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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Probleme mit meinem 10"/1" Eminence-billig-Top

  • mariomaria
  • 4. September 2005 um 21:23
  • mariomaria
    Verifiziert
    Beiträge
    24
    • 4. September 2005 um 21:23
    • #1

    Hallo Leute,

    hab zwei Probleme mit meinen 10"/1" Billig-Tops.
    Ich hab mir einen Prototypen (Trapezform und BR) mit 28liter (reines Gehäusevolumen) aus MDF gebaut. Bestückt mit einen 10" Delta und einen 1"APT150 getrennt mit einer fertigen PA-Frequenzweiche angeblich abgestimmt auf die beiden Treiber (Trennfrequenz 3500HZ).

    erstes Problem:
    Die Frequenzweiche hat leider keine Wiederstände für den HT und so kam es wies kommen musste, der HT ist zu Aggressiv.
    Soll ich einen 2,2Ohm parallel zum HT und einen 6,8 Ohm dann seriell dazuhängen (hab ich hier im Form schon mal wo gesehen)?

    zweites Problem:
    Laut meiner Berechnungsformel vom Eminence-Buch sollen die zwei BR-Stutzen 46mm Innendurchmesser und 65mm Länge haben. Entferne ich jedoch die zwei Rohre kommt mir der Bass kräftiger vor (Länge des BR wäre dann nur das Holz von 19mm und der Durchmesser läge bei 51mm) kann das sein oder bin ich blöd?!?! Was mach ich falsch?
    Hab mich dann noch mit der Innenbedämpfung (Noppenschaumstoff) gespielt, von innen alles Verkleidet bis alles raus hab ich nun alles probiert dies brachte aber kaum Änderungen.
    Wie habt ihr in euren Selbstbau-Tops so als Dämmstoff verwendet und wie viel?

    So im großen und ganzen funzt das Topteil an meiner T.-Amp850 recht ordentlich wenn sich der HT ein bisschen zurückhält und der Bass etwas kräftiger wird ist es für meine Ansprüche ausreichend.

    Aber ich glaube der T.-Amp 850 ist mit 4 Topteile dieser Art ein wenig überfordert, was glaubt ihr?

    Danke im voraus und einen schönen Sonntag Abend
    wünscht Mario

  • M.B.
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    • 4. September 2005 um 21:29
    • #2

    Hallo
    Hast du einen EQ?
    Wenn ja, könntest du dort die Höhen raus nehmen.
    Das mit dem Amp können wir dir beantworten, wenn wir mehr Daten haben (also die rms Leistung).

    Gruss Manuel

  • mariomaria
    Verifiziert
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    24
    • 4. September 2005 um 22:06
    • #3
    Zitat von "LJ_Manuel"

    Hallo
    Hast du einen EQ?
    Wenn ja, könntest du dort die Höhen raus nehmen.

    Leider nein!

    Das mit dem Amp können wir dir beantworten, wenn wir mehr Daten haben (also die rms Leistung).

    also der t.-amp 850 hat....
    2 x 300W RMS / 8Ohm
    2 x 550W RMS / 4Ohm
    1 x 1000W RMS / 8Ohm mono bridge
    1 x 1000W RMS / 2Ohm mono parallel

    die Tops liegen so bei 350Watt RMS. das heisst das bei 4 Tops pro Top-Teil im 4Ohm Mod 275 RMS-Watt zur Verfügung stehen und das ist wie ich befürchte zu wenig--Clipping!

  • Jobsti
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    • 5. September 2005 um 00:41
    • #4

    Wieviel dB hat der der HT und der TT?
    Dann kann man dir auch sagen, umd wieviel du Dämpfen solltest und welche Widerstäde du dazu benötigst...

    Mit den Br Rohren das hast du ausgerechnet ?
    Dann würde ich das auch so lassen, da du sonst zwar mehr Bass empfindest, du jedoch einen hässlichen Buckel, bzw Überhöhung bekommst! (Und sie werden nicht mehr ganz so tief gehen)
    Sowas kommt dann bei Sprache net so dolle.

    Allerdings wirst du bei 10" Tops doch sowieso Subs dazu nutzen oder?
    Solltest du jedenfalls...

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • pm-acustics
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    • 5. September 2005 um 08:32
    • #5

    Moin,

    1.) Der Emi Delta 10 ist ein reiner "Mitteltöner", mit Pegel einzusetzten > 100Hz.....mit Bass hat der Speaker nicht wirklich was am Hut und ist dafür auch nicht ausgelegt !

    2.) Der Emi Delta 10 kann man nach oben hin mit viel Klimmzügen in der Weiche bis max 2,5KHz betreiben, eher 1,5-2KHz.

    3.) Daraus folgt: Der EMI Tweeter ist nicht der ideale Spielpartner, da dieser frühstens ab 3,5KHz (18dB/Okt elektrisch) sauber und betriebsicher spielt.

    4.) Eine Fertigweiche zu keinem brauchbaren Ergebniss führen kann--> Messen/hören und Weiche entwickeln oder was Fertiges nachbauen.

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • mariomaria
    Verifiziert
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    • 5. September 2005 um 10:27
    • #6
    Zitat von "Jobsti84"

    Wieviel dB hat der der HT und der TT?
    Dann kann man dir auch sagen, umd wieviel du Dämpfen solltest und welche Widerstäde du dazu benötigst...

    Mit den Br Rohren das hast du ausgerechnet ?
    Dann würde ich lassen, das auch so da du sonst zwar mehr Bass empfindest, du jedoch einen hässlichen Buckel, bzw Überhöhung bekommst! (Und sie werden nicht mehr ganz so tief gehen)
    Sowas kommt dann bei Sprache net so dolle.

    Allerdings wirst du bei 10" Tops doch sowieso Subs dazu nutzen oder?
    Solltest du jedenfalls...


    Der TT
    Kennschalldruck 99db (1W; 1m)
    Belastbarkeit (RMS): 350W
    Resonanzfrequenz 66 Hz
    und einen brauchbaren Frequenzgang von 62-3000Hz.

    Der HT
    Belastbarkeit (RMS): 45 W
    Impedanz 8 Ohm
    Resonanzfrequenz 250 Hz
    Kennschalldruck 105 dB (1W; 1m)
    Frequenzbereich von 4 bis 20 kHz

    Wie ich grad erkennen muß hab ich um die 3500Hz einen straken Schalldruckabfall, oder? Sch.... ich glaub ich brauch einen anderen HT!

    Das ganze will ich von 2 ARLS unterstützt betreiben!

  • Jobsti
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    • 5. September 2005 um 14:23
    • #7

    Du musst um ca 6dB Dämpfen...
    SerienWiderstand: 4 Ohm 10Watt
    ParallelWiderstand: 8 Ohm 5Watt

    [Mit deinen oben genannten Widerständen hätteste ne Dämpfung von ca 13.9dB, wäre bissel zu viel :grin: ]

    Wegen dem "Abfall" :lol: probiere es doch einfach mal aus, evtl reichts dir ja wies "klingt" :grin:
    Aber obwohl es eigentlich ganz ganz knapp grade so bei 3,5 KHz klappen müsste, wohlgemerkt mit 12dB/Okt. !
    Evtl haste nur nen ganz kleinen Einbruch...

    Probieren geht über studieren, wenns dir gefällt, is doch ok...

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • schrecki7289
    Beiträge
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    • 5. September 2005 um 15:09
    • #8

    Das problem ist nicht ein FGang Einbrauch, sondern die membranresos des Delta10
    in den ulb Tops ist kein Dämpfungsmaterial drin.

    Gruß
    Thomas

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 9. September 2005 um 17:57
    • #9

    ... man kann nicht einfach bei einer bestehenden Weiche (wie schlimm sie auch immer sein mag ...) zur Pegelanpassung des Hörnchens einige Widerstände davorpacken, ohne den Hochpass zu modifizieren.

    Diese in Hobbyentwicklerkreisen beliebten Widerstandskombinationen (nachdem die Hoch- und Tiefpässe per Formel auf Taschenrechnern "ermittelt" wurden ...), wo dann Z halbwegs gleich bleibt, führen praktisch immer zu einer unnötig hohen Verheizung (wo bleibt die Betriebssicherheit ?) von elektrischer Leistung, die sich mit einem vernünftig ausgelegten Filter eher vermeiden läßt.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 9. September 2005 um 22:04
    • #10

    dann erzähl doch mal, wie man das macht!

    Gruß
    Thomas

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 10. September 2005 um 13:57
    • #11
    Zitat von "Schrecki7289"

    dann erzähl doch mal, wie man das macht!

    ... das kommt sicher auch auf den Einzelfall an - aber grundsätzlich sorgt man dafür, daß das HP-Filter ein höheres Z "sieht", wodurch sich die Werte für C und L dann ändern. Es wird dann weniger elektrische Leistung in den Weichen "verheizt" ... es gibt noch weitere Dinge, auf die man achten sollte (... hierzu EIN Beispsiel: Liegen Impedanzspitzen an ungünstigen Stellen, die sich ggf. auf den Wiedergabefrequenzverlauf ungünstig auswirken könnten ...). 8)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 11. September 2005 um 11:37
    • #12

    Imedanzspitzen im Übernahmeberiehc werden öfters auch durch Sperrkreise geglättet.
    Was meinst du mit: "Ein höheres Z sieht" Das würde heißen nen einfachen Vorwiderstand zum HT zu schalten und den Hochpass an die veränderte Impedanz anzupassen.

    Gruß
    Thomas

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 11. September 2005 um 16:26
    • #13
    Zitat von "Schrecki7289"

    Imedanzspitzen im Übernahmeberiehc werden öfters auch durch Sperrkreise geglättet.

    ... bei mir eher seltener ... ich sehe eine F-Weiche als ein komplexes Filternetzwerk und passe alle Bauteil optimal aufeinander an. 8)
    Ich habe schon recht oft bestehende (hobbyentwickelte ...) Weichen drastisch "vereinfacht", wo ich dann mit 30 ... 50 % weniger Bauteilen eine bessere Performance als die mit Sperr- und Saugkreisen zugemüllte "Weiche" erzielt hab.

    Ganz schlimm ist diese "Strategie": 1. Wir machen als erstes einen Hoch- und Tiefpass ... 2. Wir machen dann einen Pegelangleich unter Beibehaltung von Z ... 3. Alles, was noch nicht optimal klingt, wird mit Saug- und Sperrkreisen "irgendwie" glattgebügelt.

    Resultat: Ein oft chaotisches elektrisches Impedanzverhalten, häufig anzutreffender Weichenabbrand und trotz meßtechnisch - auf Achse - halbwegs passabler F-Verlauf irgendwie "komischer" Klang ...

    Besser wäre: Nicht schrittweise nacheinander, sondern alles "in einem Stück" planen (spart Bauteile, klingt besser, ist betriebssicherer ...).

    Zitat von "Schrecki7289"

    Was meinst du mit: "Ein höheres Z sieht" Das würde heißen nen einfachen Vorwiderstand zum HT zu schalten und den Hochpass an die veränderte Impedanz anzupassen.

    ... "zum Bleistift" ... :D

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