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JBL Control vs. Nachbau

  • AlphaC
  • 20. Juni 2005 um 22:19
  • AlphaC
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    • 20. Juni 2005 um 22:19
    • #1

    Da ich gerade einen "bunten Haufen" dieser kleinen Gastro-Dosen zur Durchsicht bekommen hab, hab ich mal auf die Schnelle nachgemessen und eine JBL Control 1C einem Nachbau gegenübergestellt, wie er z.B. von Behringer, PSE oder The Box angeboten wird. Die Messung ist alles andere als exakt, da ich mir den Aufwand erspart habe dafür extra in den Messraum zu gehen und alles genauestens aufzubauen. Die Messung erfolgte in meinem kleinen 17m² Büro, womit deutliche Beulen durch Raumresonanzen zu erkennen sind. Außerdem ist der Messabstand mit gerade mal 50cm völlig falsch gewählt, wodurch Tiefton als auch Hochton deutlich überbetont sind. Den Unterschied zwischen beiden Systemen kann man jedoch deutlich erkennen - und das soll hier vorläufig erstmal reichen...

    Das Diagramm im PDF-Format gibts hier!

    "Mess"-Technik:
    - Alesis RA-300 Studioendstufe
    - Audix TR-40 Microfon
    - SmaartLive V5 auf Asus Notebook mit M-Audio MobilePre USB

    Gains blieben unverändert! Abstände genau beibehalten! Messung jeweils mit Frontgrill!

    beste Grüße,
    Alex

  • mirkot
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    • 20. Juni 2005 um 22:47
    • #2

    Es gibt ja auch einen Nachbau von Reloop - den hatte ich schonmal in den Fingern und fand ihn relativ mies...

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • AlphaC
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    • 20. Juni 2005 um 22:56
    • #3

    Naja.... nee. Es gibt von vielen Herstellern kleine, billige Plasteboxen... Aber die, welche ich hier hab, sind bis auf kleine Details der Control 1 exakt nachgebildet. Von der Verarbeitung natürlich meilenweit entfernt... Wo die JBL aus einem weichen Kunststoffschaum besteht, rundum gedichtet ist, eine gescheite Weiche besitzt, alle Treiber austauschbar sind sind die Kopien aus billigem Hartplaste, lavede zusammengeschossenen Weichen, eingeklebten Treibern etc. pp.... Keine Ahnung wer die Dinger wo in OEM herstellt - höchstwarscheinlich Fernost. Faktisch sind aber die "The Box Total Control", die "Behringer Monitor C1" und die "PSE Control" identisch...

  • karel noon
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    • 20. Juni 2005 um 22:57
    • #4

    gneua das erwartete, schlechtere höhenwiedergabe, und weniger output!

    aber bei dem was die control 1 kosten kann ich echt nicht verstehen das man nachbauten nimmt! ( :D außer du mußt 200 stück für nen wheinachtsmarkt liefern :D )

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • AlphaC
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    • 20. Juni 2005 um 23:05
    • #5

    Es ist zum k****... Aber leider gibts immer wieder Leute die nicht genug sparen können... und die tatsächlich auch noch glauben, dass es "immer billiger" geht und dann auch noch "genauso gut".... Und ehrlich mal: Selbst die originale JBL ist schon kein Klangwunder....!

  • karel noon
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    • 20. Juni 2005 um 23:41
    • #6

    AlphaC: nett formuliert! :D:D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wg
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    • 21. Juni 2005 um 08:35
    • #7
    Zitat von "AlphaC"

    Da ich gerade einen "bunten Haufen" dieser kleinen Gastro-Dosen zur Durchsicht bekommen hab, hab ich mal auf die Schnelle nachgemessen und eine JBL Control 1C einem Nachbau gegenübergestellt, wie er z.B. von Behringer, PSE oder The Box angeboten wird. Die Messung ist alles andere als exakt, da ich mir den Aufwand erspart habe dafür extra in den Messraum zu gehen und alles genauestens aufzubauen. Die Messung erfolgte in meinem kleinen 17m² Büro, womit deutliche Beulen durch Raumresonanzen zu erkennen sind. Außerdem ist der Messabstand mit gerade mal 50cm völlig falsch gewählt, wodurch Tiefton als auch Hochton deutlich überbetont sind. Den Unterschied zwischen beiden Systemen kann man jedoch deutlich erkennen - und das soll hier vorläufig erstmal reichen...

    Das Diagramm im PDF-Format gibts hier!

    "Mess"-Technik:
    - Alesis RA-300 Studioendstufe
    - Audix TR-40 Microfon
    - SmaartLive V5 auf Asus Notebook mit M-Audio MobilePre USB

    Gains blieben unverändert! Abstände genau beibehalten! Messung jeweils mit Frontgrill!

    beste Grüße,
    Alex

    Hallo Alex,
    und der Unterschied wird noch größer mit der JBL-Control 1 (G, X usw.)
    Was machen deine angekündigten PA-Boxen sind die ersten verkaufsfähigen Serien schon fertig.
    Gruß
    wg

  • DSH-Audio
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    • 21. Juni 2005 um 08:46
    • #8

    Hatte damals auch Nachbauten gehabt von der Control 1, aber die haben nur als Ersatz getaugt für's Küchenradio meiner Oma...

    War enttäuschend was so ein kleiner finanzieller Unterschied ausmachen kann. Der PC-Speaker No.1 ist und bleibt bei mir die Control 1 Media!

    Gruss Dirk

  • AlphaC
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    • 21. Juni 2005 um 14:25
    • #9

    wg: nix. garnix. keine zeit. kein geld. das übliche halt... erstmal auf anderen bereichen geld verdienen. dann gehts im herbst vielleicht weiter.

  • Mechwerkandi
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    • 21. Juni 2005 um 17:58
    • #10

    Die Control 1 haben wir bei Manfred Schuster mit seinem "oberamtlichen" Equipment vor einer Weile vermessen.
    Hier der f-gang:
    http://home.arcor.de/reinhard.lietz/andi/CONTR-1.PCX

    Die Senke bei ca. 5 kHz ist deutlich zu sehen, Übernahmefrequenz der Weiche.
    Der HT ist viel zu laut, weswegen ich die Dinger mittlerweile für Kneipen/Gastro Festinstallationen schlicht ablehne.

  • mischpultschorsch
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    • 21. Juni 2005 um 19:33
    • #11
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Der HT ist viel zu laut, weswegen ich die Dinger mittlerweile für Kneipen/Gastro Festinstallationen schlicht ablehne.

    Das ist zwar aus rein akustischer Sicht völlig korrekt, jedoch herrschen im Kneipen/Gastro-Umfeld meist solch hohe Grundpegel des Publikums, so daß sich der vorlaute HF-Bereich der C1 eher positiv bemerkbar macht. Hinzukommt, daß die C1 im Gastro-Umfeld aus optischen Erwägungen nicht immer zwingend an akustisch korrekter Position montiert ist...

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juni 2005 um 16:47
    • #12

    Einspruch, Euer Ehren... :wink:

    Mit dem üblicherweise nicht unerheblichen Lärmpegel (Volksgemurmel??)hast Du völlig recht.

    Aber:
    Wenn ich mit der C1 eine wiedererkennbare Musikinformation (tolles Wort, nich?) durch dieses babylonische Sprachgewirr bringen will, muss ich das Teil so laut machen, das die Höhen zumindest aus dem Rahmen fallen, wenn nicht sogar weh tun, weil es in den Mitten fehlt.
    Eine aktive Entzerrung täte not, aber wer hat die?
    In den üblichen Anwendungen laufen die Teile an einem HiFi Verstärker.

    Aus dem Grund hab' ich die KLS 602 ausgeknobelt, etwas grösser wie die C1, ausgeprägte Präsenzwiedergabe, 16 Ohm für Multi-Anwendungen, preiswerter und in allen RAL Farben lieferbar.

  • AlphaC
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    • 22. Juni 2005 um 19:20
    • #13

    Mechwerkandi: ähm... Ich betreibe die C1 auch immer mit EQ, aber mir scheint ich mache damit genau das Gegenteil von dem, was Du da beschreibts! Gerade WENN die C1 in Gastronomiebetrieben läuft!!! In einem Restaurant oder Café kommt es überhaupt nicht auf eine "wiedererkennbare Musikinformation" an, wie es bei Konzert oder Discothekenbeschallung ja der Fall ist. Vielmehr soll die Musik den Raum füllen und dabei das Gespräch der Gäste nicht behindern oder erschweren!
    Daher senke ich speziell die Frequenzen kräftig ab, die für die Sprachverständlichkeit "emfpindlich" sind. Das Ganze sieht dann entfernt nach einer Loudness-Kurve aus, der Klang ist nicht präsent aber "wohlig warm", und trotz z.T. ordentlicher Musiklautstärke nicht störend beim Gespräch.

    Kannst Du ja mal ausprobieren wie die Gäste (unbewust) reagieren. Stell' mal eine Gastro-Anlage in einer Kneipe linear und präsent ein und erhöhe langsam den Musikpegel. Sehr schnell werden die Gäste anfangen sich anzuschreien um sich gegenseitig noch zu verstehen. Probier' anschließend das Ganze mit einer sprachentzerten Anlage..... 8)

    LG,
    Alex

  • hasenfuß
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    • 22. Juni 2005 um 21:14
    • #14

    also ohne einen direkten vergleich angestellt zu haben
    fand ich die plastekisten von omnitronic (als
    hintergrundbeschallung in einem mittelgroßen
    geschäft verbaut) eigentlich halbwegs passabel. :oops:
    halt so ´ne plastikdose...

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • Mechwerkandi
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    • 27. Juni 2005 um 18:14
    • #15
    Zitat von "AlphaC"


    Ich betreibe die C1 auch immer mit EQ


    So man hat, prima! Bei meinem Klientel läuft so was immer an einem abgelegten Teil von zu Hause...

    Zitat von "AlphaC"


    Vielmehr soll die Musik den Raum füllen und dabei das Gespräch der Gäste nicht behindern oder erschweren!


    Kein Widerspruch.

    Zitat von "AlphaC"


    Daher senke ich speziell die Frequenzen kräftig ab, die für die Sprachverständlichkeit "emfpindlich" sind. Das Ganze sieht dann entfernt nach einer Loudness-Kurve aus, der Klang ist nicht präsent aber "wohlig warm", und trotz z.T. ordentlicher Musiklautstärke nicht störend beim Gespräch.


    Wie oben geschrieben, kann man die C1 aktiv entzerren, funzt das auch. Vielleicht fummelt ja mal einer ein Controller-Setup zusammen. :wink:
    Steht lediglich eine eingeschränkte Klangregelung zur Verfügung, wird das Ergebnis immer einseitig bleiben.

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