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stimmt diese SPL Tabelle und wieso?

  • mike j.
  • 3. Oktober 2005 um 12:43
  • mike j.
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    • 3. Oktober 2005 um 12:43
    • #1

    http://www.epicenter.de/carhifi/tipsundtricks/lautlauter.htm

    Da steht:
    Membranverdoppelung oder Entfernungshalbierung = +6dB
    umgekehrt - 6dB

    Leistungsverdoppelung +3dB
    halbierung -3dB

    stimmt das so?

    Wenn ja wieso? Wir haben in Elektronik gelernt, dass bei einer Spannungsverdoppelung 10*log .. (was dann auf die 3dB kommt) und bei einer Leistungsverdoppelung 20*log (was dann auf 6dB kommt) gerechnet wird.

    Leistung: Spannugn und Strom ändert sich, so ändert sich das Dezibel zum Quadrat, deswegen 20*log. Spannung ändert sich nur die Spannung - macht 10*log.

    Bei der Akustik (Entfernung, Ampleistung und Membranfläche) hat man ja immer mit der Akustischen Leistung zu tun, also 20*log, oder nicht.

    Kann mir wer den Hintergrund etwas erläutern, wie es in der Akustik geht?

  • FF
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    • 3. Oktober 2005 um 14:40
    • #2

    Die Spannung verläuft proprotional zur Membranauslenkung (bzw. umgekehrt natürlich)

    D.h. das stimmt so schon:

    Spannungsverdopplung bzw. -halbierung +/-6 dB
    Leistungsverdopplung bzw. -halbierung +/-3 dB

    Ist auch logisch, denn für die Leistung gilt ja

    P = U² / R

    d.h. eine Verdopplung der Spanung geht mit einer Vervierfachung der Leistung einher.

    Gruß FF

  • skyper
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    • 3. Oktober 2005 um 14:43
    • #3

    Da war schon einer schneller, deswegen lösche ich jetzt aber nicht alles...

    Mach einfach den Dreher aus Deinen Angaben raus (geänderte Aussagen in Gänsefüßchen):
    "Spannungsverdopplung = +6dB" da hier Spannung*2 und Strom*2 => im Ergebnis Leistung "mal 4" = 20xLog...

    und "Leistungsverdopplung = +3dB" da hier Strom und Spannung jeweils mal "Wurzel 2" => im Ergebnis nur "mal 2" = 10xLog...

    Die Sache mit der Membranfläche stimmt nur solange, wie die Zentren der Chassis weniger als die halbe Wellenlänge der wiederzugebenden Frequenz beienenderliegen - in der Praxis sind so bei 4x4 - 5x5 Chassis im Regelfall schluß für diese Überlegungen.

    Was aber aus der Sache schön hervorgeht, ist die tatsache, dass man bei gleicher Leistung mit mehr Membranfläche auch mehr Pegel erzeugen kann.

    Bei der Entfernung geht es ebenfalls nach 20xLog, da sich die Schallwelle in zwei Dimensionen vergrößert. (Nimm vereinfacht einen Kugelsektor als Anschauungsfläche) bei doppelter Entfernung ist die Oberfläche vier mal so groß geworden (doppelt so "hoch" und doppelt so "breit" - nur eine Näherung, da ja gekrümmte Oberfläche, ist aber mit Taschenrechner leicht zu beweisen)
    Anders sähe es bei einer idealen Zylinderwelle aus. (Vgl. Ideal funktionierendes Linearray). Als Anschauungsobjekt eine überdimensionales Tortenstück vorstellen...
    Bei doppeltem Abstand zur Spitze hat die Frontfläche auch nur doppelte Fläche - die Breite hat sich verdoppelt, die Höhe aber nicht. Damit sind wir bei den lediglich 3dB Pegelverlust bei Entfernungsverdopplung. (Wie gesagt, eher theoretischer Natur - gemessen kommen da noch andere Faktoren hinzu)

    gab es auch hier in ähnlicher Weise schon mal:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=39988

    Leider finde ich den Link bei d&b auf der Homepage nicht mehr, da gab es mal die TI323 zum runterladen - da waren einige Sachen recht anschaulich erklärt. Vielleicht einfach mal zumailen lassen.
    (Ist ein Infoschrieb zur C4-Familie, allerdings um einen allgemeinen Teil erweitert)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • wora
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    • 7. Oktober 2005 um 18:13
    • #4
    Zitat von "Mike J."

    ...Da steht:
    Membranverdoppelung oder Entfernungshalbierung = +6dB
    umgekehrt - 6dB...


    das mit der membranverdoppelung funktioniert nur, wenn die frequenz niedrig genug für eine kopplung der beiden pappen ist. für basslautsprecher ist das also eher der fall als für mittel-hochtonsyteme.
    ansonsten findet nur eine erhöhung des schalldruckes um +3dB statt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 20Hertz
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    • 7. Oktober 2005 um 19:31
    • #5
    Zitat von "Mike J."


    Membranverdoppelung oder Entfernungshalbierung = +6dB


    Membranverdoppelung ergibt +3dB.

    Die +6dB ergeben sich, wenn sich zwei kohärente Quellen addieren.

    Bei Membranverdoppelung muß man ja seriöserweise die Leistung halbieren, ergo wird die Einzelpappe um 3dB leiser. Die Summe der beiden ergibt also nur +3dB, nicht +6dB. ;)


    Grüße
    Matthias

  • FF
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    • 8. Oktober 2005 um 10:33
    • #6
    Zitat

    Bei Membranverdoppelung muß man ja seriöserweise die Leistung halbieren, ergo wird die Einzelpappe um 3dB leiser.


    Da ist natürlich völlig richtig, bezogen auf die gleiche zur Verfügung stehende Leistung. Da Endstufen allerdings als Konstant-Spannungsquelle arbeiten und nicht als Konstantleistungsquelle, hat der Einwand mehr theoretische Berechtigung - man wird idR nicht die Endstufe runterregeln, wenn man die doppelte Anzahl Chassis dranhängt. Und damit verdopplet sich die anliegende elektrische Leistung dann automatisch aufgrund der halbierten Impedanz...

    +3dB oder +6dB, je nach Standpunkt sind also beide Aussagen richtig: bei konstanter Leistung erstere, bei konstanter Spannung letztere.

    Gruß FF

  • cyberlight
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    • 8. Oktober 2005 um 11:09
    • #7

    Hier steht es ganz genau:
    Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    edit: Ups, falscher link.
    Zwar auch interessant, aber auf das hier wollte ich eigentlich verlinken:
    Gleiche Lautstärke?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. Oktober 2005 um 01:06
    • #8
    Zitat von "Skyper"


    Bei der Entfernung geht es ebenfalls nach 20xLog, da sich die Schallwelle in zwei Dimensionen vergrößert. (Nimm vereinfacht einen Kugelsektor als Anschauungsfläche) bei doppelter Entfernung ist die Oberfläche vier mal so groß geworden (doppelt so "hoch" und doppelt so "breit" - nur eine Näherung, da ja gekrümmte Oberfläche, ist aber mit Taschenrechner leicht zu beweisen)


    Zitat von "Skyper"


    Anders sähe es bei einer idealen Zylinderwelle aus. (Vgl. Ideal funktionierendes Linearray). Als Anschauungsobjekt eine überdimensionales Tortenstück vorstellen...
    Bei doppeltem Abstand zur Spitze hat die Frontfläche auch nur doppelte Fläche - die Breite hat sich verdoppelt, die Höhe aber nicht. Damit sind wir bei den lediglich 3dB Pegelverlust bei Entfernungsverdopplung. (Wie gesagt, eher theoretischer Natur - gemessen kommen da noch andere Faktoren hinzu)


    http://www.volkerholtmeyer.de/

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