
Daher habe ich mir angewöhnt, den Kompressor weniger stark zu benutzen (2:1, ab -10 oder -5dB). Und siehe da, klare, dynamische Stimmen, die sich dennoch durchsetzen.
Einzig, ob ich dem/r Sänger/in etwas Mulm wegdrehe oder ein bißchen Durchsetzungsfähigkeit reindrehe mit dem EQ, entscheide ich nach Geschmack, Location und PA.
mfg stefan