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Coda Audio R40 Top richtig fliegen bzw. richtiges Ausrichten

  • autochris
  • 17. September 2005 um 16:48
  • autochris
    Beiträge
    207
    • 17. September 2005 um 16:48
    • #1

    Hallo habe bisher meine Coda Audio R40 Tops, welche diese "normalen Flugschienen" (AirCargo flying tracks) haben, mit Hilfe von Stahlseilen aufgehängt. Was mich bisher immer gestört hat, ist das ich die Boxen nur mit viel Trickserei und Mühe ausrichten (eindrehen, winkeln, usw.) kann.
    Gibt es da ein elegantere Lösung welche auch weniger nach trial und error funktioniert bzw. weniger zeitaufwendig ist? Wer hat von Euch Erfahrung damit. Die Box hat je zwei Flugschienen, links und rechts, oben und unten, sowie auf der Rückseite eine Schiene oben.

    Bilder zur Veranschaulichung gibt es hier: http://www.jw-electronics.de/4images

    Gruss

    Christian

  • Markus Verza
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    • 17. September 2005 um 22:15
    • #2

    Gegenfrage, hast du schon mal einen Lichtler gesehen der einen Scheinwerfer mit 2 oder mehr Seilen versucht auszurichten ?

    Scheinwerfer haben aus guten Grund Schwenk / Neige Bügel. Für viele Lautsprecher kleiner bis mittlerer Größe gibt es so etwas auch. MAnchmal muss man dem Hersteller eines Lautsprechers klar machen das sein Job nicht mit dem Anbringen der Flugschienen aufhört.

    Eine Möglichkeit die Unzulänglichkeiten auszubügeln ist ein Vierkantrohr in der Breite der Box. In der Mitte ein Loch für eine Doughty Halbschelle. an den Enden Ringösen über den Flugschienen. Damit kannst du die Box erst einmal drehen. Über die Position der Studs in der Schiene kann man den Winkel etwas verändern.

    Wenn das nicht reicht must du dir einen Rahmen schweißen lassen an dem 4 Punkte sind. Bevor jetzt wieder die versammelten Bedenkenträger den Tüv ins Spiel bringen, das kann ein guter Schlossermeister mit dem Entsprechenden Input eines guten VA Techniker auch erledigen für einen Rahmen einer einzelnen Box. !2 fache Sicherheit brauch es hier nicht bei dem Rahmen und bei den Gewichten baut man das Ding einfach etwas stabiler.

    Ich bin aber klar der Meinung das ist die Aufgabe des Hersteller und wenn der da anderer Meinung ist würde ich daran meine Kaufentscheidung fest machen. Wenn dem der 10, ins Gesicht sacht schade ich hätte ja gekauft wenn..... fängt der an Flyware zu Konstruieren.

  • mischling
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    • 19. September 2005 um 19:10
    • #3

    hallo christian,
    um dein problem, welches ich für kein allzu grosses halte, zu lösen, würde ich vorschlagen :
    ein sog. nutprofil (pipe mit nutenstein), daran 2 ringösen nach unten (für deine coda), nach oben entweder einen drehbaren doughty, wie schon markus empfohlen hat oder aber einen tv-zapfen von oben durch das nutprofil auf das gewinde eines nutenstein's drehen (gibts auch fertig zu kaufen und ist sowas von zulässig) und das ganze sodann mit einer c-klammer (safety zwischen ls + truss nicht vergessen) an die traverse hängen.....hat gegenüber der doughty den vorteil, dass du jede beliebige horizontalwinkelung arretieren kannst...um die box nun noch vertikal zu winkeln, kann man mit einem zurrgurt (sofern die coda hinten unten eine möglichkeit zum befestigen hat), direkt auf die pipe oder eben noch eine weitere ringöse bemühen......

    mfg

    manu

    "Wozu benötigt man eigentlich die vielen bunten Knöpfe ?"

  • test
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    • 19. September 2005 um 19:49
    • #4

    rahmen bauen. alles andere dauert einfach zu lange. haben wir auch mal für r32 gemacht.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • autochris
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    • 20. September 2005 um 21:14
    • #5

    Hallo erstmal vielen Dank für die Antworten.
    Tja nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber die Lösung von Markus und Manu
    klingen nicht schlecht. Habt Ihr zufälligerweise ein Bild von solch einer Lösung.
    Ist das ne Geschichte die man sich nur selbst bauen kann oder gibts dafür auch eine Kauflösung? Wo?

    Gruss

    Christian

  • Markus Verza
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    • 20. September 2005 um 23:02
    • #6

    Es gibt de Facto in Deutschland keine unabhängigen Firmen die Flyware für Lautsprecher herstellen. Die Weltweit bekannteste dürfte ATM sein. In dem ATM Katalog kannst du auch Lösungsansätze finden. Die ATM Flyware entspricht aber in einigen Punkten nicht den hiesigen Vorschriften so das ein Import meist keinen Sinn macht.

    Ich kann mich aber nur wiederholen steigt dem Hersteller/Vertrieb der Lautsprecher auf das Dach. Entweder der findet eine Lösung oder ihr macht ihm klar das es keine weitere Zusammenarbeit gibt. Flyware ist eigentlich recht Preiswert wenn ich Mengen herstellen lasse.

    Ich habe z.B. öffter mit K&M Flyware gebaut, kein Problem ab Stückzahlen von 50-100 St. für den Verleiher viel zu viel für einen Hersteller eigendlich keine Größenordnung. Auch die Statikkosten von 500-2000,- Euro auf 100 St verteilt kein Problem.

  • EventService
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    • 9. Oktober 2005 um 21:21
    • #7

    nochmal um das thema aufzugreifen

    hab mal was gebastelt :
    http://www.event-service.ag/PS12/flyware.jpg

    (nur testweiße zusammengebaut , nichts wircklich fest verschraubt, nicht das jemand meckert :-))

    ist nach dem vorschlag von markus v.

    nun paar fragen

    Befestigung Ringösen :

    welche größe der öse ist empfehlenswert ?
    die mit dem M8 gewinde wo ich jetzt hab , hab ich noch so meine bedenken , wenn die öse mal en schlag abbekommt bricht des ding noch.

    oder empfiehlt es sich die öse direkt anzuschweißen , sofern das überhaupt geht ? lässt sich der guss mit dem eisen richtig verbinden ?

    gibts alternativen zu den gussösen ?


    Befestigung Doughty Halbschelle :

    gedacht hab ich es so : durchgehende M12 , oben bei der schelle 2 u-scheiben , im inneren des profils nochmal ne u-scheibe mit 2 normalen muttern als "letzter fangschutz", unten dann nochmal u-scheibe und selbstsichernde mutter.

    jetzt die frage , die selbstsicherndemutter , soll ich da en schweißpunkt angeben , oder ist es da materialtechnisch besser wenn ich unten mit nem großen körner draufhau , das sich der gewindestab "spreizt" und so die mutter gehindert wird rauszurutschen.


    dann noch befestigung speaker an den ösen :

    was ist hier praktischer , größere kettennotglieder oder eher schäkel ?

    vorteil der notglieder ist klar die handhabung, da es hier kein verrutschen der gesamten verbindung gibt , schäkel halten zwar mehr aus , allerdings wenn die konstruktion hin und her wackelt aufgrund der form der schäkel , ist es natürlich nicht von vorteil.

    die gesamte konstruktion sollte auch mal 50kg aushalten , wenn ich mal 2 untereinander hängen möchte.

    fragen über fragen , aber wenn das ding zum einsatz kommen soll , solls sicher sein.

    auf konstruktive antworten freu ich mich.

  • skyper
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    • 9. Oktober 2005 um 23:49
    • #8

    EventService

    a) mal unter http://www.rud.de/de/04_anschlagmittel/index.php oder http://www.hebezone.de/frameset/content/ns/produkte.shtml
    bzw. http://www.hebezone.de/frameset/content/ns/t03_auswahl.shtml gucken, da könnte man sich Ideen bzw. Rohmaterial holen
    Ansonsten eine Seite, die das britische Material einmal genauer auflistet: http://www.rigging.net

    b) schau mal im Netz bezüglich der Belastbarkeiten von Schäkeln, Kettennotgliedern und Ringschrauben bzw. -Ösen um. Ich denke mal, dass da bei beiden Varianten genügend Reserven sind - gerade wenn Du nur 50kg dranhängen willst (also 600kg Mindestbruchlast nach BGV C1).
    (habe leider gerade keinen Zugriff auf die entsprechenden Din-Normen, aber das www sollte weiterhelfen, sind ja Standard-Normteile)

    c) selbstsichernde Mutter: wenn Du eine fabrikneue nimmst, würde ich da keine Probleme erwarten (bei einer entsprechend ausgenudelten hätte ich hingegen Bedenken...). Anschweißen oder die Schraube verformen würde ich nicht, da die Halbschellen auch mal kaputt gehen können. (Gewinde zerschlagen oder mal zu fest angezogen, dann frißt sich die Mutter, und Du kannst das Teil nicht mehr öffnen (bzw. mußt den Gewindestab abreißen. Habe ich gestern drei mal zelebrieren dürfen, da irgendein Held versucht hatte Traversenaufnahmen mittels Preßverschweißung zu fixieren..)

    d) Kettennotglieder in entsprechender Stärke halten in Längsrichtung eine ganze Menge (Bitte DIN-Normen konsultieren, damit die "ganze Menge" eine konkrete Zahl und ein Sicherheitsfaktor wird...) - da sehe ich beim Handling echte Pluspunkte gegenüber dem Schäkel bei ausreichender Belastbarkeit.

    Nachtrag: bei den Ringösen vorher mal schlau machen, bis zu welchen Winkeln aus der senkrechten welche Belastungen zulässig sind!!! (da die Flugschienen ja zueinander gewinkelt verlaufen... Alternative: Langloch im Vierkant???)

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  • MIG
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    • 10. Oktober 2005 um 00:03
    • #9

    Neue(!) selbstsichernde Muttern sind im Maschinenbau als gängige Verschraubungssicherung anerkannt - "breitgeklopfte" Gewinde hingegen definitiv nicht, genauso wenig wie gekonterte Muttern!

    Ob selbstsichernde Muttern aber BGV C1 kompatibel sind, weiß ich aktuell nicht, und hab den entsprechenden Vorschriftentext leider momentan nicht zur Hand.


    Gruß,
    Michael

  • Markus Verza
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    • 10. Oktober 2005 um 21:07
    • #10

    Das sieht doch schon gut aus.

    Zu den Ringmuttern nach DIN 582 Höchstbelasung:

    M8 140kg
    M10 230kg
    M12 340kg

    Die Werte müsten wegen der C1 noch halbiert werden. Zur Sicherheit würde ich so rechnen das auch eine Mutter den Lautsprecher trägt. Ich würde hier M10 nehmen dann hast du viel Reserve. Die Einbaulage sollte genau so wie auf deinem Foto gewählt werden. Die Ringmutter dürfen nicht Querzum Ring belastet werden. Wenn jetzt eine Aufhängung versagt ist das genau richtig. In dem Anderen Fall würde dann die Last in die "Verbotene" Richtung weisen.

    Anschweißen würde ich nicht. Eine M10 Schraube machst du so schnell nicht krum. Du kannst zur Sicherheit noch eine große Dicke Scheibe unter Mutter und Schraube setzen.

    Befestigung Doughty:

    Durchgehende Schraube ist gut, Problem wenn die jemand richtig anknallt Verbiegst du das Rechteckprofil. Lösung eine Rohr um die Schraube im innern des Profils.

    Sichern der Mutter:

    Zu der Körnermethode kann ich nichts sagen.

    Die Sicherungsschrauben mit dem Kunstoffring werden von der BG an Sicherheitsreleventen Stellen nicht gerne gesehen. Lösung die in jedem Fall geht Kronenmutter nach ISO 7038 (alt DIN 937) hier wird ein Splint durch die Mutter gepresst.
    Es gibt auch Ganzmetallmuttern nach ISO 7042 (alt DIN 980) ich habe keine Infos was die BG sacht.

    Befestigung:

    Erst mal müssen wir hier mit einem Fehler in den Begrifflichkeiten aufräumen. Die Verbindungsglieder auf deinem Foto sind KEINE Kettennotglieder. Wer wissen will wie die Aussehen kann ja mal bei Meili auf der Seite schauen.
    Was du brauchst ist ein "Schnellverbindungsglied mit Überwurfmutter" nach DIN 56926
    Ich verwende diese Verbinder direkt in den Studs, ohne weiteren Ring am Stud. Wichtig es gibt hier auch Verbinder die nicht der DIN entsprechen. Es ist etwas schwierig diese zu bekommen. Teuer sind die aber nicht, lass dich nicht über den Tisch ziehen. Die Version mit der Kenn-Nummer 90 ( Durchmesser Draht 4mm) hat eine Bruchkraft von 900daN also eine Tragfähigkeit von 90kG nach C1. Selbst das 3,5mm Verbindungsglied hat noch eine Tragfähigkeit von 50kg nach C1

    Noch eine Bemerkung, man könnte auf eine Sicherung der Boxen verzichten, ich würde es aber nicht so machen und ein Sicherungsseil verwenden. Damit ist die Problematik mit der Sicherungsmutter auch entschärft.

    Und warum kann der Hersteller der Lautsprecher sich so ein Teil nicht einfallen lassen ? Wir kaufen doch auch keine Autos ohne Reifen.

    @ MIG
    Das sind wieder so pauschale Aussagen wie ich sie Hasse. Kannst du uns da mal etwas Hintergrund geben.

    Gekonnterte Muttern sind z.B. im Stahlhochbau üblich.
    In der C1 und den DA gibt es nichts zum Thema Muttern, damit ist auch klar das du den Entsprechenden Vorschriftentext nicht zur Hand hast.

    @ Skyper

    Was bleibt netto von deinem Beitrag ?

    2x Links zu Hebezeughändlern
    2x der Hinweis in die DIN zu schauen
    1x deine Bedenken
    1x keine Probleme

    Ehrlich ich ärgere mich über solche Texte.
    Wenn ich hier jemanden zu unrecht auf die Füße steige, steigt zurück, Ihr dürft mir natürlich auch recht geben.

  • EventService
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    • 10. Oktober 2005 um 22:57
    • #11

    so eine antwort hab ich mir gewünscht :)

    jetzt nur noch kurz paar fragen

    würdest du die ringösen "fahrbar" machen , sodass sie immer eine wircklich senkrechte belastung haben oder sind leichte winkel akzeptabel unter berücksichtigung der abfallenden max. belastung.


    wegen den kronenmuttern und verbindungsgliedern mit tragfähigkeitsaufrduck mach ich mich mal schlau wo ich das herbekomm.

    bekomm ich ein verbindungsglied mit einem drahtdurchmesser von 4mm in eine M10er öse rein ?

    habe hier welche mit 7mm rumliegen , und die passen grad so rein wenn man denn schraubverschluss ganz aufmacht


    die boxen werden natürlich zusätzlich nochmal gesichert .

    und in diesem fall bin ich der hersteller der boxen :)

  • MIG
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    • 10. Oktober 2005 um 23:28
    • #12
    Zitat von "Markus Verza"

    @ MIG
    Das sind wieder so pauschale Aussagen wie ich sie Hasse. Kannst du uns da mal etwas Hintergrund geben.

    Gekonnterte Muttern sind z.B. im Stahlhochbau üblich.
    In der C1 und den DA gibt es nichts zum Thema Muttern, damit ist auch klar das du den Entsprechenden Vorschriftentext nicht zur Hand hast.

    Ja, du hast Recht, meine Aussage war zu pauschal und allgemein gehalten, darum hier der "Nachtrag":

    Befestigungsverschraubungen werden auf zwei verschiedene Anwendungsarten ausgelegt:
    - eine schon leicht gelöste Schraubverbindung führt zum Ausfall (Dichtflächen, Kupplungen)
    - erst eine verlorene Mutter/Schraube führt zum Ausfall

    Im ersten Fall muss die Verschraubung so ausgelegt sein, dass sich die Schraube/Mutter in der vorgesehenen Anwendung nicht selbsttätig löst.
    Entsprechende Berechnungen (wenigstens überschlägig) incl. eines drehmomentgesteuerten Festziehens sind hier meist unerlässlich.

    Im zweiten Fall, wie hier bei den Lautsprechern, muss die Verschraubung so ausgelegt werden, dass die Mutter sich nicht von der Schraube löst - ein geringfügiges Absinken der Schraubenkraft alleine führt noch nicht zum Versagen, der LS fällt nicht von der Traverse.

    Nun zu den verschiedenen Möglichkeiten einer Schraubensicherung:

    Gekonterte Muttern werden im Stahlhochbau tatsächlich verwendet, allerdings unter genau festlegten Bedingungen (Schraubenart- und Festigkeitsklasse, Anzahl und Ausführung der Spalte...) und in den Anwendungsfällen, wo die erste Mutter aufgrund von material- oder konstruktionsbedingten Eigenschaften nicht stark genug festgezogen werden kann, dass die Schraubenlängskraft alleine für eine sichere Verbindung ausreicht. So wird mit Hilfe der zweiten Mutter die Klemmkraft im Gewinde der Mutter erhöht.
    Allerdings:
    Hat sich die zweite Mutter einmal gelöst, besteht kein Schutz mehr gegen Verlieren der Mutter.

    Eine selbstsichernde Mutter z.B. nach DIN 980 funktioniert als "Verliersicherung". D.h. die Verschraubung muss ebenfalls so dimensioniert und festgezogen sein, dass die Klemmkraft des Mutterngewindes plus der zusätzlichen Reibkraft durch das Klemmteil ein Losdrehen verhindert. Hat sich jedoch die Schraube/Mutter doch gelöst, so verhindert das Klemmteil ein selbsttätiges weiteres Losdrehen der Schraube.

    Dies kann in dem Fall auch mit einer Kronenmutter sichergestellt werden, aber wie oben gesagt nicht durch eine Konterung.
    Ein "Verquetschen" der Schraube durch Körner etc. führt zu unkontrolliertem Fließen des Materials und damit zu einem nicht klar definierten Festigkeitszustand der Schraube und wird deswegen als "Konstruktionsmaßnahme" nicht verwendet.

    Da in unserem Fall einer nicht berechneten und nicht drehmomentgesteuert angezogenen Schraubverbindung letztlich der Verlierschutz entscheident ist, sollte nur eine als verliersicher anerkannte Schraubensicherung verwendet werden.

    So, hoffentlich ist es jetzt klarer.

    Gruß,
    Michael

  • Markus Verza
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    • 10. Oktober 2005 um 23:51
    • #13

    Jo, das hat was.

    leider aber nachvollziehbar ohne Konkreten Vorschlag der Lösung. Das ist eben unser Problem es gibt wenig Konkretes in der Literatur, in den Vorschriften usw.

    Ich bin ebenfalls der Meinung das Kontern eine in der VA Technik nicht sinnvolle Befestigung ist. Auch alle Verbindungen die Drehmoment kritisch sind haben hier nicht verloren oder hat jemand schon mal einen Drehmomentschlüssel auf der Baustelle gesehen.

    Was ist eigentlich mit der Sicherung durch Anerobische Klebstoffe (Loctide) ?

    Was ist eigentlich mit der Sicherung durch Sperrkantscheiben ? Die sind nicht so Preiswert sollen aber viele Vorteile haben.

    Infos hier http://www.teckentrup.de/sk.html

    Ich habe hier keine gesicherten Erkenntnisse würde mich aber freuen wenn wir gemeinsam mal auf die Suche gehen. Wer also Zeit hat Google go.

  • skyper
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    • 11. Oktober 2005 um 02:13
    • #14

    @MarkusVerza:

    a) Sorry, habe aufgrund äußerer Umstände gerade keine Zugriff auf meine Unterlagen, deswegen die Hinweis auf die Eigenrecherchen, und nicht eine genauere Listung der betreffenden DIN-Normen etc.

    b) ich versuche mit meinen Links ja schon irgendwelche Tips und Hinweise auf Artikel oder Umstände zu geben, die dem Threadsteller offenbar in der Form nicht geläufig waren. (der Link zu RUD beispielsweise führt durchaus auf Artikel, die in Bezug zu der Frage auf anschweißbare Anschlagpunkte stehen)

    c) ganz so flach wie dargestellt war mein Beitrag hoffentlich nicht.

    Nix für ungut...

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