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Preise

  • MIKE
  • 10. Oktober 2001 um 11:57
  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 30. März 2002 um 13:04
    • #41

    Hallo turner !

    Danke das Du mit Deinem letzten Posting da einiges klargestellt und geradegerückt hast, jetzt sind wir doch wieder sehr viel näher beisammen.
    Vielleicht hattest Du Dich bei Deinem Posting vom 29.03. 01 Uhr einfach vorher über sowas geärgert, jedenfalls kam das so hammerhart rüber, das konnte nicht unwidersprochen bleiben.

    Und ich halte Dich auch nicht wirklich für markengeil, arrogant und konkurrenzfeindlich Überteuert kann ich nicht beurteilen, kenne deine Preise nicht, ist auch egal, wir versuchen doch alle so viel wie möglich für unsere Dienste zu erhalten. Ich gönne es auch von Herzen jedem der diesen trotz gelegentlichen Stresses sehr schönen Beruf in Vollzeit ausüben kann. Eine Polarisierung Voll- gegen Nebenerwerbler wollte ich auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil.

    Das Leute ohne eigene Ausbildung andere zur Fachkraft ausbilden dürfen, war mir nicht bekannt, finde ich auch nicht ok (Obwohl da könnte ich mir ja auch n Lehrling zu Ausbeutungszwecken zulegen, hihi. Nee, nicht ernst gemeint). Wie kommt man da jemals zu einem einheitlichen Niveau in der Ausbildung ?

    Die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften setzt natürlich eine gewisse Qualifikation voraus. Die Vorschriften wurden ja schließlich nicht aus Langeweile von jemand aufgestellt, sondern sollen Besucher und Akteure vor von Ihnen nicht ohneweiteres einschätzbaren Gefährdungen schützen.
    In Amiland regeln die das alles über Ihre Haftungsklagen mit mehreren Millionen Schadenersatz, mancher ist dort nach einem Unfall der gemachte Mann, der andere halt fürs Leben pleite. Dieses System finde ich auch gar nicht erstrebenswert.

    Die soziale Marktwirtschaft ist in unserem Land aber leider eh am Aussterben, wer sich umschaut merkt das in allen Bereichen, da wären aber die Politiker gefragt.

    Zu den Preisen:
    Es wird von den Veranstaltern bei Prestigeträchtigen Veranstaltungen mitunter explizit davon ausgegangen, das man das Ihnen quasi als "Eigenwerbung" macht. Wer von den Kollegen da drauf anspringt (und da findet sich komischerweise schon immer mal einer), macht preismässig natürlich alles tot.
    Tatsache ist auch, das es massenhaft fachlich völlig ungebildete Veranstalter gibt:
    Da wird nur nach der Anzahl der Angebotenen Kanäle, Boxen, Wattzahlen und vor allem dem Betrag der unten drunter steht der Auftrag vergeben. Qualifikation des Personals (ob mit oder ohne Ausbildung, danach fragen die eh nicht) gilt gar nix.
    Auch wenn die Qualität dann mies ist, und für das nächste mal ein anderer Verleih gesucht wird, bleibt die vorgehensweise unverändert und der Preis ist dann sowieso schon im Keller.
    Aber sowas ähnliches wurde hier auch schon mal geschrieben.
    Sicher muss man seine Preise auch an die Veranstaltung ein wenig anpassen, ein Jugendhaus mit 200 Personen Kapazität und subventionierten Eintritt kann halt vielleicht nicht das gleiche bezahlen wie ein Festzelt-Veranstalter mit 1000 Personen, der Arbeitsaufwand ist für uns bis auf ein paar Kisten und ein paar Lampen mehr oder weniger fast gleich.
    Meiner Meinung nach sollte sich jeder ein vernünftiges unteres Limit für solche Veranstaltungen, wo die Mittelknappheit rational nachvollziehbar ist, ausrechnen wo er mit Leben kann und da dann auf keinen Fall mehr druntergehen.
    Wo es die hier schon angesprochenen überbezahlten Jobs gibt wüsste ich aber auch gern mal!

    Ansonsten deckt sich meine Erfahrung auch mit den hierschon gemachten Postings: Fürs Material alleine wird noch einigermassen bezahlt, für den Techniker alleine auch, nur beides zusammen ist meist sehr bescheiden.

    Ausserdem schiessen auch hier die jungen VT-Unternehmen wie Pilze aus dem Boden, die Veranstaltungen in der Region werden aber nicht mehr. Geht wahrscheinlich andern auch so.

    Liebe Grüsse

    Detlef

  • Anonymous
    Gast
    • 30. März 2002 um 14:11
    • #42

    Wenn ich mir Teppich verlegen lasse (nur zum Beispiel), gibt es dafür nachher ne Rechnung, die logisch aufgebaut ist:
    Quadratmeter Teppich mal m² Teppich + Summe Arbeitsstunden (So kalkuliert, daß alle Lohnnebenkosten darin enthalten sind und der Arbeitgeber, der dem Teppichverleger auf meiner Baustelle ja schließlich den Job besorgt hat, und nachher dafür geradestehen muß, wenn der Teppich schief geworden ist, auch nnoch was dafür erhält.) + Anfahrt + Verbrauchsmaterial (hier: Teppichkleber) + eventuelle Nebenkosten = Rechnungssumme.
    Nur so kanns für unseren Teppichleger langfristig funktionieren.
    Leider, und das ist genau das Problem in unserer Branche, haben das bei uns noch nicht alle begriffen. Denn bei vielen Veranstaltungen ist die Summe aus kaufmännisch vernünftig kalkulierter Materialmiete (durchaus mit Stammkundenrabatten für echte Stammkunden (und nicht diejenigen, die nur behaupten, es werden zu wollen!), angemessenen Verkaufspreisen für Personal und den sonstigen Nebenkosten deutlich größer, als das, was tatsächlich auf der Rechnung steht.
    Dies betrifft nicht nur hinterwäldlerische "Hobby-Dorfelekrtiker" (kommt dort aber häufiger vor), sondern leider auch nicht gerade kleine, und nach außen sehr professionell wirkende Rental-Companies.
    Dann gibt es noch diejenigen "Kollegen", die ihren meist unerfahrenen Kunden alles versprechen, eine Riesen-Welle machen, und nachher gar nichts halten können. Die setzen meistens auch sehr niedrige Preise an, von nachlässigem Umgang mit Sicherheitsvorschriften mal abgesehen, aber das wäre hier O.T.
    Worin liegen die Ursachen?
    Unser Teppichleger von vorhin wär bei den Preisen, die zum Teil bei uns üblich sind, schon längst stempeln gegangen und würde jetzt gerade den Grill anschmeißen.
    Denn seine Arbeit als Teppichleger dient in erster Linie einem einzigen Ziel: Geld zu verdienen.
    Für viele Hobby- oder auch manche sich Profitechniker nennende steht aber etwas anderes im Vordergrund: persönliche Erfüllung (was ich sehr gut nachvollziehen kann, denn auch mir macht unser vielseitiger und interessanter Beruf richtig Spaß)und unter Umständen auch eine Steigerung des Selbswertgefühles. Das man auch Geld verdienen kann, ist eigentlich nur Nebensache.
    Eine weitere Ursache für Preisdumping ist darin zu sehen, daß es viele Kunden bestens verstehen, sehr gute "Schnupperangebote" auszuhandeln, nach dem Motto "Dann kriegt Ihr noch die und die Folgeaufträge und wir machen dann immer was zusammen."
    Der Kunde freut sich über den Schnäppchenpreis und statt der Folgeaufträge fällt beim nächsten Mal der Mitbewerber drauf rein.
    Sehr verlockend für Preisdumping ist auch die angebliche Werbewirksamkeit von bestimmten öffentlichen Veranstaltungen: "Jeder sieht, das wir das waren!"
    Ein anderes Problem sind die großen Mengen an Material, die sich vor allem in den Lägern einiger großer Verleiher durch den Boom der letzten Jahre angestaut haben und heute, wo dieser Boom vorüber ist, weiter auf die Straße müssen, fast egal zu welchem Preis, um nicht das insgesamt wackelige Finanzierungsgerüst zum Einsturz zu bringen.
    Der mittlere Verleiher gerät da nun zwischen die Fronten. Entweder dumpt er dann mit, solange wie er kann, mit den entsprechenden Konsequenzen oder er entzieht sich dem ganzen Blödsinn, kalkuliert einfach nur noch vernünftig und bietet halt ein bestimmtes Niveau an. So handeln wir das, und sind damit durchaus erfolgreich. Sicherlich geht dabei der ein oder andere Job an die Dumping-Brüder flöten, aber unterm Strich gesehen stehen wir so besser da.
    Da wir nicht Kostenführer sein können (größere Companies erzielen bessere Einkaufskonditionen, Hobbyisten haben keine Personalkosten, auch nicht für die eigene Person, und irgendwo gibt es immer noch einen, der noch viel billiger ist), können wir nur als Differenzierer gut dastehen (hochwertige Produkte, Zuverlässigkeit, Service, Service, Service) Autos von Mercedes werden ja nun auch gekauft.
    Und deshalb rechnen wir so ab, wie jeder vernünftige Teppichverleger auch.
    Ein sinnvolles Element den Preis zu steuern bleibt aber noch über: Genauso wie es einfachere und höherwertige Teppichware gibt,
    sieht das im PA-Gewerbe auch aus.
    Um hier auf das Beispiel von Sachsensound mit der 500-Personen- Veranstaltung einmal von BMW und das andere mal vielleicht beim Rassegflügelzuchtverein einzugehen:
    Für das gleiche Material und die gleiche Dienstleistung bekommen bei uns beide die gleiche Rechnung, schließlich sollte es ja fair zugehen. Ausnahme wäre nur gegeben, wenn einer der beiden Stammkunde mit entsprechendem Jahresumsatz ist, für den wärs dann dementsprechend günstiger.
    Die Realität wird jedoch so aussehen:
    Bei BMW hängt dann Nexo oder d&b, beim Rassegeflügelzuchtverein stehen dann einfachere Boxen aus dem mittleren Preissegment, die gibt es, ähnlich dem Teppich, günstiger. Paßt ja auch. Bei BMW liegt ja auch nur hochwertige Teppichware aus, im Vereinsheim der Rassegeflügelzüchter günstige Baumarktware.
    Außerdem helfen die Geflügelzüchter mit, den LKW auszuladen und packen bei Auf- und Abbau kräftig mit an. Das spart mir einen Mann.
    Schließlich dürfen die Azubis dann auch ans Mischpult ran.
    So ist hier ein gewisser Preisunterschied auch kein Problem mehr.

    Hier muß man sich nur ziemlich im Klaren darüber sein, in wie weit man diese Low-Cost-Schiene mit abdecken will und sollte, um nicht seinen Ruf als High-Tech-Anbieter aufs Spiel zu setzen.

    Oder man bleibt alternativ ganz und gar bei der günstigeren Schiene, solange auch das vernünftig kalkuliert ist, und man seine Grenzen und die seines Equipments genau einschätzen kann, kein Problem.
    Problematisch wird es erst wieder dann, wenn derjenige mit der Box aus dem mittleren Preissegment dem Kunden verspricht, die könne mindestens das, was auch die Nexo-Box kann, und verspricht damit wieder mehr, als er halten kann. Leider tun genau dies viele dieser Anbieter. Aber das wird dann wieder ein neuer Thread...

    Als Fazit bliebe also zu sagen: Egal ob absoluter Vollprofi oder Hobbyist:
    Kalkuliere Deine Angebote nie zu niedrig und so wie jeder vernünftige Gewerbetreibende aus anderen Branchen auch, dann bleibt wesentlich mehr hängen bei gleicher Arbeit. Und wenn Dir dann doch einmal ein Job durch die Lappen geht, weil Du zu teuer warst, dann genieße die freie Zeit, denn Du hast sie Dir wahrlich verdient!

    So, genug für heute!
    Wünsche allen, die das lesen noch ein frohes Osterfest!
    Gruß, Markus

  • Sven M
    Profi
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    • 30. März 2002 um 16:10
    • #43

    Interessant ist dieses Thema, nur wollte ich allen, die den Job proffessionell machen Mut zusprechen das sich das alles von selbst erledigt. Aber beim Thema Sicherheit darf man natürlich nicht nachlässig sein.
    Aber in den großen Hallen wird ja auch vom Haus aus darauf geachtet, das das genutzte Material den geltenden Bestimmungen entspricht. Natürlich kann auch in einer Zeltdisco eine Box herunterfallen, aber wer so etwas macht, was nicht sicher ist steht ja schon mit einem Bein im Knast. und gefärdet Menschenleben, deshalb sollten alle wenigstens auf die Sicherheit achten, die sollte wenigstens proffessionell durchgeführt sein.
    ansonsten bei miesem sound oder Lichtshow- entweder will der VA gar nichts investieren, oder du machst den Job das nächste mal.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • tthorsten
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    • 30. März 2002 um 17:43
    • #44

    Ich weiß nicht, ob der Vergleich mit einem Fabarikarbeiter so sinnvoll ist. Aber dieser bekommt pro Monat (gelernt) roundabout 4000,- DM brutto, das wären bei etwa 20 Tagen im Monat etwa 200,- DM pro 8h. Ein Ingenieur kommt vielleicht auf 300,- DM pro 8h, hat aber dafür studiert.

    Okay, der Freelancer ist nicht so gleichmäßig ausgelastet, und daß der Tag dort länger als 8h dauert, ist auch zu berücksichtigen. Aber zur Begründung für 500,- bis 900,- DM pro 8h würde ich nicht den Vergleich mit einem Fabrikarbeiter heranziehen.


    ADMIN


    ich sehe das so die Brutto Kohle ist zzgl neben leistungen durch den arbeitgeber. was nochmal gut 60 bis 80% ausmacht.

    dann wird einem doch langsam klar wo der hammer hängt.


    dass ein ingenieur natürlch ausgenutzt wird da viele überstundne nicht bezahlt werden aber dafür gibt es noch firmen prämien aktiein darlehen zusatz renten versicherungen etc. etc.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • marcoboy
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    • 30. März 2002 um 23:42
    • #45

    soso , also zu den dorfdiskos wir haben alle mal klein angefangen , auch ich hatt vor jahren nur 2 15/3 boxen a 200W heute steht HK usw mit ein paar nullen drann im lager hatte damals nie gedacht das ich es mal so weit bringen würde :smile: . zu den Preisen kann ich nur sagen es gibt leute auch bei mir die sich mit selbstgebauten zeug mit super preisen hier in den markt reindrückern , da hast nur zwei möglichkeiten entweder machste das mit oder nicht und das zeug steht im lager. Manche veranstaltung lehne ich ab wie in location wo es so dermaßen staubt das man zwei tage braucht im die technik sauber zu bekommen . Wenn ein veranstalter das erstmal auf die schnautze fällt ton aus usw kommen sie automatisch auf dich wieder zurück.

    Wie sagt man so schön "kultur fordert ihre opfer" Leider muss man immer sehen das man mit den Arsch an die wand kommt wenn einen die Bank im nacken sitzt :smile: also kann ich auch mal was untern Preis rausgeben und eine sache unterstützen . Das hat die gute eigenschaft das die Leute merken das ich kein Abzieher bin und erstmal bei mir anrufen und fragen , was andere wieder ärgert das ihnen die kaffe hoch kommt.

    Aber so einen ruf muss man sich erstmal aufbaun gute Technik zu haben und vorallen sich nicht nur um sein zeug kümmert sondern auch schon mal anpackt wo es nötig ist , das merken sich veranstalter recht gut und sind dann bereit durch aus mehr geld hinzublättern . Weil zu wissen das die Veranstaltung läuft und nicht erst der techniker zu seinen Lötkolben greift .

    Nochwas wo ich weis das Geld da ist mach ich auch die dementsprechenden Preise, bei der jugent lass ich mit mir reden , die helfen auch das zeug in den LKW zubekommen schleppen was das zeug hält alles durch die gegent :wink: so das man mit weniger Personal aus gekommt zudem gibts findige jungs die merken sich recht gut wie man die anlage verkabelt

  • ADMIN
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    • 30. März 2002 um 23:44
    • #46
    Zitat

    Sicher muss man seine Preise auch an die Veranstaltung ein wenig anpassen, ein Jugendhaus mit 200 Personen Kapazität und subventionierten Eintritt kann halt vielleicht nicht das gleiche bezahlen wie ein Festzelt-Veranstalter mit 1000 Personen, der Arbeitsaufwand ist für uns bis auf ein paar Kisten und ein paar Lampen mehr oder weniger fast gleich.

    Die Sache regelt sich doch fast schon von selbst: Die großen Sachen werden von den "amtlichen" Firmen erledigt, und im Jugendclub arbeiten die Amateuere, sei es aus "Spaß an der Freud", oder um sich die Erfahrung anzueignen, selbst einmal in der "Profi-Liga" mitspielen zu können.

    "Ärgerlich" wird es doch meist nur für eine kurze Zeitspanne: Wenn eine Firma neu in die "Profi-Liga" aufsteigt, weil man nun Material und Erfahrung angesammelt hat, aber noch die Preisgestaltung aus der "Amateur-Liga" mitbringt. Erfahrungsgemäß regelt sich das jedoch mittelfristig aus, und wer dank ordentlicher Kalkulation sich nicht ständig am Rande des Ruins bewegt, der verkraftet auch einen vorübergehenden Auftragseinbruch.

    "Richtig ärgerlich" wird es jedoch, wenn eine große Firma ein Schieflage gerät und mit Dumping-Preisen Umsatz machen will, so nach dem Motto "faxt und das günstigste Angebot, wir gehen 20% drunter".

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • marcoboy
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    • 31. März 2002 um 00:21
    • #47

    es kann noch schöner werden, wir hatten mal ein Stadt theater das geschlossen wurde aus Geldmangel also machen die techniker eine eigende firma auf bin der Technik von der Stadt , toll nicht . Ein super start für eine Firma technik praktisch geschenkt und das ist nicht wenig gewesen. Ein Aufschrei der örtlichen verleiher hat verhindert das die leute sich in den markt drängerln so das sie nur veranstaltungen fahren die mit theater usw zu tun haben . Das ist find ich immer noch zu viel , nur weil die Stadt zu blöd ist ordentliche mietverträge für die Technik zu machen .

    Noch so ein tolles ding was unsere stadtväter drauf hatten . Vor ein paar jahren hatte sich die stadt einen Bühne + Sound und Licht für gekauft der örtliche verleiher bei dem diese Technik auch gekauft wurde sollte diese auch aufbaun . Das tat er dann auch blos nicht nur in unser Stadt sondern auch woanders für richtig Geld , auch der nächste verleier der diese Anlage dann bekamm macht das nicht anders und irrgentwan verschwanden teile der technik wer weis wo hin , so das zum heutigen zeitpunkt nur noch etwa 40 % davon da ist . Was so nich mer benutzbar ist .

    Und wieder wurden steuergelder erfolgreich vernichtet.

  • turner
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    • 31. März 2002 um 01:01
    • #48

    Bei solchen Verträgen, die zwischen dem Kulturamt der Stadtregierung und einem örtlichen Verleiher geschlossen werden, wird meist nicht explizit beschrieben was mit der Sache geschehen darf oder was nicht. Oft genug wird ja die Technik beim Verleiher eingelagert, der benutzt sie dann halt für seine Kapazitäten...
    Ich kenne das aber höchstens so mit Bühnengeschichten. Der übliche Weg ist ja eigentlich auch daß eine Stadt sich eine Bühne kauft, eine Ersteinweisung gemacht wird und dann wird das Teil von ABMs oder
    Stadtbauhofleuten oder sonstwem aufgebaut. Sound & Light wird eigentlich immer gemietet es sei denn kleinere Sachen für Sprache oder so die auch ein Hausmeister bedienen kann.
    Wartungs- und Serviceverträge sind halt immer so eine Sache. Gut für den Verleiher - schlecht für den Steuerzahler. Jede Kommune braucht einen fähigen Finanzcontroller! Sonst geht ziemlich viel über Vetternwirtschaft...

    Didi

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: turner am 2002-03-31 01:05 ]</font>

  • marcoboy
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    • 31. März 2002 um 09:07
    • #49

    die anlage war jenseits von gut und böse ich glaub an die 500000 DM :cool:

  • MIKE
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    • 31. März 2002 um 10:05
    • #50

    Zu deiesen Themen habe ich auch etwas geschrieben.

    Seilschaften und Ihre Auswirkungen hies das Thema.

    MFG
    MIKER!

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Anonymous
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    • 31. März 2002 um 17:33
    • #51

    Ihr mit eurem "Markt der das regeln wird". Das ist einerseits richtig, aber was habt ihr dann gegen die Leute die die Partys mit den achsoschlechten Visaton-Selbstau-Boxen machen?

    Ist euch noch nicht aufgefallen, dass das alles nicht so schwer ist, wie ihr gerne hättet? Ne Veranstaltung bis zu 1000 Leuten kann jeder der ein klitzekleinwenig technikverständig ist schlicht und ergreifend SELBST beschallen. Und wenn erst nicht kann, dann fragt er eben den Kumpel aus der Bauerndisko nebenan. Ihr sagt doch ständig, dass ihr die Aufträge sowieso nicht wollt, wo liegt dann das Problem?

    Das kann man eifnach nicht mit nem Teppichleger vergleichen, es sei denn, man nimmt noch nen aspekt hinzu: Der Nachbar verlegt den Teppich, weil er das bei sich auch schonmal gemacht hat und sich daher auskennt.

    --> Man braucht erst nen Teppichleger wenn mans sich selber nichtmehr zutraut unds der Nachbar auchnichtmehr hinkriegt.

    Hat eigentlich schonmal einer an das Preis/Leistungsverhältnis gedacht? Wenn ihr rechnet wie ein Teppichbodenleger, und der Nachbar wie ein Nachbar, dann nehm ich den, weil mir beide EINFACH BLOSS NEN TEPPICH legen.

    Meistens gehts bei so kleinen Sachen eben NUR darum, dass da laute Musik läuft und dann ist mir das scheissegal ob das die Firma-sonstnochwas-Licht-und-Beschallung oder der Nachbar macht.

    Wo liegt denn euer Problem? Wer hohe Preise macht kriegt halt keine Angebote. Tut nicht immer so, als könnte der Nachbar nicht beschallen. Solange das reicht wird euch niemand das 10-Fache zahlen....


    MfG, Farad

  • Anonymous
    Gast
    • 31. März 2002 um 17:41
    • #52

    Ausserdem: Mir scheint, dass manche von euch es teilweise einfach schwer übertreiben. Wer mir was von "lummligem Schwabbelbass" aus 8-W-Bins erzählt, der ist schonmal komisch. Und das ganze soll dann 250 Leute beschallen, dann frag ich mich doch, ob man nicht die hälfte von euch Fritzen abschaffen könnte. :smile: Kein Witz: 250 Leute ordentlich beschallen ist KEIN Problem, dazu muss man wirklich keine Ausbildung gemacht haben. Das geht mit ein bissl Erfahrung ganz prima und da beschwert sich weder Publikum noch Veranstalter.

    Warum sollt da also einer ne (ja wieviele W-Bin sollens denn sein, wenn 8 nicht reichen. Kein Witz, das stand hier mal in irgendnem Thread! indoor!) 10-W-Bin Anlage mit HK-Toptilen nehmen, wenn er für einen Bruchteil des Geldes auch meine Visaton-Selbstauboxen kriegt? Die Leute haben deswegen nicht weniger Spaß auf dem Fest, sie saufen nicht weniger und billiger isses auch...

    --> Grosse Anlagen braucht man für viele Leute. Für grosse Anlagen braucht man auch ausgebildete Leute. Grosse Sachen fangen bei 1000 Leute aufwärts an. Für alles drunter braucht euch niemand.

    Harte Worte, greift mich an.

    MfG, Farad

  • Anonymous
    Gast
    • 31. März 2002 um 17:49
    • #53

    Noch was zur Qualität und zum Markt der regeln wird:

    Der eine hat ne tolle HK-Anlage und verlangt ein Schweinegeld dafür. Er kriegt nur 5 Aufträge im Monat und dafür ordentliche.

    Der andere hat ne selbstgebaute ohne Namen und kostet nur ein fünftel vom Preis des ersten. Der hat 20 Aufträge im Monat.

    Beide liefern die gleiche Qualität. Dem Veranstalter ist es selbst überlassen wen er nimmt, aber wenn er mitdenkt wird er den zweiten nehmen.

    Den Verleihern ist das egal. Die machen unterm Strich das gleiche Geld. Da muss jetzt auch jeder wissen was er für einer sein will. Der zweite wird sicher auch mal Kabel ausm Bierschlabber ziehen müssen, dafür kennt ihn jeder und er kriegt Angebote trotz der billigeren Anlage. Soviel nur noch dazu.


    MfG, Farad

  • Mücke
    Beiträge
    85
    • 31. März 2002 um 18:30
    • #54

    Naja und genau auf so einer VA war ich zum Beispiel gestern:

    2x JBL EON 1500
    2x Axcent Topteile (hab' ich vorher noch nie gesehen...)
    4x SPARC B1 Nachbau

    Allein der optische Aspekt, daß die 4 Basshorn Verschnitte unterschiedliche Farben hatten, zu zweien mit einer Axcent und einer EON gestackt wurden(immerhin hat man da noch 'nen Spanngurt rumgetüttelt...) war ja schon interessant. Wie das ganze dann geklungen hat kann sich wohl jeder vorstellen.
    Und was dann geschah hat mich überrascht: bisher muß ich Farad voll und ganz recht geben, man kann VA mit Billigmaterial machen und oft merkts keiner doch gestern wurde ich von Leuten angesprochen die technisch eher unbedarft sind, was das für ein sch... Sound wäre, mancher hat sogar die VA verlassen...

    Und plötzlich kam auch einer der Veranstalter zu mir und meinte wir müssten uns demnächst vielleicht mal zusammensetzen denn so ganz gefallen hat das da keinem...

    Es bestätigen sich immer wieder John Ruskins Worte: Wer zuviel bezahlt hat allerhöchstens Geld verloren, wer zu wenig bezahlt hat vielleicht alles verloren...

    In unserer Umgebung ist die Qualität von Veranstaltungen unter aller Sau, aus den von Farad genannten Gründen, doch mir scheint es als würde langsam so etwas wie Vernunft, Einsicht und vor allen Dingen Gehör zurück ins Publikum kehren

    So long,

    Mücke

    Backline dry-hiren? Red Bull verleiht Flügel...

  • trockenbassfetischist
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    3.555
    • 31. März 2002 um 20:25
    • #55

    ............

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

    Einmal editiert, zuletzt von trockenbassfetischist (15. Mai 2003 um 01:06)

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 31. März 2002 um 20:26
    • #56

    es bestätigt sich immer wieder: man bekommt, was man bezahlt. mehr gibts doch dazu wirklich nicht zu sagen, oder?

    mfg

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • DJ Detto
    Profi
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    2.178
    • 31. März 2002 um 23:09
    • #57

    Hallo alle zusammen,

    also das mit den Preisen ist in meiner Branche „der mobilen Disco“ auch ein Thema. Es gibt, so glaube ich, mehr Schwarzarbeiter als ordentliche DJ´s (und ich meine mit DJ´s keine Plattenaufleger). Die allgemeine Meinung über DJ´s lass ich hier mal außen vor – da gibt es andere Beiträge, aber meine DJ´s (ich habe 3 mobile Discotheken mit 4 DJ´s ) wissen sehr wohl wie weit man einen Mixer aufdrehen darf. Okay das nur am Rande. Also ich bin seit kurzem technischer Betriebswirt und gestehe mein DJ denken hat sich grundlegend geändert – ich bin jetzt mehr der Kaufmann. Ich lebe nicht vom auflegen, aber ich möchte damit in den nächsten Jahren soviel Kohle machen wie möglich. Natürlich war ich früher auch der Technikfreak: größer geiler Fetter und und und, aber heute zählt für mich nur noch Rentabilität. Was nützt mir die geilste Anlage und jedes mal krieg ich einen inneren Orgasmus wenn ich den Sound höre, aber bei jedem Auftritt lege ich Kohle drauf?? Ich bin zu dem Entschluss gekommen, das Preis-Leistungsverhältnis von den Sachen muss stimmen. Natürlich kann ich mir z.B. Crown oder JBL Amps kaufen oder was es alles geiles gibt, aber wer bezahlt mir das?? Wir setzen z.B. die Palmer Amps von Adam Hall ein. Sie sind zuverlässig, haben ein gutes W/kg Verhältnis und kosten die Hälfte von den anderen Amps. Somit ist auch die Abschreibung, Kapitalbindung usw. geringer. Die Frage die ich mir immer stelle ist: Wann ist der Veranstalter zufrieden, was ist IHM wichtig?? – Denn Geld wollen wir alle verdienen!!!!!!! Der Otto-Normal Gast bei uns hört zwar ob sich die Anlage ätzend anhört – es lebe der Selbstbau – oder ob der Sound sauber rüberkommt und die Anlage „gut“ klingt. Aber glaubt Ihr wirklich, der Gast hört ob da jetzt ne gut eingestellte JBL oder EV spielt oder eine (super-geile) Meier Sound?? Was ich sagen will ist, man muss alle Seiten der Medaille sehen. Das heißt nicht, das man mit Schrott arbeiten soll aber muss es immer High End sein? Wenn High End dann muss man sich aber auch im Marktsegment von High End Kunden aufhalten.

    Der Veranstalter will doch bei der angesprochenen Zeltdisco auch nur Geld verdienen – oder macht er so einen Job aus sozialen Gründen? Das glaube ich ja nicht. Also darf man Ihm als Laien auch keinen Vorwurf machen, wenn er das billigste Angebot nimmt. Für Ihn ist es wichtiger, das die Stimmung stimmt und da kommt es 10 mal mehr auf das feeling des DJ´s an als auf EDELTECHNIK. Oder glaubt Ihr wirklich, dass die Dorfkiddis den Unterschied von Golden Scanns und z.B. JB Scanns sehen. Da sind ein paar Wackellampen und da blinkt was - toll!! Selbstredend das man so einen Job nicht mit 2 15“ Subs hinkriegt, aber um eine Meute zum kochen zu bringen brauch ICH keine 20.000 Watt Ton.

    Ich bin im großen und ganzem auch der Meinung von Markus. Es gibt leider sehr viele Kiddis mit reichem Papa usw. Aber was ist, wenn da mal was passiert, weil z.B. das nicht gesicherte Topteil herunterfällt oder ein Scanner weil das Safety fehlt oder oder oder ???? Dann freut sich der Veranstalter und die Hobby DJ´s auch. Wenn Du doch schon weißt, das der Mitanbieter jedes Kabel aufführt nur um Positionen auf dem Angebot zu haben – warum machst Du das nicht auch?? Warum erklärst Du dem Veranstalter nicht einfach was passiert, wenn was passiert?? Warum es bei Dir – als Profi – eben unwahrscheinlicher ist, dass was passiert und das diese erhöhte Sicherheit eben Geld kostet – Ihm aber womöglich Knast ersparen kann (EXTREMFALL). Damit das hier nicht zu langatmig wird kurz noch mal in den DJ Bereich.

    Es gibt bei uns einen „DJ“, der für ne Familienfeier 180 Euro nimmt. Meine festen Kosten liegen über 180 Euro, obwohl ich ein Pfennigfuchser geworden bin. Meine Strategie gegen solches Dumping ist einfach durchhalten. Denn ich bin vor über 10 Jahren auch mit Kampfpreisen in den Markt gedrungen, das nennt man Marktdurchdringung und ist legal.
    Allerdings habe ich auch Gäste, die mich zufällig mal woanders sehen, die dann ankommen „hätten wir unsere Hochzeit mal mit Dir gefeiert“ (weil der Typ so scheiße war – eben Plattenaufleger). Das geht runter wie ÖL!!!!!!! Mein Tipp: permanente Kostenkontrolle, Überlegen ob Investition (kaufmännisch) sinnvoll sind und beim Kunden ARGUMENTE, ARGUMENTE, ARGUMENTE...

    Sorry, aber wir als PA´ler könne an den kaputten Preisen nix ändern – außer Schwarzarbeiter anscheißen!!!!!

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Anonymous
    Gast
    • 1. April 2002 um 01:05
    • #58

    Hm, noch ne Kleinigkeit. Gut, nicht gesicherte Topteile die runterfallen, aber das ist auch schon der Extremfall. Wer da ordentlche Zurrgurte und Stahlseile benutzt muss sich selbst als Laie dumm anstellen, dass das passieren kann.
    (-->Technikverständis. Das hat aber jeder Hausmeister nach nem Jahr raus.)

    Aber sonst: Was kann schon passieren? Der Sound kann scheisse sein, ok! Aber ich hatte schon die geilsten Partys mit den schlechtesten Anlagen. Wie gesagt, ich stimm unserem Meister DJ da voll und ganz zu: Die Anlage ist nicht SO entscheidend, wie hier oft getan wird. Klar, wir sind in nem PA-Forum, ich sehs ja ein.

    Nochmal zurück, dass eigentlich nix passieren kann. Wenn wir mal ausklammern, dass irgendwas runterfällt und nen Gast erschlägt kann eigentlich nix passieren. Der Sound kann scheisse sein, oder man kann zuviel bezahlt haben (anderer Extremfall). Im grossen und ganzen ist das aber auch das schlimmste. Daher find ich, darf man ruhig ein wenig sparen an der Anlage, man kriegt mit wenig Soundaufwand oft gute Partys hin.


    Jetzt fällt mir aber noch was ein, was eigentlich fast schon ein neuer Thread wäre: Gibts irgendeine Gesetz, wie hoch der Klirrfaktor oder der Gesamtpegel in nem bestimmten Frequenzband sein darf?

    Der Witz von den "Profis" ist meiner Meinung nach nicht unbedingt, dass sie mehr W-Bins herkarren, sondern dass sie Anlagen so einstellen, dass es einfach nicht im Ohr schmerzt.

    Ich bin sicher KEIN Profi, aber selbst mit Billiggeräten wie meinen Behringers kriegt man Sound so hin, dass einem am Abend nicht die Birne pfeifft.
    Ich finds ne Sauerei, dass einfach jeder ein öffentliches Fest machen darf, ohne das da irgenwie kontrolliert wird. ALLES wird reglementiert, aber die grössten Deppen können die dicksten Anlagen herkarren und dann kanns einfach nur weh tun.

    --> Daher: Gerade im PA-Verleih kriegt man für viel Geld eben NICHT immer den Gegenwert. Für Dumpingpreise gibts NICHT immer Dumpinganlagen, für Edelpreise gibts leider NICHT immer Edelanlagen.

    --> Es bleibt nur die Erfahrung (was ich schon länger predige!): Man muss den Verleiher kennen und der muss faire Preise machen. Egal, ob der jetzt B&O (:) )oder Meier oder Selbstbau hat.

    MfG, farad

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    • 1. April 2002 um 01:31
    • #59
    Zitat

    Ne Veranstaltung bis zu 1000 Leuten kann jeder der ein klitzekleinwenig technikverständig ist schlicht und ergreifend SELBST beschallen.

    Das hängt nach meiner Meinung fast überhaupt nicht mit der Anzahl der Personen zusammen. Ob ich für 100 oder 10 000 Personen mache, beeinflußt "ein wenig" die Größe der Anlage, aber die meisten modernen Anlagen sind so einfach aufzubauen, da muß man sich nur mal ansehen, wie korrekt gestackt wird, und dann geht das.

    Der Unterschied zwischen "das kann jeder" und "dafür braucht man Erfahrung" liegen in anderen Punkten:

    - Welches Material wird gespielt. Volksmusik kann man zur Not auch mit der ELA-Anlage machen, bei Techno geht das schief.

    - Kommt die Musik von der Konserve oder ist es live? Wenn es live ist, wie umfangreich ist es? Gibt es einen extra Monitormix?

    - Wenn es Live ist: Stehen Profis auf der Bühne, oder muß man erst zeigen, wie man ein Mikrofon hält? Muß man der Sound nur verstärken, oder muß man ihn richtig gestalten?

    - Wie hoch sind die Ansprüche des Publikums?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 1. April 2002 um 01:39
    • #60
    Zitat

    Wenn wir mal ausklammern, dass irgendwas runterfällt und nen Gast erschlägt kann eigentlich nix passieren.

    Ich kenne genug "Kollegen", denen bei einer Brummschleife nichts anderes einfällt, als den Schutzleiter aufzutrennen.

    Letztlich ist aber Licht und vor allem Rigging und Bühnenbau deutlich gefährlicher als Ton.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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