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ATC vers. Prolyte

  • mringhoff
  • 5. November 2005 um 11:29
  • mringhoff
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    • 5. November 2005 um 11:29
    • #1

    Hallo,

    vor vielen Jahren haben wir beim Trusskauf mal mit ATC angefangen und sind eigentlich immer gut gefahren. In den letzten Jahren haben wir leider feststellen müssen, daß das ATC-Zeug immer teurer wird und anderes Material (gut, es kommt ja viel Schund vom Osten rüber) immer preiswerter.

    Nun liebäugeln wir mit einer Systemumstellung auf Prolyte. Das Material kommt uns einfach günstiger und scheint uns zudem qualitätiv gleichwertig, wenn nicht sogar besser zu sein.

    Erstmal möchten wir unsere Dreipunkt-Traverse wechseln. Wir haben derzeit das ATC SB29-3
    Technische Daten auf http://www.atc-traversen.de
    und würden uns für das Prolyte X30D interessieren.
    http://www.prolyte.de/content/products/index.htm

    Die Aluminiumlegierung ist dieselbe, die Wandstärke der Hauptgurte mit 2mm auch, bei der Konstruktion sieht man auch keinen Unterschied. Nun fällt uns aber auf, daß die technischen Daten relativ stark auseinander gehen.

    Beispiel:
    ATC: Bei einer Spannweite von 10m ist eine maximale Punktlast von 124kg angegeben.
    Prolyte: Bei der selben Spannweite liegt die maximale Punktlast bei 159 kg

    Wer weiß etwas über diese Berechnungsmethoden? Rechnet ATC zu konservativ oder Prolyte zu gewagt oder gibt es tatsächlich technische Unterschiede?

    Bei Prolyte wird nämlich die maximale Durchbiegung (bei 159kg Punktlast) mit 8,4cm angegeben, bei ATC (124 kg Punktlast) mit 5,0mm

    Gibt es sonst anmerkenswerte Pro und Contras zu ATC und Prolyte?

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  • ADMIN
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    • 5. November 2005 um 13:51
    • #2

    Ich habe mal beide Traversen mit ProRigg SUS nachgerechnet.

    ATC bei 10m Spannweite 123,79 kg. Die Hersteller-Angabe von 124 kg wäre also seriös.

    Prolyte hat einen Rohrdurchmesser von 51 mm (ATC 48 mm), dadurch eine leicht andere Geometrie, 16 mm-Diagonalen (ATC 18 mm). Wenn ich die Verbinder mit "Üblichkeitswerten" rechne, dann würde ich auf leicht geringere Werte als ATC kommen. Genaueres könnte ich sagen, wenn man mir die Abmessungen und Materialwerte der Verbinder gibt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • mringhoff
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    • 5. November 2005 um 15:48
    • #3
    Zitat von "ADMIN"

    ... Prolyte hat einen Rohrdurchmesser von 51 mm (ATC 48 mm)....

    Ah, hatte irgendwie 48mm im Kopf. Bei näherem Nachstöbern sehe ich: die H30-Version (3mm-Wandstärke) hat wiederum nur 48mm Rohrdurchmesser...

    Zitat von "ADMIN"

    ...Wenn ich die Verbinder mit "Üblichkeitswerten" rechne, dann würde ich auf leicht geringere Werte als ATC kommen. Genaueres könnte ich sagen, wenn man mir die Abmessungen und Materialwerte der Verbinder gibt.

    Habe leider auch nur die Katalogwerte greifbar und bei ATC sind die relativ spärlich. Die Abmessungen der Konusse sind relativ gleich, um nicht zu sagen, leicht verwechselbar. Die Bolzen sind von Prolyte um ein paar mm länger. Genaues kann ich leider nicht dazu sagen, hab sie grad nicht zur Hand, Materialwerte sind mir auch nicht bekannt.

    Aber dennoch gibt mir das zu bedenken, daß Prolyte "geringere Werte" als ATC haben soll. Laut Katalog eben nicht...

    Es gibt doch auch eine DIN-Vorschrift, die besagt, daß die Durchbiegung nur einen bestimmten Grad haben darf, oder? Habe irgendso ein Wert von Länge/200 im Kopf, ist das richtig? Dann dürfte die Durchbiegung bei 10m ja sowieso nur 5cm sein. Warum steht in den Prolyte-Tabelle bei 10m dann 8,4cm???
    Mit welchen Grund wird so etwas angegeben?

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  • hs
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    • 5. November 2005 um 17:05
    • #4

    Hallo!

    an deiner stelle würde ich bei ATC bleiben der mehrpreis ist berechtigt zumindestens bei der SB 29-4PT hier sind einige vortschritte gemacht worden ( die Konushülsen sind nun nicht mehr geschweißt sondern gesplintet). wir haben seit jahren gute erfahrungen mit atc gemacht (ist ja größtenteils zumindestens bei den großen traversen baugleich mit der camco truss und wenn du dir die preise anschaust weißt du das ATC billig ist) desweiteren wird in münchen wohl ein zumieten von ATC recht leicht fallen. zurnot beim deutschland vertrieb!

  • mringhoff
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    • 5. November 2005 um 17:57
    • #5
    Zitat von "HS"

    Hallo!

    an deiner stelle würde ich bei ATC bleiben der mehrpreis ist berechtigt zumindestens bei der SB 29-4PT hier sind einige vortschritte gemacht worden ( die Konushülsen sind nun nicht mehr geschweißt sondern gesplintet). wir haben seit jahren gute erfahrungen mit atc gemacht (ist ja größtenteils zumindestens bei den großen traversen baugleich mit der camco truss und wenn du dir die preise anschaust weißt du das ATC billig ist) desweiteren wird in münchen wohl ein zumieten von ATC recht leicht fallen. zurnot beim deutschland vertrieb!

    Ja, wie gesagt, wir sind ja nicht unzufrieden mit ATC, ist ja auch eine qualitativ gute Marke mit seriösen Berechnungen im Katalog.
    Die Zumietung bei Prolyte ist in München auch nicht schlecht., insofern kein ausschlaggebender Grund.
    Es ist allein der Preis für gleichwertiges Material (ATC SB29-3 und Prolyte X30D) von jeweils zwei renommierten Herstellern. Ich vergleiche ja hier nicht ATC mit Chinatruss...
    Hinzu kommt, daß der ATC Deutschlandvertrieb von einem direkten Mitbewerber (Verleiher) betrieben wird und nicht von einem Händler. Vielleicht liegt ja auch darin ein Grund, daß die Preise für uns nicht so gut sind...

    Wenn uns aber Prolyte auf Dauer um rund 20% günstiger kommt, dann sollte man schon mal Überlegungen anstellen, schliesslich kommen da schon jedes Jahr ein paar Euros zusammen. Wenn aber die Contraargumente zu Prolyte überwiegen, dann akzeptiere ich auch einen Preisunterschied...

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  • GETEC
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    • 6. November 2005 um 12:40
    • #6

    Hallo!

    Wenn du bei ATC in Burgenland anrufst, denen erklärst dass der Vertrieb von einem Mitbewerber geführt wird, und dass Du keinen Handel mit dem Material betreiben willst, könnte es leicht sein, dass sie Dich direkt beliefern, mit denen kann man ECHT reden.

    Wir sind am überlegen ob wir bei allem was über 50cm Kantenlänge hat von Prolyte zurück zu ATC wechseln, die Qualität ist absolut überzeugend und eindeutig über der von Prolyte anzusiedeln, Sonderlösungen etc sind auch innerhalb von kürzester Zeit realisierbar.

    getec

  • Sebbig
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    • 6. November 2005 um 14:11
    • #7

    Hi,

    von der Prolyte X- Variante würde ich absehen. Für unsere Branche gibt es die H-Variante und die macht insofern Sinn, das du bei einer 10m Strecke H 30 D 227 kg mittige Punktlast und bei X nur 164kg hast.
    (Werte Katalog 05/06 white edition)
    X ist doch eher für Festinstallationen gedacht.

    Der Verrieb für Prolyte ist in D in zwei konkurierende Lager gesplittet, deshalb sind gut verhandelbare Preise möglich.

    Der Nachteil bei Prolyte ist die Lieferbarkeit von speziellen Teilen, wie Kreise, Strecken mit Sondermaß. Das kann schon mal 8 Wochen dauern.
    Standartmaterial ist schnell und ausreichend Lieferbar.


    CU Sebi

    Ich möchte mal die Zwei treffen, welche als erste schwarze Traversen und silberne Lautsprechen vermietet haben.

  • mringhoff
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    • 6. November 2005 um 14:48
    • #8
    Zitat von "Sebbig"

    Hi,

    von der Prolyte X- Variante würde ich absehen. Für unsere Branche gibt es die H-Variante und die macht insofern Sinn, das du bei einer 10m Strecke H 30 D 227 kg mittige Punktlast und bei X nur 164kg hast.
    (Werte Katalog 05/06 white edition)

    Zur Vergleichbarkeit habe ich die X-Variante gewählt. (annähernd derselbe Aufbau wie ATC SB29-3) Wir planen aber wenn dann die Anschaffung der H-Serie. Diese ist zwar rund 15% teurer, trägt aber rund 30% mehr Last... Wenn schon eine Investition, dann sicher in hochwertigeres Material.

    Vergleichen wir Prolyte H30D und ATC SB-29-3, dann kann man sagen: preislich immer noch interessanter, aber weitaus belastbarer.

    Der Tipp von GETEC, mal direkt bei ATC in Österreich anzurufen, wäre ein Versuch wert :)
    Gleichzeitig muss man auch bedenken, daß wir zwar stetig das ein oder andere Material kaufen, aber nie in großen Mengen. Da kommt dann der Faktor Lieferkosten ins Gespräch. Mal sehen...

    Weiterhin offen bleibt meine Frage, ob Prolyte schönrechnet. Vergleicht man die Belastungswerte steht Prolyte viel besser da, als ATC obwohl ich zwischen dem X30D und dem SB-29-3 keinen wesentlichen Unterschied (außer die 51mm Hauptrohrdurchmesser) sehe...

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  • mringhoff
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    • 6. November 2005 um 14:55
    • #9
    Zitat von "Sebbig"

    ..., das du bei einer 10m Strecke H 30 D 227 kg mittige Punktlast und bei X nur 164kg hast.
    (Werte Katalog 05/06 white edition)


    Äh, sind die Werte je nach Katalog unterschiedlich???

    Ich habe noch einen Katalog von 2003, da steht für H30D bei 10m eine maximale, mittige Punktlast von 175kg - das wäre ein Unterschied von 11kg!!!
    Und bei H30D stehen da noch 245kg - Unterschied 18kg!!!

    Woher die Änderungen? Gab es neues Material oder neue Rechenweisen?
    Mir werden die Angaben immer suspekter...

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  • Sebbig
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    • 6. November 2005 um 16:05
    • #10

    Es gab Jahre da waren die Werte noch unterschiedlicher.
    Früher war die H 40 deutlich näher an der 30er dran. Um die H 40 beser zu verkaufen wurde das 30er klein und die 40er groß gerechnet ging so 2-3 Jahre jetzt ist der Unterschied so, dass das 40er sinnvoll zwischen der S36 und der 30er liegt.


    Allerdings steht da auch folgender Satz drin:

    Zitat

    Loading figures are based on the German DIN standarts.
    To Comply to the BS and ANSI standarts the loading data have to be multiplied with 0,85.

    Ausserdem kommt bei dieser Diskusion mal wieder die " lokale Biegung"
    auf was nützen mir 245 kg wo ich jedoch beim Prolyte nicht mehr als 130 kg pro Punkt (Gurt) ein- bzw ausleiten sollte.

    Ausserdem finde ich es schwierig allein nach Tabellen eine Systemauswahl zu treffen.

    Fragen wie Akzeptanz im Markt, Anmietbarkeit , Systemtreue des Herstellers ( siehe Litec-Fragen) sowie Support in Grenzbereichsfragen (wo Camco unschlagbar ist) sollten duchaus mit in Betracht gezogen werden.

    Hast du auch über andere Hersteller nachgedacht.
    fFnde das man durchaus auch über Eurotruss nachdenken kann. (FD 33 158 Kg bei 12m).


    CU Sebi

    Ich möchte mal die Zwei treffen, welche als erste schwarze Traversen und silberne Lautsprechen vermietet haben.

  • hs
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    • 6. November 2005 um 16:57
    • #11

    eine anfrage in östereich wird dir nichts helfen, da diese die zu 100% an den deutschland vertrieb weiter leiten. sonst würde ja ein deutschland vertrieb keinen sinn machen. vieleicht solltest du einfach mal bei atc in deutschland anrufen und mal versuchen deinen standpunkt darzulegen, vieleicht kann man ja dann noch was am preis machen (wenn es dir wirklich nur am preis liegt eine andere truss zukaufen). sonderkonstruktionen sind bei atc ja auch kein problem die bauen alles. (hab da schon sehr verrückte sachen gesehen!

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    • 6. November 2005 um 17:08
    • #12
    Zitat von "mringhoff"

    Weiterhin offen bleibt meine Frage, ob Prolyte schönrechnet. Vergleicht man die Belastungswerte steht Prolyte viel besser da, als ATC obwohl ich zwischen dem X30D und dem SB-29-3 keinen wesentlichen Unterschied (außer die 51mm Hauptrohrdurchmesser) sehe...

    Ich habe eben mal die H30D zurückgerechnet. Es bleiben Fragen...

    1.) Prolyte schickt etwa 30 kN über einen Gurt und somit über einen Verbinder. Das ist nicht wenig, aber um das überprüfen zu können, fehlen mir genauere Werte. (Ich habe da auch schon mal angefragt, aber man hat wohl Wichtigeres zu tun, als irgendwelchen Leuten, die noch nicht mal kaufen wollen, Werte hinterherzutragen...)

    2.) Ich Bereich der Querkraft sind die Werte ziemlich mutig (und zwar WEZ der Diagonalen). Da die Teile keine gegossene Abschlussplatte oder ähnliches haben, würde es mich nicht wundern, wenn dort Diagonalen ausreissen.

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  • mringhoff
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    • 6. November 2005 um 21:14
    • #13
    Zitat von "Sebbig"

    Fragen wie Akzeptanz im Markt, Anmietbarkeit , Systemtreue des Herstellers ( siehe Litec-Fragen) sowie Support in Grenzbereichsfragen (wo Camco unschlagbar ist) sollten duchaus mit in Betracht gezogen werden.
    Hast du auch über andere Hersteller nachgedacht.
    fFnde das man durchaus auch über Eurotruss nachdenken kann. (FD 33 158 Kg bei 12m).

    deswegen kommt bei uns wenn dann nur noch Prolyte in Frage, da vor allem die Zumietbarkeit bei unseren Nachbarn wichtig ist, da hat keiner ATC mehr... Die Firmen mit ATC in unserer Gegend sind je nach Verkehr knapp 1 Stunde Fahrzeit (einfach) weg. Das wird auf Dauer recht nervig.

    Wir haben übrigens bei Festinstallationen in den letzten Jahren immer nur Prolyte verkauft, bin von der Liefergeschwindigkeit, Flexibilität und Klärung von Rückfragen ganz zufrieden.

    Mich irritieren nur etwas die Belastungsangaben von Prolyte. Es kann doch nicht sein, daß je nach Verkaufssituation mal das eine Truss hoch- und das andere runtergerechnet wird... Wo bleibt da die Physik?

    Zitat von "HS"

    vieleicht solltest du einfach mal bei atc in deutschland anrufen und mal versuchen deinen standpunkt darzulegen, vieleicht kann man ja dann noch was am preis machen


    na, bei 5% hin oder her würde ich ja nichtmal zum Nachdenken anfangen, ob wir ein Systemwechsel durchziehen sollen. Und - soweit kenne ich die Deutschlandvertretung schon recht gut - über ein paar Prozent wirds nicht rauslaufen. Der Unterschied zu Prolyte ist einfach zu groß...

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  • mringhoff
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    • 4. Januar 2008 um 13:03
    • #14

    Habe mal den alten ATC-Thread wieder ausgegraben und wollte mal fragen, ob der ein oder andere interessante oder neuere Infos hat.

    Vor allem würde mich die weiter oben beschriebene Rechenweise von Prolyte interessieren.

    In den letzten Jahren ist die subjektiv "gefühlte" Marktpräsenz von ATC nach unten gegangen.
    Das merkt man auch, wenn man explizite Anforderungen von Messeplanern etc. bekommt, die auf spezielles Truss Wert legen. Hier liegt Prolyte einfach vorne. Wenn wir alternativ ATC anbieten wollen, kommt dann erstmal ein "hmm" / "naja..."
    Da kommt man sich schon fast vor, als wenn man jemand von Chinaware überzeugen müsste...

    ATC ist für uns weiterhin eine hochwertige Marke und sind bislang von der mechanischen Seite voll zufrieden. Aber woran liegt es, daß a) das Truss immer noch teurer ist als Prolyte und b) immer mehr vom Markt verschwindet (zumindest hierzulande)?

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  • test
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    • 4. Januar 2008 um 14:01
    • #15

    hier in hannover und umgebung ist mir keiner bekannt, der atc truss hat

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • hs
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    • 17. Januar 2008 um 22:49
    • #16

    hallo ich nochmal.

    hast du beim preis eigendlich mitberechnet, das bei atc die verbinder dabei sind und bei prolyte nicht?

    mehr info zur truss bekommst du unter http://www.atc-truss.com


    ach so du sagst das atc immer teurer wird da kann ich nur dagegen sprechen wie du auf der deutschen homepage sehen kannst steht dort eine preisliste von 2002 drin und meines wissens nach ist die bei 90% der artikel noch aktuell, heißt also seit 2002 gab es keine wehsentliche preiserhöhung

  • mringhoff
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    • 13. Oktober 2008 um 09:43
    • #17

    So, inzwischen gibt es bei uns Prolyte (H-Version) und nur noch wenig ATC (wer noch auf der Suche nach Einzelteilen ist, sollte mal zu vtb2b rüber schauen.... :)

    Um es nochmal zu betonen: Wir waren in den vielen ATC-Jahren nie unzufrieden mit der Verarbeitung und der Qualität.

    Aber uns haben einfach wichtige Gründe zum Umstellen bewogen:
    - Zumietbarkeit hier in unserer Gegend (südwestlich von München) ist bei Prolyte wesentlich besser
    - günstigerer Einkaufspreis (X-Version) bzw. bei etwa gleichen Preisen dafür wesentlich höhere Belastungsmöglichkeit (H-Version)
    - Bezugsquellen von Prolyte sind in Deutschland einfach wesentlich differenzierter. Es herrscht somit ein höherer Wettbewerb, was sich nicht nur im Preisgefüge, sondern auch im Service niederschlagen dürfte. Es gibt sogar einige Händler, die viele Standardprodukte langernd haben. So kann auch mal kurzfristig schnell nachbestellt werden. Außerdem sind das alles reine Händler und kein Mitbewerber wie beim ATC-Deutschlandvertrieb.
    - höhere "Ridertauglichkeit". Gut, es gibt zwar keine Rider, aber dafür kommen von Messebaufirmen spezielle Anforderungen. Da wird ein Stand in einem CAD-Prgrogramm geplant und der wirft gleich die passenden Stücke aus, der Disponent schickt eine Liste rum und fertig. Und hier sind mir bislang immer nur Prolyte-Anforderungen vorgekommen.
    Klar, man kann schon mit den Jungs reden und ihnen ein Alternativsytem vorschlagen. Nur weil die in ihren Programm immer mit Prolyte planen, muss es ja nicht immer zwingen das sein.
    Aber nervig ist es halt schon. Erstens muss man genau aufpassen, daß es auch wirklich alle Abmessungen gleich sind und zudem noch den Disponenten bitten, eine andere Marke ins Spiel bringen zu dürfen. Dazu muss man dann noch nachfragen, was alles dort aufgehängt wird, da schliesslich ATC wesentlich weniger tragen kann, als eine Prolyte-H-Variante.

    Bis dato sind wir zufrieden mit Prolyte und deren Service. Was der Händler nicht lagernd hat, kommt auch relativ schnell direkt von Prolyte aus Niederlande.

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