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Rednerpult: Differenzverstärker mit Bordmitteln

  • Loloverde
  • 8. Juni 2005 um 12:29
  • Loloverde
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    • 8. Juni 2005 um 12:29
    • #1

    Hi

    Nachdem im Nachbarthread jede der genannten Lösungen irgendwelche Probleme hat:
    Kann man einen Differenzverstärker mit "Bordmittel" zusammenstöpseln?

    In Gedanken bin ich schon ein paar Konfigurationen mit Kompressor und Sidechain usw. durchgegangen, komme aber auf keine Lösung :(

    Hat hier jemand eine Idee?

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 9. Juni 2005 um 02:48
    • #2

    du solltest jetzt ein bisschen genauer erklären, was du in diesem zusammenhang unter "differenzverstärker" verstehst.

    ein differenzverstärker ist normalerweise in eingangsverstärkerstufen verbaut, um gleichphasige störungen auf symmetrischen leitungen zu unterdrücken.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Patric A.
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    • 9. Juni 2005 um 10:41
    • #3

    Meinst du so etwas in der Art eines automatikmixers, der immer das Mikro mit dem besten Signal hochzieht und das andere 6-10dB zurücknimmt?

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • BVC
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    • 10. Juni 2005 um 11:41
    • #4

    ich glaube er will bei 2 mics am rednerpult immer das leisere automatisch lauter machen so dass sie faktisch immer gleich laut sind egal wie der sprecher steht

  • Loloverde
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    • 10. Juni 2005 um 11:53
    • #5

    Hallo

    Sorry das ich mich erst jetzt melde.

    Das Wort Differenzverstärker ist wohl falsch gewählt, Automatikmixer wäre richtiger.

    Es geht mir um die Lösung des Problems, daß zwei Mikrofone am Rednerpult phasing verursachen. Darum wäre es sicherlich von Vorteil das leisere von beiden abzuschalten.

    Kann man das mit Kompressoren/Gates (Ducking?) realisieren?

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Patric A.
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    • 10. Juni 2005 um 12:17
    • #6

    Eine Idee dazu:

    Mic R-->Spilt -->Comp(Ratio1:3-1:5)-->Monosumme
    . . . . . . . . . \ . Sidechain
    . . . . . . . . . . X
    . . . . . . . . . / . Sidechain
    Mic L-->Split-->Comp(Ratio 1:3-1:5)-->Monosumme

    Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, sowas auszuprobieren, aber ich würde hier Attack auf max und Release=Attack wählen. Eventuell sogar ncoh ein kleinwenig höher.
    Das Problem bei längeren Gesprächspausen: Beide Comps machen auf, du hast ca. 6dB zu viel bis der eine Comp wieder greift.


    Dabei düfte natürlich der Kompressor des gerade besprochenen Mikros keine Pegelreduktion durchführen. Würde also ganzschön tricky mit der Thresold-Einstellung.
    Was meint ihr?

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • wora
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    • 10. Juni 2005 um 15:52
    • #7

    mit einem auto-mixer geht sowas natürlich am besten, weil er beim öffnen von beiden mikros gleichzeitig den gesamtpegel um 3dB zurücknimmt und somit keine höhere empfindlichkeit gegenüber einem einzel-mikro hat.
    wenn man schon mit diskreten geräten arbeitet, dann würde ich aber nicht mit kompressoren sondern ehen mit gates arbeiten. wie schon erwähnt, ist die einstellung aber nicht ganz so einfach.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • colita
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    • 25. Juli 2005 um 13:37
    • #8

    Hier nochmals die Empfehlung Shure SCM 410E oder 810E. Es gibt in dieser Preisklasse nichts vergleichbares am Markt, was auch noch so gut funktioniert. siehe auch Shure.de
    gruss micha

    Wir finden eine Lösung!

  • wora
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    • 26. Juli 2005 um 18:57
    • #9

    na ja,
    die erfinder des automatikmischers (IRP) bauen auch sehr gut funktionierende geräte ...

    mit äusserungen wie "es gibt nix vergleichbares" läuft man da schnell gefahr, als unwissender abgestempelt zu werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • colita
    Beiträge
    9
    • 26. Juli 2005 um 19:13
    • #10
    Zitat von "wora"

    na ja,
    die erfinder des automatikmischers (IRP) bauen auch sehr gut funktionierende geräte ...

    mit äusserungen wie "es gibt nix vergleichbares" läuft man da schnell gefahr, als unwissender abgestempelt zu werden.

    ja ich stimme dir zu, aber vieleicht nochmal genauer lesen " in dieser Preisklasse".....

    gruss micha

    Wir finden eine Lösung!

  • wora
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    • 27. Juli 2005 um 00:52
    • #11

    ich weiss grad nicht, wo die preise von IRP liegen, hab schon länger nix mehr damit gemacht. vor ein paar jahren waren die aber nicht so arg weit von den SCM´s weg...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kater
    Beiträge
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    • 27. Juli 2005 um 23:36
    • #12

    Weiss denn jemand wie die Teile von Shure und IRP arbeiten?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • soundworx
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    748
    • 28. Juli 2005 um 00:08
    • #13

    Das IRP Konzept wird hier erklärt:
    http://www.irp.net/html/sub5/vm4083.html
    (Im data sheet)

    Shure IntelliMix findet man hier:
    http://www.shure.com/mixers/intellimix/intellimix.asp

    Die Beschreibung von IRP ist technisch detaillierter, die Beschreibung von Shure evtl. etwas verständlicher.

    Die Shure Teile funktionieren aus eigener Erfahrung im Installationsbusiness sehr gut.
    Ob besser oder schlechter als die IRP Mischer kann ich nicht beurteilen.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

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