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Lastzuschaltung bei DUSPOL

  • tufkasirau
  • 10. November 2005 um 16:53
  • tufkasirau
    Beiträge
    23
    • 10. November 2005 um 16:53
    • #1

    Hallo zusammen!

    Könnte mir vielleicht einer erklären, wozu die Lastzuschaltung eines DUSPOLES da ist?
    Ich glaube, sie ist dazu da, um RCA's zu testen (?).
    Womit muss man dann die DUSPOL spitzen verbinden (Außenleiter/Null/PE) um den FI zu testen?

    Würde mich freuen wenn ihr mir antwortet!

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 10. November 2005 um 17:06
    • #2

    Der Duspol ist kein Testgerät für den RCD.
    RCA braucht man nicht zu testen. :wink:

    Wenn man keine Ahnung hat: Finger weg und höchstens mal die Test-Taste benutzen.

    Die Lastzuschaltung ist dafür gedacht, die Spannung auch unter Last "messen" zu können. Das ist nötig, damit z.B. induzierte Spannungen nicht so schnell falsche Ergebnisse produzieren.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • tufkasirau
    Beiträge
    23
    • 10. November 2005 um 17:12
    • #3

    Ich meine, das ich mal gehört habe, dass man mit dem DUSPOL einen FI auszulösen kann???
    Also mit der Lastzuschaltung ...

  • karabennemsi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    194
    • 10. November 2005 um 17:21
    • #4
    Zitat von "cyberlight"

    Der Duspol ist kein Testgerät für den RCD.
    RCA braucht man nicht zu testen. :wink:

    ...

    Die Lastzuschaltung ist dafür gedacht, die Spannung auch unter Last "messen" zu können. Das ist nötig, damit z.B. induzierte Spannungen nicht so schnell falsche Ergebnisse produzieren.

    Völlig korrekt, ergänzend kann man noch sagen, das die Lastzuschalttaste nicht unbedingt den FI zur Auslösung bringen muss (übringens bei Verbindung Phase - Schutzleiter). Es gibt Duspohl, welche einen Laststrom unter 30mA erzeugen (bzw. eher unter 20mA, RCD´s lösen nicht erst bei 30mA aus, meist ca. 24 bis 28mA)

    Um den RCD auf Auslösung zu testen, reicht es die Prüftaste auf diesem zu drücken, soll der FI eingemessen werden (sprich Abnahme mit Prüfprotokoll, Auslösestrom, Auslösezeit etc.), sollte man Fachleute mit speziellen Messgeräten dazuholen, wenn man selber nicht das Fachwissen hat!

    Mfg Kara

    Wer andren eine Grube gräbt, ...hat ein Grubengrabgerät!

    Einmal editiert, zuletzt von karabennemsi (10. November 2005 um 17:22)

  • wavetech
    Beiträge
    306
    • 10. November 2005 um 17:21
    • #5

    Ich sags auch nochmal in aller Deutlichkeit:

    Wenn man keine Ahnung von der Materie hat: FINGER WEG!!!!


    Gruß
    an Simon,

    wavetech

  • tufkasirau
    Beiträge
    23
    • 10. November 2005 um 17:36
    • #6

    Also, es geht ja eher darum:
    Ich hab ein Starkstromverteiler mit einem 32A CEE eingang, aufgeteilt in 3 Schuko und einen 16A CEE (die 3 32A Phasen sind mit 6 16A Automaten abgesichert)! Davor hängt nun ein 30mA FI. Wenn ich nun den Verteiler an eine 32A CEE Dose anschließe will ich kontrolieren, welcher FI zuerst fliegt! Entweder der in meinem Verteiker oder der in der Festen Verteilung an dem Ort wo ich bin ...
    Nun habe ich mir gedacht, dass ich das dann mit dem DUSPOL überprüfen kann! Er hat 40mA Lastzuschaltung!

  • lightmaster
    Beiträge
    54
    • 10. November 2005 um 17:45
    • #7

    Das ist völlig willkürlich welcher FI zuerst raus fliegt,
    es sei denn du hast einen selektiven Fehlerstomauslöser.

    Aber im Allgemeinen meine ich mal gelernt zu haben das man dieses generell umgehen soll, zwei FI´s in Reihe zu schalten, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    MfG
    Marc

  • tufkasirau
    Beiträge
    23
    • 10. November 2005 um 17:52
    • #8

    Wie kann man das denn umgehen? Weil ich möcht den FI schon in der Nähe haben fals mal was mit dem Licht/Musik/... nicht in Ordnung ist und nicht erst durchs ganze Gebäude rennen muss um die Hauptverteilung zu suchen ...
    Wie teuer wär ein selektiver FI?

  • lightmaster
    Beiträge
    54
    • 10. November 2005 um 18:01
    • #9

    Álso der Selektive FI muss dann vor deinen geschaltet werden.

    Dieser spricht im Fehlerfall dann nicht sofort an (bin jetzt zu faul mein TBB zu halen, glaube aber es sin 20 ms???)
    sondern liegt etwas darüber damit zuerst deiner rausfliegt.

    Im zweifelsfall beim Veranstalter nachfragen ob es einen Abgabng ohne FI gibt!

  • SVT
    Beiträge
    43
    • 11. November 2005 um 00:51
    • #10

    Die Lastzuschaltung ist dazu da, Ein richtiges Messergebnis zu erhalten. Gerade bei langen Zuleitungen können sich Potentiale aufbauen, die zu falschen Messungen führen. Wir hatten kürzlich einen Fehler, da war der Neutralleiter nicht angeschlossen. Vom Anschlusspunkt aus etwa 110m 120qmm, Verteiler und dann nochmal 50m 16qmm. Ganz vorne war der Fehler. Mit ei nem zweipoligen Spannungsprüfer völlig korrekte Messung, der Fehler viel bei der Schleifenmessung auf. Da habe ich mal mit einem Duspol probiert, und siehe da, bei Zuschaltung der Last keine Spannungen mehr gegen N.

  • Musikmaker
    Beiträge
    40
    • 11. November 2005 um 07:32
    • #11

    Man man Simon... gleich nen Doppelpost zum selben Thema.

    Ich gebe dir nen Tipp.... FINGER WEG VON 230V !!!

    Lass dir den FI einbauen.

    http://www.linn-praezision.de

    Abteilung Systemtechnik GmbH

  • tufkasirau
    Beiträge
    23
    • 11. November 2005 um 11:49
    • #12

    Also Herr "Musikmaker",

    hast du eigentlich nicht gelesen, dass man in diesem Forum ALLES fragen darf was man will? Ich bin zwar neu hier, aber das heißt nicht, dass ich keine ahnung von Strom/Technik und bla bla bla habe ...
    Ich bin mir den Risiken des Stromes schon sehr bewusst. Ich finde, dass man besser fragen sollte als sachen auszuprobieren, und wenn man dann solche antworten zurückbekommt, wie z.B. "Lass die finger von 230V" dann weiss man, dass der jenige der das geschrieben hat die ganzen fragen und antworten meines Artikels nicht richtig verstanden hat!!! Ich hab nie geschrieben, dass ich einen FI selber einbauen möchte (würde ich aber trotzdem machen!!!).
    Also ich finde, dass man solche antworten nicht gebrauchen kann und man sollte dem jenigen der fragt etwas respektvoller gegenüber treten ...
    Dies erfahrung fehlt mir im gegensatz zu anderen Foren in diesem Forum sehr ...

    Denkt mal drüber nach ... man soll dei "unerfahrenen" lehren!!!

    Gruß Simon

  • Musikmaker
    Beiträge
    40
    • 12. November 2005 um 10:31
    • #13

    oh .... naja dein leben. was du mit meinem tipp machst ist selbstverständlich dein ding.

    aber mir ist nicht aufgefallen, dass ich respektlos bin....
    wenn du unbefugter weise an deiner hauselektrik rumfummelst und es zum unfall/brand kommen sollte, kann die versicherung sich weigern den schaden zu übernehmen..... grob fahrlässig.....


    mfg

    http://www.linn-praezision.de

    Abteilung Systemtechnik GmbH

  • xcite
    Beiträge
    249
    • 14. November 2005 um 18:45
    • #14

    na moin...

    [Offtopic]

    Musikmaker:

    Zitat

    Ich gebe dir nen Tipp.... FINGER WEG VON 230V !!!


    Na dich will ich sehen, wie du dieses Forum ohne 230V lesen willst? :D

    Zitat

    aber mir ist nicht aufgefallen, dass ich respektlos bin....


    Aber den anderen - Nimm es an oder lass es!

    Zitat

    wenn du unbefugter weise an deiner hauselektrik rumfummelst


    Davon hat weder er noch jemand anderes jemals etwas gesagt! Hier war von einfachen Spannungsmessungen die Rede (die man wohl machen darf, hab ich mir sagen lassen) und ein Auslösen/Testen des RCD/FI (was man wohl auch machen darf) :wink:

    Ansonsten gibt es Regeln in diesem Board, die jeder lesen kann und sogar befolgen darf. Alles andere ist Kindergarten!

    [/Offtopic]

    [Ontopic]

    simon: Wie gesagt kann es sein, dass man mit der Lastzuschaltung den RCD ausloesen kann - es ist aber kein zuverlaessiges Kriterium. Wie auch in dem anderen Post schon geschrieben, laesst sich dein Problem mit einem "Selektiven RCD" beheben, dieser muesste aber in der Stromverteilung des Veranstaltungsortes (also nicht in deiner eigenen) eingebaut sein - nur dann bringt es etwas.
    Prinzipiell braucht es in der Kette nur einen RCD. Manchmal gibt es Anschlussdosen ohne eigenen RCD oder vielleicht solche, die extra abgesichert sind (z.B. in Buehnennaehe). Dann sind die Wege auch nicht so lang 8)

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • tufkasirau
    Beiträge
    23
    • 14. November 2005 um 19:01
    • #15

    Solche antworten kann man gebrauchen! :D

    Danke

    PS: Jeder hat mal klein angefengen ....

  • spannungsabfall
    Beiträge
    77
    • 16. November 2005 um 22:48
    • #16

    Nur mal als kleine anmerkung aus meiner Praxis:
    FI´s (RCD) können bzw. dürfen bereits ab der hälfte des Nennfehlerstromes auslösen.
    Sprich ein Fi mit 30mA Nennfehlerstrom darf ab einem Fehlerstrom von 15 mA auslösen!
    Alles was darunterliegt muss er halten :D

    und vergesst niemals den Eimer mit dem Spannungsabfall fachgrecht zu entsorgen!!!

  • xcite
    Beiträge
    249
    • 18. November 2005 um 03:27
    • #17

    na moin...

    Zitat

    Nur mal als kleine anmerkung aus meiner Praxis:

    Nur mal so als kleine Frage: ist dies eine Feststellung aus deiner praktischen Erfahrung oder eine festgelegte Norm?

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • Swemers
    Profi
    Beiträge
    231
    • 18. November 2005 um 09:30
    • #18

    Hi,
    dies ist genormt, in DIN-VDE 0664-10 wird als Normwert des Nichtauslösefehlerstoms 0,5*Bemessungsfehlerstrom angegeben.

    mfg
    Swemers

  • xcite
    Beiträge
    249
    • 18. November 2005 um 14:36
    • #19

    na moin...

    alles klar - Danke.

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

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