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In-Ear für Gitarrist...

  • punk-rocker
  • 27. August 2005 um 16:59
  • punk-rocker
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    10
    • 27. August 2005 um 16:59
    • #1

    hi,
    ich bin Gitarrist und spiele über ein In-Ear System. Bis jetzt habe ich über ein NoName-System gespielt, nun aber habe ich mir ein Sennheiser EW300 gekauft und Sennheiser IE-3.

    Meine Frage(n) sind nun:
    1. Gibt es In Ear Hörer die für einen Gitarrist besser geeignet sind? (preislimit: 120 euro, also fallen die duals schon mal weg :wink: )

    2. Wie stellt/würdet ihr eure In-Ear Anlage einstellen, um den bessen Sound zu bekommen? (gemeint ist evtl. Equalizer (normal oder parametrisch) oder sonstige FX)

    3. Wie ist es bei euch? (damit ist eure paxiserfahrung gemeint - schreibt mal alles was ihr mit euren In-Ears machen, wenn ihr zu einem Auftritt kommt)

    Big Thanks for YOUR help....
    Grüße Nico

  • Seven
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    • 27. August 2005 um 17:13
    • #2

    Also unser Gitarrist spielt mit einem 10 db Boost bei 160 hz für seinen IEM Sound, also in seinem Kanal.

  • der onk
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    • 27. August 2005 um 22:57
    • #3

    Was genau verstehst Du unter "besserem Sound"?

    der onk

  • soundworx
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    • 27. August 2005 um 23:12
    • #4

    Von dbx gibt es einen speziellen InEar Prozessor. Lohnt sicht evtl mal anzusehen:
    http://www.dbxpro.com/IEM.htm
    Bei den Hörern sind 120 Euro nicht wirklich viel!
    Wenn Du da was wirklich gutes haben willst, ist eine höhere Investition notwendig: Shure E3 oder E4 oder auch was von Ultimate Ears.
    Das geht aber eher bei ca. 200 Euro los.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • Seven
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    • 27. August 2005 um 23:42
    • #5

    Es gibt für einen guten IEM Sound grade bei Gitarristen schon ein paar Sachen die vorteilhaft sind.
    1. Zeit
    2. Zeit
    3. Gute Hörer

    Du musst einfach kurbeln und dir zum Check wirklich Zeit lassen, dass ist eben nicht mit 2 Minuten was anspielen und dann 2 Songs im Bandkontext getan. Auf kleinen Bühnen ist es meistens sehr viel schwerer einen gescheiten IEM Sound hinzubekommen, da unterscheidet sich das IEM net wesentlich vom konventionellen Monitoring.
    Mach dir mal den Spass und leih dir einen gescheiten Hörer aus. Ich hab als ersten Zwei-Wege Hörer den E5 von Shure gespielt. Da geht RICHTIG die Sonne auf. Für 250 € gibts mittlerweile den SuperFi 5 Pro von Ultimate Ears, der sehr zu empfehlen ist.
    Das ihr einen separaten Monitormix fahrt setze ich mal voraus. Wenn nicht, dann würde ich das Gitarrensignal splitten, denn die EQ Kurbelei für deinen IEM Sound ist grade bei Gitarren für die Front nicht zu verwenden.
    Ansonsten gibts halt doch leider einige Gitarristen, die mit IEM gar nicht klar kommen, muss man eben auch akzeptieren.

  • punk-rocker
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    • 27. August 2005 um 23:55
    • #6
    Zitat

    Mach dir mal den Spass und leih dir einen gescheiten Hörer aus. Ich hab als ersten Zwei-Wege Hörer den E5 von Shure gespielt. Da geht RICHTIG die Sonne auf. Für 250 € gibts mittlerweile den SuperFi 5 Pro von Ultimate Ears, der sehr zu empfehlen ist.


    na toll... :D ...ist aber nicht in meinem Buget! deshalb gibt es diesen thread ja auch, das die dual-driver 1A für den job sind ist mir klar...

    in der band spiele nur ich über ein In-Ear und ich habe meinen seperaten Mix. Dies aus zwei Gründen:
    1. Gehörschutz
    2. Gutes Monitoring

    hab bis jetzt über Sony ex70 gespielt, die haben aber die mitten sehr wenig aufgelöst

    mit gutem sound mein ich, wie man den IEM Sound verbessern kann. Wie man z.B. einen parametrischen EQ einstellen kann, damit man den besten sound bekommt. Oder evtl. Die Verwendung eines Reverbs.

    Wechen Hörer (bis 120-150 Euro) würdet ihr mit für diesen job empfehlen?

  • der onk
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    • 28. August 2005 um 11:21
    • #7

    Für eine gute Wiedergabe tieferer Frequenzen ist es wichtig, daß der Hörer gut im Ohr sitzt und nach außen abdichtet. Das beste wäre natürlich ein Elacin-Inlay, aber das scheidet vom Preis her aus. Ein gebrauchter Shure E1 mit Schaumstoff-Aufsatz wäre z.B. eine Möglichkeit brauchbaren Klang für kleines Geld zu kriegen.

    Du mußt Dir allerdings darüber im klaren sein, daß mit einer reinen DI/IEM-Lösung (also keine Gitarrenspeaker auf der Bühne) ein körperliches Wahrnehmen des Sounds nicht möglich ist. Also evtl. zusätzlich zum IEM 'ne Monitorbox hinstellen, über die nur die Gitarre läuft.


    der onk

  • punk-rocker
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    • 28. August 2005 um 17:22
    • #8
    Zitat

    Du mußt Dir allerdings darüber im klaren sein, daß mit einer reinen DI/IEM-Lösung (also keine Gitarrenspeaker auf der Bühne) ein körperliches Wahrnehmen des Sounds nicht möglich ist. Also evtl. zusätzlich zum IEM 'ne Monitorbox hinstellen, über die nur die Gitarre läuft.


    ich hätte vielleicht sagen sollen, dass ich ein JCM 900 mit ner 4x12 auf der Bühne stehen habe und als Monitoring die In-Ear Lösung verwende. Dies aus den oben genannten Gründen...

    Shure E1? Die werden aber nicht mehr "gebaut" - Alternative?

    Was ist mit Hörern von Fischer Amps, Shure, Sennheiser?

  • der onk
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    • 28. August 2005 um 22:35
    • #9

    Drum schrubte ich ja E1 gebraucht - neu kosteten die Teile knapp 200 Steine. Nachfolger ist der E3, der mir aber von der Paßform her nicht so zusagt, wie der E1, der für einen nicht angepassten Hörer sehr unauffällig in der Ohrmuschel liegt.
    Da die Formteile auswechselbar sind, wäre es ja aus hygienischen Gründen kein Problem, einen gebrauchten Hörer zu kaufen. Der E1 beispielsweise findet sich zwischen 60 und 90 Euro auf dem Gebrauchtmarkt...


    der onk

  • punk-rocker
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    • 28. August 2005 um 23:50
    • #10

    sind die E1 wirklich so viel besser als die IE-3....
    die haben meiner meinung nämlich eine sehr gute dynamik...

  • der onk
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    • 29. August 2005 um 11:26
    • #11

    In meinen Augen - äh Ohren ist der E1 dem Sennheiser Hörer deutlich überlegen. Allerdings gehen die Geschmäcker bei IEM weit auseinander.

    der onk

  • punk-rocker
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    • 29. August 2005 um 11:47
    • #12

    also einfach probieren?!?!?!

  • Seven
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    • 29. August 2005 um 12:38
    • #13

    Der IE-3 bildet in den Mitten keinerlei Differenzierungen ab und Gitarrenarbeit spielt sich afaik doch eigentlich in den Mitten ab...

  • punk-rocker
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    • 29. August 2005 um 13:30
    • #14

    ok...

    Seven
    welche anderen Hörer würdest du mr dann empfehlen?
    (bis 150 euro)

  • Seven
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    • 29. August 2005 um 15:11
    • #15

    Keine Ahnung
    Ich kenne den Sony Hörer, die IE-3 und den IE-4.

    Ich würde hier den IE-3 nehmen aufgrund seiner Dämpfungseigenschaften und der Übertragungseigenschaften im Bassbereich.

    Der IE-4 dämpft nicht so gut, sitzt weniger gut im Ohr und ist im Bassbereich imho NOCH undifferenzierter als der IE-3.

    Der Sony Stöpsel klingt mir zu sehr nach Hifi und wird in den Mitten bei leicht angehobener Lautstärke kreischig.

    Von diesen 3en würde ich dann doch die IE-3 nehmen, die man aber neu nicht mehr bekommt.

  • punk-rocker
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    • 29. August 2005 um 17:31
    • #16

    du wiedersprichst dir aber jetzt irgendwie oder...
    erst zu wenig Mitten, dann sind se doch ok ?!?!?!
    *being confused* :?:

    Wie sieht es aus mit Shure? Fischer Amps?

  • Seven
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    • 29. August 2005 um 17:46
    • #17

    Nö ich sag die ganze Zeit, dass es unter 250 € nix vernünftiges gibt. Aber das von IE-3, IE-4 und Sony Mdx die IE-3 meiner bescheidenen Meinung nach noch am besten sind.
    Mitten wirklich abbilden tut keiner von den dreien wirklich gut. Der Bassbereich ist halt mehr oder weniger da, aber Differenzierung zwischen Bassdrum und Bass halt kaum gegeben.

  • punk-rocker
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    • 29. August 2005 um 23:13
    • #18

    gut...
    kann man sowas mit nem EQ lösen/verbessern?
    (Zur Verfügung steht ein parametrischer EQ)

    Würdest du Hall zu dem In-Ear Mix dazufügen?

  • der onk
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    • 30. August 2005 um 13:43
    • #19

    Was der Hörer nicht liefern kann, läßt sich ihm auch mit einem EQ nicht gerade leicht entlocken.

    Viele Hörer haben einen stark ausgeprägten "Präsenz-Bereich", wodurch gerade die verzerrten Stromgitarren sehr hart, dünn und fizzelig klingen. Absenken in der Ecke 2 bis 5 kHz hilft hier. Man kann auch im Bereich der Tiefmitten vorsichtig (!) etwas anschieben und bei 200 bis 400 Hz etwas anheben. Letztlich kommt es aber auf die verwendeten Sounds/Equipment, Hörer/Ohren und die persönlichen Klangvostellungen an. Es führt also kein Weg an ausgiebigen Selbstversuchen vorbei... ;)

    Um den Sound nicht so trocken wirken zu lassen - gerade dann, wenn keine Ambience-Mikros rumstehen - kann etwas Hall auf der Gitarre und evtl. auch Vocals nicht schaden. aber nicht gerade die Abteilung "Kölner Dom", sondern kleine Ambience Hallräume Marke dicht und kurz.


    der onk

  • punk-rocker
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    • 30. August 2005 um 14:11
    • #20

    ne ne is klar mim "Kölner Dom" :D

    wie sieht des aus mit Ambience-Mikros?
    Reicht es einfach eine Superniere oder sonst was zum Publikum zu stellen und das ganze ein bissi auf die In-Ears gemixt?

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