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Analyzer Tool für den Koffer

  • ProSound
  • 17. Juni 2005 um 13:18
  • ProSound
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    • 17. Juni 2005 um 13:18
    • #1

    Tag zusammen!

    Bin auf der Suche nach einem handlichen Gerät für schnelle Messaufgaben. Es soll...:

    - auf kleinen Jobs zum Pseudo-Einmessen funktionieren
    - mal eben beim Einpfeifen zuverlässig helfen
    - mal eben die Lautstärke messen können,

    Über Phonic habe ich die bösen Einstrahlungsgerüchte gehört. NTI scheint mir ganz gut zu sein. Habe da auch schon ein Angebot eingeholt.

    Nun zu Euch:

    Was benutzt Ihr?
    Wie seit Ihr zufrieden mit dem Gerät?
    Für welche Aufgaben ist es geeignet/ungeeignet?
    Wofür setzt Ihr es ein?

    Gruß

    David

    http://www.davidheuer.de

  • skyper
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    • 17. Juni 2005 um 16:20
    • #2

    habe das NTI-Zeug, also Minilyzer, -Rator und Meßmic.

    Minilyzer Ist ganz nett, allerdings ist die Oszi-Funktion mal eigentlich ziemlich für die Tonne, da man keine Parameter ändern kann. Ist tatsächlich nur für gaaanz grobe Schätzungen...

    Ich benutze das Ding zwar nur selten, dann aber auch eher in Verbindung mit Minirator zur Fehlersuche bzw. um mal schnell eine Strecke durchzutesten etc., insbesondere im Bereich Festinstallation sowie Geräteservice/Fehlersuche. Live brauche ich es eher nicht. (kommt ja leider kein DMX raus...)
    (In Verbindung mit einem Amp kann man den Minirator aber auch ganz brauchbar zum Testen von Lautsprechern einsetzen, allerdings sind die Frequenzen fest voreingestellt, also nicht von Hand durchsweepbar.)

    Vorteil für Live ist sichehrlich im Vergleich zu anderen Systemen das abgesetzte Meßmikro, da muß man sich nicht verbiegen, um das Display ablesen zu können...
    Nachteil ist meiner Ansicht nach bei der Pegelmessung, dass beim Umschalten der Empfindlichkeit oder andere Parameter die Messung wieder neu beginnt. Eine Ermittlung über einen längeren Zeitraum setzt also die Kenntnis des maximal zu erwartenden Pegels voraus.

    Die Analyzer-Funktion sollte für Deine Anforderungen schnell und auflösend genug sein, läßt sich auch einigermaßen nach unten skalieren, muß also nicht immer Vollgas sein, damit man was sieht.
    Sinnvoll und funktionell ist die (abschaltbare) Hintergrundbeleuchtung.

    Die Sache mit den Pegelmessungen ist für den erfahrenen Anwender möglicherweise eine interessante Sache, gerade wenn Geräte wie DSPs und Amp(rack)s verschiedener Hersteller aufeinander abgeglichen werden sollen.

    Allgemein ist die Bedienung etwas fummelig, da das Display eben recht mickrig ist, und man deshalb den Cursor erst finden muß...

    Ach ja, kleines Manko bei meiner Kiste: obwohl ich das Teil selten nutze, hat das Ding irgendwelche Probleme mit dem Power-Schalter. Entweder klemmt der, hat einen Wackler oder schlechte Kontakte, keine Ahnung. Ist nur irgendwie ein bißchen schlecht auf mich zu sprechen. Wenn das Teil aber mal läuft, dann spielt es auch.


    Eine vermutlich deutlich hochwertigere, aber auch dementsprechend teurere Alternative dürften die Geräte von Terrasonde sein.
    http://www.terrasonde.com/products/toolboxes.php

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • Oliver Derks
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    • 18. Juni 2005 um 00:07
    • #3

    Ich pfeife die Monis immer mit dem Phonic PAA ein.
    Das Gerät ist hierfür absolut brauchbar.

    Analyzer ist durch das recht große Display gut zu lesen.
    Lautstärke lässt sich A und C bewertet messen.

  • Seven
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    • 18. Juni 2005 um 00:26
    • #4

    Eine Kollege hat die NTI Teile und Phonic in einer Vorkaufphase mal gegeneinander getestet. Seine Aussage war, die NTI bieten dafür, dass sie deutlich mehr kosten einfach keinen wirklichen Mehrwert. Ich denke mit dem PAA kann man schon grob arbeiten.

  • wora
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    • 18. Juni 2005 um 01:04
    • #5

    ich besitze so ein phonic-teil und bin nicht so recht zufrieden.
    es ist ein batteriefresser und im RTA-modus muss man immer ganau schauen und hinscrollen, wo die feedback-frequenz ist. der peak wird nicht direkt angezeigt, das fehlt mir wirklich.
    AL1 und die audio toolbox können das, damit geht die feedbacksuche superfix.
    vorher hatte ich eine terrasonde toolbox, die hätte ich besser nicht hergegeben.
    aber die geringe größe des PAA war entscheidend.

    wenn ich mal geld übrig habe, lege ich mir mit sicherheit einen AL1 zu.
    das teil ist einfach durchdachter als der umständlich zu bedienende PAA2.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ProSound
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    • 18. Juni 2005 um 09:04
    • #6

    Nachricht von Kater:

    Zitat

    Ich nix Profiboard, aber ne Meinung hab ich trotzdem dazu:

    Ich hab nen PAA2, ist ja wirklich ein nettes Teil, eben tragbar und damit sicher in einigen Anwendungen einem 19"-Teil oder Notebook gegenüber im Vorteil, aber mehr als das was der PAA2 kostet würde ich für so ein tragbares Teil nicht ausgeben, und zwar weil:

    - sich damit keine PA einmessen lässt

    - mir sowas als RTA am FOH / Monitorplatz nicht komfortabel genug ist irgendwie liegts immer auf den Knöpfen auf die ich grad ran muss und besonders bequem zum ablesen ist es auch nicht, wenn ich da nen Kollegen mit dem schönen alten Klark-RTA mit den LED-Ketten sehe, sowas ist für die Überwachung vom Pultplatz aus meiner Meinung nach die schönere Lösung, oder eben gleich ein Notebook ..

    - ich, wenn ich schnell mal schaun will welchen Pegel ich grad fahre, ich lieber mein 20-Euro-Conrad-db-Schätzeisen rausziehe, bis der PAA hochgefahrn ist, gäähhhn, wie ist das beim NTI?

    Mein Fazit also: der PAA ist ganz nett für das Geld, will ich aber mehr inverstieren stellt sich für mich die Frage nach so einem "Handy" nicht, für mehr Geld gibts bessere Lösungen, die passen zwar nicht in die Hosentasche, können aber sonst einiges mehr / besser.

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    http://www.davidheuer.de

  • skyper
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    • 18. Juni 2005 um 10:52
    • #7

    der NTI ist zwar relativ schnell aufgewacht, man muß sich eben erst in das richtige Menü einwählen. Allerdings:
    a) muß man ja i.d.R. nicht innerhalb von Sekundenbruchteilen die Lautstärke wissen, sondern läßt das Ding eben so mitlaufen
    b) kann der NTI die Lautstärke auch über die Zeit mitteln. (Schlagt mich nicht nach welchen Kriterien etc, da müsste mal der ADMIN seine meßtechnische Kompetenz mit in die Runde schmeißen...) - allerdings hat zumindest mein NTI noch keine USB-Schnittstelle, von daher ist eine Dokumentation der Messung leider nicht möglich.

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  • MarkusZ
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    • 20. Juni 2005 um 14:52
    • #8

    Ich kenne alle drei erwähnten Gerätetypen und habe mit jedem mindestens ein halbes Jahr intensiv gearbeitet. Heute verwende ich nur noch die NTI-Tools, welche professionell durchdacht sind und im Wesentlichen sehr akkurat arbeiten (Ausnhame: Polaritätsmessung von LS; damit kämpfen aber alle anderen Hersteller auch). Sehr praktisch ist z.B. das einzigartige Konzept von getrenntem Generator- und Analyser-Teil.

    Dass Terrasonde eine qualitativ höherwertige Alternative darstellen soll, kann ich aus meiner Erfahrung heraus leider keineswegs in jeder Hinsicht bestätigen. Allerdings kenne ich die aktuelleste Version (ATB3) nicht, sondern nur die ATB und die ATBplus. Vom Funktionsumfang her ist die ATB3 sicher beeindruckend, wenn man das nötige Kleingeld für die Optionen aufbringt. Hier stellt sich dann halt schnell einmal die Frage, was man überhaupt alles braucht.

    Der PAA ist zu empfehlen, wenn man ein günstiges Messgerät sucht und mit Momentanwert-Schallpegelmessung und Terzbandanalyzer bedient ist. Das Problem der bösen Einstreuung sehe ich übrigens als nicht so gravierend an. Man muss halt ein bisschen darauf achten, wo man das Gerät hinlegt; aber zu diesem Preis... Ich hatte damit jedenfalls keine nenneswerten Probleme.

    Der Vergleich PAA/NTI hinkt hingegen, da die beiden Geräte in einer ganz anderen Liga spielen (was sich dann natürlich auch im Preis niederschlägt).

    Zur geäusserten Kritik an NTI:

    Zitat von "Skyper"


    Nachteil ist meiner Ansicht nach bei der Pegelmessung, dass beim Umschalten der Empfindlichkeit oder andere Parameter die Messung wieder neu beginnt.


    Es ist offensichtlich dass eine neue Mess-Sequenz gestartet werden MUSS, wenn man Parameter ändert, welche die Messkonditionen (und damit die vorangehenden Daten) beeinflussen. Ich kennen kein Messgerät welches hier anders reagiert, weil es zwangsläufig zu einem Mess-/Anzeigefehler führen würde.

    Zitat von "Skyper"


    Eine Ermittlung über einen längeren Zeitraum setzt also die Kenntnis des maximal zu erwartenden Pegels voraus.


    Um es mal etwas provokativ zu formulieren: Wer nicht in der Lage ist im voraus abzuschätzen in welchem 80 dB(!) umfassenden Pegel-Fenster sich eine bevorstehende Messung abspielen wird, ist vermutlich auch nicht in der Lage den Einschaltknopf zu finden. :)

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • skyper
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    • 20. Juni 2005 um 16:40
    • #9

    Jop, sicherlich deutlich weniger relevant als aus der Formulierung anzunehmen gewesen wäre. Hatte mich nur irgendwie irritiert, da es sich ja doch um einen µProzessor handelt, und nicht um analoge Technik.... Sorry :)

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  • oops
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    • 20. Juni 2005 um 22:56
    • #10

    hab mir auch den paa2 gekauft.

    vertrauen tue ich der kiste nicht,- hab das gefühl, dass unter der pinknoise noch so`n merkwürdiges brummen rumgeistert...

    für`n kurzen blick aufs spektrum reicht das teil, aber für präzision dann doch lieber das gute smaart live !

  • wora
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    • 20. Juni 2005 um 23:08
    • #11

    das "gute smaart live" gehört aber sicher nicht zu den "handlichen Geräten für schnelle Messaufgaben"... und danach wurde ja gefragt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oops
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    • 20. Juni 2005 um 23:19
    • #12

    hast ja recht ! ich wollte nur mal eben anmerken, dass mir präzision in handyformat und plastik dann doch suspekt ist. :oops:

    wie gesagt: für wischiwaschi/grobtuning ok, für mehr halt nich...

    und die ganze messarie is eh `ne philosophienummer, wie soviele andere sachen auch...

  • wora
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    • 20. Juni 2005 um 23:40
    • #13

    ooch, ich sehe das eigentlich positiv.
    da ich über kein "absolutes gehör" verfüge, nehme ich diese hilfen schon recht oft zur hand.
    sie können dir schon eine gewisse sicherheit beim finden der entsprechenden problemfrequenzbereiche bringen.
    das geht dann viel schneller als durch ausprobieren...

    die kombination aus erfahrung, ohr und messgerät ist ne tolle sache.
    ich kann mich auf die kombination dieser drei verlassen.

    allerdings ist mir das phonic-teil einfach zu umständlich in der handhabung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oops
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    • 20. Juni 2005 um 23:56
    • #14

    recht du hast doll ! :D

    und trotz alldem, gibts immer noch gigs, wo einem die stirn feucht wird...

  • wora
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    • 21. Juni 2005 um 00:07
    • #15

    ... oder einem der hals schwillt... :twisted:

    :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MarkusZ
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    • 21. Juni 2005 um 13:19
    • #16
    Zitat von "oops"

    ich wollte nur mal eben anmerken, dass mir präzision in handyformat und plastik dann doch suspekt ist. :oops:


    Bei mir ist es gerade umgekehrt: Ich tendiere dazu einem "Plastikteil" welches auf einen bestimmten Anwendungszweck hin entwickelt und optimiert wurde mehr zu trauen, als einer Software, bei der niemand so genau weiss was sie (und das dahinter stehende Betriebssystem) eigentlich macht; und wer weiss das schon?.

    Vorallem wenn man von kalibrierten Messungen ausgeht wird die Sache IMHO doch recht heikel. Die Gefahr durch ein, zwei falsche Mausklicks oder Einstellungen einen Messfehler zu produzieren würde ich als nicht eben klein bezeichnen. Bei einer Software muss ich viel mehr hinterfragen, überprüfen, einstellen, quervergleichen etc.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

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    • 24. Juni 2005 um 11:23
    • #17

    Danke für Eure Antworten! Habe mir nun den NTI AL1 nebst Messmikro bestellt. Minirator spar ich mir. Alle dort erzeugten Testsignale gibt es auf der mitgeliefertet CD. Minirator ist dann mein digitaler Zuspieler, der eh immer dabei ist. Bin gespannt auf das Zeug!!!

    Gruß

    David

    http://www.davidheuer.de

  • Kracky
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    • 24. Juni 2005 um 12:41
    • #18

    Gute Entscheidung das!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • ProSound
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    • 5. Juli 2005 um 10:54
    • #19

    So, kurze Rückmeldung:

    Habe den AL1 jetzt bereits auf 4 Jobs einsetzen können. Bin top zufrieden. Macht richtig Spaß das Teil!

    Gruß

    David

    http://www.davidheuer.de

  • HMPF
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    • 16. Dezember 2005 um 18:08
    • #20

    Noch kurz was zu den bösen Einstreuungen:

    Leider verhält sich hier der neue PAA 3 genauso wie der PAA 2 und ich halte das für untragbar. In der Regel habe ich auf Job genug worauf ich achten muss, da brauch ich diese Gefahrenquelle nicht auch noch.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

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