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Hohe Übernahmefrequenz bei Topteilen

  • clifford-essex
  • 20. Oktober 2005 um 15:23
  • clifford-essex
    Beiträge
    162
    • 20. Oktober 2005 um 15:23
    • #1

    Hallo Musikas und Soundprofis,

    eine grundsätzliche Frage beschäftigt mich schon seit einiger Zeit. Können Tops mit sehr hohen Übernahmefrequenzen MT/HT wirklich gut funktionieren? Mein bisheriger Eindruck beim Durcharbeiten des Forums war bisher, je niedriger desto besser. Vorausgesetzt der Hochtöner
    spielt mit. Neulich stoße ich duch positive Klangaussagen z.B auf die LittleMax von Dynacord. Darauf hin schaue ich mir das Ganze genauer an und sehe
    die sagenhafte Trennfrequenz von 7 kHz bei der LM10. Etwas weniger hoch die Bell
    V2 mit an die 4 khz oder ein für mich interessantes Doppelachter von
    Ohm mit 4,2 kHz. Kann das wirklich für Live-Musik gut gehen? Was ist
    der Sinn solch hoher Trennungen? Hat das irgendwelche Vorteile?

    Viele Grüße
    clifford-essex

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 20. Oktober 2005 um 16:17
    • #2

    Klar kann das gutgehen - wenn!

    Die Kunst bei jeder Frequenzweiche ist, im Bereich der Übergabefrequenz sauber zu summieren und möglichst keine Phasenverschiebungen zu produzieren. Und weil das heikel ist: raus mit der Übernahmefrquenz aus den empfindlichen Bereichen, zum Beispiel für eine homogene Stimmwidergabe (s. auch andere Threads im Forum zur Übergabefrquenz!)
    Tiefe Trennfrequenzen bedingen zudem Weichenbauteile hoher Kapazitäten, Induktivitäten oder elektrischer Stabilität, das macht sie auch teuer.

    Damit das ganze abgesehen von der Weiche für die Speaker funktioiert: Der Bass muß diese Frequenzen noch relativ linear und gleichmäßig ausklingend widergeben können, ergo: er sollte nicht in Partialschwingungen ausbrechen. (vereinfacht gesagt eine Membranresonanz).
    Der Hochtöner ist im allgemeinen für eine hohe Übernahme dankbar - höhere Frequenz, weniger elektrische Leistung. Faustregel (aber auch nicht mehr!), um nicht in schwierig zu kontrollierende Wechselwirkungen einer Frequenzweiche mit dem Impedanzverlauf des Treibers zu kommen: doppelte Resonanzfrequenz ist tiefste Übernahmefrequenz.

    Für einen Lautsprecherhersteller mit kommerziellem Interresse heißt das im Klartext: Hier kann man Bauteile- und Entwicklungsaufwand sparen.

    Die Dynachord Littlemax Topteile:
    Arbeiten soweit ich weiß ohne Tiefpaß für den Midbass, also im Treibereigenen Rolloff. Zumindest der HT-Treiber der 8" Box ist klein dimensioniert (preiswert) und nicht in der Lage, tiefere Frequenzen in akustischen Output umzusetzen. Wohl aber, befreit von tiefen Frequenzen, höhere mit gutem Auflösungsvermögen abzubilden.

    Die Bell V2: Der 12" Treiber ist recht gutmütig, so daß eine (häufiger anzutreffende) Trennfrequenz von 4Khz ebenfalls wiederum Bauteilaufwand spart.

    Beide Boxen nutzen HT's von 1" beziehungsweise drunter, die verpacken nicht soviel, müssen also erheblich entlastet werden. Anders sieht die Thematik dann wieder mit 2" oder sogar 3" Treibern aus...

    Das ganze ist also prinzipiell überhaupt kein schlechtes Konzept oder ein Indiz für die Qualität des Speakers insgesamt, sondern hängt von den verwendeten Treibern und deren sinnvollem Arbeitsbereich ab, um ein akustisch und wirtschaftlich zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

    Herstellern wie Bell oder Dynachord sollte man unterstellen, zu wissen was sie tun, auch wenn sie nicht zur Creme de la Creme gehören.
    Gemein wird es bei Billig-Herstellern, die nur die Wirtschaftlichkeit betrachten, aber das klingt dann auch so.

    Ein klassiker der Versandkataloge: 15" Bass mit Piezo-Horn *würg* komplett ohne Frequenzweiche. Nix passt: Der billige Bass bricht völlig aus und schreit bis in Bereiche, die er nicht wiedergeben kann, damit der kleinst-HT erst außerhalb des Ladens abbrennt. Ab in die Tonne! :twisted:

  • clifford-essex
    Beiträge
    162
    • 20. Oktober 2005 um 17:22
    • #3

    Hallo buskbo,

    vielen Dank für die erste Antwort. Das Problem sehe ich eben in den Partialschwingungen. Ich erinnere mich an die Aussage eines Tontechnikers, der mir mal sagte, dass jeder 12er über 1200 Hz eigentlich
    nur noch Partialschwingungen produziert. Das muß nicht richtig sein.
    Ich bin nur Musiker und ohne großes tontechnisches Fachwissen.
    Aber einen 10-Zoller von 70 bis 7000 Hz laufen zu lassen erscheint mir
    doch sehr gewagt.
    Ein Acht-Zoll-Top ist da sicherlich schon eher befähigt. Aber Coda und Co
    bleiben alle unter 2000 Hz, was sicherlich Gründe hat, oder?

    Viele Grüße
    clifford-essex

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 20. Oktober 2005 um 17:34
    • #4

    Klar hat das Gründe, zum einen die besagten Partialschwingungen, zum Anderen ist bei großen Membranen die Bündelung zu höheren Frequenzen sehr ausgeprägt. Die Richtcharakterisitk ist also nicht mehr gleichmäßig.

    Je teurer die Boxen sind um so mehr wirst Du im allgemeinen feststellen, das die Trennfrequenz runter rutscht. Aber das löst halt eben auch das Bedürfnis nach sauber konstruierten Treibern und Filternetzwerken aus.


    8"/10": Habe auch an den 8" gedacht, die 10" - weiß nicht wo die trennt. Aber der EVoice Treiber sollte mehr können als nur bis 7kHz runterspielen!

    Wenn Du einem Hifi-Konstrukteur erzählst, der solle seinen 8" Zoll - der jetzt nicht ein ausgewiesener Breitbänder ist - bis 7Khz laufen lassen, der tötet uns :P

  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 20. Oktober 2005 um 19:40
    • #5

    hi,

    Zitat

    Je teurer die Boxen sind um so mehr wirst Du im allgemeinen feststellen, das die Trennfrequenz runter rutscht. Aber das löst halt eben auch das Bedürfnis nach sauber konstruierten Treibern und Filternetzwerken aus.

    gibt auch nicht wenige ausnahmen:
    viele turbosound und function one sachen
    einige eaw sachen
    einige martin audio sachen
    syrincs mpa
    und sicher noch andere

    einige wohl nicht ganz unbedeutende konstrukteure vertreten die ansicht das eine trennung zwischen ca. 300hz und ca. 2khz zu vermeiden sei.

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • clifford-essex
    Beiträge
    162
    • 20. Oktober 2005 um 23:04
    • #6

    Hallo willi2,

    was bedeutet das konkret? Wo trennen die genannten Hersteller und warum? Ich meine allerdings keine horngeladenen Systeme.

    Viele Grüße
    clifford-essex

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 21. Oktober 2005 um 09:16
    • #7

    willi2:

    stimmt! Habe ich zu pauschal formuliert. mache einen rückzieher und besinne mich auf gegenbeispiele... :?

  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 22. Oktober 2005 um 18:54
    • #8

    hi,

    Zitat

    was bedeutet das konkret? / Wo trennen die genannten Hersteller und warum? Ich meine allerdings keine horngeladenen Systeme.

    sorry, wusste nicht das horngeladene systeme ausgeschlossen sind.

    lesetip: Lautsprecherbau - Vance Dickason - Deutsche Übersetzung -Elektor Verlag

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 22. Oktober 2005 um 22:27
    • #9

    es gibt ja auch so Lösungen wo der Bass ein Customteil ist und irgendwas hat daß es ermöglicht zu hoch zu trennen. Commy hat zB solche Boxen wo ein 15er bei 630Hz abgibt und das scheint auch zu funktionieren.
    Aber wie man so schön sagt "Normal ist das nicht" 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 23. Oktober 2005 um 13:19
    • #10

    Es gibt eine Formel, mit welcher man die obere Grenzfrequenz in Abhängig des Durchmessers eines Lautsprechers berechnen kann. Wenn es wichtig für Dich ist, suche ich diese aus den Skripten mal raus.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 27. Oktober 2005 um 00:09
    • #11

    Jau, das Vance Dickasson Buch ist ein satter Ausflug in dieses Thema.

    Aber: die obere Grenzfrequenz in Abhängigkeit des Membrandurchmessers - das ist doch ziemlich pauschal, oder bezieht sich das rein auf den Effekt der Bündelung?
    Mit der kämpft man bei "unseren" Membrandurchmessern im PA Bereich meiner Meinung nach sowieso. Und Partialschwingungen hängen ganz erheblich von Membranmaterial, Konusform und Querschnitt, Sicke etc ab.

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 27. Oktober 2005 um 12:43
    • #12

    ... und sollte man sich bei der Wahl der Übergabefrequenz noch Gedanken über die Arraybarkeit machen, wenn die Abstrahlung - wie eben gesagt - des Chassis ist Frequenzabhängig. Ein "CD-12" gibt nicht.

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • clifford-essex
    Beiträge
    162
    • 27. Oktober 2005 um 14:59
    • #13

    Hallo Stephan und Co,

    macht es bitte nicht so kompliziert. Mir geht es nicht um Arraybarkeit und
    ähmliches, sondern einfach nur um die Möglichkeit ein ganz normales Top-
    teil, dass einsam auf einem Flansch steht, in seiner grundsätzlichen Qualität hinsichtlich der Trennfrequenzen einschätzen zu können.
    Ich habe folgendes von dbeer gefunden:

    Zitat:
    Ich bin auch der Meinung, dass es mit 15" schlechtere Mitten als mit 12" gibt. Theoretisch beginnt 'ne Konusmembran bei Wellenlängen, die kleiner gleich dem Umfang der Membran entsprechen, mit Partialschwingungen. Spätestens wenn die Wellenlänge den Membrandurchmesser erreicht wird das auch praktisch relevant. Bei einem 15"er gehts demnach bei ca 900Hz los, der schwingt da nicht mehr wie ein Kolben - die Membran zerbricht in unterschiedlich schwingende Teile. Das ist dann, als wenn viele benachbarte Lautsprecher gleichzeitig mit unterschiedlicher Phase spielen und destruktive Überlagerung stattfindet.
    Bei einem 12"er geht das erst bei ca. 1130Hz los. Wenn dann ein 2" HT bei 1200Hz übernimmt ist das schon recht.

    Hat er damit recht? Wenn ja, wäre es völlig unsinnig einen 10er bis 7000 Hz zu quälen oder selbst nur einen Achter bis an die 4000 Hz.


    Viele Grüße
    clifford-essex

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 27. Oktober 2005 um 16:33
    • #14

    Ich würde mir keine Box kaufen, die nur als "Single" Box einsetzbar ist.

    Aber nun gut. Dann stellt sich noch mehr die Frage nach dem Abstrahlwinkel. Eine Single Box sollte doch defintiv breit genug abstrahlen, um alleine eingesetzt werden zu können. Wenn Dein 12er oder 10er (direktabstrahlend) bis 7k hochläuft, dann ist dies ganz gewiss nicht mehr gegeben!!!

    Schöne Grüße

    Stephan

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  • Fux
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    • 27. Oktober 2005 um 19:53
    • #15

    Wie wäre es mit einem Schlitz in der Schallwand hinter dem der Lautsprecher sitzt, anstatt einem klassischen runden Lautsprecherausschnitts, um die höheren Frequenzen um den Spalt zu beugen und dem Bündeln entgegenzuwirken?
    Der Lautsprecher hat zwar nach wie vor seine Breakups (die aber bei weitem nicht bei allen Lautsprechern gleich scheußlich klingen) der Konus strahlt aber bis zu höheren Frequenzen breiter in der Horizontalen ab.
    Oder ist das jetzt total off topic weil es hier nicht um Selbstbau geht ;)

    (Fertig habe ich das vor Jahren schon mal bei einem Trace Elliot Basscombo gesehen wenn mich nicht alles täuscht)

    Viele Grüße,
    Fux

  • clifford-essex
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    • 27. Oktober 2005 um 22:40
    • #16

    Hallo nochmal,

    ich bin mir nicht sicher, ob jetzt nicht irgend etwas falsch aufgefasst wurde.
    Natürlich spielen wir mit 2 Topteilen und 2 Subwoofern in den Kneipen.
    Ich würde lediglich gern wissen, ob die Höhe der Übergabefrequenz ein
    deutlich erkennbares Qualitätskriterium eines 2-Wege Tops darstellt.
    Meine fast durchgängige Beobachtung hat mich zu dieser Frage geführt,
    weil die teureren Marken wie Fohhn, ACL, Coda...usw. tief trennen und billige Boxen oftmals bedeutend höhere Werte haben. Damit läuft doch
    ein wesentlicher Teil des Präsenzbereiches über den Mitteltöner.
    Ein guter Achter mag das noch ganz relaxed schaffen. Aber was macht ein Zwölfer bis z.B. 2,4 Khz? Klingt so eine Box wirklich noch richtig
    gut, selbst wenn mal angenommen, gutes Speakermatarial verbaut ist?
    Oder ist eine solche Konstruktion schon prinzipiell tontechnisch benachteiligt? Lässt sich sowas dann messtechnisch erfassen?


    Viele Grüße
    clifford-essex

  • Fux
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    • 27. Oktober 2005 um 23:13
    • #17

    Ich würde mal sagen in 90% aller Fälle wird, wenn sehr hoch getrennt wird, nicht aus irgendwelchen soundtechnischen Gründen so hoch getrennt (wir reden jetzt von 2 Weg Anlagen), sondern einfach weil dann ein billiger Tweeter verbaut werden kann und der bei so hoher Trennung nicht gleich den Geist aufgiebt.
    Es giebt zwar schon Konuslautsprecher die für Ihren Durchmesser noch verhältnismäßig schön recht weit rauf spielen, nur kommt dann eigentlich im Bass, oder besser gesagt Grundtonbereich da gar nichts mehr raus.
    Das eigentliche Problem ist aber wie hier schon öfter gesagt das Abstrahlverhalten, da bei steigender Frequenz der Abstrahlwinkel des Konuschassis immer weiter zumacht (was an sich noch nicht gar so schlimm wäre, da es ja wenigstens ein kontinuierlicher Verlauf wäre), um dann über der Übernahmefrequenz des Hochtöners wieder aufzumachen.
    Das ist zum Clustern mehrere Boxen natürlich ganz fatal, aber genauso schlecht für die gleichmäßige Ausleuchtung eines Raumes mit auch nur einer Box.
    (Was ich schon mal hier irgendwo geschrieben habe, aber jetzt hier eigentlich wieder passt: Ein alter JBL E120 12"er mit einem alten JBL Ringradiator oben drauf bei 3,5kHz mit 18dB/oct. getrennt (ja der Ringradiator darf das ;) ist Beweis, daß das alles trotzdem erstaunlich gut funktionieren kann was eigentlich gar nicht geht. Aber da macht der Hochtöner ja auch nicht mehr auf, sondern bündelt ebenso wie der 12"er so hoch oben weiterhin ganz ordentlich. Natürlich ist diese Gesangsbox nicht clusterfähig, mißt sich nicht wirklich gut, aber ist erschreckend laut und durchsetzungsfähig.)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Hörnli
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    • 28. Oktober 2005 um 04:26
    • #18

    ....

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (12. Juli 2006 um 10:47)

  • sheepsound
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    • 28. Oktober 2005 um 07:25
    • #19
    Zitat von "clifford-essex"


    Ich würde lediglich gern wissen, ob die Höhe der Übergabefrequenz ein
    deutlich erkennbares Qualitätskriterium eines 2-Wege Tops darstellt.

    Das lässt sich schnell und einfach beantworten: NEIN :!:

    An der Trennfrequenz eines Lautsprechers kann man keinerlei Qualitätskriterien ableiten...

    Sheep

    http://www.SheepSound.de

  • buskbo
    Beiträge
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    • 28. Oktober 2005 um 17:02
    • #20

    sheepsound: Perfekt gesagt :lol:

    Witzig ist aber wie sehr wir uns darüber aufreiben können. Mich interressiert hier gerade mal der Ansatz von
    Fux:

    Zitat

    Verfasst am: 27.10.2005, 19:53 Titel:

    --------------------------------------------------------------------------------

    Wie wäre es mit einem Schlitz in der Schallwand hinter dem der Lautsprecher sitzt, anstatt einem klassischen runden Lautsprecherausschnitts, um die höheren Frequenzen um den Spalt zu beugen und dem Bündeln entgegenzuwirken?

    Habe mich schon öfter mal gefragt warum z.B. bei einigen Tops eine Schallwand nicht unähnlich einem kurzen Hornvorsatz die Tiefmitteltöner überragt, etwa EVoice SH1502ER. Verkleinert ja definitiv die direkt abstrahlende Membranfläche, aber wozu? Bei einem Druckkammertreiber kann ich noch mitdenken, aber das ganze bei nem 15" Konus...hat das eher den Sinn der Bündelung entgegenzuwirken, Eine Quasi-Kammer aufzumachen...

    Bitte um Nachricht wenn wir diesen Thread verschieben sollen, Frischling halt... :oops

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