war auf einer kleinen veranstaltung:
mädchen tanzen auf der bühne und großmembranmikros die vor der bühne stehen sollen ihren gesang aufnehmen der in über das eurodesk zu der cd-musik dazugemischt werden.
logischerweise (innenhof) gab es feedbacks sonder gleichen. dann schau ich und seh ich, dass ein feedback destroyer im rack steht. der tech hat mich dann unfreundlich abgewiesen als ich nachfragen wollte.
dann ist er aber zu mir gekommen und ich hab ihn gefragt, warum er denn den Feedback destroyer nicht einschaltet. er wollte mir erklären, dass der nix nützt weil er auf den mics einen zu geringen pegel hat.
kann mir das wer bestätigen, dass das so ist?
feedback destroyer bei geringem pegel?!?
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Die Feedbackerkennung funktioniert pegelabhängig, da das "Aufschaukeln des Feedbacks" hier den Filter auslöst. Da aber der Gesamt-Feedback-Level (als Schwellenwert) am Gerät einstellbar ist, kann man natürlich bei -9 dB Feedbacks unterdrücken. Wohl dem, der das Manual zur Hand hat, um die Tastenkombination in Erfahrung zu bringen :oops: .
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Zitat
mädchen tanzen auf der bühne und großmembranmikros die vor der bühne stehen sollen ihren gesang aufnehmen
eeeehhhmmmm.. da glaub ich nützt dir der beste FBD nix .. aber mit Großmembranen.. dann doch lieber Kondenser wenn schon keine Funken möglich sind
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die folgende aussage bezieht sich auf das mikrofon:
wenn der nutzpegel (hier die stimmen der mädels) hier leiser ist als das vom lautsprecher abgestrahlte signal, dann hat man eine 100%ige feedback-garantie :wink:wenn also die mikrofone vom schallereignis weiter entfernt sind als von den lautsprechern (darauf tippe ich im genannten fall), dann braucht man auch keinen feedbackdestroyer mehr.
im meinen augen ein klarer fall von ahnungslosigkeit.
diese frage gehört eigentlich ins einsteiger brett.
@Chriss:
meiner erfahrung nach sind min. 99% aller großmemranmikrofone auch gleichzeitig kondensator-typen. -
die lautsprecher waren ca. 5m entfernt, die mädels 2, maximal 3.
und ob es wirklich großmembranen waren weiß ich nicht. hat von der weite so ausgeschaut.
das tolle war, dass der tech dann einfach immer wenn es zu koppeln begonnen hat, ruckartig mit dem pegel des cd-players runtergfahrn ist. das hat tolle "hopser" reingemacht! :lol:
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Das lässt auf komplette Ahnungslosigkeit schließen.
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Zitat von "wora"
meiner erfahrung nach sind min. 99% aller großmemranmikrofone auch gleichzeitig kondensator-typen.
EV RE 20 ?
Oder Neumann BCM 705?
Sagen wir lieber mal: min 95%... :wink:
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ADMIN:
du willst doch wohl nicht, das ich jetzt einen berg an großmembran-condensern aufzähle?

aber wir bleiben von mir aus mal bei 95%, das genügt auch...

so, ich rechne das mal ganz grob durch:
die mädels waren also max. 3 meter entfernt.
ergibt einen nutzpegel am mikro von schätzungsweise 70dB (bei 80dB@1m pegel der mädels -und das ist sicher nicht schlecht).die speaker standen 5m von den mikros weg.
um für den geschilderten fall die schleifenverstärung auf den wert 1 zu heben darf der speaker etwa 84dB laut werden.
durch die richtcharakteristik ergeben sich geringfügig bessere werte (wenn die LS nicht direkt auf die mikros strahlen), aber das koppeln beginnt auch schon vor der optimalen schleifenverstärkung - vor allem im tieferen frequenzbereich.wenn man also nochmal etwa 6dB als minimale sicherheit abrechnet, dürfen die speaker in 1m entfernung max. 78dB abgeben, damit es nicht koppelt.
wenn man das so macht, kann man sich die anlage eigentlich komplett sparen, denn für 8dB gewinn baue ich doch keine PA auf - oder?
wie gesagt: ein fall von kompletter ahnungslosigkeit. :roll:
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also jetzt hat mir keiner eine wirkliche antwort gegeben.
das die aufstellung völlig falsch ist, ist mir auch klar. mir gehts rein darum ob der feedback destroyer auch bei einem geringen nutzpegel am mikro seine arbeit erledigt. -
nein. Aufschaukelnde Feedbacks kann er nicht erkennen, ebenso wenig, wenn man sich an der Feedbackschwelle befindet. Und dies ist ja bei einem schlechten Nutz-/Störsignalverhältnis gegeben.
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ich danke recht herzlich!
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hallo tomstull,
ich habe versucht darzulegen, das es in diesem beispiel aus physikalischer sicht unmöglich ist, einen vernünftigen pegel aus den speakern zu bekommen.
ein feedback-destroyer kann höchstens im grenzbereich zum feedback noch ein paar dezibel herausholen, wunder kann er aber nicht vollbringen.in so fern würde ich deine frage auch mit "nein" beantworten.
sorry, das ich das nicht korrekt beantwortet hatte. -
is schon in ordnung.
es war nur das problem, dass eben keiner jetzt nein oder ja gesagt hat sondern alle die aufstellung kritisiert haben. also wer diese aufstellung nicht bevor irgendetwas geschieht als äußerst feedback anfällig sieht, der sollte hier nicht mal ein benutzerkonto bekommen.
nochmals danke!