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Was an FX sollte ein FOHmann machen und was nicht ?

  • hausmeister
  • 22. August 2005 um 01:38
  • Seven
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    • 23. August 2005 um 08:22
    • #21

    Ich hatte mal bei ner Band 3 FXse per Midi synchron ändern lassen.
    Pro Song ein Delay was genau gepasst hat. Das Delay hat dann den Change Befehl weitergegeben. An Gesangsreverb hatte ich nur 3-4 verschiedene und bei den Drums eigentlich nur kleinen und großen Raum.

    Geändert hab ich dann nur am Delay, bzw ganz früher noch mit der Midi Steuerung am Mitec ( 8) ) Performer.

  • K-Ulrich
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    • 23. August 2005 um 10:06
    • #22

    Ich habe schon seit über 10 Jahren einen Midi controller mit Tastatur. Ich gebe allen Hallgeräten drei Programme und weise ihnen ein Instrument zu. Und dann bau ich mir auf der Tastatur eine Art Matrix, nach rechts werden melodiöse Halls länger und nach ober percussive. Dadurch kann ich auch bei mir nicht bekannten Bands in einer Sekunde 5 Effekte auf einen schnellen Song mit getragener Melodie umschalten.
    manuela: nicht in einer Million Jahren würde ich das Verwalten der Effekte einem Mucker überlassen.

    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Der M
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    • 9. September 2005 um 18:57
    • #23

    soviel arbeit mach ich mir da nicht
    FX 1 Hall Gesang da brauch man dann nur die zeit verdrehen
    FX 2 Hall Drums dito und gate an aus ,reverse
    FX 3 Chorus/fettmach instruments
    FX 4 Chorus/fettmach Gesang
    FX 5 Delay einmal viertel einmal achtel auf zwei monos,
    dann noch einn bisschen Fader geschoben un schon hat man ohne Midi zeug in Kürzester zeit alle Sound möglichkeiten.

    Un weniger ist mehr!!
    ich finde (klar mit diversen ausnahmen ) man sollte denn ganzen Effektkramm erst so wirklich bemerken wenn er fehlt !!!

    Und der mucker sollte am besten garnichts machen an effekten, ich sag nur gitaristen mit 6HE EFX Racks !! aber dann nicht mal 4 viertel zählen können !

    MFG

    Der M

  • Seven
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    • 9. September 2005 um 19:37
    • #24

    Ich sag nur: "Gitarristen (sehr bekannte, große Progressive/Rock Band) mit 2x20 HE Schränken und 4 Techs, die verzweifelt versuchen das Ding zum Laufen zu bekommen. Konzert ging mit 20 Minuten Verspätung los..."

  • Christian Engel
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    • 9. September 2005 um 20:52
    • #25

    Also bitte... Nen bißchen was hermachen soll es doch, oder? :wink:

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Ton_Opa
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    • 10. September 2005 um 09:57
    • #26

    Ich kenne Sänger, die sorgfältigst programmierte Delays per footcontroller abrufen.

    Ich kenne Keyboarder, die sich Delay-Fernbedienungen in ihr Umhänge-Keyboard bauen und tatsächlich selbst live ihr delay tappen.

    und ich kenne Sänger die ihre Delays selber singen....

    Mit Häää? ist also nicht.

    Ich selbst lasse mir fast immer freien Lauf und mache am FX, was mir gefällt. Ausnahme ist, wenn präzise Wünsche von der Band zum Thema Fx kommen. Dann mache ich nur das angesagte und hier und da ein Räumchen. Das Ergebnis gefällt mir meist nicht so gut, aber wenn die es langweilig haben wollen, liefere ich auch das.

    Weil mir viele moderne FXe nicht gefallen und ich keine Lust habe, mich für die Bedienung jedes mies klingenden Fxes zu trainieren, bringe ich fast immer ein eigenes Rack mit. Nicht weil das bessere Geräte sind, sondern, weil ich damit viel schneller bin.

    Ich tappe selbst so gut wie gar nicht; das ist mir zu ungenau. (vielleicht bin ich dafür auch nicht genug Percussionist. Ich stelle die Zeiten von Hand ein.

    ööh, und der Sound steht doch sowieso oder :D ?

    Eigentlich ist die Arbeit am FX für mich das einzige, was am Mischen Spaß macht.

    schöne Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Seven
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    • 10. September 2005 um 13:22
    • #27
    Zitat von "Ton_Opa"


    Ich tappe selbst so gut wie gar nicht; das ist mir zu ungenau. (vielleicht bin ich dafür auch nicht genug Percussionist. Ich stelle die Zeiten von Hand ein.

    :?:
    Erklär mir das bitte mal. Mit tappen bin ich doch genau und bekomm den Beat/ die ms genauer hin, als wenn ich mit einem Drehregler das Ding in etwa hindrehe oder?

    gruß
    Jan

  • Ton_Opa
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    • 10. September 2005 um 13:41
    • #28

    du vielleicht, ich nicht.

    Ich habe festgestellt, dass ich, wenn ich tappe, immer noch bis zu 40 ms rauf oder runter korrigieren muss. Da kann ich auch gleich von Hand am Rad drehen.

    Ich hasse Raggae und habe selten das Pech Ä O!____ä o!_____ä o! - Delays von mehr als 300 ms anbieten zu müssen.
    Naja, aber bei den 8 Minuten-Reggae Orgien hat man ja Zeit auch mal länger am Rad zu drehen. Außerdem ändert sich das Tempo nie, da kann man das Delay auch während des gesamten Gigs so lassen, wie es ist. :twisted:

    Genug gehasst:

    Wenn man wirklich eine Show mit Fxen durchstylt, dann spielen die Mukker meist eh zu Klick und/oder Playback da kann man grundsätzlich die delays vorher schon programmieren.

    So auffällige Delays, die ganze Wörter oder Sätze wiederholen, finde ich sowieso sehr dominant, dass ich sie maximal ein bis zweimal in einem Gig anbieten würde.


    hm.


    okay okay.

    überzeugt, ... ich werde mal wieder einen Tap-Taster mitnehmen.....
    vielleicht hab ich mich ja weiterentwickelt und kann das inzwischen besser.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • wiesel
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    • 11. September 2005 um 01:18
    • #29

    Zu Halleffekten habe ich in irgendeiner Zeitschrift mal was gelesen, was die Sache meines Erachtens gut trifft: (ich kriegs nur noch in etwa hin)

    Während des Stückes sollten sie kaum auffallen, aber wenn man sie ausmacht sollte man merken, dass jetzt irgendetwas fehlt.
    (Ich hoffe, ich habe das jetzt aus dem Kopf korrekt wiedergegeben ;) )

    Maximilian Kropp
    Grundend 8
    47807 Krefeld

    http://www.kulturfabrik-krefeld.de

  • Seven
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    • 11. September 2005 um 13:49
    • #30

    So ähnlich versuche ich das mit Räumen auch zu machen. Wobei der Hall ab und an wirklich als Effekt alleine wahrnehmbar sein darf.

  • foh
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    • 12. September 2005 um 09:59
    • #31

    Also ich finde bei manchen Schlagzeugern muss man das ganze Lied lang tappen um ein einigermassssssen passendes Delay zu bekommen !

    Allgemein kann ich nur sagen am Pult fühl ich mich auch als "Künstler" und natürlich mit zustimmung der Band auch an den FX´n.
    Gehört auch dazu !!!!!

    Haubssach der sound bassd

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    Jürgen Hauke
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  • karel noon
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    • 12. September 2005 um 11:27
    • #32

    Es gibt ja auch noch einen unterschied zwischen FX die man für den gesamtsound einsetzt, und denen die wirkliche effekte liefern.

    einen vocal raum, der sollte in den meisten fällen wirklich nur auffallen wenn man ihn ausschaltet, wenn ich aber z.B. einen flanger auf die stimmen oder eine orgel lege dann darf dieser fx auch als solcher wahrgenommen werden.
    außerdem ist es sehr musik abhängig. wenn ich eine folkband habe, kommen ich häufig einen ganzen abend mit einem hall aus, der weniger der musik, sondern eher dem raum in dem ich mich befinde angepasst ist.
    bei einer band die modernere / popigere musik macht kommen auch mal gerne drei oder mehr fx zum einsatz.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • hausmeister
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    • 12. September 2005 um 21:10
    • #33

    Hi zusammen,

    mir ging vor allem darum ob ein FOHler die "standarts" machen sollte.

    z.B. I Love Rockn Roll nach dem Ref das Delay oder so ....

    Grüße Michael

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  • guma
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    • 12. September 2005 um 23:13
    • #34

    @ Ton_Opa

    Tappen ist reine Trainingssache. Ich konnts früher auch nicht ( bin kein Schlagzeuger ). Inzwischen gehts aber ziemlich gut. Ordentliche Geräte bilden Mittelwerte über mehrere "taps" und gleichen damit den gemachten Fehler etwas aus, sofern er "gaussverteilt" ist. :wink:

  • kater
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    • 14. September 2005 um 05:52
    • #35

    Keiner der in Richtung Tiefengestaffelter Mix arbeitet?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • hausmeister
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    • 14. September 2005 um 10:06
    • #36
    Zitat von "kater"

    Keiner der in Richtung Tiefengestaffelter Mix arbeitet?

    Was is na des ? Hab ich echt noch nie gehört ...

    Erzähl man bitte mehr drüber .. Merci

    Grüße Michael

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  • kater
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    • 14. September 2005 um 10:16
    • #37
    Zitat von "Hausmeister"

    Was is na des ? Hab ich echt noch nie gehört ...

    Erzähl man bitte mehr drüber .. Merci

    Grüße Michael

    Nö, wollte mir doch selber was erzählen lassen :D


    Tiefengestaffelt im Sinne von Raumeindruck, einfaches Beispiel: Back-Vocals akustisch weiter nach hinten als Frontgesang. Für einen Studiomenschen ja tägliches Brot, nur wundert mich etwas dass es hier noch keiner erwähnt hat. Sicher arbeiten viele mit verschiedenen Hallprogrammen, aber so richtig mit Konzept tiefengestaffelt, davon hat hier noch keiner gesprochen.

    Evtl ist der Ausdruck "tiefengestaffelt" etwas unpassend, frag mich grad selber wo ich den her hab, aber irgendwie kommt mir der in diesem Zusammenhang in den Sinn.

    Als Lektüre gibts da z.B. "Effekte und Dynamics" von einem Herrn der mit Nachnamen Sandmann heisst und dessen Vorname ich vergessen hab. Ist mit CD mit ganz netten Beispielen. ( ich hab das mal für 5 Euro aus irgendeiner Gruschkiste gezogen ).

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • K-Ulrich
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    • 14. September 2005 um 10:18
    • #38

    Das bedeutet, dass man durch Hallräume Instrumente mehr oder weniger im Raum zurücksetzt, funktioniert aber imho live so gut wie nie, bedingt durch Parameter wie Raumhall,Direktschall von der Bühne usw. Vielleicht klappt es draussen, aber wenige von uns betreuen Stadion-Bands und aufm Festival hat man wohl kaum die Zeit dazu.
    mfg
    Kai

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  • hausmeister
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    • 14. September 2005 um 10:24
    • #39

    Mir gind es bei der Grundfrage auch mehr darum ob man als Mischer ein wenig "spielen" sollte. z.b. mit Pansachen bei YMCA oder halt mit Delay.

    Das der Sound passen sollte und die Hallsachen stimmen ist selbstredend.

    Grüße Michael

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  • kater
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    • 14. September 2005 um 10:27
    • #40
    Zitat von "K-Ulrich"

    funktioniert aber imho live so gut wie nie, bedingt durch Parameter wie Raumhall,Direktschall von der Bühne usw.

    Bei Vocals und so manchen anderen Instrumenten funktioniert das ganz sicher auch bei kleineren Sachen

    Zitat

    Vielleicht klappt es draussen, aber wenige von uns betreuen Stadion-Bands und aufm Festival hat man wohl kaum die Zeit dazu.

    Es gibt sicher auch Indoor-Locations mit guten Bedingungen für einen ausgetüftelten Mix. Und wenn man mit eigenen FXn bzw. Speicherkarten unterwegs ist sollte ein Anfang schnell gemacht sein.

    Zitat

    aber wenige von uns betreuen Stadion-Bands

    Immerhin hatten sich Leute wie Guma und wore hier beteiligt ...

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

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