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Einflußß der bühne auf den monitor

  • karel noon
  • 4. Juli 2005 um 23:43
  • karel noon
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    • 4. Juli 2005 um 23:43
    • #1

    Hi,
    ich würde gerne mal folgendes thema diskutieren, und hoffe evtl. das jemand da schon erfahrungen hat.
    Könnte auch für den Monitor thread interessant sein.

    Es geht darum herauszufinden ob verschiedene monitore verschieden stark auf die jeweilige bühne reagieren, also als beispiel unterschied zwischen einer Max, einmal auf holz einmal auf stein, und das selbe dann mit einer anderen box.

    gibt es boxen die aufgrund der bauform oder anderer grüne da weniger oder mehr empfindlich ist?

    Ich weis ja das in den meisten fällen dieses thema zu vernachlässigen ist, finde es nur einen interessanten diskussionsansatz.

    wenn es eher was fürs offene brett ist da nicht wirklich praxisrelevant bitte ich die Mods darum es zu verschieben.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • showdepot
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    • 5. Juli 2005 um 01:08
    • #2

    Also wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann meinst du sicherlich "Trittschall"?!

    Zitat

    gibt es boxen die aufgrund der bauform oder anderer grüne da weniger oder mehr empfindlich ist?


    Gewicht auf Gummi

    Zitat

    Ich weis ja das in den meisten fällen dieses thema zu vernachlässigen ist...


    Ganz deiner Meinung.

    Wat mutt, dat mutt

  • hell&dunkel
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    • 5. Juli 2005 um 01:29
    • #3

    Trittschall?
    Medienutte wird dabei eher an die Bodenankopplung bei unterschiedlichen Böden denken.

    Armin
    Gute N8

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • karel noon
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    • 5. Juli 2005 um 01:30
    • #4

    nein, trittschall meine ich sicherlich nicht, eher resonanzen, auswirkungen der bauform des monitors aus solche und ähnliches, für trittschall suche ich ja im selbstbau bereich gerade eine andere lösung :D

    als beispiel worum es geht: ich habe hier eine alte moni rumliegen mit einem BR-loch auf der unterseite, wäre also interessant ob das stärkere schwankungen auf verschiedenen bühnen hervor ruft als eins auf der seite oder oben.

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  • showdepot
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    • 5. Juli 2005 um 01:47
    • #5

    Mit dein BR-Loch nach unten wird man eher kein Bühnenelement zum schwingen bringen, da Monitore ja in der Regel nicht "sehr tief" abgestimmt sind.
    Ich würde das vielleicht der Oberflächenbeschaffenheit bei höheren Frequenzen zutrauen.
    Selten hat man aber eine Korkauflage wo man sich diese Frage stellen könnte.

    Wat mutt, dat mutt

  • karel noon
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    • 5. Juli 2005 um 02:18
    • #6

    das die verschiedenen bühenen und oberflächen einfluß haben ist ja auch klar, zumindest mir, ebenso das dies eher eine theoretische betrachtung wird, aber ich lerne nun mal gerne dazu, und bin immer wieder gespannt ob solche themen wirklich nicht relevant sind oder nur vernachlässigt werden.

    Muß sich ein hersteller darüber gedanken machen? wohl eher nicht, aber irgendwann ist doch alles mal ausgereizt, und da brauch es evtl. genau solche dinge um sich noch zu unterscheiden.

    ein weiterer faktor der vielleicht mit in betracht gezogen werden könnte ist der winkel der box, macht das evtl. was aus?

    aber zu so später stunde schlafen wohl die akustikexperten schon, ich warte geduldig, vielleicht kommt ja noch was.

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  • treibsand
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    • 5. Juli 2005 um 13:00
    • #7

    Interessanter Ansatz.
    Geht es dir eher darum, einen bestimmten Monitor für eine bestimmte Bühnenanwendung zu konstruieren, oder möchtest du "lediglich" Monitore für die Anwendung auf unterschiedlichsten Bühnen optimieren?

    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob nicht das weitere Umfeld der Bühne (Reflektionsöberflächen, Unterbau, Schwingungsverhalten) nicht grösseren Einfluß auf Sound- und Feedbackeigenschaften haben.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • karel noon
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    • 5. Juli 2005 um 20:55
    • #8

    ich bin mir sehr sicher das ander faktoren einen größeren einfluss haben werden, es geht bei meinem ansatz eher darum eine box zu finden die sich auf fast allen bühnen gleich verhält, wäre ja das optimum, da es dies nicht gibt war der gedanke ob es überhaupt merkbare unterschiede gibt?

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  • Sound-Klinik
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    • 5. Juli 2005 um 21:30
    • #9

    ... es gibt - gerade bei hohen Bühnen (1,5 ... 2 m Höhe) und mit DÜNNEN Bodenplatten - den Effekt, daß die Tiefenwiedergabe (wg. Schalldurchgang durch den Boden !) massiv abfällt.
    Meist wird dieser Tiefenabfall nicht bemerkt, weil die PA noch genug Bassanteile "zurückwirft".

    Auf einem Stadtfest habe ich (... wir mußten nur ca. eine Stunde spielen ...) E-Bass mal - um Auf- und Abbauzeit zu "sparen" - lediglich über einen Pre-Amp gespielt (d.h. Kontrolle über Floormoni ...) - und es war bezüglich der Kontrolle schon etwas "anstrengend".

  • karel noon
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    • 5. Juli 2005 um 22:23
    • #10

    genau um solche effekte geht es ja, und darum ob das bei dem ein oder anderen monitor mehr oder weniger auftritt.

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  • Sound-Klinik
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    • 6. Juli 2005 um 08:42
    • #11
    Zitat von "mediennutte"

    genau um solche effekte geht es ja, und darum ob das bei dem ein oder anderen monitor mehr oder weniger auftritt.

    ... bei "sehr tiefen" Frequenzen wüßte der Moni dann schon "sehr groß" sein, um sowas gänzlich auszuschließen ... :wink:

  • Oliver
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    • 6. Juli 2005 um 10:10
    • #12

    Joa, wie wärs mit komplett Horngeladenen Monitoren auf der Büne? :wink:


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Der M
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    • 6. Juli 2005 um 16:02
    • #13

    natürlich hast du bei verschiedenen bühnen verschiedene Effekte da kann aber der monitor nix dafur sonder der Raum( in dem fall der boden), soll heisen natürlich hast du bei nem holzbode ander reflexionen wie bei nem stein boden usw.
    das bühnenhaus ( Zelt ,Miniklub, openairbühne usw) hat aber einen viel grösseren Einfluss auf den Wedgesound als der boden
    aber dafür spricht nam ja vorm gig die wedges an und korrigiert sein EQing halt dementsprechend nach.
    die Effekte sind im Mitelhochtonbereich aber viel deutlicher als im bass bereich.

    und wenn bei ner hohen (>1,6m ) ein bisschen bass verlorengeht ist mir des wurscht ,weil ich eh auf wedges keinen tiefbass hab, der kommt eh von der PA die nach drausen geht

    MFG

    Der M

  • karel noon
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    • 6. Juli 2005 um 16:37
    • #14

    Der M: danke für das posting, als aufmerksamer leser des threads hast du das ja nur zur sicherheit noch mal wiederholt oder :D

    ich glaube ich werde es selber mal testen müssen, ein zwei verschiedenen monitore habe ich ja, schade, ich hdachte es wäre schon mal jemand auf die idee zu kommen mit verschiedenen monitoren zu experimentieren wie die sich auf bühnen verhalten.

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  • Der M
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    • 6. Juli 2005 um 16:50
    • #15

    wie du aber als aufmerksamer leser gemerkt hast,schrieb ich auch das der monitor da halt nichts dafür kann.
    und wenn du ne box gefunden hast deren sound sich durch umgebungseinflüsse nicht verändert dann ruf mich an, wir gründen ne Firma reichen ein Patent ein und sind gemachte männer.

    PS das vermarkten wir mit meinem Masteringtool Shysaynicer

    MFG

    Der M

  • fschleif
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    • 6. Juli 2005 um 22:08
    • #16

    Wenn ich Mediennuttes Frage richtig verstehe, ging es ihm (oder ihr :D ) nicht darum, ob es Bühneneinflüsse gibt oder welche das sind. Lediglich inteessant war die Frage, ob die Bühnenarchitektur welcher Art auch immer bauartbedingt auf die einzelnen Konstrukte mehr oder weniger Einfluss nimmt.
    So hab ich das zumindest verstanden.
    Daher würde ich vermuten, dass man zumindest im Hochtonbereich einiges über das Abstrahlverhalten regulieren kann. Mir würden da spontan asymmetrische Hörner einfallen, die den Boden eben nicht ganz so stark anbrüllen (keine Reflexionen, keim Kammfilter usw.). Bei den Mitten wirds da schon schwieriger. Oder auch nicht: Gerichtete Abstrahlung bei Schallflächen, die größer als Lambda/2 sind (oder täusche ich mich da gerade :? ) D.h., wenn es gelingt, den Bühnenboden als Teil der Schallwand zu nutzen, kann der Schall auch im Mittelton besser gerichtet werden, mit allen Vorteilen, die dies bringen würde (z.B. ruhigere Bühnen)
    Diese Massnahmen (ob jetzt aus der Luft gegriffen oder relevant kann ich nicht beurteilen) wären bauartbedingt und würden den Bühneneffekt auf den Monisound beeinflussen...

  • karel noon
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    • 7. Juli 2005 um 02:21
    • #17

    also ich: männlich, mein nick= weiblich weil finde ich gut :D

    fschleif hat es haargenau verstanden worum es geht, und schon mal die ersten theoretischen anhaltspunkte gegeben, wie die bauart einfluß auf den sound haben kann.

    also lustiges physikalisches bauartraten, vielleicht sollte man es doch nach selbstbau verschieben? bei real existierenden monis hat sich da glaube ich noch nicht wirklich ein hersteller drum gekümmert.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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  • fschleif
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    • 7. Juli 2005 um 09:12
    • #18

    Vielen Dank für die Blumen :D

    Vielleicht ist daran in erheblichem Masse auch der Kunde dran schuld. IMHO gibt es zwei Arten von Moni-Käufern: Die einen wollen eine MuFu Box, die auch auf einem Ständer für kleine Sachen spielt. Da sind dann in der Konstruktion der Experimentierfruede Grenzen gesetzt. Die andere Gruppe ist die gehobenere Liga, die reine Monis brauchen. Hier liesse sich ja im Design einiges machen, doch kommt hier wohl auch die Gewohnheit der Companies/der Musiker/des Publikums zum Tragen: Ein Monitor hat eben einfach eine gewisse Form zu haben und Schluss. Einige Hersteller, die andere Wege versucht haben zu beschreiten, konnten sich nicht wirklich durchsetzen. So gibt es von Outline einen Moni, der sehr schmal ist und zwei verschiedene Aufstellwinkel ermöglicht - ist ja schonmal ein Schritt in die Richtung, den besonderen physikalischen Gegebenheiten auf einer Bühne Rechnung uz tragen. Was das Ding wirklich kann, kann ich nicht sagen - denn: Ich habe noch nirgendwo damit zu tun gehabt. Dass es an der akustischen Performance liegt, kann ich mir bei Outline eigenltich nicht vorstellen. Dann bliebe wohl nur noch das gewöhnungsbedürftige Design, und da gehen viele Companies wohl eher den Weg "no experiments"...

    Aber: Alles IMHO :?

  • manuela
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    • 7. Juli 2005 um 10:20
    • #19
    Zitat von "fschleif"

    So gibt es von Outline einen Moni, der sehr schmal ist und zwei verschiedene Aufstellwinkel ermöglicht - ist ja schonmal ein Schritt in die Richtung, den besonderen physikalischen Gegebenheiten auf einer Bühne Rechnung uz tragen

    joa, die haben die Martin-Audio-Seite aufmerksam gelesen bevor sie damit angefangen haben :D


    Du hast übrigends absolut Recht, wenn ein Wedge etwas modern aussieht dann heist es auf der Bühne "sagen Sie mal was ist das hier bitte? Wir hatten Monitore bestellt".
    Das oft zitierte Argument "klassische Wedges versperren die Sicht des Publikums auf die Bühne" stößt auf taube Ohren, die sollen ins Gesicht guggen und nicht auf die Füße. Defakto wird Monitor noch sehr lange das bleiben was es ist, und in der Form unersetzlich. Allerdings werden auch sehr kleine Exemplare gern akzeptiert wenn sie die heißgeliebte klassische Form haben. 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 7. Juli 2005 um 12:41
    • #20

    Naja, wenn das den Veranstalter stört kann man ja auch Bühnenelemente mit Gitterrost ordern und die Wedges direkt darunter verstecken. Dann kommt wenigstens auch keiner auf die Idee aufm Moni rumzutanzen.

    Tom

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