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Was für einen Schallschutz?

  • nikenns
  • 7. August 2005 um 16:44
  • MarkusZ
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    • 9. August 2005 um 18:25
    • #21
    Zitat von "text&ton"

    Du schreibst vom Raum-in-Raum Konzept, mit entkoppelten Wänden (auch Vorsatzschale genannt). Ist diese wirklich nicht mit der dahinter liegenden Wand verbunden?


    Klar! Aber nicht starr. Sonst würde nämlich nicht nur ein Einbruch bei der Resoanz der Doppelschalenkonstruktion und den Koninzidenzfrequenzen der beiden einzelnen Schichten stattfinden, sondern ein viel breitbandigeres Spektrum wäre betroffen. Aber sicher weisst du das selber genau so gut wie ich.

    Nochmal: Ich habe nie gesagt, Masse sei unwichtig!!! Es besteht ferner überhaupt KEINE Differenz unserer Meinungen in Bezug auf die wirkenden Feder- und Massekräfte. Auch darüber, dass die Resonanzen und die Koinzidenzen selbstverständlich genau berücksicht werden müssen, sind wir uns völlig einig.

    Ich denke wir können mangels konträrer Ansichten dem Ursprungsposter zuliebe die Diskussion dieses Exkurses beenden.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • MarkusZ
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    • 9. August 2005 um 18:29
    • #22
    Zitat von "nikenns"

    Markus und TextTon ...Ich weis nicht aber irgentwie kommt mir eure duskusion eher wie ein Privatgespräch vor (nicht böse nehmen)
    Entweder ihr bezieht mich ein (keine fachausdrücke :D oder ihr macht über ICQ oder so weiter...Danke


    Das hier ist ein öffentliches Forum und nicht dein persönlicher Kummerkasten bei dem sich all die lieben Onkels (und einige ganz wenige Tanten) nur um deine Probleme sorgen. Es ist nicht aussergewöhnlich, dass sich ausgehend von einer Ursprungsfrage auch andere Aspekte ergeben, die weiterdiskutiert werden und dabei vielleicht für andere interessant sind. Das ist durchaus auch bis zu einem gewissen Grad so gewollt und der Sinn eines Forums. Ich verstehe aber, dass es nerven kann, wenn zwei Hohlköpfe nur um sich wichtig zu machen, mit hochgestochenen Begriffen um sich werfen, während man zu Hause vor einem Problem sitzt, das man gelöst haben möchte. :wink:

    Du musst dir vorstellen, dass die Schallwellen, die sich in eurem Raum ausbreiten, alle Wände, die Decke und den Boden in Schwingungen versetzen. Diese Schwingungen breiten sich dann im ganzen Haus aus und werden in den einzelnen Räumen wieder als Luftsschall abgestrahlt und somt hörbar. Das in den Griff zu bekommen (und darum dreht sich eigentlich die Diskussion zwischen text&ton und mir und letztlich auch deine Frage) ist sehr schwierig und ohne fachliche Hilfe und ein grosses Budget leider überhaupt nicht befriedigend lösbar.

    Das beste wird es sein, dafür zu sorgen, dass ihr nicht zu laut spielt und euch ansonsten mit den betroffenen Partien über "erlaubte Übungszeiten" absprecht. Das Schlagzeug und auch die Lautsprecher nicht direkt auf den Boden stellen, ist darüber hinaus sicher eine gute Idee.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • nikenns
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    40
    • 9. August 2005 um 19:03
    • #23

    Ja, okay, aber es ist trozdem meine Bitte, dass ihr damit aufhört, weil ich nie weis, ob euer Text jetzt an mich gehen soll oder an jemad anders...Könnt ihr mir vielleicht eine Antwort geben ? Wenn ich eine hab könnt ihr ja machen was ihr wollt...

  • Wurst Werner
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    4.623
    • 9. August 2005 um 20:25
    • #24

    Um es ganz einfach zu sagen: Wenn eine direkte Verbindung zum Nachbarhaus besteht ---> VERGISS ES!

    Nimm Bass und Schlagzeug, lass die Kollegen in Deinem Keller in Eurer üblichen Lautstärke proben (ihr macht ja Metal). Dann geh einfach mal zum Nachbarn rüber zum Probehören. Jede Wette: Die Diskussion hat sich hier sofort erledigt :lol:

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • KGB
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    238
    • 12. August 2005 um 14:15
    • #25

    Das einzige, was da hilft ist wirklich Raum in Raum.
    Schau Dir mal die Akustik(Sauna)kabinen einschlägiger Hersteller an. Das nützt wirklich was. Also in unserem Studiokomplex wirkt das Wunder, wenn der Drummer in der Kabine sitzt.

    Zum Thema Körperschall und Masse fällt mir ein, dass der Drummer möglichst gewichtig sein sollte >150 kg. Dann ist schon viel Schall absorbiert :D

  • Sascha-B.
    Beiträge
    243
    • 12. August 2005 um 17:10
    • #26

    hallo, net bös gemeint, aber um richtet zu schalldämmen, werden ca. 10-15 keuro fällig.
    --------------> Estrich vorhanden (bin nur drübergeflogen..)?, wenn nein, es gibt extra Estrich zur Schalldämmung
    Dann Rippen drauf, diese sollten extra durch 2 cm Gummidämmstreifen vom Boden abgekoppelt sein.
    Dazwischen schwere Dämmwolle, obendrauf 2lagen 19mm Verlegespan/OSB
    Es darf kein Wand/Decken/Bodenanschluss zum Bauträger mit Schallleitenden Materialien versehen werden, (googeln nach Körperschall, Trittschall..) Für die Wände haben wir mal spezielle Dämmplatten, selbstklebend für ne Kegelbahn verbaut , ca. 50eur/qm,
    für decke gibbet auch son Zeugs
    also, wenn richtig, dann Fachmann, oder wechseln, oder Testen und hoffen...

  • nikenns
    Beiträge
    40
    • 12. August 2005 um 23:13
    • #27

    @ Sascha hmm ja das ist voll teuer :( aber man kann ja nichts ändern...Also das mit den Dämmplatten und so könntn Problem werden, aber ich glaube, das wir Mindestens so Gummizeuchs aufn Boden krigen, und auf die Wände so diese schallglaßwolle. Aber ich hab auch schon einiges wo anders gelesen, das man den Baß dämmen kann, indem man einfach die Boxen auf sone art Sandkasten macht, Alte schublade oder so nehmen, Quarzsand (was ist das ?) rein und deckel drauf. Geht das auch, zumindest für den Bass?? Für die Höhen wirds glaub ich eher ein kleineres Problem, weil

    Story Anfang:
    Mein Vater hat mal mit seiner Tischkreissäge was gesägt, und der Nach bar hat gesagt, das er nichts gehört hat

    Story Ende

    Ich hab jetzt auch ma mein Vatta gefragt, und der hat gesagt, das in unserer Kellerwand

    1x17cm Vollsteine (Steine mit nur einem Loch)
    1x10cm Styropor
    1x17cm Vollsteine (Steine mit nur einem Loch)

    Ich denke, das das auch schon was bringen wird oder ??

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 13. August 2005 um 11:04
    • #28

    hab mal in dem proberaum mit ner lauten band geprobt der ein "raum in raum"-konzept hatte. wenn mans drinnen nur noch mit gehörschutz ausgehalten hatte, so hörte man n meter vor den beiden türen das irgendwo ganz leise musik heraus kommt. der erbauer hat mir erzählt das er den innenraum mit gummiringen in den oberen ecken und kanten am aussenraum befestigt hatte. dazwischen war lockere glas- oder steinwolle. hat sehr gut funktioniert obwohl es von amateuren gemacht wurde.

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • Wurst Werner
    Profi
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    4.623
    • 13. August 2005 um 11:42
    • #29

    Ich versuchs jetzt zum letzten Mal. WENN ihr Euch eine Kellerwand mit dem Nachbarn teilt, dann wirst Du den Körperschall nicht ohne großen Aufwand entkopplen können. Je tiefer die Frequenz (wie gesagt: Metal), desto aufwändiger wird das Unterfangen.

    Schau doch mal auf meine StudioHomepage. Der Aufnahmeraum und der Regieraum (zusammen ca. 75 qm) sind Raum in Raum gebaut. Allein die reinen Materialkosten betrugen über 20.000,- EUR. Ich will kein Spaßverderber sein, aber mit etwas Mineralwolle und einigen Gipskartonplatten kommst Du nicht weit. Das Geld ist "down the drain". Mietet Euch lieber einen Proberaum an, dass ist bedeutend billiger.

    Was immer gerne vergessen wird: Je schalldichter ein Raum ist, desto luftdichter ist er auch. Sprich: Um eine professionelle Belüftung kommst Du in einem RiR nicht umhin, wenn Du nicht alle 15 Minuten die Türe (natürlich eine Schallschutztür - am besten gleich einen Soundlock) zum Lüften aufmachen willst. Wenn Geld allerdings keine Rolle spielt, dann ruf mich an. Ich bau Dir gerne den Raum aus :wink:

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 13. August 2005 um 11:44
    • #30
    Zitat von "Wurst Werner"

    ...Was immer gerne vergessen wird: Je schalldichter ein Raum ist, desto luftdichter ist er auch. Sprich: Um eine professionelle Belüftung kommst Du in einem RiR nicht umhin, wenn Du nicht alle 15 Minuten die Türe (natürlich eine Schallschutztür - am besten gleich einen Soundlock) zum Lüften aufmachen willst...

    das teil (s.o.) roch wie n mülleimer :D die türen waren zwei standart zimmertürem die von beiden seiten an einer zarge moniert waren und mit schaumstoff beidseitig bespannt waren. noch was: körperschallprobleme gabs wohl nicht wirklich....

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