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Wann spricht man von einem Vintage-Sound?

  • Michael.dri
  • 18. Mai 2005 um 20:46
  • Michael.dri
    Beiträge
    699
    • 18. Mai 2005 um 20:46
    • #1

    Habe mir gebrauchte Zeck Vector T3 aktive als monitore etc. gekauft und bei Zeck Audio gibt es zu diesen Boxen ein Zitat aus einer Zeitschrift:

    Und wer gleichzeitig den Vintage-Sound der box mag, hat sein Ideal gefunden.

    Was sagt mir dieser Satz ? Klingen sie nostalgisch? veraltet? :?:


    gruß Michael

  • ThomasL
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    2.438
    • 18. Mai 2005 um 23:22
    • #2

    Hätt ich das bei Ebay gelesen würd ich sagen:

    Vintage = Fürchterlich ;)

    Warum Zeck sowas auf die HP packt,keine Ahnung

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • outliner
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    • 18. Mai 2005 um 23:22
    • #3

    -MP-glossar:
    Vintage bedeutet einfach nur "alt, bzw. älter". Meistens handelt es sich um eine Beschreibung für eine Gitarre oder einen Verstärker, den es vor einigen Jahren bereits gab. "Vintage-Pickups" z.B. haben den Sound der alten Pickups aus den 50er bzw. 60er Jahren. Die "Vintage-Strat" ist so gebaut, wie die Strat aus dem entsprechendem Baujahr.
    -ich:du hast also eine neue box gekauft,die genau so klingt wie eine gleichartige box aus "der guten alten zeit".

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • hörnix
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    623
    • 18. Mai 2005 um 23:35
    • #4

    was er wissen wollte, war aber eher: wie klingt die gute alte zeit aus einer monitorbox? ich habe keine ahnung.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • tonzwerg
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    • 18. Mai 2005 um 23:43
    • #5

    in der guten alten zeit gabs doch noch gar keine monitorboxen... :D

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • treibsand
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    • 18. Mai 2005 um 23:49
    • #6

    Mein tip:
    da du die Boxen erworben hast hörst du sie mal Probe und berichtest, wie Vintage denn nu klingt... 8)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 23. Mai 2005 um 00:24
    • #7

    also wenn ich an alte zeiten und die früheren monitorsounds denke, läuft mir ein kalter schauer über den rücken... :shock:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 23. Mai 2005 um 00:34
    • #8

    Hmm.
    Meinst du volles Tiefmittenbrett aus der 15"/1"Kombi oder kreischende doppel 12"er/2" ???
    Hätte beides noch im Vintagelook (unwesentlich ( :roll: ) abgerockt... )

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 23. Mai 2005 um 00:58
    • #9

    ich meine vor allem selbstgebaute monitore mit fürchterlich klingenden abstimmungen, völlig fehlender sprachverständlichkeit und brutal verbogenen EQ´s...
    danach dann die weit verbreiteten FM1202 und 1502, die einen herrlich durchsetzungsfähigen, jedoch einer kreissäge nicht unähnlichen mittensound hatten...
    alles - blos das nicht mehr! :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    • 23. Mai 2005 um 01:22
    • #10

    bei Mics spricht man davon wenn sie einen kleinen Mitten/Höhen-Boost haben. zB das Neumann M147

    Röhrenradios haben ihn auch, ich denke etwas "Röhre" gehört auf jeden Fall dazu. Also ist ein Vintage-Sound schön ausgewogen, mit einem kleinen plus in den Hochmitten, und maximal "soft-clipped" aber nie hart.
    In der alten Zeit war die Kunst die mit wenig Watt viel zu erreichend. Da liegt auch der Weg zu diesen dingen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • bueni
    Beiträge
    102
    • 25. Mai 2005 um 10:16
    • #11

    vintage = alt, altmodisch, hevorragend

    vintage wine
    vintage sound = Qualitätswein / Qualitätsklang / altmodischer klang

    Kann man jetzt verstehen wie man will :wink:

    Grüßle Bueni

    http://www.truephase.de

  • Michael.dri
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    • 25. Mai 2005 um 10:32
    • #12

    Habe heute abend einen 60.Geburtstag,

    das ist doch der richtige Anlass die mal zutesten :D

    Also heute abend kommt dann das vintage- aha Erlebnis bei mir.

    gruß Michael

  • bueni
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    102
    • 25. Mai 2005 um 10:46
    • #13

    Okay dannkleiner Tip noch dreh den Bass um 40 - 50 Hz ein wenig rein und 3-4kHz etwa raus die Vector klingt zwar Flat schon ganz gut aber so isses dann angenehm und keine Angst beim reindrehen die macht das alles hervoragend also quasi vintage mit :wink:

    Gruß Bueni

    http://www.truephase.de

  • Michael.dri
    Beiträge
    699
    • 25. Mai 2005 um 12:00
    • #14

    Danke für den Tip,

    werde noch eine von den Zeck S3a aktiven Subwoofern mitnehmen, habe ich nämlich auch noch 2 von gebraucht gekauft. Die 2. ist noch auf dem Postweg unterwegs.

    Eigendlich wollte ich nur eine Box als Gesangsmonitor kaufen, daraus sind dann zwei T3a und zwei S3a geworden. Nun ja, dafür hätte ich schon eine gute Monitorbox bekommen :?

    aber ich schweife ab...


    gruß Michael

  • Michael.dri
    Beiträge
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    • 27. Mai 2005 um 08:57
    • #15

    So,

    die Feier mit ca. 70-80 Leute ist vorrüber. Fand auf einem Bauernhof im Innenhof und anliegenden Ex-Stall Platz für 30 Leute sitzen
    + Theke etc statt. Im Innenhof stand auch ein Zelt für ca. 50 Personen. Bass habe ich im Auto gelassen im Hinblick auf die Jungs in grün.

    Ich stand im Eingangsbereich des Raumes, der keine Tür bzw. Wand zum Innehof hatte, eine Box Richtung Innenhof und eine in den Raum hineingerichtet.
    Gewissermassen Rücken an Rücken. Abstand der Boxen zu einander ca. 1,50 m

    Zum Klang

    Habe die Aktivboxen auf +3 dB Bass Anhebung gedreht. Volumen auf 12 Uhr. (50%) Über EQ Höhen etwas gesenkt. Aufgrund der Altersklasse der Gäste,
    auch viele weit über 60 und der Tatsache mitten im Wohngebiet, brauchte ich die Anlage nicht groß aufdrehen.


    Verwundert mich immer wieder: Während ich hinter den Boxen schon fast Bauchschmerzen vom Bass bekommen habe, hatte man im Innenhof das Gefühl
    ich hätte den Bass rausgedreht/ausgeschaltet. Hätte den Subwoofer doch anschliessen sollen!

    Im Innenraum hat es sich sehr HIFI mässig angehört, angenehm - nicht aufdringlich. Aber auch hier fehlte mir der Bass, 50% von dem
    was ich hinter den Boxen gehört habe, hätte mir gereicht. Für die Altersklasse war das optimal, aber bei jüngeren hätte ich damit keine Blumentöpfe gewonnen.

    Fakt ohne Bass Erweiterung zukünftig lieber nicht.

    Lautstärke: wie gesagt Box selber auf 50% Leistung eingestellt und trotzdem Mischpult Aussteuerung noch bei lautester gefahrene Einstellung auf -20 dB.
    Hatte schon Angst mein Mischpult ist defekt weil die Aussteuerung fast nie zusehen war. Ich glaube die Zeck lassen meine Bell V2 ziemlich alt - oder besser - leise aussehn.

    Melde mich nochmal, wenn ich die bei einer Veranstaltung mit den 2 Bässen und höheren Pegel im Einsatz habe.

    Ob die Boxen jetzt vintage oder zeitgemäß klinken kann ich immer noch nicht sagen, dafür kenne ich zuwenig verschiedene Systeme.
    Mir gefallen sie als Top - aber nicht als fullrange Lösung.

    Achja Mikroeinsatz direkt neben der Box hat ohne Probleme funktioniert.

    gruß Vintage Micha :D

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