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Digitales Livemischpult, Erfahrungen mit 01v, DDX3216 u.a.

  • sd.kfz182
  • 20. Juni 2005 um 00:00
  • sd.kfz182
    Beiträge
    1
    • 20. Juni 2005 um 00:00
    • #1

    Hi, Frage an die Experten:

    Ich will unsere Band (EBM-Projekt) auf der Bühne selbst mischen, weil ich mich auf den Typ von der PA nicht verlassen will und bei kleinen Festivals oft die Zeit für einen ausgiebigen Soundcheck fehlt. Daher bin ich zur Zeit auf der Suche nach einem Digitalpult, dass die nötige Zuverlässigkeit und Features aufweist. Ins nähere Blickfeld sind dabei das Yamaha 01V sowie das Behringer DDX 3216 gerückt. Ich habe bisher das Behringer-Zeug eigentlich immer nach Möglichkeit gemieden, aber dieses Pult ist von der Keyboards hervorragend getestet worden und bietet meines erachtens zeitgemäße Features zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings habe ich auch mit Entsetzen die Berichte über die Unzuverlässingkeit einiger Exemplare in diesem Forum gelesen, so dass ich jetzt relativ unschlüssig bin, welches Pult für unsere Zwecke am geeignetsten ist.

    Die Setup-Skizze hat ergeben, dass wir mit 16 analogen Ins auskommen, des weiteren sollte das Pult mindestens 8 (besser 16) Adat-Outs haben, um
    Live-Mehrspuraufnahmen machen zu können. Größter Wert wird noch vor allen anderen Features auf 100%ige Zuverlässigkeit gelegt.

    Was käme denn da in Frage ?
    Wer hat Live- Erfahrungen mit dem 01v oder dem Behringer DDX 3216 gemacht ?

    Gruss, Gabor

  • Seven
    Profi
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    • 20. Juni 2005 um 00:13
    • #2

    Och nutze doch bitte mal die Suche. Dazu wurde echt schon viel geschrieben!

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    3.316
    • 20. Juni 2005 um 02:12
    • #3
    Zitat von "sd.kfz182"


    Ich will unsere Band (EBM-Projekt) auf der Bühne selbst mischen, weil ich mich auf den Typ von der PA nicht verlassen will (...)

    :shock:
    Da bist du hier genau richtig!

  • KREISS
    Profi
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    4.542
    • 20. Juni 2005 um 02:46
    • #4
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"

    :shock:
    Da bist du hier genau richtig!

    :D

  • Jeremy
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    Beiträge
    1.491
    • 20. Juni 2005 um 06:52
    • #5

    Niemand will von der Bühne aus mischen, das ist das akustische Gegenstück zum Blindflug. Wenn Du Dich auf den "Typ an der PA" nicht verlassen willst, dann bring doch einfach einen mit, den Du kennst. ... Wie? ... Das kostet zuviel Geld? Dann stell keine Ansprüche, sondern nimm, was Du kriegst, und versuche daraus das Beste zu machen.

    Behringer vs. Yamaha: Die beiden Pulte spielen schon allein preislich in verschiedenen Ligen. Funktionieren tun sie beide, wobei dem DDX3216 bekanntermaßen der Ruf vorauseilt, eher mal unzuverlässig zu sein. Es kommt halt auf Deine Ansprüche an.

    --
    Jeremy

    P.S. Was ist das "Behringer-Paradoxon"? ... Wenn man ein Gerät als "klanglich nicht berauschend" bezeichnet ...

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • noizefloor
    Beiträge
    122
    • 20. Juni 2005 um 16:00
    • #6
    Zitat von "Jeremy"

    Niemand will von der Bühne aus mischen, das ist das akustische Gegenstück zum Blindflug.

    ...außer jemand, der EBM/Industrial, oder sonstige elektronische Musik macht. Da ist es nämlich völlig normal, dass der Mischer nur noch ein Stereo-Signal (+ evtl. Vocals) bekommt. Wenn allerdings noch Drumpads etc. dazu kommen, würde ich mir aber doch lieber nen eigenen Mischer suchen (siehe Kiew). sonst kann es euch passieren, dass die Drums plötzlich nicht mehr knallen.

    [offtopic]Viel Frontline Assembly und Klinik gehört was? Gefällt mir sehr gut. Ich dachte jetzt kommt wieder so nen billig Future Pop ala VNV, was dann als EBM bezeichnet wird. *g*[/offtopic]

    Gerade im Elektronikbereich, würde ich dir von Behringer völlig abraten. Die Dinger kommen mit dem, was da passiert nicht wirklich zurecht. Das Problem ist außerdem, dass du bei Synthies nicht viel Gain geben solltest, weil du ansonsten sehr schnell im Clipping bist, wenn du mal mit nem Cutoff mit sehr viel Resonanz um die Ecke kommst. Das heißt wiederum, dass das Pult nen guten Rauschabstand haben sollte. Eigentlich wäre ein analoges Pult dafür besser, aber ich denke mal, dass es darum geht im Studio nen guten Mix zu machen, und den dann speichern zu können, oder?

    Delay-Timer fürs Handy

  • guessi
    Profi
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    Beiträge
    897
    • 20. Juni 2005 um 23:14
    • #7

    auch wenn es langsam nicht mehr um die eigentliche frage geht:
    sicher bieten viele bands in diesem bereich nur eine stereosumme und noch die stimmen an - maßgabe: das wurde im studio so gemischt + gemastert und so soll es klingen.
    nur leider läßt sich der studiomix nur sehr selten auf eine live-situation (raumakustik, pa-gegebenheiten, ...) übertragen und es klingt sehr eigenartig. größere projekte bringen daher mehrspurrecorder mit, spielen einiges live und der tonmann mixt eben auch komplett live...
    ich verstehe, daß dies sowohl vom material als auch vom personal einen immens höheren aufwand bedeutet. dabei kompromisse zu finden ist die große kunst.

    man könnte versuchen, sinnvolle klanggruppen an den "bösen PA-Mann" zu übergeben, also ganz fiktiv und bspw:

    BD, Sn, stereo-summe rhythmus/percussion
    bass-synth, stereosumme melodiesynthies
    usw.

    dann noch daraufhinweisen, daß einige sounds wirklich so klingen sollen und nicht die PA kaputt ist... :) (SCNR...)

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