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Actor HK Audio

  • Basse
  • 2. Mai 2002 um 16:24
  • Basse
    Beiträge
    169
    • 2. Mai 2002 um 16:24
    • #1

    Wir haben seit 2 Jahren ain Actor System von HK und sind eigenlich sehr zufrieden! Nachdem was ich aber hier gelesen habe muss ich sagen,dass die allgemeine Stimmung über HK nich so gut ist! oder? Könnt ihr mir mal eure Meinung über die Actor sagen ?

  • mischpultschorsch
    Profi
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    9
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    3.503
    • 2. Mai 2002 um 17:51
    • #2

    Also ich musste schon einige Male mit dem Actor Zeug arbeiten.
    Für reine Sprachgeschichten mögen die Tops vielleicht gar net so schlecht sein, obwohl wir da mittlerweile die MI15 von AD einsetzen....

    Die Bässe sind halt furchtbar breiig und undifferenziert, ausserdem gehen die auch nicht furchtbar weit. Für ne Schuldisco reicht die Actor sicher völlig aus, der anspruchvollere Anwender wird aber für´s gleiche Geld sicher besseres Material bekommen...
    Fürn Verleiher hat das Zeug halt einen Vorteil: Es ist einfach zu handeln, und kann auch einem weniger Versierten Mieter in die Hand gegeben werden.

    Viel Schlimmer ist allerdings die nächstgrössere Aktiv PA von HK: Projector
    Hatte letztes Jahr das zweifelhafte Vergnügen, mit diesem Zeug einen Bierzelt-Job zu machen (2 nicht sehr laute Rock´n Roll-Bands). Sobald man die Kickdrum auf einen halbwegs Liveüblichen Pegel hochgezogen hatte, gingen die (nicht abschaltbaren) Limiter in den Tops derart in die Knie, sodaß der Sound eine einzige Pumperei war. Ich hab dann am nächsten Tag (da war dann nur Blaskapellenmucke) aus unserem Verleih eine PairForce 215er hingestellt, um meinen Ruf als "Toni" nicht zu ruinieren....

    Fazit: Für CD-Player-Partybeschallung ist die Actor ganz ok, für grössere Hallen (geschweige denn Zelte) sollte man die finnger allerdings von lassen......

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 3. Mai 2002 um 08:10
    • #3

    Kann mischpultschorsch nur bestätigen !
    Für Jugendhausdisko mag das Actor noch gehen, für Live ist es nur mit grossen Abstrichen zu brauchen.
    Hatte 2mal das zweifelhafte Vergnügen mit Actor zu arbeiten (Rockband), schliessen seitdem dieses System per Rider aus.

    Gruss

    Detlef

  • Anonymous
    Gast
    • 3. Mai 2002 um 08:39
    • #4

    Ich kann mich da den letzten beiden Artikeln nur anschließen!!! Wir benutzen für diese Größenkategorie 2 AD MI 18 Selfpowered mit Endstufe auch für die Tops direkt mit drin und als Topteile dann je eine AD MI 15 wie auch oben schon erwähnt!! Und das Zeugs kling mal richtig gut und die Limiter limiten nicht das ganze Signal weg und lassen es pumpig erscheinen!! Rundum eine gelungenere Sache als das HK Actor.

  • phil
    Beiträge
    912
    • 3. Mai 2002 um 09:31
    • #5
    Zitat


    Viel Schlimmer ist allerdings die nächstgrössere Aktiv PA von HK: Projector
    ...

    Sobald man die Kickdrum auf einen halbwegs Liveüblichen Pegel hochgezogen hatte, gingen die (nicht abschaltbaren) Limiter in den Tops derart in die Knie, sodaß der Sound eine einzige Pumperei war.
    ...

    Kann ich so nicht nachvollziehen. Wir nutzen das System auch bei einigen Veranstaltungen als Front. War evtl. Die Stromversorgung nicht die dollste?! Da ist das System nämlich tatsächlich etwas empfindlich...

    Auch hier wieder mein Kommentar, dass man als guter Tontechniker auf - so gut wie -jedem System nen ordentlichen Sound
    hinbekommt.

    Bis denne Phil

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 3. Mai 2002 um 10:08
    • #6
    Zitat


    phil schrieb am 2002-05-03 09:31 :

    Auch hier wieder mein Kommentar, dass man als guter Tontechniker auf - so gut wie -jedem System nen ordentlichen Sound
    hinbekommt.

    Bis denne Phil

    Habe den Sound mit dem Actor auch soweit hingekriegt, das es halbwegs erträglich war (Publikum und Veranstalter haben sich jedenfalls nicht über den Sound beschwert).

    Entscheidend für die Eignung eines Systems ist doch aber auch mit welchem Aufwand man einen brauchbaren Sound hinkriegt.

    Wenn Deine obige Aussage uneingeschränkt richtig wäre, wozu dann Turbosound, d&B, GAE, usw.? Dann ziehen wir alle mit Actor und Behringer los und biegen das als gute Tontechniker irgendwie hin. Das kanns doch wohl nicht sein.

    Gruss
    Detlef

  • Anonymous
    Gast
    • 3. Mai 2002 um 10:47
    • #7

    Genau so sehe ich das auch!!!!! Es ist doch bestimmt super geil auf jedem Job zu schrauben ohne Ende, weil das System nicht anständig klingt!!! Da kann man doch besser sich ein anständiges System holen, was man hinstellt und bei dem man auch keine Rücksicht auf pumping geben muss, weil es das nämlich nicht gibt!!!!
    Anztumerken ist jedoch auch, dass ich die Behringer Compressorten im Vergleich zu Drawmer Compressoren mittlerweile vorziehe!! Drawmer ist bei mir aus dem Rack raus!!!
    Gruß Christian

  • Anonymous
    Gast
    • 3. Mai 2002 um 10:57
    • #8
    Zitat


    Anonymous schrieb am 2002-05-03 10:47 :
    Genau so sehe ich das auch!!!!! Es ist doch bestimmt super geil auf jedem Job zu schrauben ohne Ende, weil das System nicht anständig klingt!!! Da kann man doch besser sich ein anständiges System holen, was man hinstellt und bei dem man auch keine Rücksicht auf pumping geben muss, weil es das nämlich nicht gibt!!!!
    Anztumerken ist jedoch auch, dass ich die Behringer Compressorten im Vergleich zu Drawmer Compressoren mittlerweile vorziehe!! Drawmer ist bei mir aus dem Rack raus!!!
    Gruß Christian

    hallo,
    ein ziemlich erfahrener Kollege findet zB: BSS DPR-404 im Livebetrieb besser als die Drawmer.
    Zitat: ....beim BSS verändere ich was und es verändert sich auch was im Sound
    mfg
    willi

  • mischpultschorsch
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    • 3. Mai 2002 um 11:00
    • #9
    Zitat


    phil schrieb am 2002-05-03 09:31 :

    Kann ich so nicht nachvollziehen. Wir nutzen das System auch bei einigen Veranstaltungen als Front. War evtl. Die Stromversorgung nicht die dollste?! Da ist das System nämlich tatsächlich etwas empfindlich...

    Auch hier wieder mein Kommentar, dass man als guter Tontechniker auf - so gut wie -jedem System nen ordentlichen Sound
    hinbekommt.

    Bis denne Phil

    Die Stromversorgung waren ganze 32A für Ton (Dran hingen noch 2kw Mónitor + Backline + FOH). Also daran kanns net liegen.
    Der Sound war dann auch für´s Publikum irgendwie brauchbar (Es hat sich freilich weder Band noch VA beschwert), aber es war für mich als Toni halt alles andere als befriedigend. Und wenn man dann das Limiter-Pumpen nur durch rausnehmen der Tiefbässe eliminieren kann, dann ist es eben ein Mehraufwand an EQ-Biegerei, den ich eben bei vernünftigem Material nicht treiben muss. Ausserdem kann ich mir bei ner guten Front-PA zum Teil auch das Delay-Rigg sparen - bei HK isses bei der genannten Zeltgrösse aber unentbehrlich.

  • tthorsten
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    17.024
    • 3. Mai 2002 um 13:44
    • #10

    Ich kenne das Actor zwar nur von weitem hab da nch keinen job drauf gemacht.

    Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass der limiter so schnell kommt.

    wenn mann ordentlich vom Gain her gearbeitet hat.

    was ich mir sehr gut vorstellen kann, ist,dass bei z.b +3dB der limiter schon arbeitet und das system sound mässig in sich zerfällt.


    Ansonsten auch d&B fährt ein sehr konservatives limiter setup.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • tufkamar
    Gast
    • 3. Mai 2002 um 14:14
    • #11

    Ich kenne beide System nur vom Namen her, habe mir aber gerade mal die Homepage von HK angeschaut.

    Das Actor im Doppelstack (!) pro Seite empfehlen sie bis ca. 800 Zuschauer - und ich denke, daß wenn man das System dafür benutzt, daß es von den Leistungsdaten durchaus ausreichend ist - außerdem, man muß das System ja nicht bis Anschlag fahren, weil wenn man das eh tun "muß", dann ist "es" (bzw. die PA) eh zu klein dimensioniert... Und im Anschlag gefahren klingt glaube ich jedes System nicht mehr so wirklich toll...

    Über die Technik an sich kann man sich natürlich streiten (z.B. Preis/Leistungsverhältnis, oder ob man mit einem passiven System nicht flexibler ist).

    Vermutlich ist das Ding für den Preis aber durchaus ok...

  • Detlef
    Profi
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    • 3. Mai 2002 um 14:20
    • #12
    Zitat


    marce schrieb am 2002-05-03 14:14 :
    Ich kenne beide System nur vom Namen her, habe mir aber gerade mal die Homepage von HK angeschaut.

    Vermutlich ist das Ding für den Preis aber durchaus ok...


    Woher vermutest Du das, wenn Du Dir nur die Hersteller-Homepage ansiehst?
    HK wird dort sicher nicht schreiben: Unser Actor is nich so doll.

    Grüsse
    Detlef

  • KREISS
    Profi
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    • 3. Mai 2002 um 15:08
    • #13
    Zitat


    mischpultschorsch schrieb am 2002-05-03 11:00

    Die Stromversorgung waren ganze 32A für Ton (Dran hingen noch 2kw Mónitor + Backline + FOH). Also daran kanns net liegen.

    Ein CEE 32A Anschluß? War das Ding auch mit CEE 32A abgesichert??? Habe leider die Erfahrung gemacht, das man grundsätzlich einen Blick in den Verteiler werfen sollte...

    Gruß
    Kai

  • mischpultschorsch
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    • 3. Mai 2002 um 15:14
    • #14
    Zitat


    marce schrieb am 2002-05-03 14:14 :
    Ich kenne beide System nur vom Namen her, habe mir aber gerade mal die Homepage von HK angeschaut.

    Das Actor im Doppelstack (!) pro Seite empfehlen sie bis ca. 800 Zuschauer - und ich denke, daß wenn man das System dafür benutzt, daß es von den Leistungsdaten durchaus ausreichend ist - außerdem, man muß das System ja nicht bis Anschlag fahren, weil wenn man das eh tun "muß", dann ist "es" (bzw. die PA) eh zu klein dimensioniert... Und im Anschlag gefahren klingt glaube ich jedes System nicht mehr so wirklich toll...

    Über die Technik an sich kann man sich natürlich streiten (z.B. Preis/Leistungsverhältnis, oder ob man mit einem passiven System nicht flexibler ist).

    Vermutlich ist das Ding für den Preis aber durchaus ok...

    Die Zuhörerempfehlungen kann man glatt vergessen, sind absolut übertrieben - Zumindest bei R´N´R-Programm. Sicher, wenn man z.B. einen Zeltgottesdienst drüber fährt, wo das Publikum absolut ruhig ist, mags reichen, aber alles was drüber hinausgeht fällt dann echt weg. Ich hatte schon bei 400 Zuhörern in ner Halle das Problem, dass die Bässe nach halber Hallenlänge nur noch schwammig waren

    Ausserdem: Rechne mal, was´n Actor Doppelstack-Setup kostet - Da kriegt man schon ne richtige PA für!! :wink:


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: mischpultschorsch am 2002-05-03 15:16 ]</font>

  • KREISS
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    • 3. Mai 2002 um 15:16
    • #15
    Zitat


    Anonymous schrieb am 2002-05-03 10:57 :
    hallo,
    ein ziemlich erfahrener Kollege findet zB: BSS DPR-404 im Livebetrieb besser als die Drawmer.
    Zitat: ....beim BSS verändere ich was und es verändert sich auch was im Sound
    mfg
    willi

    Alles anzeigen

    Ist zwar etwas off-topic aber nun ja...

    Will man denn mit einem Comp den Sound verändern???
    Für meinen Geschmack fangen die BSS sehr deutlich an zu pumpen - und genau das will ich von einem so teuren Gerät nicht hören.

    Kai

  • mischpultschorsch
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    • 3. Mai 2002 um 15:20
    • #16
    Zitat


    Kai schrieb am 2002-05-03 15:08 :

    Ein CEE 32A Anschluß? War das Ding auch mit CEE 32A abgesichert??? Habe leider die Erfahrung gemacht, das man grundsätzlich einen Blick in den Verteiler werfen sollte...

    Gruß
    Kai


    Das Ding war von 63A runterverteilt. Die anderen 32A waren nur mit 2 Kühlschränken und ner 1x58W-Röhre belastet. Abgesichert waren die 32A mit nem passerden Sicherungsautomat + Fi. Verdrahtet mit 5x10mm². Also dürfte dicke reichen. Ausserdem hab ich im Siderack einen Furman PL Plus, und der hatte ne optimale Betriebsspannung angezeigt.

  • KREISS
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    • 3. Mai 2002 um 15:28
    • #17

    Ja ja, die Furman`s....ich traue den Dingern nicht über den Weg! Die Zeigen je nach Gefühlslage mal diese und mal jenes an...

  • mischpultschorsch
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    • 3. Mai 2002 um 15:31
    • #18
    Zitat


    Kai schrieb am 2002-05-03 15:28 :
    Ja ja, die Furman`s....ich traue den Dingern nicht über den Weg! Die Zeigen je nach Gefühlslage mal diese und mal jenes an...


    Echt? Hattest Du da schon mal dementsprechende Erfahrungen? Ich hab die Anzeige bisher echt als genau erachtet??!!?? :sad:

  • ADMIN
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    • 3. Mai 2002 um 17:06
    • #19

    Zum Thema unstabile Spannungsversorgung und Absicherung: Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Spannugnsversorgung unstabil werden kann:

    1. Die Sicherung fliegt dauernd raus. Da spielt die Absicherung eine Rolle.

    2. Durch Leitungswiderstände sinkt die Versorgungsspannung von 230 V nominal auf sagen wir mal 180 V. Da spielt es überhaupt keine Rolle, wie die Leitung abgesichert ist, das hängt lediglich von Kabellänge, Leitungsquerschnitt und den anderen Verbrauchern ab.


    Wenn Limiter frühzeitig ansprechen, dann vermutlich eher nicht, weil die Sicherung dauernd rausfliegt, sondern höchstens dann, wenn die Versorgungsspannung in die Knie geht.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • mischpultschorsch
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    • 3. Mai 2002 um 17:10
    • #20
    Zitat


    2. Durch Leitungswiderstände sinkt die Versorgungsspannung von 230 V nominal auf sagen wir mal 180 V. Da spielt es überhaupt keine Rolle, wie die Leitung abgesichert ist, das hängt lediglich von Kabellänge, Leitungsquerschnitt und den anderen Verbrauchern ab.
    Wenn Limiter frühzeitig ansprechen, dann vermutlich eher nicht, weil die Sicherung dauernd rausfliegt, sondern höchstens dann, wenn die Versorgungsspannung in die Knie geht.


    Das schon, aber im o.g. Fall waren Zuleitungslänge und -querschnitt absolut ok.
    Auch die CEE-stecker waren nicht oxydiert, was ja bekantlich auch zu nem grösseren Übergangswiderstand führen könnte....

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