Im November letzten Jahres hatte ich eine VA zu beschallen (Schlittenhunderennen). Als Technik wurden lediglich 3 Funkstrecken, Mixer, Endstufe, 4 Fullrangeboxen CD-Player und halt die nötige Anlagenverkabelung geordert.
Stromversorgung wurde auf Wunsch des Veranstalters nicht von uns realisiert, sondern von einem ortsansässigen Elektromiester. Bis zur PA lief ein 32er Drehstromkabel, am Ende desselben ein einfacher Mennekes-Würfel auf 6 mal Schuko. In der Aufbau-Eile habe ich die komplette PA verkabelt, einschalltest, etc und merkte, dass der CD-Player und der Mixer tot waren. Kurzum: Der Elektroheini hatte die 32A-Strecke aus 2 Einzelkabel zusammen gesteckt und in einer Kupplung war L1 gegen N vertauscht. Resutat: Auf Phase 2 und 3: 400 Volt.
Da der ausrichtende Sportverein bis Dato gleichzeitig der (jetzt ehemalige) Verein meiner Eltern war geb ich ihnen die Chance das über die Versicherung "hinzudrehen" und von meiner sonst üblichen sofortigen Rechnung abzusehen. Es wurde auch einiges verscuht aber bisher habe ich kein Geld gesehen.
Mein Ihr, es ist nun problemlos möglich eine Rechnung über die Reparatur von 1400 Euro zu schreiben? Liegt ja doch schon etwas zurück... Generell sagen meine AGBs ja: Nach Schaden wird dieser dem Veranstalter (plus evtl. Zusatzkosten für Beschaffung oder Miete) in Rechnung gestellt...