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Forumsfrischer: Erfahrungsberichte Seeburg TSMini+?

  • buskbo
  • 20. Oktober 2005 um 12:06
  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 20. Oktober 2005 um 12:06
    • #1

    Frage zum Frühstückskafee:
    Wer hat Erfahrungsberichte zum TSMini+ (die aktive Version also) von seeburg? Bei der Google Suche bin ich über das PAForum gestolpert, es wurde einige Male genannt, einen direkten Erfahrungsbericht konnte ich aber nicht finden.

    Was das System im Bereich Messe und Präsentation kann, ist relativ leicht einzuschätzen - aber wie weit kann man das Ganze treiben, sprich: was geht Live :roll: ? Sinn und Zweck ist sicherlich nicht, mal wieder viel zu viel von kleinen Systemen zu verlangen. Ich denke an Einsätze mit Jazzkapellen, Akustik-Combos, und darüber hinaus wird mir mulmig, schleppe lieber wieder mehr und bleibe bei klassischem Besteck.

    Also, wer hat das System oder arbeitet damit, was macht Ihr damit (Pax?), was macht das System mit :?:

    Beim Hörtest setzt zumindest für die LR Ausgänge ein deutlich hörbares Limiting ein, weiß jemand ob im zusätzlichen MonitorAmp ähnliches passiert, es gibt ja vorallem keine Abstimmungsmöglichkeit auf irgendwelche Speaker, und keine Empfehlung seitens seeburg?

    Empfiehlt sich für den Messe/Industrie-Part nicht eher den Sub mit 4(+Monitor=6) Nanos zu betreiben als mit 2 Minis?

    Konkurrenzmodelle zur TSMini sind mir natürlich auch hinlänglich bekannt, liegen leider alle preislich oberhalb der Schmerzgrenze & sind selten Aktiv ausgelegt...oder?

    Danke, bis später... :D

  • tufkamar
    Gast
    • 20. Oktober 2005 um 14:47
    • #2

    Für Live ist immer die Frage was man selbst will - das System kann recht laut, habe es schon auf diversen Stadtfesten gehört (und auch gehabt) in der Kategorie "Kneipe mit Konzert in der Innenstadt über die Fussgängerzone hinweg) - also so ca. 10m max Distanz bei anwohnerfreundlicher aber ausreichender Lautstärke...

    Ob's mit den Nanos auch so funzt - keine Ahnung, die Minis haben halt 16 Öhmer und der int. Amp ist darauf abgestimmt - wobei ich auch schon mal normale 12/1er dran hatte und das System damit auch spielt...

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 20. Oktober 2005 um 14:51
    • #3

    Normale 12/1er, sprich mit 8 Ohm Last? Gibt das mit der internen Elektronik bzgl. Frequenzgangkorrektur und Limiting nicht eine krasse Fehlabstimmung?
    Seeburg hat deutlichst empfohlen, nicht unter 16Ohm zu gehen - allerdings per email, nach meinem Eintrag heute "morgen". Die Endstufen machen das also mit, Dauerbetrieb und Vollast? Muß auch ehrlich zugeben, von 16Ohm-Amping habe ich bisher nichts gehört.

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.137
    • 20. Oktober 2005 um 14:57
    • #4

    Kenne das System ziemlich gut. 8 Ohm bei Voll-Last ist definitiv nicht auf Dauer empfehlenswert, da der Endstufenblock überhitzt. Allerdings kurzfristig und mit moderaten Lautstärken macht das der Amp durchaus mit.

    Was ich noch nie gehört habe mit der Grundkonfiguration ist ein grober Einsatz der Limiters. Wenn ja, ist das schon so laut, dass der Subwoofer auf einem Steinboden auf Wanderschaft geht :wink: (Mussten da schon mit Gaffa nachhelfen).

    Der Grosse Vorteil der Tops ist das Zubehör bezüglich "Flugbetrieb". Das ist dann wirklich gut.

    Eine Alternative wäre der aktive 15er, der dann auch 4-Ohm tauglich ist und diesen dann mit den Nanos zu betreiben. Der aktive 15er ist einzeln nicht sehr viel teurer als der aktive 12er-Sub!!!

    Greetz
    4art

  • tufkamar
    Gast
    • 20. Oktober 2005 um 14:59
    • #5

    jepp, waren 8öhmer...

    Anpassung ging halt über den Level-Regler. Situation war Sprachbeschallung wo ich für ein paar CD-Einspieler untenrum noch ein bisserl Fundament haben wollte - Dauerlast also nicht gerade.

    Vom FQ-Gang her war's so, dass es mit einem 31er recht einfach hinzubiegen war... - richtig gut spielt das System aber halt mit den Minis.

    Sehe übrigens gerade auf der HP - die Nanos haben auch 16 Ohm...

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 20. Oktober 2005 um 15:41
    • #6

    jetzt mal ganz ab von der Technik - bin völlig bgeistert vom Forum. Endlich, 19" Gespräche mit Gleich-Wahnsinnigen :o :D rund um die Uhr...

    Bezüglich alternativen: Größere Equipment ist ja vorhanden, sehe mich also schon spezifisch im Klein-Segment nach 12" Subs und 8" oder 6.5" Tops um.

  • MIG
    Verifiziert
    Beiträge
    151
    • 21. Oktober 2005 um 09:40
    • #7

    Alternative mit 12-Zoll-Sub und 6,5"-tops:

    Fohhn Xperience I (Kombination aus 2x XT-1 und 1x XS-1).

    Ich kenne zwar dieses System nicht aus eigener Verwendung, habe aber sehr gute Erfahrungen mit den größeren Xperience und den (eingestellten) EasySat-Systemen.

    Gruß,
    Michael

  • Florian Mock
    Beiträge
    405
    Marktplatz Einträge
    1
    • 21. Oktober 2005 um 13:05
    • #8

    Wir nutzen die TS Mini seid neuestem in unseren Teenie Tanzkursen. Dafür ist sie absolut geeignet. Sprachverständlichkeit ist in einem Schützensaal mit recht hoher Decke bei ca. 130 Teenies absolut okay.
    Musik hören bei der Menge ist auch noch voll in Ordnung, aber an der Grenze der Leistung der Boxen. Und man sollte dann wenn man mal rumgeht auchkeine Wunder von dem Bass erwarten. Wenn man daneben steht sehr anständig, aber das geht natürlich schnell verloren.

    Was die Live Anwendung angeht, kann ich leider nichts zu sagen. Aber ich glaube nicht, dass die wirklich schlecht da stehen wird. Für kleine Sachen ist sie halt absolut schön und auch nicht übermäßig schwer, geschweigedenn Groß. Der Bass passt sogar ohne Probleme mit Boxen in den Kofferraum eines Audi TT's.

    Fazit: Wers klein mag und nicht über die 130 Leute Grenze hinaus geht wird mit diesem System seine wahre Freude haben.

    Und durch die vielseiten Flugmöglichkeiten der Boxen sind sie auf größeren Veranstaltungen hervorragend als Monitore auf der Bühne zu gebrauchen (Allerdings nicht Live, sondern Disco oder Bälle).

    Für den Preis eine absolut gute Wahl, haben uns nach langem Vergleichshören für die Anlage entschieden und haben es nicht bereut, weil man auch ein gutes Stück Qualität in der Hand hält und keine China Plastik Boxen...

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 21. Oktober 2005 um 18:27
    • #9

    @DeadLegion:

    mit welchen Systemen habt Ihr die TSM denn verglichen?
    Direkte Konkurrenz ist mir halt nur in systemen einer Preisklasse höher so wirklich bekannt: Kling&Freitag, Klein+Hummel, und die gemeine Nexo an und für sich.

  • Florian Mock
    Beiträge
    405
    Marktplatz Einträge
    1
    • 23. Oktober 2005 um 20:58
    • #10

    Öhm, ist schon ein paar Tage her....
    Mal gucken woran ich mich noch erinnern kann.

    Vorne Weg, unser Budget war in etwa das gleiche.

    In der engeren Auswahl war noch ein Mackie System, welches vor allem vom Konzept her sehr überzeugend war. War auch noch günstiger und sehr modular (Jedes Teil aktiv und für sich einzeln verwendbar) Etwas mehr Kabel Aufwand, aber verkraftbar. Topteile haben sogar mikrofon Anschluss gehabt so, dass man die Boxen wirklich schön einzeln verwenden kann.
    Klanglich würde ich es eher in die Disco Kategorie einordnen. Recht dumpf und tief abgestimmt, für Live Dinge meiner Ansicht nach nicht wirklich zu empfeheln.

    Was am Ende für uns gegen das System gesprochen, ist das verspielte Plastik Design. In der Front der Topteile ne helle blaue LED und solche spielereien. Desweiteren sind die Geräte größer als die TS Mini, vor allem die Topteile waren wesentlich größer, halt 12" 1" Geräte oder sowat in der Richtung.

    Die andere Anlage die noch durchaus nett klang war eine Yorkville. Ähnlich teuer wie die TS Mini, klang eher rockig, war aber nochmals größer als die TS Mini bzw. die Mackie Anlagen.

    Weiter hatten wir zum Vergleich noch eine HK Lukas da.... Ich meine mich erinnern zu können, dass sie etwas günstiger war als die Mini.
    Sie klang allerdings nicht so schön. Weder im Bass und erst Recht nicht in den Höhen. Die TS Mini löst weit angenehmer auf und hatte mehr Headroom.


    Fazit: Was dann entgültig für die TS Mini gesprochen hat, ist die Verarbeitungsqualität. Weit vor Mackie und tat es der L.U.C.A.S denke ich gleich. Yorkville konnte ich da nicht so richtig einordnen.

    Was die Mini wirklich lohnenswert machte: Sie war kleiner (zum Teil wesentlich) als alle anderen Systeme die wir da hatten, auch wenn sie die teuerste der verglichenen Systeme war.

    Hoffe ich konnte ein wenig helfen!

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