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rider, kontakte, agenturen, usw...

  • oops
  • 6. Juni 2005 um 21:46
  • oops
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    868
    • 6. Juni 2005 um 21:46
    • #1

    ich möchte mich kurz beschweren:

    es kotzt mich an, dass immer wieder gigs stressig werden, weil jemand entweder die rider nicht gelesen hat, bzw. sich zu fein ist mal anzurufen um etwaige unwägbarkeiten aus dem weg zu räumen.

    ich zb. kann mit fast allem leben, wenn man mit mir redet...

    so kann man entsprechende vorbereitungen treffen, den gig in die richtige richtung zu lenken- nämlich den fans & den artists ein bleibendes (gutes) erlebniss zu verschaffen. schliesslich bezahlt die eine seite und die andere gibt ihr herzblut...

    es ist echt die ausnahme, dass sich die betreffenden locals mal selbst zu wort
    melden und jeder im touringbiz weiss, wie zeitraubend und kostspielig solche hinterhertelefonieraktionen sind !

    leute, greift euch das firmentelefon und ruft an ! das sollte allen zum vorteil gereichen !!!

  • treibsand
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    1
    • 6. Juni 2005 um 23:32
    • #2
    Zitat von "oops"


    es ist echt die ausnahme, dass sich die betreffenden locals mal selbst zu wort
    melden und jeder im touringbiz weiss, wie zeitraubend und kostspielig solche hinterhertelefonieraktionen sind !

    leute, greift euch das firmentelefon und ruft an ! das sollte allen zum vorteil gereichen !!!

    Also:

    Ich bin in einem cleinen Klub (200+pax) am Start und finde es Super anstrengend, ständig hinter irgendwelchen Tourtechs hinterherzutelefonieren.
    Erstens: die sind sowieso gerade auf Tour und schlafen entweder oder sie hören im Konzertlärm ihr Handy nicht... :evil:
    2. Ich erwarte von einer Club-Tour andere Rider und bin es leid (seit 14 Jahren...) immer irgendwelche Rücksprachen über 14 Compressoren bei 20 Kanälen zu führen.
    Bei uns ist gute Standard-Technik am werkeln und es haben sich die wenigsten Mischer in den letzten Jahren über das Equipment beschwert.
    Aber bitte, bitt, bitte: lasst doch die Rider beim wichtigsten.
    6 Monitorwege und seperaten Mix für Drums, git & Bass (alles STEREO auf Wedges) braucht KEIN Haustechie....

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Campfire
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    • 6. Juni 2005 um 23:44
    • #3

    Ich denke es kommt auf die Liga an in der eine Band spielt,und ob sie "Normalgröße hat oder etwas größern ist. Ich habe bei meinen Bands inzwischen eigentlich fast immer ein "Notfall-ergänzungsset", bestehend aus kleinem Siderack (4 Comps, 4 Gates, 2x FX, 2x EQ), ein paar Mikros, Ständer und XLR-Kabel dabei, manchmal dann auch noch ein paar Monitore & Amp wenn schlechtes zu erwarten ist oder ich telefoniere mal rum.
    Aber ich hatte auch schon Gigs bei denen trotz Nachfragen (Rider angekommen? Alles OK? Ja?) dann trotzdem nicht mal genug Mikros und XLR-Kabel vor Ort waren, von daher gehe ich lieber auf Nummer sicher.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • oops
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    868
    • 6. Juni 2005 um 23:46
    • #4

    dazu kann ich nur eins sagen:

    mir geht es nicht um 1000 kompressoren oder so zeuchs, sondern dass man einfach mal nett miteinander telefoniert um die gegebenheiten auszuloten !

    wer sich für einen seriösen veranstalter/betreuer hält, dürfte das auch nicht abwegig finden.

    mir brauchst du nichts zu erzählen ! ich mach den job (quer durch die bank) seit min. 10 jahren und ich finde das "socialising" unbedingt mit zu der dienstleistung zählt, die man verkauft !

    olle verknöcherte "das machen wir seit jahren so" techies sollten zu recht vorzeitig in rente gehen !!!

  • K-Ulrich
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    614
    • 7. Juni 2005 um 00:49
    • #5

    Ach , dieses Thema hatten wir schon sooo oft!!!!!!!
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • noizefloor
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    122
    • 7. Juni 2005 um 00:58
    • #6

    Ich kann mich da oops nur anschließen. Meine Rider sind nun wirklich nix schlimmes. Es geht nur um so ein paar Sachen, die man halt für den speziellen Sound der Band haben sollte. Als Beispiel:

    Metalband die nen schönen knackigen Kick haben sollte. Im Rider steht daher ausdrücklich 2x Kompressor mit Attack und Release Regelung (kein Auto). Ich denke nicht, dass so etwas was exotisches ist. Dann kommt man an, und hat da nur dbx 166A, und nen Haustechniker der dann noch grummelig meint dass er seit Jahren damit Rock mischt und nie Probleme hatte. Klar bringt es mich nicht um, wenn ich keine Kompressoren nach meinem Wunsch habe. Der Punkt ist nur, dass ein kleines Telefongespräch gereicht hätte, und ich hätte mir die Geräte, die nicht vorhanden sind mitgebracht (kostenlos). Es sind halt die Kleinigkeiten, die dann den Sound noch richtig gut machen. Dazu kommt, dass man dann gleich schon wieder ne scheiß Stimmung hat, weil sich der Haustechniker angeschissen fühlt, man sich selber aus diesem Grund nicht wohl fühlt, weil der Haustechniker grummelig im Laden rumlatscht und schlechte Stimmung verbreitet.

    Für die Haustechniker, die keine Lust haben jeden Bandtech anzurufen(kann ich ja auch verstehen....gerade bei manchen Ridern):

    Stellt doch einfach den Rider vom Haus auf die Homepage des Ladens. Das ganze zusammen mit eurer Telefonnummer. Ich besuche eigentlich immer die HP eines Ladens in dem ich mische, wenn ich diesen noch nicht kenne. Dann hab ich wenigstens die Gelegenheit zu gucken, ob ich was mitbringen muß, oder vielleicht meinen Rider dementsprechend umändern sollte. Ich will den Haustechniker ja nicht ärgern, da ich auf ihn ja schließlich angewiesen bin, weil er den Laden und seine PA kennt.

    Noch einmal:

    Ihr müßt nicht unbedingt das stellen, was auf dem Rider steht, aber ne Info in jeglicher Art wäre schön, und das, was da ist sollte funktionieren. (Keine Crest Pulte wo einem die PFL-Tasten entgegebspringen, und man überlegt sich aus ner Bierlache, dem Pult und ein wenig Schilf ein Feuchtbiotop zu basteln ;) )

    ....so jetzt geht es mir besser 8)

    Delay-Timer fürs Handy

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 7. Juni 2005 um 00:59
    • #7

    Für die Rente isses zu früh. Ausserdem wird die doch sowieso abgeschafft...

    Ich bin auch kein "seit-jahren-so-tech".
    Vielleicht verlange ich einfach zu viel, aber für mich ist Club-standard: vernünftiges Material ("ridertauglich"), 4 Wege Monitoring mit >4Wedges+Drumfill, ausreichend und gut gewählte Mics & Peripherie.
    Wenn ich mich nicht melde heisst das: alles soweit OK, Rider überflogen (wenn erhalten) und ausser kleinen Unstimmigkeiten keinerlei Probleme.
    (wie z.B. alle Kanäle Compressed....)
    Melden tue ich mich von alleine, wenn abzusehen ist: es gibt Probleme.
    Ein nicht vorhandenes Sender-Mic auf einer 6x4 Bühne voller Equpment und Musiker ist kein Problem!!!

    Aber ich gebe dir (aufgrund meiner Tourerfahrungen) recht: es gibt immer mehr HKS, die meinen, ihr Material wäre Standard und ausreichend. Und wenn dann 12 Mann auf der Bühne stehen kann ich mir überlegen, was ich im Vorfeld hätte besser machen sollen. Vielleicht brauchen einige Einsteiger da noch mehr Knoffhoff, was auf einer Büne und in Sachen PA gefragt ist.

    Nur diese ständigen 2500+ pax-Rider nerven in kleinen Clubs. Da ist kein Platz für ein 20mac 50PAR Rigg.
    Ich weiss doch als Tourer schon vorher, mit was ich zu rechnen hab. Eine kleine Band macht keine 5000er Hallen voll und die Grossen spielen nicht in 250er. Also entweder den Rider dementsprechend schreiben (ggf. aufteilen nach Hallengrösse) oder damit leben, daß nicht überall alles erfüllt wird.


    Edit:
    ...und eigentlich sollten auch die Booker/Veranstalter meinen Hausrider mit dem Vertrag zurücksenden...
    Dafür mach ich mir alle 6 Monate 30 min. Gedanken über sowas.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • outliner
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    • 7. Juni 2005 um 01:15
    • #8

    was richtig nervt ist das elendige stromproblem.vorher telefoniert,bühnenplan,ablauf,ja wunderbar super,alles klar,hab ich schon zig mal gemacht usw.komme ich da hin,liegt da ein verlängerungskabel 50m-3x0,75!verständnislose gesichter,als ich mit dem dicken roten stecker in der hand vor dem käbelchen stand.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • wora
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    • 7. Juni 2005 um 02:00
    • #9
    Zitat von "K-Ulrich"

    Ach , dieses Thema hatten wir schon sooo oft!!!!!!!
    mfg
    Kai

    tja, wieso wohl?

    ich hatte gerade letztes weekend wieder so einen fall.
    ICH hatte vorher angerufen und ER sagte: "kein problem mit dem rider"
    daraufhin bekommt man dann überwiegend völlg andere mikros als die in der liste stehen, bekommt am FOH nur das billigste zeug hingestellt, die PA fällt auf einer seite aus und 2 monitore verlieren (bei wirklich gemäßigtem pegel!) ihre hochtöner...

    sowas braucht man doch echt nicht, aber das ist leider der schlechte standard.
    auf techniker vor ort, die meinen sie wüssten alles besser als derjenige der die show kennt, habe ich einen riesen hals!!

    sicherlich gibt es übertriebene rider, wer kennt die nicht?
    aber wie oben schon erwähnt sollte man doch im zweifelsfalle mal den telefonhörer bemühen. wenn der entsprechende mann nicht zu erreichen ist und auch nicht zurückruft, hat er halt pech gehabt.

    aber am telefon sagen "ja, geht alles klar" und dann vor ort die leute vor vollendete tatsachen stellen, das gehört in die kategorie "arschloch".
    sorry für die harten worte, aber so kommt einfach manchmal rüber.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • derautor
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    • 7. Juni 2005 um 02:31
    • #10

    Normalerweise telefoniere ich fast immer mit der zuständigen Person, egal, ob ich auf einer VA Ton betreue oder als Bandtech auf die VA komme. Ich habe festgestellt, dass es sich leichter zusammenarbeiten lässt, wenn man vorher schonmal miteinander telefoniert hat. Auch kann man den Gegenüber ein wenig einschätzen, das gilt übrigens für beide Seiten!

    Ich achte aber auch immer darauf, wirklich den zuständigen Techniker/TL ans Ohr zu bekommen und nicht irgendeinen ahnungslosen überforderten Agentursmenschen.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • manuela
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    9.103
    • 7. Juni 2005 um 08:13
    • #11

    Das Ding ist zu einfach lösbar, deswegen machts keiner.

    1.) Rider schreibt man nach Bedarf, nicht ab...
    2.) kann man da Spalten machen: kleine VA , Mittlere VA, große VA
    3.) gibt es die Wörter "entbehrlich" , "wichtig" und "ersatzweise auch"
    4.) "no Behringer" bitte nur wenn man selbst auch nix von denen in den Racks hat :D

    zB. dieses Beispiel mit dem Kompressor: Den geb ich doch liebend gerne wenn ich das ausdrücklich weis. Er kostet eben ein par € drauf.
    Ebenso wie fast alle gewünschten Geräte die nicht "default" sind.
    Und bei "ersatzweise" ist ein kurzer persönlicher austausch darüber wirklich angemessen.
    Wenn eine Gruppe meint sie müßte für die 6x4-Bühne auf einem Stadtfest eine GrandMA haben dann soll sie eben dem Veranstalter erklären warum und auch genug Lampen und Sachen dazu aufschreiben, wenn der Gute die KOSTEN dafür bewilligt geht sie pünktlich raus. Andernfalls gibts einen kleinen austausch über "bezahlbare Alternativen".

    so is das...

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 7. Juni 2005 um 08:38
    • #12

    Manuela: 1. Volle Zustimmung. Ich habe es gerade mitbekommen, ein Kollege der einen Künstler der Oberliega betreut bekam vom Management den Rider einer anderen dort unter Vertrag stehenden Band und sollte nur den Namen ändern.

    Ich telefoniere grundsätzlich mal vorher kurz mit dem Bandtechniker, alleine schon um auszuloten was das für ein Typ ist. Erzähle ihm kurz was ihn erwartet und er fragt vielleicht was.

    Formulierungen wie "entbehrlich, notwendig"etc. finde ich als lokaler Support immer extrem hilfreich.
    Desweiteren denke ich sollte ein Act spezielle sachen mitbrngen, wenns nicht gerade Superstar Klasse ist.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • noizefloor
    Beiträge
    122
    • 7. Juni 2005 um 09:15
    • #13
    Zitat von "Manuela"

    Das Ding ist zu einfach lösbar, deswegen machts keiner.

    1.) Rider schreibt man nach Bedarf, nicht ab...
    2.) kann man da Spalten machen: kleine VA , Mittlere VA, große VA
    3.) gibt es die Wörter "entbehrlich" , "wichtig" und "ersatzweise auch"
    4.) "no Behringer" bitte nur wenn man selbst auch nix von denen in den Racks hat :D

    zB. dieses Beispiel mit dem Kompressor: Den geb ich doch liebend gerne wenn ich das ausdrücklich weis. Er kostet eben ein par € drauf.
    Ebenso wie fast alle gewünschten Geräte die nicht "default" sind.
    Und bei "ersatzweise" ist ein kurzer persönlicher austausch darüber wirklich angemessen.
    Wenn eine Gruppe meint sie müßte für die 6x4-Bühne auf einem Stadtfest eine GrandMA haben dann soll sie eben dem Veranstalter erklären warum und auch genug Lampen und Sachen dazu aufschreiben, wenn der Gute die KOSTEN dafür bewilligt geht sie pünktlich raus. Andernfalls gibts einen kleinen austausch über "bezahlbare Alternativen".

    so is das...

    Manu

    Alles anzeigen

    sehr gut!!!!

    Dann gebe ich jetzt als Rider nur noch ein weißes Blatt mit groß "Manuela" drauf ab, und alles wird gut. :D

    Delay-Timer fürs Handy

  • Jeremy
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    Beiträge
    1.491
    • 7. Juni 2005 um 09:32
    • #14

    Das betrifft zwar eher das Thema Backline, aber: Wie wird das im allgemeinen gehandhabt, wenn im technical rider steht, dass der Künstler X wegen eines weltweiten Endorsementvertrages nur mit dem Schlagzeug der Marke Y auftreten darf? Wäre da nicht eigentlich die Fa. Y verpflichtet, die "endorseten" Teile zur Verfügung zu stellen?

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Sven M
    Profi
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    2.530
    • 7. Juni 2005 um 09:59
    • #15

    Ja klar, wenn das Teil des Gastspielvertrages ist, und es ausdrücklich drinsteht sollte es auch da stehen.
    Das ist doch wol kein Problem für eine Professionelle Backline Bude ein bestimmtes Drum zu bekommen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • mlfischer
    Beiträge
    33
    • 7. Juni 2005 um 09:59
    • #16

    OK, aber ist euch schonmal aufgefallen, dass manche Leute offensichtlich
    nicht in der Lage sind, auf den Rider eine eMail-Adresse oder Telefonnummer
    zu schreiben?! :shock:

    Ich meine natürlich nicht die Nummer vom Sänger, Bassisten oder der
    Freundin des Gitarristen, sondern von jemandem, der ein SM58 von 'nem
    SM57 zumindest rein visuell unterscheiden kann :D

    Ist mir nur mal so aufgefallen. Bin Haustechie in einem Juz/Kulturtreff.

    MfG.
    Michael

  • soundworx
    Profi
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    748
    • 7. Juni 2005 um 10:06
    • #17
    Zitat von "Jeremy"

    Das betrifft zwar eher das Thema Backline, aber: Wie wird das im allgemeinen gehandhabt, wenn im technical rider steht, dass der Künstler X wegen eines weltweiten Endorsementvertrages nur mit dem Schlagzeug der Marke Y auftreten darf? Wäre da nicht eigentlich die Fa. Y verpflichtet, die "endorseten" Teile zur Verfügung zu stellen?

    --
    Jeremy

    Das ist hier im Südwesten ganz einfach: gehst Du Rockshop Backline Service. Die haben Verträge mit vielen Herstellern und kümmern sich um die endorsten Musiker und stellen das benötigte Equipment.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 7. Juni 2005 um 11:02
    • #18

    Ich kenne beide Seiten, den Kofferjob als Bandtech und den Verleiherjob.

    Telefoniere immer mit den Bands/Technikern oder den Verleihern vor Ort. Habe es aber leider auch schon erlebt, daß es hieß "alles da" und dann Pustekuchen! Uraltes Selbstbaumaterial von 1970.... *Würg* Oder: Verleiher sagt. ja, Midaspult etc. Was dastand war ein Mackie. Fängt ja auch mit M an. :D Nutzt also nichts.

    Umgekehrt: schicke komplette Technikliste mit Abweichungen vom Rider an die Bandtechniker, mit der Frage, ob das so geht. Antwort: keine.

    Und dann die Kategorie: verlangen wir mal ein Midas XL-200, mit 40 Kanälen, VCAs, etc. obwohl wir nur 24 brauchen, die VCAs nicht benutzen.... Der Veranstalter hatte auch einen Hals, weil er es ja bezahlen mußte.

    Ich bin da gnadenlos, teile sowas dem Veranstalter oder im anderen Fall der Band mit, da das bestellte Material ja zum Vertrag der Band gehört. Und wenn es dann nicht da oder im anderen Fall nicht benutzt wird....

  • noizefloor
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    122
    • 7. Juni 2005 um 15:03
    • #19
    Zitat von "timotimo"

    Ich bin da gnadenlos, teile sowas dem Veranstalter oder im anderen Fall der Band mit, da das bestellte Material ja zum Vertrag der Band gehört. Und wenn es dann nicht da oder im anderen Fall nicht benutzt wird....

    Richtig so. Dann trifft es wenigstens den richtigen, als, wenn der Haustechniker dann seinen Frust am nächsten Bandtech ausläßt, der seinen Rider ordentlich, angemessen, und ausreichend geschrieben hat.

    Aber genau daher ist ja ein vernünftiges Gespräch am Telefon sehr wichtig. So kann der Bandtech vielleicht auch noch was lernen, ohne, dass die Gefahr besteht, dass die VA nen scheiß Sound hat, weil unter Umständen zu wenig Kanäle für die 20 Sänger auf der Bühne da sind. Ich finde es auch immer sehr gut, wenn dann vom Haustech kommt:"Das und das hab ich leider nicht, aber wenn du das und das willst, dann bringe ich dir mal das und das mit. Das geht damit auch sehr gut." Vielleicht handelt es sich ja bei "das und das" genau um das, was ich schon immer gesucht haben.

    Wir sollten doch miteinander arbeiten nicht gegeneinander. Die Leute, die das nicht verstehen, sollten auch ihren Denkzettel bekommen. Man sowohl einen Bandtech bei der Bookingagentur etc. ankreiden, wie auch den Haustech. Wenn so was öfter passiert, wird der den Job nicht mehr bekommen.

    Delay-Timer fürs Handy

  • guma
    Moderator
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    • 7. Juni 2005 um 22:17
    • #20

    Ja ich kenne ebenfalls bestens beide Seiten:

    Als Mixer telefoniere ich immer den Beschallern hinterher und als Beschaller telefoniere ich immer die Bandmixer an. Komisch dabei nur: mich ruft eigentlich nie einer an und zwar egal in welcher Liga.

    Fazit: Dem einen ists gegeben, dem anderen nicht.

    Oder: Als Beschaller bin ich immer so "state of the art", daß sich das rumgesprochen hat. Als Mixer stelle ich bei meiner Beschallerkonkurrenz eine "Dumpfbackigkeit" fest, die denen hoffentlich noch vor der Rente das Genick bricht. :D

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