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Konsole: Panning 3 Backvoc. mit Instrumenten

  • manuela
  • 8. April 2005 um 19:49
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 8. April 2005 um 19:49
    • #1

    Räumliche Verteilung von Stimmen und Instrumenten.


    3 Frauen auf der Stage mit Headsets und Fenderviolinen, somit sind die auf den Song bezogen Strings & Back Vocals.

    Nun die Verteilung im Stereo-Raum nach links und rechts.

    Das Panning bildet ja für den Hörer die ortbare Position der Stimmen und Instrumente.
    Wenn ich nun Violine1 linksmitte, Violine2 Center, Violine3 Rechtsmitte verteile, ist es dann unfachgerecht die drei Vocals dazu enger zusammenzuschieben und etwas aus der Mitte heraus, oder ist sowas auch für den kritischen Hörer ok?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 9. April 2005 um 13:02
    • #2

    Hi Manuela,

    live würde ich eher dazu tendieren, alles (bis vielleicht auf Keyboardsounds und Drum-Overheads) in Mono zu fahren, damit auch die Leute, die ganz am Rand stehen, akustisch noch mitbekommen, was auf der entgegengesetzten Bühnenseite passiert. Minimal pannen ist gerade noch OK, vielleicht würde ich die Geigen auch etwas enger als halblinks bzw -rechts pannen (so ca. auf 10- bzw. 2-Uhr).

    Fürs Studio wäre diese Panorama-Aufteilung absolut OK, die Stimmen würde ich da sogar doppeln und komplett nach aussen pannen.

    Wie heißt denn diese Band? Ich betreue nämlich Arrangement-technisch ein ähnliches Projekt (neugier...)

    Grüße,

    der Georg

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. April 2005 um 13:22
    • #3

    Lost in the Sky ( ffm )

    im Studio würde ich das mit dem TC machen, das ist eine andere Welt.
    Und doppeln ist eine Mogelpackung die ich ich garnicht mag, es ist schöner wenn man Mensch bleibt und nicht den Fans 6 Stimmen unterjubelt wo nur 3 da sind.

    Mir gehts konkret um eure Meinung:
    Wenn Violine1 nun halbrechts spielt, auf 2 uhr wie du sagst,
    und ihre singstimme liegt auf 12 Uhr, dann ist das a.) Murks b.) ok

    Weil im Mix am schönsten klingt die violinen weiter auseinanderzuziehen als die vocals, die aber , weil man die 3 ja sieht! - vom selben Fleck kommen müßten :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    Einmal editiert, zuletzt von manuela (9. April 2005 um 13:25)

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 9. April 2005 um 13:24
    • #4

    Live würde ich ein Monosignal niemals pegelmäßig ganz aus einer Seite rauspannen. Wenn Du trotzdem für die Leute auf den " optimalen" Positionen einen Stereoeindruck erzeugen möchtest ( ohne die äußeren Plätze zu veräppeln ), probiers doch mal mit dem Präzedenz-Effekt, also also 2 Kanäle pro Signal mit gegensinnig auseinandergedrehten PANS und davon ein Kanal ( =eineSeite) mit Verzögerung fahren. Funktioniert tadellos.
    Luxus-Alternative ist eine 3-kanalige Front mit Center und entsprechenden Delays.
    Viel Spaß
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. April 2005 um 13:31
    • #5
    Zitat von "vsvo82"

    niemals pegelmäßig ganz aus einer Seite rauspannen.

    das wäre "ganz rechts", bzw 3 uhr
    ich meine schon eine feinere einstellung, nicht so ein hiphopmix wo eh keiner weiß was von wem kommt :)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 9. April 2005 um 13:35
    • #6
    Zitat von "Manuela"


    Wenn Violine1 nun halbrechts spielt, auf 2 uhr wie du sagst,
    und ihre singstimme liegt auf 12 Uhr, dann ist das a.) Murks b.) ok

    Für Live: b) ok.

    Fällt sowieso den wenigsten auf. Die, die in der Mitte stehen, müssen nicht unbedingt die mit dem musikalischsten oder "audiophilsten" (öhöm...) Gehör sein. Und die am Rand kriegen es eh nicht mit.

    Ist natürlich schön, wenn Du für Dich selber sagen kannst, Du bist mit dem Sound zufrieden. Aber leider merken das die wenigsten aus dem Publikum. Denen könntest Du Hänschen klein rückwärts vorspielen, und sie würden es nicht merken. Oder ist Schnappi was anderes? :shock:

    Grüße,

    der Georg

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 9. April 2005 um 13:55
    • #7

    wenn Du das mit der Ortung mal konsequent durchdenkst, müsstest Du ja auch für jede der Damen ein der Position entsprechendes Input-Delay - das sich bei jeder Bewegung ändert - plus zugefügten Early-Reflections zugeben, um die Position im Raum entsprechend abzubilden... i.d.R. ein bißchen viel Aufwand für einen "gewöhnlichen" Live-Gig.

    Im Studio aber gerne. Sowieso macht die räumliche TIEFE (gerade auch im Live-Mix) manchmal mehr Sinn, als die Breite, will sagen, man kann (mit entsprechendem Mat.) sehr schön z.B. Gitarren-"Wand" und präsente Vocals kombinieren, wenn man die Gitarren etwas "tiefer" in den Raum setzt. Ist für Live - wegen des angesprochenen Sweet-Spot Problems - auch praktischer als (extremes) Panning.

    beste Grüße,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 9. April 2005 um 14:18
    • #8
    Zitat von "Manuela"

    das wäre "ganz rechts", bzw 3 uhr
    ich meine schon eine feinere einstellung, nicht so ein hiphopmix wo eh keiner weiß was von wem kommt :)

    Feinheiten sind nicht diskussionsrelevant, da auch Interpretationssache. Unabdingbare funktionelle Basis ist ( vor der kreativen Basis), daß der nötige Informationsgehalt beim Hörer erst mal ankommt .... dazu ist halt Pegel nötig und das nicht im völlig falschen Verhältnis

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 12. April 2005 um 12:59
    • #9

    Hi Manuela,

    singen die Frauen gleichzeitig zu ihren Violinen (Geht das überhaupt ? Kann man Violine spielen und singen ??? Keine Ahnung....) dann solltest du vielleicht selber hören, ob man einen Positionsunterschied hört und entsprechend angleichen. Wenn sie aber entweder spielen oder singen würde ich die Vocals auf jeden fall in der Mitte lassen, denn man (bzw. der Zuschauer) ist gewöhnt, dass die Stimme aus der Mitte kommt - außer du willst einen speziellen effekt damit erreichen --> s. HipHop...

    Die Frage ist dann noch, was kommt dazu ? Ist das so eine Akustik-Solo nummer oder steht da noch ne komplette Band mit rum ? Gibt dein Veranstaltungsort von der Akustik das überhaupt her ?
    Ich habe oft festgestellt, dass man sich an Problemen aufhält, die später keinem schw... auffallen. Interesante Möglichkeit wäre noch einen Center-Cluster nur mit den Vocals anzusteuern, dann hast du eine saubere Ortung und trennst akustisch die Violinen vom Gesang... Hängt aber vom Programm und der Lokalität ab.

    Schreib doch mal wie deine Endlösung dann aussieht (bzw. ausgesehen hat)...

    <cheesy>

    P.S.: Wiso ist 3 Uhr-Position ganz rechts ??? Macht zwar keinen Sinn, aber für mich war ganz rechts immer bei "halb fünf". :?:

  • manuela
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    9.103
    • 12. April 2005 um 15:44
    • #10

    die Lösung sieht derweil so aus: Wir haben 6 Kanäle vom TC Reverb 6000 mit dem Problem gefüttert und eine gutklingende Einstellung ausgeknobelt :D

    Nachvollziehbar ist das nicht so ohne weiteres weil das Ding mit Sachen rechnet die normalbürger inklusive mir selbst nichtmehr verstehen... Akustisch "gesehen" singen sie nun etwas "vor" ihren instrumenten.

    zum p.s. wenn du das auf den 270 grad poti der konsole beziehst hast du Recht.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • cheesy
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    579
    • 13. April 2005 um 16:12
    • #11

    OK... die TC 6000 Serie ist doch ein andere Kampfklasse.... ich bin damit wvF :oops:

    Aber nur für meine Neugierde, was hast du damit vor ? Ist es für eine CD / DVD Produktion oder willst du das Live einsetzen (wenn ja: wo ?)

    Grüße

    <cheesy>

  • manuela
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    9.103
    • 13. April 2005 um 16:21
    • #12

    sowohl als auch. Und möglichst noch damit verdienen :D
    man braucht übrigends länger bis man dieses -monstrum beherscht, bin auch noch am üben..

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • cheesy
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    579
    • 14. April 2005 um 07:40
    • #13

    :?::?::?:

    Nagut, wenn du nicht mehr sagen kannst oder willst, kein Problem.

    Bis denne,

    <cheesy>

  • manuela
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    9.103
    • 14. April 2005 um 08:25
    • #14

    ich hab das TC angeschafft um es hauptsächlich im Siderack meiner großen Konsole einzusetzen, also für FOH-Service auf Konzerten. Es ist in der Lage geradezu unglaublich gute Reverbs und Rooms zu erstellen, man kann damit die ganze Stage in einem virtuellen Raum verteilen der auch akustische Tiefe hat. Die Reverbs schillern geradezu, es fügt auch kleine short refletcions usw perfekt in das Klangbild ein. Somit wertet es die gesammte Wiedergabe erheblich auf. Wenn man Delay Line stehen hat ist es sogar machbar Surround auszuführen, ebenso unterstützt es den Einsatz von Centerclustern im room. das TC zeift auch bei 10 verschiedenen Aufgaben im Gleichlauf noch keine Rechenschwächen, es ist also quasi ein ganzer Stapel in 3HE.
    Es ersetzt auch die sonst eh nötigen Lexicons und was man sonst so hat, die sehen qualitativ ziemlich alt aus gegen diese Maschine und rutschen in die zweite Wahl als Inserts. Ich geh davon aus das es in absehbarer Zeit in vielen raiderlisten stehen wird, vergleichbare Geräte kenn ich bislang noch nicht.
    Ich nutze es auch im Studio, für denselben Zweck: Reverbs & Rooms.
    Hauptaufgabe von dem ding ist Qualitätsanhebung. Zusammen mit einem Voice One hat man ein Set das keine wünsche mehr offen läßt.
    Nachteilig ist der hohe Preis, man muß das in der Preisgestaltung berücksichtigen. Normalgerechnet, 5 Jahre Abschreibung, muß es für sich selbst etwa 200,- pro Monat holen, wenn man noch verdienen will, entsprechend mehr. zuzüglich St. man sollte es also im FOH mit 100,-/VA einkalkulieren.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Online
    Wurst Werner
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    • 14. April 2005 um 10:55
    • #15

    "Es ist in der Lage geradezu unglaublich gute Reverbs und Rooms zu erstellen, man kann damit die ganze Stage in einem virtuellen Raum verteilen der auch akustische Tiefe hat. Die Reverbs schillern geradezu, es fügt auch kleine short refletcions usw perfekt in das Klangbild ein."

    Und Deine MTH Stacks können das auch in der oben aufgeführten Qualität wiedergeben?

    Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Apostoli
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    653
    • 14. April 2005 um 11:02
    • #16
    Zitat von &quot;Manuela&quot;

    Und möglichst noch damit verdienen :D

    vor oder nach der abschreibung? ;)

  • manuela
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    9.103
    • 14. April 2005 um 11:39
    • #17

    sie klingen zumindest nicht schlechter als andere PA Systeme auch.
    Bin damit recht zufrieden :)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 14. April 2005 um 11:43
    • #18

    Apostoli das muß man aus einem anderen winkel betrachten. Wenn nichts gutes vorhanden ist kriegt man keine Aufträge. Insofern schreibt sich das gewiß ab. Mann kann nicht alles nur mit Vitamin-B steuern, es braucht auch etwas Technik :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 14. April 2005 um 11:58
    • #19

    das sehe ich genauso... wollte auch nur ein wenig sticheln...

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