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Großmembran live an Akustikgitarre?

  • JS-Sound
  • 1. Oktober 2005 um 17:43
  • JS-Sound
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    • 1. Oktober 2005 um 17:43
    • #1

    Hallo,
    ich habe demnächst einen Job mit einer recht bekannten Gitarristin aus den USA.
    Es wird nur Gitarre gespielt, ab und zu auch noch mit Gesang dabei.
    Jetzt meine Frage:
    Eigentlich hatte ich vor, ein Neumann KM184 (Gesang kms 105) in Kombination mit einer D.I. zu nehmen, und ich habe mit der Kombi bei der selben Künstlerin schon gute Ergebnisse erzielt. Jetzt bin ich aber am überlegen, ob ein Tlm103 nicht noch schöner wäre. Eventuell wollte ich die Gitarrensignale noch durch einen Röhrenpreamp schicken.
    Oder ist das ein Unterschied, der sich live nicht lohnt? Es werden keine sehr hohen Lautstärken gefordert, aber es ist in einer Kirche, daher bin ich mir auch mit der Feedbacksituation noch unsicher.

    Was würdet ihr hier einsetzten?

    Gruß Jürgen

  • tonzwerg
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    • 2. Oktober 2005 um 03:31
    • #2

    AKG C414. das ist mein Favorit. und auch auf der bühne ohne stress zu handhaben - man sollte halt kein schlagzeug daneben stellen.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • pes.dan
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    94
    • 2. Oktober 2005 um 19:40
    • #3

    fuer mich stellt sich die frage, was du vom tml erwartest? ein grossmembran ist rein physikalisch betrachtet im oberen frequwnzbereich etwas traeger. die traegheit kann aber auch zu einem etwas waermen sound fuehren. handelt es sich um eine konzertgitarre (nylonbesaitung), hast du eigentlich schon genug waerme vom instrument. da wuerde ich das km184 auf jeden fall vorziehen. zudem kannst du dieses mikrofon flexibler positionieren ohne den kuenstler zu behindern. experimentiere lieber mit der position, wenn du noch etwas sound herauskitzeln moechtest. ein roehrenpreamp ist einen feine sache, aber das publikum wird den unterschied in einer kirche nicht merken. du arbeitest da so oder so mit dem originalsound des raumes und stuetzt die gitarre nur. somit bringt der aufwand meiner meinung nach wenig.

    gruss dan

    professional event service
    dan schneider

    http://www.dan-ontour.de

  • artcore
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    145
    • 3. Oktober 2005 um 10:52
    • #4

    Ich würde auch bei den 184ern bleiben, aber mit zweien arbeiten. Das TLM 103 wäre mir zu feedbackgefährdet. Das mit dem Röhrenpreamp würde ich probieren, dass kann anders/besser klingen. Also why not?

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • Schrumpeln
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    • 4. Oktober 2005 um 09:03
    • #5

    Ich habe neulich auch in einer Kirche ein Rode NT1 für Klarinette eingesetzt und muss sagen, dass ich auch in Hinsicht auf den erreichten Pegel sehr zufrieden war. Ein Neumann ist natülich noch um ein ganzes Stück schöner!
    Es ist meiner meinung nach wichtig auf Nieren oder wenn möglcih soger Supernieren-Charakteristig zu setzten (auch wenn Kugel natürlicher klingt). Da dann ein wenig mehr Sicherheit bezüglich Rückkoppelungsneigung besteht.
    Aber was rede ich, wenn du mit solchen Mikrophonen hantierst hast du gewiss genug Erfahrung!

    Aber ich gebe zu bedenken, dass nicht in jeder Situation Großmembrane überlegen sind, da einfach die Membranträgheit auch eine Rolle Spielt. Viel wirst du nicht gewinnen mit einem TLM103, wenn der Gegner in einer solchen Liega spielt wie das 184!

  • Eliminator
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    • 14. November 2005 um 15:25
    • #6

    Hmm wenn es nicht unbedingt Großmembran sein soll, kann ich Dir Rode NT-5 empfehlen. Die werden als Pärchen in einem Koffer geliefert. Als Röhrenpreamp dann vielleicht ein Presonus BlueTube Dual Path oder als Monoversion den Tube Pre.

    Die NT5 sind von der Bauform eher unauffällig (im Durchmesser ca. 17mm und 110mm lang).

    Preislich liegt der Kram zusammen bei ca. 580 Euro.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • bukka
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    • 14. November 2005 um 18:10
    • #7

    Hallo,

    ich habe mal die Möglichkeit gehabt, KM184 gegen Rode NT5 an zwei Konzertflügeln zu vergleichen. Einer war unser Steinway C-Typ, das andere ein ähnlich grosser Bösendorfer, der weicher klang als der Steinway. Musik war Boogie und Blues (Zwingenberger/Bötcher- beide wechselten die Instrumente...).

    Dabei habe ich festgestellt, das mir die NT5 im Steinway und die KM184 im Bösendorfer besser gefallen haben als anders herum- meiner Meinung nach klingen die Rodes weicher, bzw. weniger analytisch als die Neumänner.

    Evtl. hast Du ja die Möglichkeit, beide Mics auszuprobieren- hängt auch von der verwendeten Gitarre ab- z.B. klingen Git. von Hauser etwas prägnanter (härter?) als die mancher spanischen Hersteller.

    Hoffe Dir etwas geholfen zu haben, wenn nicht, vergiss es... :!:

    Matthias

  • JS-Sound
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    • 14. November 2005 um 19:57
    • #8

    Hallo,
    die Veranstaltung ist schon gelaufen, ich habe das KM184 genommen, und es mit einem D.I.Signal aus nem Röhrenpreamp der Gitarristin durch nen RME Quadmic und danach gemischt, das war voll in Ordnung.

    Es waren alle zufrieden, es gab keinerlei Probleme mit Koppeln.
    Vielleicht das nächste mal mit Großmembran :)
    Trotzdem danke für die Tips,

    Gruß JS

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