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Frage zu Dynamics/Effekten/Mischpultbelegung

  • der bas(s)tian
  • 30. Oktober 2005 um 22:16
  • der bas(s)tian
    Beiträge
    17
    • 30. Oktober 2005 um 22:16
    • #1

    Hallo zusammen,

    habe nebenbei eine Acapella-Gruppe und wir möchten langsam aber sicher uns Gedanken um das Thema Technik machen. Bis dato benutzten wir immer ein Mackie 1402 als Pult. 4 Gesangsstimmen gingen nur mit Hall raus, sonst trocken. Der Bass und der Vocalpercussioner hatten neben dem Hall noch einen Kompressor dbx 266 im Insert.

    Soweit so gut. Hätte nun gerne von den Pro's, die sich mit Acapella und Vocalpercussion auskennen ein paar Ratschläge.
    Dass die Kompressoren in den anderen Vier Stimmen fehlen ist mir klar, lag bis jetzt am Budget, soll aber mal geändert werden.
    Wie bekomme ich den Bass besser gemixt, dass er zum einen sauberer und differenzierter klingt, aber immer noch gut Druck macht? Zweiten Kanal einschleifen??? EQ??? Dasselbe bei der Vocalpercussion. Wie bekomme ich die schön hin? Dass man die auch schön abmischen kann.

    Hoffe ich bekomme ein paar gute Tips von den Pro's.

    Vielen Dank,

    Bastian

  • bias79
    Profi
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    • 30. Oktober 2005 um 23:19
    • #2

    "Wie bekomme ich den Bass besser gemixt, dass er zum einen sauberer und differenzierter klingt, aber immer noch gut Druck macht?"
    den 266er raus!!!
    Mikrofone wären interessant.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • der bas(s)tian
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    17
    • 30. Oktober 2005 um 23:21
    • #3

    Warum den Kompressor raus?

    Als Mics werden für den Bass ein Sennheiser e855 und für den VP ein Sennheiser e835 benutzt.

  • bias79
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    • 30. Oktober 2005 um 23:39
    • #4

    weil der matscht und für vocals wirklich nich zu gebrauchen ist. wenn überhaupt. außerdem arbeitet der Vocalpercussioner wahrscheinlich sehr dynamisch, also kompressor raus.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • der bas(s)tian
    Beiträge
    17
    • 31. Oktober 2005 um 08:09
    • #5

    Verbesserungsvorschläge? Was anstatt dessen benutzen?

  • understood
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    2
    • 31. Oktober 2005 um 12:27
    • #6

    Hallo,

    persönlich wäre ich auch für gute Mics. Haben alle Sänger wirklich passende? Das e835 finde ich persönlich alles andere als prickelnd, wenn du hier über Pro redest. Lieber 200€ in bessere Mics investieren, als in den kleinen DBX, meine Empfehlung!
    Über Kompressor kann man nachdenken, wenn man Massen an Leuten beschallen muß und da ist dan meist eine PA vorhanden.

    So long...

  • foh
    Verifiziert
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    287
    • 31. Oktober 2005 um 12:35
    • #7

    Hy !

    hab schon einige Erfahrungen gemacht damit !
    unser "Schlagzeuger und Bassist" haben je ein C1000 oder das Rode Mic.
    Damit gehts richtig gut !
    kompressoren nur auf der Gruppe um die Chorsätze ein bisschen zusammen zu halten und dann war es das auch schon !

    Grüße
    Jürgen

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

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    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • bias79
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    • 31. Oktober 2005 um 13:57
    • #8

    statt 266 z.Bsp. 166. Ist schon ne hörbare Verbesserung. Ansonsten einfach mal verschiedene Kompressoren ausleihen und testen. Nach oben sind da ja kaum Grenzen gesetzt.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • foh
    Verifiziert
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    287
    • 31. Oktober 2005 um 14:17
    • #9

    also wenn kompressor dann geht meiner meinung nach für den Fall nur der SPL Dynamaxx, kein anderer ist so schnell und sauber !

    Ich hab den allerdings nur immer in der Gruppe für den Chor.
    Der Solist darf seine Dynamik slebst bestimmen *G*

    Grüße
    Jürgen

    Haubssach der sound bassd

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  • buskbo
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    43
    • 31. Oktober 2005 um 18:01
    • #10

    Also Meine Herren.

    Vielleicht darf ich abgesehen von der KompressorDiskussion (die ja auch interressant ist) noch folgendes Beisteuern :roll:

    Das Mackie ist nen Prima Pult. Hat aber irgendwie nur einen 3 Band EQ, nichtmal parametrische Mitten. Die anderen gesagten Dinge sind sicherlich richtig, aber ich würde hier mal ansetzen.
    Vorausgesetzt Ihr seid jetzt nicht Weltklasse ausgebildete Sänger, dann sollte es schon ein 4Band EQ mit Semi-Parametrischen Mittenbändern sein.

    Kompression gehört meiner Meinung nach absolut Dazu, unverzichtbar. Gerade bei ACapella, Gerade bei kleinen Anlagen. Vor die Wahl gestellt bei ner fetten PA oder ner mini PA das Teil einsetzen zu dürfen: bei der Mini PA. Scheißegal in der Liga auch ob's nen 266 oder 166 oder 160 oder 1046 oder mal nen ganz heißer Tip :lol: nen TL Audio C2021 RöhrenComp ist.

    Bevor Ihr jetzt das Pult in die Ecke schmeißt und Kompressoren zusätzlich kauft: Probiert doch mal ChannelStrips zu kaufen, Kanalzüge im 19" Format. Schaut euch mal die Dinger von Mindprint ENVoice oder SPL an. Die kann dann jeder für sich selbst kaufen, und bald ist ja auch weihnachten... 8).

    Bei Gelegenheit tauscht dann tatsächlich nochmal die Mics, probiert einfach rum. Vor allem Bass und Vocal Perc sind echt Schwachstellen. Macht mal was verrücktes (Gähn): probiert mal einige Instrumenten Micros aus statt immer nur Vocal Mics. Mache mir mal noch nen paar Gedanken und poste die dann...

    Dazu nen ordentliches Hallgerät, fertig.

  • bias79
    Profi
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    • 1. November 2005 um 12:09
    • #11

    buskbo: das mit dem Pult stimmt schon. Aber brauchst du bei nem Weltklasse Sänger keinen param. EQ? Das hängt doch nich von der Klasse des Sängers ab. Und das es egal ist ob 266, 166 etc. seh ich nich so. Egal welche Liga, es gibt Geräte die sollte man lieber ganz weglassen.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • buskbo
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    43
    • 1. November 2005 um 13:24
    • #12

    Hm, sehe ich zwar auch so, aber gegen nen vernünftigen dbx kompressor konnte ich bisher noch nichts haben. OK, wenn da einen Midas FOH und ne Meyer PA steht :wink: würden mir wohl auch die Finger abbrechen, aber wir reden hier ja wahrscheinlich von normalem Zeugs und da find ich's übertrieben.

    Die EQ Geschichte: Habe (für mich) festgestellt, je besser die Musiker sind, um so weniger muß ich schrauben. Je schlechter, umso mehr... mir passiert's öfter bei guten Leuten, das ich kaum was am EQ drehe, vielleicht nen LoCout und das war's. Auf Stadtfesten wünsche ich mir dann immer noch ein paar Knöpfe mehr.... :lol: nen Zlatkoknopf zum Beispiel...

    basstian
    ist ja n bischen was unfair von mir 600€ channelstrips zu empfehlen. Schau Dir mal JoeMeek SixQ und ThreeQ an. Vernünftiger Mittelweg zwischen Ohringer und Unbezahlbar.

    http://www.joemeek.com/sixq.html


    http://www.joemeek.com/threeq.html

  • bias79
    Profi
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    • 1. November 2005 um 13:30
    • #13

    egal ob nun dbx oder nich. der 266 ist halt einfach nicht gut genug, deshalb lieber weglassen oder für weniger geld nen alten behr....
    dbx 286A als channelstrip ist noch ne empfehlung. bei ebay immer mal günstig. tut alles was man braucht.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • buskbo
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    43
    • 1. November 2005 um 18:09
    • #14

    :D Das wird hier eher unsere ganz private Grundprinzipiendiskussion :D
    Den ThreadOpener hab ich schon länger nicht mehr gesehen...


    ne laß mal lieber die Finger von dem 286a. Der tut zwar alles, hat aber soweit ich weiß (korrigiert mich bitte) nur zwei EQ bänder mit Festfrequenzen, der jeweils eine Balance zwischen tiefen-untere mitten und höhen-obere Mitten shiftet. Niedlich, aber unpräzise und für 6 Stimmen gleichzeitig unbrauchbar.

    Komm wir stimmen ab :lol:

  • bias79
    Profi
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    1.103
    • 1. November 2005 um 20:05
    • #15

    Der is natürlich für Einzelsignale, also bei 6 Stimmen 6 von den Teilen. Einen EQ hat der gar nicht, ersetzt also kein gutes Pult :D
    Er ist eher ein "brauchbarer Comp" (besser als 266) mit deesser(Auch durchaus verwendbar), Enhancer LF HF, Expander Gate.
    Aber jetzt wirds wirklich langsam offtopic. :wink:

    GHOSTNOTE-SOUND

  • der bas(s)tian
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    17
    • 2. November 2005 um 09:32
    • #16

    Hallo zusammen, war länger weg, wegen einer VA.

    Zurück zum Thema:
    Was das Thema Mic's angeht, haben wir schon viel geteste und probiert. Für den Drummer angefangen vom SM 58 über ein MD441 oder MD421 (die alten Originale) bis wir dann beim e835 gelandet sind, weil das den besten Sound produziert hat. Beim Bass das gleiche. Die gängigsten Typen ausprobiert, unter anderem auch ein Großmembran, was aber auf der Bühne nicht in Frage kommt, da zu groß. Den besten Sound erzielten wir hier mit dem e855. Die anderen 4 benutzen Mic's von EV und zwar N/D 357(?, bin mir nicht ganz sicher über die Typenbezeichnung). Hatten auch bei denen SM 58 probiert, klangen aber auch nicht so gut. Für den, der es wissen wollte, haben bis jetzt eignes Zeug uns spielen Live über eine Anlage von Bose, zwei 802II mit Camco-Endstufe und eine 502 mit Crown-Endstufe und den dazugehörigen Controllern. Als Hallgerät benutzen wir eines von Lexicon.

    Zurück zu meiner Frage:
    Wie bekomme ich den Sound unseres Drummers und des Bassisten verbessert? Wir sind zwar noch eine kleine unbedeutende Acapella-Gruppe, die aber lernen möchte und das Beste aus den Möglichkeiten machen möchte, die sich ihr bietet.

    Liebe Grüße,

    der Bas(s)tian

  • buskbo
    Beiträge
    43
    • 2. November 2005 um 21:47
    • #17

    Ja Satan! Davon reden wir doch die ganze Zeit hier. :D

    Also meine letzte kleine ACapella Gruppe stand innerhalb von nem halben Jahr schneller auf der Kanzler Gala als Sie gucken konnte. Soviel Dazu, stell mal Euer :idea: nicht unter das Bütec.

    Euer Mic Test war ja schon mal ganz gut, dann belasst es doch erstmal dabei. Das 835 auf nem Bassmann kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber hey! Was solls.

    Den SOund verbessern. Probier's aus:

    Leih' Dir mal was anderes als die ollen Boses. ACapella-Verträglich: Nexo PS 15 StandAlone. Mit 4 Stück 1000 Personen im Theater, kein Thema.

    Leih Dir ein gutes Pult mit fettem EQ im Kanalzug. Am Besten mit zwei vollparametrischen Bändern, dann kannste das auch mal hören. Kannst ja hinterher eine Nummer kleiner kaufen.

    Leih Dir sechs gute Kompressoren.

    Leih dir Zwei gute Effektgeräte.

    Leih Dir nen Tontechniker 8)


    Der zeigt Dir dann das hier:
    Pegeln und regeln: vornehmlich mal mit Gain und dem EQ. Mulm raus, Druck und Glanz und Klarheit rein. Schönes betonen, Scheiße rausfiltern.
    Die Stimme so original wie möglich klingen lassen. Außer Sie ist halt nicht ganz so toll :wink:

    Danach den Compressor mal reinfahren. Stell mal die Attack/Release auf Auto, die Ratio auf hm 1:3. Threshold runterfahren, hören*. Ratio hochdrehen, mit Threshold spielen. Was gut klingt, keine hörbare Kompression verursacht: lassen.

    Danach Effekte dazu. Ein schöner Grundhall für alle, für den Bassmann vielleicht den gleichen aber EQ'd oder "Stell Ihn mal in ein Room" Preset. Dann aber bitte nicht per Auxweg, sondern im Insert. Gerne auch hinter dem EQ z.B. per Subgruppe.

    Dann Hörst Du das mal.

    Der Techniker war übrigens ernst gemeint und kein arroganter Spruch. Lass Dir den Krempel doch mal beibringen, das ist viel einfacher als trial & error. Und du kannst Geräte mal antesten und Dir ne Meinung bilden. Musst es ja nur für Euch 6 einmal vernünftig lernen und verstehen was passiert, ist keine Zauberei. Troisdorf ist mir leider zu weit weg :wink:

  • der bas(s)tian
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    17
    • 3. November 2005 um 09:02
    • #18

    Danke Buskbo für die Tipps. Werde versuchen, das Best erstmal daraus zu machen.

    Was das Thema des weiten Weges betrifft, so bin ich gerne bereit auch gern mal bei dir vorbei zu schauen, da ich öfters mal in der Ecke Recklinghausen bin. Wenn es recht ist, dann schick mir bitte eine Nachricht.

    danke,

    der Bas(s)tian

  • Peerless
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    4.334
    • 3. November 2005 um 10:14
    • #19

    wegen der kompression: man kann den 266 benutzen, indem man den in ne subgruppe routet und die gesangskanäle direkt auf den master+ die subgruppe schickt. dann kann man die kompression(subgruppe) unter das originalmaterial fahren, klingt mit sicherheit nicht schlecht und stabilisiert den pegel.....

    falls keine subgruppe da ist, nimmt man nen post aux und routet das signal vom auxausgang durch den kompressor wieder in nen pulteingang (hier aber bitte den entsprechenden aux zulassen :wink: )

    alternativ kauft man sich nen schöneren kompressor(z.b. den RNC oder halt alten behringer <- studio serie) und macht das so, klingt dann wunderbar :lol:

    http://www.ae-rental.de

  • bias79
    Profi
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    1.103
    • 3. November 2005 um 11:07
    • #20

    ich denke das mit dem 266 ist nun langsam abgehakt.
    stimme den erläuterungen zu tonman borgen, 6 comps, fettes pult etc. zu.
    und definitiv andere soundsysteme probieren !!!
    gruß, bias79

    GHOSTNOTE-SOUND

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