Hallo,
ich bin zuständig für die Technik in unserer Kirchengemeinde.
Wir haben eine kleine Anlage, die wir für moderne Gottesdienste im Rahmen der Landeskirche nutzen.
Die Kirche beschallen wir mit 2 Paar Yamahas Fullrange 1 Paar forne und ein Paar in der Mitte unter der Empore (weil da die Front nicht mehr richtig hinkommt).
Bisher hatten wir 3 Bodenmonitore von Leny über 3 Auxwege im Einsatz.
Die Musiker haben sich schon einige Male beschwert, dass sie sich nicht richtig hören, was aber nach meiner Meinung unter anderem daran liegt, dass die Nutenpulte den Monitor verdecken.
Beim letzten Gottesdienst kam der Keyboarder mit 2 zusätzlichen PA -Boxen und wollte sie mit an die Frontboxen hängen, allerdings umgedreht als Monitor.
Technisch kein Problem- unser Amp ist 2Ohm stabil.
Seiner Meinung nach machen viele (auch große) Bands das so.
Bitte schreibt mir mal eure über Meinung dazu.
Gruß an alle aus dem schönen Schwarzwald seilbub
Saal Signal als Monitor besser als über AUX??
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Das ist eine Sparlösung die tatsächlich in Muggerkreisen öfters zu sehen ist.
Das funktioniert, so lange Du eine disziplinierte Band hast, ganz gut.
Voraussetzung ist meiner Meinung aber, daß Du die Fills über eine Separate Endstufe ansteuern kannst damit Du sie leiser machen kannst als den FOH.Die Beschwerden lassen IMHO 1. schlechte Monitormixe oder 2. unerfahrene Musiker vermuten, wobei 1 oft durch 2 verursacht wird (wissen oft nicht was sie eigentlich hören müssen, unklare Ansagen).
Mit 3 Monitorwegen läßt sich sonst mindestens das gleiche erreichen, evtl. mal die Position der Monitore variieren. -
Also an den Notenpulten dürfte es nicht liegen, jeder einigermaßen brauchbare Monitor kann so ein Pult fast umwehen. Okay, nicht ganz so krass, aber laut genug müsste es zu machen sein.
Um welche Instrumente und welche Art der Abnahme (Mikros/direkt) handelt es sich denn?
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Danke für die schnellen Antworten.
Momentan sind es bei den Instrumenten nur 1-2 Gitarren die ich über DI-Boxen abnehme und ein Keyboard ebenfalls DI.
Die Instrumente hatten bisher auch selten Probleme.
Am ehesten hören sich die 3-5 Sänger-innen nicht ( 2 Männer, 3 Frauen).
Das mit den Notenpulten ist denke ich auch kein Powerproblem ( ist ja immernoch ein Landeskirchlicher Sonntagsmorgengottesdienst).
Ich hab das mal mit nem Rauschen getcheckt, der Klang verändert sich sogar für mich als Leihe enorm. -
@seilhub
Monitore mit an Frontboxen hängen, ist für keinen gut.
Du bekommst kaum einen anständigen Mix hin, da du durch
diese Monitore immer gehindert wirst, deine Regelmöglichkeiten
alleinig für vorne zu nutzen.
Wenigstens separates Amping muss drin sein, wie zuvor Hubert Barth
schon erwähnt hat.Grüße, Annette.
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son notendingsi raubt schon höhen... wie wärs denn mal den monitor umzustellen ? leicht schräg von vorne und den notenständer schräg daneben ?
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was in Kirchen auch immer wieder Probleme macht, ist der Hall. Wenn der dummerweise in einem zeitlich so ungünstigen Fenster kommt, dass der Monitor zur Hälfte ausgelöscht oder sonstwie gestört wird, weil schon wieder eine Reflexion von hinten kommt, wird es schwer, differenziert zu hören.
Eure Delayline (2. Reihe unter der Empore) ist hoffentlich delayed? Sonst könnte die auch mit dran schuld sein.
Ich habe selbst jahrelang in diversen Kirchenprojekten mitgemacht (sowohl am Mikro als auch am Pult). Das einzige Problem war bei uns immer der Schlagzeuger, ansonsten bekommt man das mit Monitor und Co. gut in den Griff.
Bei drei Wegen sollte für den/die Sänger ein bis zwei Wege frei sein, die brauchen zur Intonation eh eine Gitarre oder ein Keyboard. Also das sollte eigentlich gehen.
HTH
LC2412