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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

200 m mit 2 ELA-übertragern (100V) überbrücken?

  • marekventur
  • 7. Oktober 2005 um 23:02
  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 7. Oktober 2005 um 23:02
    • #1

    Hallo!

    Ich wollte Frage, ob man mit diesem Ansatz 200m überbrücken kann:

    Ich hatte vor, nach einem Verstärker einen ELA Übertrager zu schalten, dann über Telefonbkabel zu gehen, noch einen ELA-Übertrgaer einzubauen und dann an Boxen oder einen Line-Out zu gehen. geht das?

    Bracuh ich da noch etwas anderes als die Übertrgaer? Welcher Anbeiter ist da am billigsten? Bekomm ich das Mit 30€ hin? Brauch ich noch irgenswas Kondensator/Wiederstandsmäßiges außer den Überträgern? Wie wäre damit dann die Soundqualität?

    Hintergrund: Wir wollen bei einer Veranstaltung von einem Raum der 200m entfernt liegt in einen Anderen Übertragen, wissen aber noch nicht wie. Dann bin ich hier im Forum auf ELA gestoßen und habe mir gedacht, dass dürfte gehen.

    Kann mir da jemand weiterhelfen? ich bin Soundtechnik ein ziemlicher Anfänger

    MFG Marek

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 8. Oktober 2005 um 13:03
    • #2

    Kannst du den Verstärker nicht direkt zu den Boxen stellen?
    200 Meter sind per XLR eigentlich kein allzugroßes Problem... ;)

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 8. Oktober 2005 um 16:52
    • #3

    Sind 200m XLR-Kabel nicht sehr teuer?
    Das Ganze sollte möglichst billig sein.....

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 8. Oktober 2005 um 17:01
    • #4

    ...irgendwie funken...

    Henne's Sites

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 8. Oktober 2005 um 17:07
    • #5

    Funken geht nicht, hab wir schon ausprobiert....

    Wir haben keinen mit Lizent dabei und dazwischen sind dicke Wände und ein Boden.....

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.566
    Beiträge
    9.427
    Marktplatz Einträge
    1
    • 8. Oktober 2005 um 18:13
    • #6
    Zitat von "marekventur"

    Sind 200m XLR-Kabel nicht sehr teuer?
    Das Ganze sollte möglichst billig sein.....

    Ich glaube, mit 200m Microkabel kommst du noch am günstigsten weg...
    ...das kann man sich zur Not auch irgendwo zusammenleihen...

    Schau mal *hier* nach, da waren es 300m.
    Ein paar vernünftige Trenntravos - in allerschlimmster Not DI-Boxen - und schon klappts auch mit dem Nachbarn.

    Und 200m Kabel brauchst du allemal... Egal ob NF oder ELA.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Bassti
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.055
    • 8. Oktober 2005 um 19:22
    • #7

    Stell doch einfach am Quellpunkt nen Hifiverstärker oder so hin und verstärks auf etliche Volt, und teils dann am Zielpunkt mittels Spannungsteiler runter und stell die Endstufe zu den Boxen.
    Dann kannste Klingeldraht nehmen und
    wenn du glück hast gehts ohne Trenntrafo

    Leistung würde ich da nicht transportieren es sei denn du transformierst in den kV - Bereich ...aber mit Klingeldraht

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 8. Oktober 2005 um 22:07
    • #8

    dann gibt's wieder Durchschläge...

    Henne's Sites

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 8. Oktober 2005 um 22:25
    • #9

    Genau, und das verfälscht den Klang. Bei jedem Bassschlag ein Pitsch...
    So bekommt man sogar Höhen, wenn das Ausgangssignal nur max. 500Hz hat... :)

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Oktober 2005 um 07:55
    • #10
    Zitat von "marekventur"

    Hallo!

    Ich wollte Frage, ob man mit diesem Ansatz 200m überbrücken kann:

    Ich hatte vor, nach einem Verstärker einen ELA Übertrager zu schalten, dann über Telefonbkabel zu gehen, noch einen ELA-Übertrgaer einzubauen und dann an Boxen oder einen Line-Out zu gehen. geht das?

    nein.
    Der Leitungsquerschnitt von Telefonleitungen ist für die hohen Ströme einer Beschallung nicht ausgelegt.

    Setz einen kleinen Amp, nur 3-5W, geh damit in einen Übertrager, dann über das Telefon, dort wieder einen Übertrager --> XLR sym. Setze da erst einen Leistungsamp an für die Boxen.

    Die Fernmeldefirma wird dir auch nicht genehmigen mit hohen Strömen auf Standleitungen zu arbeiten, der Kleinleistungsvorschlag von mir ist hingegen problemlos. Der Pegel am Ausgang des zweiten Übertrages wird heftig über 0dBV liegen, das ist auch beabsichtigt um einen ausreichend hohen Störabstand zu gewährleisten. Dort sollte imho ein simples Poti sekundär sitzen das ihn auf Idealwerte abregelt.

    Wir sind hier in Selbstbau Technik :P

    ein kleiner IC wie zB der TDA2002 ist dafür klasse geeignet, er mag 12V (Steckernetzteil 12V-1A dürfte es tun), als Übertrager nehmen wir ELA 5W, 2x.
    Senderseitig wird die 8-Ohm-Wicklung am IC angeklemmt, 100V-Seite zur Leitung. Empfängerseitig umgekehrt, hier darf die 4-Ohm-Zapfung schon genutzt werden um den Pegel zu halbieren damit er für den Amp genußfähig wird. Den IC nicht voll aufdrehen sondern nur soweit daß es prima klingt.

    Der Kleinamp kann durch einen vorhandenen größeren erstetzt werden, dann bitte einen angemessenen Serienwiderstand vor den Übertrager setzen so daß max. 2 oder 3 Watt laufen können. Den Ausgang des 2ten Trafochen bitte mit einem kleinen Drahtwiderstand vorbelasten damit keine gefährlich hohen Leerlaufspannungen im Primärbereich auftauchen können, 10 Ohm ist ideal.

    Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 9. Oktober 2005 um 11:56
    • #11
    Zitat

    nein.
    Der Leitungsquerschnitt von Telefonleitungen ist für die hohen Ströme einer Beschallung nicht ausgelegt.

    Einspruch. Wenn die Telefonkabel nur für diesen (Ela) Zweck verlegt wurden, gibt es damit kaum Probleme. In vielen Betrieben liefen die Hausfunkanlagen über Telefonkabel, waren von Telefontechnik aber klar getrennt (damit niemand auf die Idee kommt, da irgendwo einen Telefonapparat antüteln zu wollen).

    Das wurde schon -zigmal durchgekaut:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=40082&highlight=marekventur

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30476&highlight=marekventur

    MfG

    DirkB

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 9. Oktober 2005 um 19:03
    • #12

    DirkB:

    Ja, du hast recht....

    Wie du aber siehst, haben wir das bis jtzt immer noch nicht auf die Reihe bekommen. Wir haben uns intern auf die 100V Technik geeinigt, weil uns auch andere dazu geraten haben.
    Ich weiß, dass wir das schon zigmal hatten, jetzt ging es mitr aber eher um die Realisierung (Deswegen das Selbstbau Forum). Hier bin ich nämlich noch verunsicherter als vor öffnen dieses Threads, denn einige behaupten ja, es gehe auch ohne 100V (oder nicht???).
    Was würdet ihr mir als very-low-budget-Lösung vorschlagen, und wo im Netz kann ich die entsprecheneden Sachen denn gut + billig bestellen?

    Kabel bräuchten wir ja auf jeden Fall, also gehen wir mal von Telefonkabel aus, da alles andere (XLR, 2€x200m = 400€) teurer wäre.

    Überträger: Brauchen wir die jetzt? Jetzt mal eine ganz doofe Frage: Kann ich nicht einfach die Trafos aus 2 z.b. identischen Netzteilen nehmen, und damit das Line hoch und Runter traffomieren? (Bitte nicht schlagen :? )

    Wir haben 2 Verstärker einen älteren, kleineren und einen neueren, gebrauchten HIFI-Verstärker. Was spricht dagegegn, einfach ein Verstärktes Signal an den 2. Verstärker über eine Lange Leitung zu senden und das dann Senderseitig richtig einzupegeln? Wir das Signal dadurch irgendwie verzerrt?

    Also Sorry, wenn ich immer mit dem selben Problem kommen, wir sind aber "bildungwillige" Schüler, die leider keine Ahnung haben und auch keinen kennen, der das für uns ,machen könnte. (Nachteil von ländlichen Gebieten)

  • Bassti
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.055
    • 9. Oktober 2005 um 19:14
    • #13
    Zitat von "marekventur"

    DirkB:
    [...]
    Wir haben 2 Verstärker einen älteren, kleineren und einen neueren, gebrauchten HIFI-Verstärker. Was spricht dagegegn, einfach ein Verstärktes Signal an den 2. Verstärker über eine Lange Leitung zu senden und das dann Senderseitig richtig einzupegeln? [...]


    -Nix.
    Aber mit Viel Pegel halt und am ende nen Spannungsteiler (Poti) hin.
    Es kann halt nur sein, dass da irgendwelche Brummschleifen in die Suppe spucken. Deshalb der Übertrager. Der muss nicht unbedingt sein, ich habe hier bei mir zu Hause mein Telefonnetz (da hats genug freie Leitungen) mit nem Hifiverstärker gespeisst, der hier an meinem Rechner hängt. Und überall wo ich will kann ich das Signal in einen beliebigen Verstärker reintun mittels Spannungsteiler,
    ich hab da auch keine Übertrager drinne, und 50m krieg ich da auch zam.
    Probierts mal ohne, wenns geht 8) prima, wenn nicht dann Manuelas Lösung.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

    Einmal editiert, zuletzt von Bassti (9. Oktober 2005 um 19:17)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Oktober 2005 um 19:15
    • #14

    Dirk hat Recht !
    Ich ging von einer angemieteten Standleitung aus.

    was die Kosteneinsparung anbelangt liege ich schon ganz unten mit meinem Vorschlag.

    Bitte keine ausgebauten Netztrafos , die müssen einen Luftspalt haben.
    irgendwelche Tonübertrager sind denkbar, also ATR oder ELA.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 9. Oktober 2005 um 19:21
    • #15

    Also solte ich erstmal kabel kaufen, die 200m mit Spannungsteiler und Vorverstärker probieren und erst falls das nicht geht, auf die ELA-Variante umsteigen?

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 9. Oktober 2005 um 19:38
    • #16
    Zitat von "marekventur"

    Kabel bräuchten wir ja auf jeden Fall, also gehen wir mal von Telefonkabel aus, da alles andere (XLR, 2€x200m = 400€) teurer wäre.

    200 Meter Mikrokabel vom Bürklin ~ 130Euro. ;) (und das ist nicht unbedingt das schlechteste, für ne feste installation taugts auf jeden fall) Oder Cat. 5 Installationskabel, XLR-Stecker dran und feddisch. :)

    Wenn ihr basteln wollt, lasst euch aber nicht stören... :)

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 9. Oktober 2005 um 19:43
    • #17

    Es geht darum, das überhaupt irgendwas funktioniert... *g*

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 9. Oktober 2005 um 20:43
    • #18
    Zitat von "marekventur"

    DirkB:

    Wir haben uns intern auf die 100V Technik geeinigt, weil uns auch andere dazu geraten haben.

    Na siehste.

    Zitat

    Hier bin ich nämlich noch verunsicherter als vor öffnen dieses Threads, denn einige behaupten ja, es gehe auch ohne 100V (oder nicht???).

    Das sind vorrangig die Leute, die nur Musik und Hauswirtschaft, aber keine Mathe hatten. :D Da muß man dann halt nach der Methode "Viel hilft viel" arbeiten, um am Ende von langen Leitungen noch ein wenig Signal rauszubekommen.

    Zitat

    Kabel bräuchten wir ja auf jeden Fall, also gehen wir mal von Telefonkabel aus, da alles andere (XLR, 2€x200m = 400€) teurer wäre.

    Wenn Du das Kabel fest verlegst, kann es auch mit Massivleitern sein.

    Zitat

    Überträger: Brauchen wir die jetzt? Jetzt mal eine ganz doofe Frage: Kann ich nicht einfach die Trafos aus 2 z.b. identischen Netzteilen nehmen, und damit das Line hoch und Runter traffomieren? (Bitte nicht schlagen :? )

    Du willst also eine Steuerleitung für eine Endstelle bauen? Das kam jetzt nicht so raus, ich dachte, ihr wollt mit dem Lautsprechersignal auf die Leitung? Wie soll es denn nun genau werden (das ist wichtig!)?

    Ob 100V (Lautsprecherleitung) oder +6dBu (Steuerleitung): Netztrafos sind dafür auf jeden Fall absolut ungeeignet.
    In beiden Fällen muß ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis her, außerdem sind Netztrafos vom Frequenzbereich her ungeeignet.

    Zitat

    Wir haben 2 Verstärker einen älteren, kleineren und einen neueren, gebrauchten HIFI-Verstärker. Was spricht dagegegn, einfach ein Verstärktes Signal an den 2. Verstärker über eine Lange Leitung zu senden und das dann Senderseitig richtig einzupegeln? Wir das Signal dadurch irgendwie verzerrt?

    Verzerrt wird durch die lange Leitung nichts (sofern der Verstärker nicht durch die kapazitive Last des Kabels anfängt rumzuspinnen), aber Du brauchst bei der Länge auf jeden Fall eine erdfreie symmetrische Signalführung.
    Symmetrisch, um das Ganze unempfindlich gegen Einstreuungen zu machen und erdfrei, damit keine Masseschleifen entstehen.
    Das bedingt Leitungsübertrager. Im einfachsten Falle könnte man sich bei der Telekom paar alte OLÜ (Ortsleitungsübertrager) organisieren, davon gibt es Exemplare mit hifitauglichem Frequenzbereich. Damit könnte man die Steuerleitung symmetrieren.

    Was sagt denn eigentlich Euer Physiklehrer? Könnt ihr den nicht mit einspannen und das Ganze zu einem schönen Projekt aufblasen?

    MfG

    DirkB

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 9. Oktober 2005 um 22:41
    • #19

    Unsere Physiklehre sind praktisch (doppelbedeutung) überhaupt keine Ahnung. Die können dir alles ausrechnen, kriegen aber kaum einen anspruchsvolleren Schülerversuch richtig hin....

    Nein, ich hatt nicht vor, noch ein Steuersignal mitzuschicken, das mit den Trafos bezog sich auf Audio-Übertragung. Anschalten können wir gerade noch selber. (laufen) *g*

    Symetrisch heißt, ich brauche ein mid. 3 Adriges Kabel und brauch einen Verstärker, etc. der mit symetrischen eingängen umgehen kann. Unser Mischpult hat symetrische Ausgänge, jedoch hat keiner unserer Verstärker einen symetrischen eingang.

    Was gibt es da den billiges zu kaufen? Ich kann Masse und Schirmung ja am Ende nicht einfach zusammenklemmen, oder? (Anfängerfrage...)

    Wo kommt man den am billigsten an Telefonkabel?

    PS: Noch mal vielen Dank für eure Hilfe, ohne euch wären wir ganz aufgeschmissen.... :cry:

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 10. Oktober 2005 um 06:31
    • #20

    Im Baumarkt gibts Klingeldraht gedrillt auf Rolle zu 50 Meter. Der macht das ausgezeichnet. Zu den Trafochen wurde schon alles gesagt.
    Symmetrisch ist es hinter dem ersten und vor dem zweiten Trafochen eh, der Amp ist somit beidseitig egal. Und verkabelt wirds 2-adrig ohne Schirm

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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