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  5. Licht

Dimmer spinnen - Fehlerhafter Pahsenanschnitt

  • magic-lighting
  • 7. Juni 2005 um 20:32
  • magic-lighting
    Beiträge
    9
    • 7. Juni 2005 um 20:32
    • #1

    Hallo alle zusammen,

    hattet ihr schonmal das Problem, dass die Dimmer plötzlich unkontrolliert durchschalten (kurze Lichtblitze in unregelmäßigen Abständen). Scheint verstärkt mit niedriger Ansteuerung (Vorheizung) zusammen zu hängen. Die Störung trat dabei bei allen Dimmerpacks auf und war auch nicht auf einzelne Phasen beschränkt.
    Die DMX-Verkabelung und die Ansteuerung sind einwandfrei (Test ohne DMX nur per Einstellung am Dimmer). Die Versorgung erfolgte über normales Stromnetz, die Netzfrequenz sollte also eigentlich stabil bei 50Hz gelegen haben. Sonstige Störquellen, die die Nulldurchgangserkennung beeinflussen könnten, habe ich auch nicht ausmachen können (keine induktive Lasten).

    Meine Vermutung ist, dass statt dem letzten Stück der aktuellen Halbwelle die volle nächste Halbwelle gezündet wird.

    Hat irgendwer eine Idee, voher die Störung kommen könnte?

  • daniel l
    Beiträge
    74
    • 7. Juni 2005 um 20:39
    • #2

    Hi,

    was waren das denn für Dimmer?

    Habs aber noch nie gehabt

    mfg Daniel

  • Scanco1
    Profi
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    310
    • 7. Juni 2005 um 20:41
    • #3

    Es währe von Vorteil, wenn du schreiben würdest,
    um welche Dimmer es sich handelt.
    MFG Guido

    Ton macht nur mit Licht Spass

  • ewok
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    7
    Beiträge
    2.541
    • 7. Juni 2005 um 20:51
    • #4

    ich hatte das schon einmal bei einem 4-Kanal-Dimmer.

    Dieses Teil vom Thomann....

    http://www.thomann.de/stairville_dds405_dmx_prodinfo.html

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 7. Juni 2005 um 21:35
    • #5

    bitte posten um welche geräte es sich handelt. sollte es auch um stairville oder ähnliches gehen so gehört das allerdings ins einsteigerbrett...

  • magic-lighting
    Beiträge
    9
    • 7. Juni 2005 um 23:37
    • #6

    Bei den Dimmern handelt es sich um 3 Dimmerpacks vom Typ Stairville D620. Hatte das Problem aber auch schon mal vor einiger Zeit bei 2 anderen Dimmerpacks (weis allerdings nicht mehr welcher Typ, da nur zugemietet).

    Aber wenn das bei den 4-Kanaligen auch schon mal vorkam, könnte es sich doch um ein Stairville-typisches Problem handeln, auch wenn die bei Thomann noch nie was davon gehört haben.

    Hätten doch lieber Dimmer von Pulsar, Zero88 o.ä. kaufen sollen, aber der Chef wollte/mußte wieder mal sparen. :?

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 8. Juni 2005 um 01:51
    • #7

    Sowas kann passieren, wenn dU/dt an den Triacs zu gross ist. Dann sind die Drosseln zu klein/falsch verschaltet (was aber wohl ehr auszuschliessen ist bei nem fertigen Produkt) und/oder Snubber fehlt/defekt. Spannungsspitzen in der Vorsorgung können sowas natürlich auch verursachen.
    Passieren diese Flashs denn auch, wenn nur ein einzelner Kanal gedimmt wird und alle anderen aus sind? Oder auch alternativ voll an sind?

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • beppo
    Beiträge
    533
    • 8. Juni 2005 um 07:47
    • #8

    mit was steuerst du die an? pult ? software?

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 8. Juni 2005 um 08:22
    • #9

    @MichaelD:
    Ich glaube nicht, dass eine zu kleine rise time der Drosseln Schuld ist.
    Zwar gibt es ein solches Phänomen (Triac zündet bei zu hoher Spannung an den Mains-terminals -> secondary voltage breakdown(?)) Allerdings würde dies eine komplexe Last erfordern, die (in der Nähe des Nulldurchgangs...) einen hohen Spannungspuls raushaut. Bei einem Trafo sollte das eigentlich nicht möglich sein...

    Du kannst ja mal aus Spass einen Deiner Dimmer 1kW ohne Drossel fahren. Bei mir singt die Wendel ordentlich - ansonsten ist alles im grünen Bereich (interessanterweise auch von Einstreuungen her).

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass Deine NUlldurchgangserkennung auf Grund Netzstörungen (geschaltete Effekte, dicke Strobos, Foggerheizelemente, vielleicht doch mies entstörte Dimmer) eine solche Störung als zc registriert und mit einem neuen cycle anfängt. Dieser ist allerdings mit dem echten Netzsinus phasenverschoben. Auf diese Weise kam es bei der Entwicklung meiner Packs schon zu netten Schwebungen, die genau den beschriebenen Effekt zur Folge hatten.

    Machen kann man da bei fertigen Dimmern allerdings gar nichts: Dieser Mist beruht auf einem frickeligen Zusammenspiel von Hard- und Firmware. Stimmt's, Michael? :twisted:

    Grüße, Hendrik

    Henne's Sites

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 8. Juni 2005 um 08:22
    • #10

    dafür ist nicht unbedingt ein Gerätefehler verantwortlich.
    Auf dem normalen Stromnetz (50Hz) liegen Steuertöne der E-Werke zum fernbedienen öffentlicher Anlagen. Bei Dimmergeräten die keinen Tiefpass enthalten um das abzusaugen schlägt das gern auf den Kanal durch und führt zu solchen Effekten.
    Wenn das die Ursache ist läßt es sich einfach identifizieren: Diese Steuertöne sind im normalen Netzbrumm deutlich hörbar, reagier der Dimmer genau darauf hilft nur eine Änderung des Innenlebens.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • cdt
    Beiträge
    94
    • 8. Juni 2005 um 09:25
    • #11

    Servus,
    hab das Problem auch öfter und zwar eben mit bestimmten Dimmern (älterer Bauart) und Unterspannung.... Manche Dimmer reagieren eben etwas sensibler auf das Netz, an einen Gerätefehler würde ich primär mal nicht gleich denken, denn schließlich gab es ja mal einen Entwickler der sich das Gerät wohl auch nicht aus der Hüfte geschossen hat :D

    Grüße
    cdt
    ______________________________
    Sie werden das Licht leuchten hören

  • DJ Sawtooth
    Beiträge
    1.119
    • 8. Juni 2005 um 15:02
    • #12
    Zitat von "Manuela"

    dafür ist nicht unbedingt ein Gerätefehler verantwortlich.
    Auf dem normalen Stromnetz (50Hz) liegen Steuertöne der E-Werke zum fernbedienen öffentlicher Anlagen. Bei Dimmergeräten die keinen Tiefpass enthalten um das abzusaugen schlägt das gern auf den Kanal durch und führt zu solchen Effekten.
    Wenn das die Ursache ist läßt es sich einfach identifizieren: Diese Steuertöne sind im normalen Netzbrumm deutlich hörbar, reagier der Dimmer genau darauf hilft nur eine Änderung des Innenlebens.

    Einfach mal beim örtlichen EVU nach einem alten Rundsteuerempfänger fragen (ausgemustert, möglichst noch mechanische Bauweise)...

    Dieses Gerät reagiert auf die "Rundsteuerimpulse", von denen Manuela geschrieben hat... Bei welcher Frequenz die liegen, kann man unter http://www.rundsteuerung.de/html/freq_d.html nachsehen.

    Das Gerät (mechanisch) läuft bei jeder Sendung für ca. 2 Minuten an (mechanisch hörbar)... In dieser Zeit wird der Startimpuls gesendet, und noch ein paar weitere Steuertelegramme (u.A. für Straßenbeleuchtung und Heizungsteuerungen)...

    Wenn dein Dimmer nur während solch einer Sendung spinnt (Empfänger läuft), dann liegts daran...

    Zum Trost: Diese Tonfrequenz-Rundsteueranlagen sind am aussterben, wird alles auf Funk umgestellt ;o) Also falls wirklich, noch ein paar Jährchen warten :wink:

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • magic-lighting
    Beiträge
    9
    • 8. Juni 2005 um 17:45
    • #13

    Danke für die umfangreichen Antworten. Auf die Idee mit den Rundsteuersignalen wäre ich nicht gekommen, könnte aber durchaus sein. Von der Zeit her würde das in etwa passen.

    Ich werde das Phenomen weiter beobachten (konnte es bisher nicht mehr reproduzieren).

    Danke für die Hilfe.

  • Chriss
    Gast
    • 26. November 2006 um 21:07
    • #14

    Ein schnelles Flackern über alle Kanäle hinweg hatte ich öfters mal bei diesen Popligen 4 Kanal Showtec Kästen. Hing aber irgendwie mit der Ansteuerung zusammen da auch das Menue nicht mehr bediehnen ließ

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