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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Ein paar Fragen zum "professionellen" Boxenbau

  • Dennis13
  • 25. Februar 2006 um 18:40
  • Dennis13
    Verifiziert
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    6
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    4.834
    • 25. Februar 2006 um 18:40
    • #1

    Also..es geht wieder um meine 12" Subs. :wink:
    Nächste/übernächste Woche soll Nummer 3 und 4 gebaut werden. :D
    Diesesmal aus 18mm finnisches Birkenmultiplex. :D
    Nun alles schön und gut, möcht aber mal gern etwas wissen.

    Wenn ich diese "Holzdübel" benutze, bräuchte ich ja theoretisch keine Schrauben mehr oder? (Wegen der Rundung an den Kanten)
    Wie sieht das mit der Stabilität dann aber aus? Sind ja (fast) keine Schrauben die das Gehäuse "zusammen halten" ausser der Leim. :?

  • sörn
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    1.188
    • 25. Februar 2006 um 19:06
    • #2

    Was heißt "außer dem Leim"?
    Der Leim hält bei den Leim+Spax konstruktionen über 80%!
    Wenn die Lautsprecher nicht wöchentlich auf Piste gehen, etc, dann ist nur-leimen völlig legitim. Mit Holzdübeln zusätzlich ist das sehr gut, absolut keine Einwände!

    Spaxen ist gut, weil man die Leimzwingen besser anbringen kann. Stabilitätsmäßig bringen die fast nix.

  • LSV Hamburg
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    632
    • 25. Februar 2006 um 19:17
    • #3
    Zitat von "Dennis"

    Wie sieht das mit der Stabilität dann aber aus? Sind ja (fast) keine Schrauben die das Gehäuse "zusammen halten" ausser der Leim. :?


    Hi,
    eine ordendlich ausgeführte Verleimung bekommt man nie wieder auseinander, da reißt eher das Holz neben der Verleimung !
    Die Schrauben dienen ausschließlich als Montage Hilfe, die werden nach dem Leimen eh wieder raus genommen, und die Löcher mit Rundholz verfüllt. Somit steht dem runden der Kanten nichts mehr im Weg !

    Gruß, Paul

    LSV Hamburg

  • Dennis13
    Verifiziert
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    4.834
    • 25. Februar 2006 um 19:18
    • #4

    Na ich möcht eben keine Spax reinschrauben wegen den Rundungen an den Kanten dann, die Schraubenköpfe würden ja beim Fräsen mit weggefräst werden bei größerem Fräsradius. :o Naja..ich glaub ich Schraub trotzdem mal ein paar Schrauben mit rein zur Sicherheit. :grin:

    Bin mal gespannt wie die Sache wird. :wink: Hoffentlich etwas wärmer draussen damit man sich nich........alles abfriert. :wink:

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 25. Februar 2006 um 19:30
    • #5
    Zitat

    Hi,
    eine ordendlich ausgeführte Verleimung bekommt man nie wieder auseinander, da reißt eher das Holz neben der Verleimung !


    Nö.
    Eine Leimverbindung hält optimal, wenn sie mit Lamellos oder Dübeln ausgeführt ist.
    Wenn man die Bretter stoß voreinander leimt, ist das zwar sehr fest, richtig, aber mach mal einen Versuch. Leim ein Brett zwischen zwei andere. Alles, gut mit Schraubzwingen andrücken, lange trocknen lassen.
    Das gleiche machst du nochmal, zusätzlich aber noch verschraubt.
    Nun trete oben auf das Brett, was zwischen den anderen befestigt ist - was passiert? Das nur geleimte Brett geht an der Leimstelle ab, das geschraubte Brett hält bombenfest.
    Solltest du besser mal ausprobieren, bevor du son Quatsch schreibst.

    Zitat

    Der Leim hält bei den Leim+Spax konstruktionen über 80%!


    Beweis mit bitte, dass eine geleimte Stelle 4mal mehr aushält, als eine geschraubte, danke.

    Das heißt nicht, dass eine nur geleimte Box auseinanderfällt, normalerweise hält das ohne Probleme, aber solche Pauschalaussagen kann man nicht stehen lassen.

    Gruß
    Thomas

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 25. Februar 2006 um 19:44
    • #6

    Also Schrecki,

    so einen Quatsch finde ich das aber gar nicht, was der Paul da schreibt.

    Deine Versuchsanordnung hat mit der Anordnung der einzelnen Platten
    bei einer Box nicht viel zu tun. Die Konstruktion ist viel wichtiger.
    Das Gehäuse wird ja durch die Rück- und Schallwand so versteift,
    das da auch ohne Schrauben nichts passiert. Und das eine geleimte
    Stelle eher neben der Fuge am Holz abreisst, als an der Klebefuge
    selbst, kann ich bestätigen. Habe gerade mit meinem Sohn darüber
    gesprochen, ist Tischler von Beruf, und der hat mir bestätigt, das eine
    FACHGERECHT- AUSGEFÜHRTE VERLEIMUNG PERFEKT HÄLT! Der
    richtige Leim ist natürlich auch ein Kriterium. Beste Erfahrungen
    habe ich mit Bindan-Propellerleim gemacht. Benutzen viele Tischler auch.

    P.S.: Deine Wortwahl lässt mal wieder sehr zu Wünschen übrig.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

    Einmal editiert, zuletzt von DJheini (25. Februar 2006 um 19:46)

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 25. Februar 2006 um 19:45
    • #7

    noch mal zu der sache leim und nicht halten. bei meine subs habe ich ausversehen die schallwand 5 mm versetzt. nach ner dreiviertel stunde ist es mir aufgefallen.... wir haben zwar die schrauben wieder raus geschraubt die wir rein gemacht hatte um evtl. was zu retten aber........... :lol: ............da war leider nix mehr zu machen. ich hab mit nem hammer davor gehauen......ich glaub das gehäuse bekommst du nur mit ner kettensäge auseinader. trotzdem lasse ich die schrauben drin. das schrauben find ich ist doch schon was gutes es fitzt den leim nochmal richtig aus der rinne.....

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • sörn
    Beiträge
    1.188
    • 25. Februar 2006 um 19:54
    • #8

    Es ist einfach fakt, dass eine ordentlich verleimte Verbindung nur 20% weniger halt hat, wie eine verleimte+verspaxte.
    Wenn man wirklich Geld in die Haltbarkeit der Verbindungen investieren will, obwohl es in diesem Bereich definitiv unnütz ist, da gute Leimverbindungen definitv jedem noch so hohem Anspruch hier gerecht werden, kauft man sich eine Flachdübelfräse und ordentlich Lamellos, da eine solche Verbindung ca 3x so belastbar ist, wie eine leim+spax-verbindung.

  • LSV Hamburg
    Beiträge
    632
    • 25. Februar 2006 um 19:55
    • #9

    Das was du da abgesondert hast, ist wieder einmal ein Parade Beispiel von "Schrecki Gewäsch?", sorry aber anders kann man es nicht bezeichnen !
    Wenn deine Verleimungen wieder auf gehen, dann ist das ein klares und eindeutiges Zeichen, das du was falsch gemacht hast !
    Selbst wenn ich Hirnholz stumpf gegen eine Holzplatte leime, reißt eher das Deckblatt der Platte aus, als das die Verleimung wieder auf geht.

    Aber was soll´s, zu Gunsten des Forenfieden´s: "Ja Schrecki, du hast Recht, dein Erfahrungsschatz ist unerschöpflich !"
    Verzeih mir, das ich mich getraut habe, dir zu wiedersprechen ! :grin:

    Gruß, Paul

    LSV Hamburg

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 25. Februar 2006 um 20:00
    • #10

    HIHI :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 25. Februar 2006 um 20:02
    • #11

    Dann kauf ne Leimholzplatte ausm Holzhandel, da kannste sicher sein, dass sie ordnungsgemäß verleimt ist. Kannst gerne mal kommen, dann führe ich dir vor, wie sich eine solche Platte mit ein paar gezielten Schlägen in Einzelsegmente zerteilen lässt!

    Bei ner Box macht das nichts aus, weil sich in der Regel jedes Brett auf ein anderes stützt, und somit eine Belastung wie im Versuch nicht auftritt.
    Trotzdem sind solche Aussagen wie "Eine Leimverbindung geht nie mehr auseinander, eher reißt das Holz" zu pauschalisiert.

    Die prozentuale Anteil der beiden Faktoren Leim und Schraube an der Haltbarkeit hängt sicherlich auch von der Richtung der belastenden kraft ab.

    Gruß
    Thomas

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 25. Februar 2006 um 20:13
    • #12

    also bei mir war es so das ich die verleimung definitiv nicht auseinander bekommmen hätte außer rohster gewalt. und die schallwand wird da von nix gestützt. da war quasi ein brett aufs andere geleimt. wie gesagt ich hab mit voller kraft mit nem hammer davor gewammst. nix zu machen. und das nach einer dreiviertel stunde

    ich nehm den ponal leim ausm obi.

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 25. Februar 2006 um 20:36
    • #13
    Zitat von "pfeffer 54"

    also bei mir war es so das ich die verleimung definitiv nicht auseinander bekommmen hätte außer rohster gewalt.


    normalerweise sollte die obere furnier-schicht des holzes bei sowas wegreißen... zäh-elastische leime wie ponal halten, wenn ordentlich verpresst, praktisch mehr als das mpx-furnier selbst.
    bzgl. der belastbarkeiten von verbindungsarten, auch bei verschiedenen holzsorten, kann man hier ab s. 31 nachlesen....
    http://www.atmflyware.com/downloads/RiggermeisterGerman.pdf

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • FF
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    1.868
    • 25. Februar 2006 um 20:57
    • #14

    @ Schrecki:
    ich denke zwar nicht, dass es was nützt, weil du schon DJ-Heinis fachlich fundierten EInwand vom Tisch gewischt hast, aber als ehemals beruflich tätiger Holzwurm bestätige ich hiermit auch nochmal, dass er recht hat! Voraussetzung ist natürlich, dass man vernünftig mit der Leimflasche umgehen kann...

    Selbst bei ausschließlich mit Acryl verklebte OSB-Prototypen ist die Verklebung so stabil, dass beim Zerlegen das Holz splittert und die verleimung hebt.

    Wer sich das Schrauben-raus-rein-Spiel sparen will, kann statt dessen die Platten beim Verleimen auch mit einem T-Stift-Tacker am Druckluftkompressor zusammentackern. Der Anpressdruck der Drahtstifte reicht völlig aus, um eine sichere Verleimung zu gewährleisten. Die Drahtstifte verschwinden tief genug im Holz, im der Oberfräse nicht im Weg zu sein, und wenn doch mal einer weiter raussteht, macht es dem Fräser nichts aus, weil es kein gehärtetes Material ist, sondern sehr weich - kein Problem für einen HM-Fräser. Die Löcher sind verschwindend klein, bei Warnex dürfte Spachteln nicht mal nötig sein.

    Und vor allem - es geht sauschnell :D

    Gruß FF

  • schrecki7289
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    • 25. Februar 2006 um 21:05
    • #15

    Neija, irgendwo ist ein Holz wie MPX ja auch in sich nur geleimt, ist dann die Frage, welche Leimstelle zuerst reißt.

    Wenn man zwei massive Buchenholz Stücke zusammenleimt, bekommt man recht leicht die Leimstelle wieder auseinandergeschlagen, nicht aber das Holz.

    Gruß
    Thomas

  • Dennis13
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    • 25. Februar 2006 um 21:17
    • #16

    Naja ok, so ne große Diskussion wollt ich eigentlich nicht auslösen aber egal. :grin:

    Also kann ich das Gehäuse auch ohne Spax zusammen bauen/leimen? (Die Chassiswand kann ich verschrauben, die ist ja nicht an den Kanten sondern 3cm nach hinten versetzt :D :wink: )

    Schraubzwingen brauch ich keine..hier gibts genügend Schwere Sachen zum Zusammenpressen. :grin: :wink:

  • DJheini
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    • 25. Februar 2006 um 21:20
    • #17
    Zitat von "-Schrecki-"

    Neija, irgendwo ist ein Holz wie MPX ja auch in sich nur geleimt, ist dann die Frage, welche Leimstelle zuerst reißt.

    Wenn man zwei massive Buchenholz Stücke zusammenleimt, bekommt man recht leicht die Leimstelle wieder auseinandergeschlagen, nicht aber das Holz.

    Aber hallo, ganz schönen Dickschädel heute, gell?

    Wir sind hier ja nicht im Wettbüro, aber 1: 1000 das die Leimstelle nicht
    reißt, sondern immer etwas Holz dran hängen bleibt. Manchmal muß man
    sich auch einfach mal was sagen lassen. Und wenn du das einmal anders
    erlebt haben solltest, dann lag es halt das eine Mal an der schlechten
    Technik beim Leimen. Habe in den 45 Jahren, die ich jetzt auf der Welt
    bin, so manchen Kilo Leim verarbeitet (auch ohne meinen Fillius) und kann
    da schon ein bischen von Erfahrungen zehren.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • DJheini
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    • 25. Februar 2006 um 21:21
    • #18
    Zitat von "Dennis"

    Schraubzwingen brauch ich keine..hier gibts genügend Schwere Sachen zum Zusammenpressen. :grin: :wink:

    Paketklebeband geht auch prima zum stabilisieren, bis der Leim abgebunden hat.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Dennis13
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    • 25. Februar 2006 um 21:24
    • #19

    Paketband? Was ist das? :P :grin: Ich dachte Gaffa hält die Welt zusammen? :lol:

    Naja alles klar, dann freu ich mich schon auf nächste/übernächste Woche, und dann gehts auch schon los, hoffe ich. :D

  • schrecki7289
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    • 25. Februar 2006 um 21:31
    • #20
    Zitat

    Und wenn du das einmal anders
    erlebt haben solltest, dann lag es halt das eine Mal an der schlechten
    Technik beim Leimen


    Ja, weil fertige Leimholzplatten aus dem Holzhandel so schlecht verleimt sind...

    Bei MPX brechen ein paar Späne mit ab, das ist richtig. Trotzdem reißt es an der leimstelle auseinander, und nicht mittem im Holz.

    Gruß
    Thomas

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