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Schrittmotor per DMX steuern

  • lichtler
  • 18. April 2005 um 17:07
  • Super Ingo
    Beiträge
    65
    • 2. Mai 2005 um 19:39
    • #41
    Zitat


    Aus dieser Aussage schliesse ich, dass du die Lampe direkt an die Motorachse montieren würdest. Dass das ziemlich bekloppt ist, weisst du aber sicher auch, oder? Wenn die Kanne nicht exakt gerade hängt brauchst du schon ein ganz schönes Drehmoment nur um sie zu halten...

    Hast bestimmt schon einige Antriebe mit Schrittmotoren gesehen, dadurch das die Motoren von sich aus ein viel höheres Drehmoment aufweisen, als vergleichbare DC-Motoren (bei gleicher Drehzahl !!!!) wird auf ein Getriebe verzichtet. Ein Getriebe hat immer Spiel (das Getriebespiel zu kompensieren ist ein großer Aufwand) daher hatte ich vorgeschlagen eine Untersetzung 2:1 oder 3:1 mittels eines Riemen (--> nahezu Spielfrei) bei 3:1 hättest du ein Drehmoment bei einem 10Ncm Stepper von 30 Ncm, das reicht um eine Kanne zu halten, oder zu schwenken.

    Um Schrittmotoren anzusteuern gibt es fertige IC´s die dann nur noch ein Takt-Eingang wollen und ein High oder low für links rum oder rechts rum. Daher frage ich mich was jetzt einfacher zu realisieren ist.

    Aber egal, wollte nur meine Erfahrungen kund tun...

    Es war übrigens keine Absicht in diesem Posting provokant zu wirken, falls das so rüberkam bitte ich meine Ausdrucksweise zu entschuldigen.

    Viel Erfolg beim Basteln, ob mit Servos oder Schrittmotoren :wink:

    Grüße Ingo

    -------Nicht Diesel---------

  • lichtler
    Beiträge
    41
    • 2. Mai 2005 um 21:18
    • #42

    Also vermutlich werde ich es jetzt mit diesem 10- Gang- Wendelpoti versuchen. Dazu werde ich ein C- Control von Conrad nehmen. Ich hoffe, dass sich ein netter Mensch findet, der mir das programmiert. Der Scheinwerfer wird nicht direkt an die Motorachse gebaut. Er soll kugelgelagert auf dem Gehäuse liegen.

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 2. Mai 2005 um 23:26
    • #43

    C-Control :shock:

    Da kannst du mich zumindest mit jagen :D

    Hendrik

    Henne's Sites

  • lichtler
    Beiträge
    41
    • 3. Mai 2005 um 16:03
    • #44

    @ Henne: Was spicht denn gegen das C-Control?
    Was gibt es für Alternativen?

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 3. Mai 2005 um 16:22
    • #45

    AVR, PIC, (basic stamp)

    - billiger
    - schneller
    - kleiner
    - robuster
    - unzählige code samples
    - gute GratisIDEs der Hersteller

    (ein Blick auf meine oder Michaels Site vermittelt vielleicht ein erstes Bild was zB. mit AVRs drin ist...)

    Henne's Sites

  • lichtler
    Beiträge
    41
    • 3. Mai 2005 um 16:49
    • #46

    Und was brauche ich jetzt alles um den AVR zu programmieren?

  • StefanKrupop
    Profi
    Beiträge
    587
    • 3. Mai 2005 um 18:20
    • #47

    Steht auch auf Hennes Seite :)

    Erstmal dein Testboard, da leistet mir Hendriks Vorschlag gute Dienste (allerdings noch rev. 1 mit Trafo on Board, echt praktisch). Mit 2 LEDs, Dipschaltern (für DMX-Adresse) und ICSP-Ansschluss zum Programmieren sowie auf Pfostenleiste rausgeführten Ports ist eigentlich alles wichtige vorhanden.
    Dann noch n einfaches Kabel mit zwei Widerständen Richtung Rechner zum übertragen des Programms und die Testhardware ist komplett.
    Die nötige Software ist sogar kostenlos, entweder Assembler oder C [WinAVR] und noch ein Programm zum Übertagen der Hex-Datei [PonyProg].

    Wie gesagt: Dank der Tutorials auf der HP ist es recht einfach (ich benutze allerdings inzwischen WinAVR statt Assembler)...

    DMXControl - Meine Freeware-DMX-Software

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 4. Mai 2005 um 01:39
    • #48

    Ich versteh gar nicht, was die Leute an C Control so toll finden, dass die immer gleich als erstes dran denken...
    Ich kenn mich mit diesem Teil jetzt nicht aus, von daher weiss ich nicht obs da verschiede Versionen gibt, aber das hier hab ich mal auf die Schnelle an Daten im Web gefunden:
    ---
    Versorgungsspannung: stabilisiert 5V DC
    Stromaufnahme: ca. 10 bis 30mA (LED's und RS232 abschaltbar)
    Programmspeicher: 8 kB (CCBasic-Token)
    Digitalports: 16 (einzeln programmierbar als Ein- und Ausgänge als Bit, Byte und Wort)
    Analog-Eingänge: 8 (8-Bit Auflösung, im Controller gemultiplext, variable URef von 0 bis 5 V)
    Analog-Ausgänge: 2 (8-Bit Auflösung, PWM-moduliert mit 1953 Hz)
    Schnittstelle: RS232 (Verbindung über Adapterstecker und NULL-Modem-Leitung)
    Abmessungen: 75x50x17mm (LxBxH)
    Prozessor: Motorola 68HC05B6
    ---
    Für was werden die Dinger verkauft? 30€ oder mehr?
    Im Vergleich dazu z.B. ein ATMEGA8535 (4,40€ bei Reichelt). Praktisch alle Unterschiede zwischen C-Control und ATMEGA gehen positiv für den Mega aus:
    5V stab. Spannung braucht auch der Mega, Programmspeicher hatter auch 8K, Digitalports hatter 32. Wenn man 8 Analoge eingangsports braucht hat man "nur noch" 24 digiports. PWM Ausgänge hatter auch. Serielle schnittstelle hatter auch, was ihm hier fehlt is lediglich der pegelumsetzter auf RS232. Den kann man hinzufügen wenn man den wirklich baucht. Brauchst du den?
    Der Prozessor im C-Control ist wesentlich älter als so eine AVR Architektur. Und dieser super Basic-Compiler für den C-Control soll sowas von schnarchend langsamen Code generieren... da überhohlt der AVR den n paar mal bei...
    Auch den AVR kannste z.B. in C proggen und ich meine es gibt sogar auch Basic dafür.
    Und wenn du mal mehr IO ports brauchst nimmste nen anderen AVR Typ. die gibts bis zu 128KB Programmspeicher, mit bis zu 52 digitalen IO Pins, mit viel mehr RAM usw...
    Und, wenn du mal sowas gemacht hast und verstanden hast, ermöglichst du dir eine riesen Fülle von Möglichen Aufgaben, die sich auf einmal per Microcontroller lösen lassen. Vieles ist Geschwindigkeitsmässig gar nicht mit C-Control möglich und er kostet ja auch viel mehr...
    Also im Prinzip ist C-Control auch nur ein auf ne Platine gelöteter Microcontroller, welchem mit einem schlechten Compiler die Performance geraubt wird und teuer verkauft wird.
    Vielleicht sollt ich sowas auch mal machen :)

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. Mai 2005 um 08:31
    • #49

    mit -verlaub,

    hier gehts darum eine Lampe zu drehen, per Anordnung über DMX. Das schafft sogar der 6502 aus dem Brotkasten noch im Leerlauf. Somit ist die Frage der Geschwindigkeit ohne Bedeutung.

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 4. Mai 2005 um 11:09
    • #50

    Ach stimmt, da war ja was mit ner drehenden Funzel...

    Die bloße Erwähnung der C-Control führt in den meisten E-Foren zu Glaubenskriegen: Alle einig: C-Cntrl taugt nicht viel, aber dann: AVR oder PIC :D

    Hatten wir eigentlich schon Servos ausgeschlossen?
    Ich habe da grad was am Laufen, was gehen könnte...

    Grüße, Hendrik

    Henne's Sites

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. Mai 2005 um 12:00
    • #51

    jetz mal Butter bei die Fische. Es wird jawohl irgendwo ein fertiges Ding geben das DMX versteht und eine analogspannung rausrückt ? Das würde schonmal überflüssige Bastelei sparen. Der Rest is dann kein Problem :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 4. Mai 2005 um 13:18
    • #52

    Es gibt 2 (oder 4?) Kanal Demuxe von Soundlight.
    DMX4All hat 2Versionen davon.
    Botex hat eine 72ch. Version davon.

    Mehr ist mir zZ. an Fertiggeräten nicht bekannt.

    Bauanleitungen gibt es von K.Kohl (PIC), digital enlightenment und mir.
    Meine aktuelle Idee wäre ein dickes Servo an meinem neusten 'geistigen Erguss': http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/dmxservo.shtm *stolz bin*
    Aber auch da hat DMX4All schon was Fertiges...

    Fazit: Viele Wege führen nach Rom. Such Dir den für Dich am Einfachsten aus und werde glücklich :!:

    Was schwebt Dir vor, Manuela?

    Hendrik

    Henne's Sites

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. Mai 2005 um 14:04
    • #53

    das sieht obercool aus, klasse !

    man könnte das folgendermaßen lösen:

    der digitale weg: billiger A/D Wandler liest 10gang-poti. steuerung generiert 2 ausgänge:

    vor
    zurück.

    das ist schon alles.

    der analoge Weg: billiger D/A Wandler bekommt ein 8 bit Wort und erzeugt eine Vergleichsspannung, diese wird zusammen mit potiausgang zu einem simplem Komparator geführt der über seine Ausgänge "größer" = rückwärts und "kleiner" = vorwärts" die Lampe fährt.
    in beiden Fällen ist ein normaler Murksmotor verwendbar.

    ok ? :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 4. Mai 2005 um 14:11
    • #54

    Manu:
    Natürlich gehts hier nicht um Geschwindigkeit, aber son AVR ist nicht nur schneller, sondern auch viel billiger. Und wenn man sich mal mit einem auskennt, kann man auch mal n anderes Projekt welches mehr Performance benötigt schnell realisieren, wo man mit nem C-Control nur blöd guckt :)

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  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 4. Mai 2005 um 14:53
    • #55

    Stop - Schluss mit Glaubenskrieg :D

    Lasst uns lieber Manuelas Variante aufgreifen:

    Demux liefert aus DMX 0-10V (evtl. statt Demux Dimmer-Trafo-Kopplung :twisted: )
    Komparator vergleicht dies mit Wendelpotischleifer.

    Jetzt müsste man den Komparatoroutput irgendwie an eine Vollbrücke klemmen. (Oder denke ich zu kompliziert und ein Relais 2xUM wäre netter?)

    Was ist mit hysterese? (Damit die Funzel nicht zittert...)

    EDIT:
    Lösung ist Manuelas erste Variante: Hysterese und Brückencontrolling übernimmt die MCU - AD-Conversion macht der integrierte(!) ADC 8)

    Grüße, Hendrik

    Henne's Sites

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. Mai 2005 um 15:32
    • #56

    der hat einen integrierten AD, das ist natürlich cool !
    somit ist der zu verwenden um das Poti zu lesen.

    du kannst einen stepper reinbauen und direkt mit dem MCU steuern. Dann hast du ihn völlig unter kontrolle.

    Ist das ein Billigmotor muß ein PWM programmiert werden für das Tempo, und ein handshake dazu für vor/zurück.

    so gehts dann profimäßig 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 4. Mai 2005 um 16:10
    • #57

    Stopp - jetzt drehen wir uns im Kreis*g*

    Wir haben Stepper ausgeschlossen, weil teuer und falscher Drehzahlbereich. Deswegen sind wir ja erst auf DC und Poti gekommen...

    Henne's Sites

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. Mai 2005 um 16:33
    • #58
    Zitat von "Henne"

    Stopp - jetzt drehen wir uns im Kreis*g*

    Wir haben Stepper ausgeschlossen, weil teuer und falscher Drehzahlbereich. Deswegen sind wir ja erst auf DC und Poti gekommen...

    Rupf mal einen alten Nadeldrucker auseinander, da hälst du ein Ding in der Hand das dreht jede Lampe. Tempo stimmt auch :D

    Aber der normale motor tuts natürlich. In dem Falle wär eine grobe PWM nützlich für das Tempo. Und ein Ausgang Vor / Zurück - Umschaltung.
    Ich bastel die Endstufe :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 4. Mai 2005 um 23:01
    • #59

    Ich glaub ich halt mich daraus, nur falls ihr noch nen AVR Code braucht, der n DMX Signal empfängt und daraus ein Richtungssignal für ein Wechslerrelais und ein PWM Signal (12 Bit) generiert sacht Bescheid (vielleicht als Basis oder so), hatte da mal was für nen Spiegelkugelmotor gebaut...
    Ich beschäftige mich derweil weiter mit nem FPGA, weil die Teile sind sowiso noch viel geiler als jeder Microcontroller :)
    Viel Erfolg egal bei welcher Variante!

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    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 4. Mai 2005 um 23:13
    • #60

    Was kann ein Normal-Sterblicher denn mit einem field programmable gate array groß anfangen? Theoretisch eigene Schaltungslogik entwickeln, die um einiges schneller als ein Programm sein dürfte - aber der Abstraktionsfaktor ist dafür noch ein paar Ecken heftiger.

    Ich bin auf jeden Fall auf Deine Ergebnisse/Erfahrungen mit FPGAs gespannt 8)

    Hendrik

    Henne's Sites

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