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Lösung für Verkabelung Siderack <-> Pult

  • Krusty
  • 24. Mai 2005 um 16:31
  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 24. Mai 2005 um 16:31
    • #1

    Hallo!
    Ich bin momentan auf der Suche nach einer sinnvollen Lösung der Verkabelung von unserem Pult zum Siderack.

    Folgendes ist vorhanden:

    GL-3

    Hin und zurück muss folgendes:
    12* Dynamics (alle unsymmetrisch)
    6* EQ-Send
    6* EQ-Return
    1* CD-Player
    2* FX-Send
    4* FX-Return

    Die Dynamics können unsymmetrisch bleiben, da das Siderack nur mit diesem einen Pult verwendet wird.

    Folgendes hatte ich mir bisher überlegt:
    Connex-Siderackverteilung mit 48 Lines + neues Pultcase anschaffen.
    Edel, aber möglicherweise ein wenig zu oversized.

    Wie würdet ihr das lösen, zumal das Pult das Anschlussfeld oben hat und das Case auch kein Doghouse (nennt man nicht so das Kabelfach hinten in einem Pultcase?) besitzt.

    Der Multipin sollte übrigens möglichst vorne im Rack sitzen und die Blende dafür nicht höher als 2HE sein, sowie Stromanschlüsse bereit halten (können).

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    PS: Neues Pult ist leider finanziell nicht drin.

  • rockline
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    4.440
    • 24. Mai 2005 um 17:26
    • #2

    Bei uns sieht das so aus:

    Multicore 32inputs auf 64er Harting

    Auxsends auf 24er Harting zum EQ Rack, insgesamt kann man damit 12 Auxe mit Zentralmasse senden

    Fx Send und Return mittels 24er Harting. In diesem Harting sind 4 Sends und 8 Returns aufgelegt, Zentralmasse

    Insert auf 64er Harting, reicht für 16 Dynamics symetrisch oder 32 Dynamics unsymetrisch

    Das wäre alles im Pult!

    Die Auxwege gehen bei uns mit separatem Returncore, in dem auch die 6 Controlerausgänge laufen, zur Bühne. Das seprate Returncore kommt dementsprechend aus dem EQ Siderack!
    Steafn

  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 24. Mai 2005 um 17:44
    • #3

    Mh, habe mich wohl zu sehr auf Einzelmasse konzentriert.
    Dann würde ja sogar für mich ein 64er Harting ausreichen.

    Wie geht es denn in deinen Racks hinter der Blende weiter? Von wegen Zugentlastung usw. ?

  • Spaceguy
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    433
    • 24. Mai 2005 um 18:52
    • #4

    Hallo,

    also wir haben das ähnlich gelöst. allerdings nur für 8 Dynamics, 3FX und 4 Wege Monitor.
    Monitorrack und Rack mit den FXen und Dynamics ist getrennt. Jedes Rack wird über einen 64Harting angefahren...am Pult ist ebenso für FX und Monitor ein 64 Harting....d.h. es gibt zwei gleiche Multicores für Monitor und FX jeweils mit Einzelmasse. Das reicht gut! Zugentlastung (am Harting direkt) haben wir zu meiner Schande in den Racks keine...ehrlich gesagt wozu auch im Rack treten ja wohl keine Kräfte auf den Kabeln auf....festgemacht sind die Kabel natürlich mit Kabelbindern im Rack. Funktionert ganz gut und braucht auch nicht viel Platz. 2HE für den Harting, zwei Schukodosen und eine Powerconeinspeisung reichen.....
    CU
    Chris

    "Ihr seid so leise!!!"

  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 24. Mai 2005 um 19:28
    • #5

    Ich frage mal weiter....

    1. Gibt es hier Leute die ein Kabelfach hinter dem Pult haben, bei dem das Pult die Anschlüsse oben hat. Wie lösen die anderen die Verkabelung zu dieser Art von Pulten.

    2. Welche Probleme könnten bei einer Zentralmasse für alle o.g. Geräte auftreten?

  • rockline
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    • 24. Mai 2005 um 21:23
    • #6

    Zur Zugentlastung: unsere Hartings im Pult sitzen auf 19" Blenden 2HE - liegend eingebaut. Wie ein Case......
    Unter den Blenden sind Aluwinkel mit PG29 Verschraubung angebracht, dass wäre dann die Zugentlastung. Alle Kabel die zu einem Harting gehören werden in der PG29 abgefangen!

    In den Sideracks ist das ähnlich gelöst.

    Zentralmasse: vollkommen ausreichend, bei symetrischer Verkabelung eh nicht funktionell notwendig.
    Wir haben die Schirme sowohl am Pult als auch in den Racks an Pin 1XLR anliegen.
    Überhaupt keine Brummprobleme - nie gehabt!

    Zu den Anschlüssen von oben: Großer Mist.......
    Bei unseren 01V habe ich Neutrik Winkel XLR verwendet, in dieser Richtung würde ich ansetzen.
    Oder die Casehaube ist hoch genug das trotzdem alles passt - dann darf es auch Standard XLR sein!
    Stefan

  • Krusty
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    • 24. Mai 2005 um 21:53
    • #7

    Vielen Dank, Stefan, für die Antwort.

    Ja, dass das mit den Anschlüssen Mist ist, finde ich auch. Am liebsten würde ich ja eine neue Konsole kaufen, nur sitzt das leider nicht drin.

    Übrigens, diese PG29-Aluprofile hatte ich auch schon bei Sommercable gesehen, denke, darauf wird es hinauslaufen.
    Momentan ist der Spliss vom Multicore übrigens schon als Winkel-XLR ausgelegt.

    Dann wird es wohl auf 1 oder 2 Hartings und ein neues Case hinauslaufen.

  • gerald1
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    • 24. Mai 2005 um 22:02
    • #8

    Ein Kabelsystem ist eine Philosophie und das richtige eine Erkenntnis :!:
    Gerald1
    :D :cry: :evil:8) :shock: :roll:
    :idea: :?:

  • treibsand
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    1
    • 25. Mai 2005 um 00:01
    • #9

    Hmm.
    Wenn du mal für eine Company gearbeitet hast, die ein Seiträck (6x Dyn. 3xFx, 2xEQ) komplett mit Patchcords XLR-3m verkabeln - jedes Kabelsystem ist eine Erkenntnis... :?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Christian Hofmann
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    • 25. Mai 2005 um 11:20
    • #10

    Ich bin auch grad am überlegen und bin zu folgender Lösung für mich gekommen:

    Material: GL2200/24Ch., 4xDyn, 4xGate, 2xFX, 4 Wege Monitor

    2x Main, 4x Monitor und die 2x FX werde ich auf einen Harting legen (64er oder so) (da ist dann noch Platz für mehr, falls noch was dazu kommt bzw. das Pult/Siderack später mal größer wird :wink:). Damit ist man die gröbste Stöpselei los und es passt alles von Anfang an (richtiger EQ am richtigen Monitorweg etc.). Die Dyn. und die Gates lasse ich als Einzel-Inserts, da ich das 4x gate eh fast nie brauche (außer ein Fremdtech. möchte es) und die Dyn. auch jedes Mal woanders stecken.
    Dann noch ne Auflösung in mein kleines Pult, hier werden dann eben nur 2xMon. 2xMain und 2xFX angeschlossen. Ich denke, damit bin ich momentan am flexibelsten.

  • timotimo
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    • 25. Mai 2005 um 12:24
    • #11

    Wir haben in den Pultcases Hartinganbaugehäuse (hohe Bauform) mit PG-29-Verschraubungen für die Spleisse eingesetzt. Auf Siderackseite eine 2-HE-Blende mit 2 64er-Hartings, aus denen hinten aufgespleisst in die Geräte. Die Verbindung zwischen Pult und Siderack ist ein Multicore, 5 oder 10 m (oder unsere 50m-Multicores passen auch :) ) mit Hartingsteckern. Die Blende im Siderack sitzt übringens vorne, bei uns bleiben bei allen Cases die Deckel hinten drauf. Ge-Insert-et wird auf Pultseite. Übrigens ist die Verkabelung mit Zentralmasse, aber symmetrisch bis zum Pult ausgeführt. Bei den Pulten mit unsymmetrischen Inserts sitzt dann im Pultharting die Brücke.

  • Der M
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    • 30. Mai 2005 um 19:06
    • #12

    servus
    ich sags gern und immer wieder
    Gesamtmasse find ich fürchterlich wiederlich ekelerregend stinkend brummend spratzelnd usw.
    also bitte einzelmasse machen und dakann man janen 108harting nehmem
    der kost auch net soviel mehr und man hat 32 echte Kanäle !!!

    MFG

    Der M

  • timotimo
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    • 30. Mai 2005 um 19:19
    • #13

    Wieso? Meistens ist auf Pultseite die Masse zwischen den Kanälen gemeinsam und auf Siderackseite die Masse zwischen den Geräten auch. Hatten noch NIE Probleme mitBrummen o.ä. Was soll der Vorteil der Einzelmasse sein?

  • manuela
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    • 30. Mai 2005 um 19:27
    • #14

    ! Einzelmasse macht immer dann Sinn wenn man akustisches Unkraut im Geflecht hat :D

    also wenn du DMX oder sowas mit auf das MuCo legst, das orgelt sonst mit in die Tonkanäle (Übersprecher).
    Desweiteren ist die Kapazität pro lfd Meter höher, es kann also die Höhen bedämpfen wenn ein langes MuCo verwendet wird. Das macht ein Einzelmassekabel wohl auch aber nicht in dem Maße !

    Im übrigen ist ein Einzelmassekabel erheblich dicker, teurer, schwerer und robuster, man benötigt auch mehr bzw größere Hartings dafür.

    Ich hab allerdings schon FOH mit 50m Gesammtmassekabeln gemacht und konnte keine Nachteile feststellen (lag aber auch kein DMX mit drauf)


    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • timotimo
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    • 30. Mai 2005 um 19:28
    • #15

    Stimmt schon, aber wer führt sein DMX-Signal übers Multicore, oder sogar ins Siderack :?:

  • manuela
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    • 30. Mai 2005 um 19:31
    • #16

    Das hab ich schon öfters gesehn. Die machen sich einfach XLR-Adapter , ist so schön bequem. Bei kleinen Sachen auch durchaus sinnvoll

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • timotimo
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    • 30. Mai 2005 um 19:33
    • #17

    Haste falsch verstanden. Ich weiß schon, daß man DMX übers Multicore jagen kann. Machen wir aber NIE. Die 2 Minuten eine DMX-Leitung zu legen, und 3 Minuten sie wieder aufzuwickeln muß drin sein.

    Aber hier geht´s doch gar nicht um das Multicore, sondern ums Siderack....

  • manuela
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    • 30. Mai 2005 um 19:34
    • #18

    beim Side Rack Verkabeln macht Einzelmasse überhauptkeinen Sinn.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • timotimo
    Profi
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    • 30. Mai 2005 um 19:36
    • #19

    Genau. Haste gut auf´n Punkt gebracht. :P

  • Frank Uhlig
    Profi
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    575
    • 30. Mai 2005 um 19:39
    • #20

    zB ich schicke andauernd bei kleinen Std Sachen 1-2 DMX Lines mit über´s Toncore (so denn mit Einzelmasse...). Warum sollte man auch -wenn auf´m Core Platz ist- noch ein DMX MuCo aus- & wieder einrollen (was übrigens deutlich länger als 2 min dauert, vom evtl. Reinigen desselben mal zu schweigen)?

    Grüße,
    Frank

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