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D&B Q1 für installation (Tribüne)

  • peet82
  • 24. August 2005 um 16:08
  • peet82
    Beiträge
    69
    • 24. August 2005 um 16:08
    • #1

    Hallo !
    bitte euch um Rat!

    Es geht diesmal um eine installation (Sprachbeshallung)bei einem Sport areal um die Tribünenbeschallung :also die Tribüne ist insgesamt 150 m lang,und 24 m breit ,wobei das hintere ende ca.5m hoch ist ,sie steigt also ca. mit 12grad an( Plan bekomme ich erst geschickt ,habe es aber schon gesehen) im ganzen soll sie 5500 mann fassen. dem planer wäre recht wenn mann nur vorne saulen aufstellen müsste die höhe könnte ich frei wählen.
    Ich würde es gerne mit D&B machen oder alternativ Jbl
    Also meine erste vorstellung währe ca. 2m vor den ersten sitzen säulen mit ca.7-8 m höhe aufzustellen ,insgesamt 4 stück also in einem abstand von ca.40 meter. Auf jeder Säule würde ich eine Q1 platzieren die -10 bis -15 grad geneigt ist .Die sollte den hinteren bereich der Tribüne beschallen ,so nach 10-12 meter. den vorderen Bereich sollen 2 E3( nebeneinander angewinkelt mit vorgegebenen Winkel,ergibt dann 180 grad) übernehmen ,auf den Säulen montiert in ca. 3-4 meter Höhe.
    Die E 3 müsste dann eine Reichweite haben von ca 20 meter ,um auch den vorderen Zuschauern die genau zwischen den Säulen Sitzen zu erreíchen.
    Wie sieht es mit der kälte und feuchtigkeit aus ,wenn sie das ganze Jahr hängen?? Einen Regenschutz gegen direkten Regen würde ich vorsehen!

    Was sagt ihr zu Diesen Vorschlag ,es geht einmal um der ersten Idee und um das Grundkonzept !!
    Würde mich um eure Meinungen sehr freuen

    Mit Freundlichen Grüssen
    Pösche

  • Janko
    Profi
    Beiträge
    318
    • 24. August 2005 um 22:43
    • #2

    Das mit der einen Q1 macht mich ein wenig nachdenklich - ich würde (ohne die Örtlichkeit ganz genau vor meinem geistigen Auge zu haben) eher zu zweien tendieren, damit geht allen Unkenrufen zum Trotz schon einiges.

    Und leider kann ich mir auch nicht vorstellen, wie eine einsame E3 bei einem Sportereignis (also wohl recht lautes Publikum) alleine 20m weit kommen soll. Ich fürchte fast, du mußt mit mehr oder größeren Geschützen rechnen.

    Aber ich denke, in Backnang ist man mehr als hilfbereit wenn es um eine solche Installation geht.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 24. August 2005 um 23:17
    • #3
    Zitat von "pösche"

    Auf jeder Säule würde ich eine Q1 platzieren die -10 bis -15 grad geneigt ist .Die sollte den hinteren bereich der Tribüne beschallen ,so nach 10-12 meter. den vorderen Bereich sollen 2 E3( nebeneinander angewinkelt mit vorgegebenen Winkel,ergibt dann 180 grad) übernehmen ,auf den Säulen montiert in ca. 3-4 meter Höhe.
    Die E 3 müsste dann eine Reichweite haben von ca 20 meter ,um auch den vorderen Zuschauern die genau zwischen den Säulen Sitzen zu erreíchen.

    Also ich arbeite ja wirklich gerne mit d&b aber Zauberkisten sind das auch nicht.


    Ich denke weder mit den Q´s noch mit den E3 wirst du hinkommen.
    5000 Leute sind laut. Selbst wenn es ein Sprechverbot in dem Stadion gibt wirst Du keine 20 m mit einer E3 überbrücken.

    Und nur die Q ohne Sub klingt auch alles andere als schön.
    Also ich befürchte da wirst du noch einige Systeme draufpacken müssen.
    Gruß Stephan

    Es grüßt der Stephan

  • ADMIN
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    1
    • 25. August 2005 um 00:23
    • #4

    Unabhängig von der System-Diskussion:

    1.) Was sind denn die Anforderungen? Minimalpegel, Maximalpegel, Sprachverständlichkeit (bei welchem Publikumspegel) ?

    Diese Anforderungen ergeben sich vielleicht auch dadurch, dass die Sache als Alarmierungsanlage genutzt werden muss...

    2.) Bei einem Abstand der Säulen von 40m und 2m Abstand zur ersten Reihe komme ich auf einen theoretischen Öffnungswinkel von etwa 170°.

    (Q1 ist mit 75° angegeben... )

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Hami
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    • 25. August 2005 um 08:49
    • #5

    Nein, eine E3 macht bei einem Sportereignis keine 20m, sondern eher 2m, also absoluten Nahbereich. Auch mit EINER Q1 wirst Du keine zufriedenstellenden Ergebnisse erhalten aus dem vom Admin und vor allem vom "Das Ich" beschriebenen Grund. Eine teure Box ersetzt nicht 8 billige vom Output her. Tatsächlich ordentliche, wenn auch nichtz perfekte Ergebnisse habe ich mit 2 Q1 alle 10-20m erlebt, dann kann man sich auch die E3 sparen. Allerdings muss man dafür etwas weiter vom Publikum weg. Das würde ich als Minimalkonfiguration ansehen.

    Gruß,

    der Hami

  • Volker Holtmeyer
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    • 25. August 2005 um 13:17
    • #6

    Zunächst einmal: Aus dem Bauch heraus entscheiden muss man so etwas überhaupt nicht! Man kann durchaus strukturiert und gezielt an solch eine Planung heran gehen! (Der Anfang von Pösche war ja durchaus nicht schlecht - dann folgte leider viel Gueswork ...)

    Die FIFA schreibt für die Beschallungsanlage einen maximal erreichbaren Schalldruckpegel von 105 dB SPL vor. Der Pegel der Zuschauer kann zeitweise - etwa bei einem Torjubel - diese Marke durchaus erreichen oder sogar überschreiten. Dadurch sinkt die Sprachverständlichkeit dann dramatisch.

    Um eine ausreichende Sprachverständlichkeit zu erzielen, sollte der Nutzpegel etwa 10 - 15 dB über dem Störpegel liegen. * Was beim Torjubel natürlich nicht gegeben ist, für die weitaus größten Zeitabschnitte allerdings schon.

    Eine Q1 ist (an D12!) mit maximal 139 dB angegeben. Der weiteste Zuhörer ist etwa 25 m weit entfernt. Dort erreichen wir dann noch etwa 139 - 20log25 = 111 dB. Die 105 dB werden hier also voll erfüllt.

    Eine E3 ist (an D12!) mit maximal 122 dB angegeben. Diese sollen einen Bereich von 20 m beschallen. Macht also noch etwa 122 dB - 20log20 = 95 dB. Da liegen wir deutlich unter unseren geforderten 105 dB. Wenn wir diese zu Grunde legen, kommen wir nur etwa 10^(17/20) = 7 m weit.

    Ein weiterer Schwachpunkt ist der recht schmale vertikale Abstrahlwinkel der Q1 (wie der Admin ja auch schon richtig bemerkt hat). Hier würde es genügen einfach ein Geodreieck in die Hand zu nehmen, um sich das in etwa zu skizzieren.

    Komfortabler geht das natürlich mit Simulationsprogrammen. Da sieht man eben direkt, ob es mit dem Pegel überall hin haut und die Abstrahlung wird natürlich wesentlich genauer wiedergegeben. Daher wäre in solch einem Fall auch immer meine Empfehlung, sich an den Hersteller bzw. den Vertrieb zu wenden. Die sind in der Regel nämlich gerne bereit, eine solche Simulation anzustellen.

    Da ja als Alternative JBL genannt ist (nicht das mir hier noch was unterstellt wird ... *g*), fällt mir natürlich das Stichwort VRX ein, das für diese Applikation geradezu prädestiniert ist!

    * Ab einem Abstand von etwa 20 - 25 dB verbessert sich die Sprachverständlichkeit übrigens überhaupt nicht mehr, da dann die Modulation der Sprache schon vollständig über dem Störsignal liegt. Aber das wissen wir ja alle "aus dem Bauch heraus", dass wir eine Theaterbeschallung nicht mit 95 dB fahren ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 25. August 2005 um 13:59
    • #7

    Interessant wird es, wenn die tatsächlich erreichbaren Maximalschalldrücke berücksichtigt werden. Bei einer Q1 sind das ungefähr 127dB im Sprachbereich als Effektivwert gemessen.

    PP Testbericht gibt es bei d&B: http://www.dbaudio.com/pub/misc/q_test_pp_d.pdf

    Über die richtige Definition des Spitzenwertes streiten sich die Gelehrten, so sehr viel 'Luft' ist da aber sicher nicht.


    wetbf

    Einmal editiert, zuletzt von wetbf (25. August 2005 um 14:16)

  • peet82
    Beiträge
    69
    • 25. August 2005 um 14:01
    • #8

    Danke erstmal Für eure Meinungen!!

    Habe inzwischen Kontakt zum Hersteller aufgenommen !!!


    Bis bald

    Pösche!!!

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