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Beschallung um eine Bühne in der Raummitte

  • Stephan Graeske
  • 25. Dezember 2005 um 23:40
  • Stephan Graeske
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    1.217
    • 28. Dezember 2005 um 09:47
    • #21

    Ich habe die neue Bassvariante mal in die alte Kreis-Simulation eingebaut.

    Da uns nur der Druck auf der Bühne interessiert - und nicht der in 6m Höhe zwischen den Boxen, habe ich zusätzlich die Seitenansicht simuliert.

    Das geflogene Flugmaterial hat ein Gesamtgewicht von etwa 320 kg.

    Hier die Simulation:

    http://www.graeske.de/Sim23

    Viele Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • skyworker
    Profi
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    • 28. Dezember 2005 um 11:44
    • #22

    Hallo Stefan - richtig Band nicht, aber Moderation, Varieté und ein Saxophonist der (ACHTUNG - KEIN SCHERZ JETZT!) live spielend an einer Leine vom Dach des Gasometers an der Innenwand nach unten gelaufen kam - Rückkopplungsfrei. Kleines Detail am Rande: Nur für dieses Gimmick kamen sowas um die acht Absetzantennen fürs drahtlose Clipmic zum Einsatz, um Dropouts zu vermeiden. Merke: Tonnenförmige Stahlgebilde beeinflussen nicht nur akustische Wellen! Falls du also auch Sender auf deiner Bühne hast, denk dran und pack dir Zeit zum Testen ein!

    Bei Bedarf an mehr Infos - meld dich einfach bei mir.

    Es grüßt der SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • guessi
    Profi
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    897
    • 28. Dezember 2005 um 23:59
    • #23

    ich gehe mal davon aus, daß das Thema subs geklärt ist?

    blieben noch die Topteile.
    du hast in deiner Simulation stehen, daß du 8x upa-1 und 8x upm-1 aufhängen möchtest? alle diese Systeme haben ca. 100°. so dicht beineinander bringt das m.E. keine Vorteile. ich würde dann eher nur die 8 UPAs oben verteilen und die UPMs unten auf der Bühne gestellt für das Nahfeld benutzen.

    Gedanken zur Anordnung der UPAs:
    1. so wie in deiner Simulation:

    Code
    B-----B-----B
    I           I
    B           B
    I           I
    B-----B-----B


    (B = UPA)
    und dann komplett mono und mit 1 Delay arbeiten, um die Übergänge zwischen den äußeren und mittleren UPAs sauber zu machen

    2. als 4 mal "klassische" Stereo-Anordnung

    (hier nur bspw. mit 4 UPAs bei 8kHz)
    die UPMs dann zwingend unten zum Auffüllen der Seitenmitten und stereo natürlich nur mit Bedacht...
    hier sähe ich auch das psychologische Problem, daß in die Diagonalen keine Box "leuchtet"

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 29. Dezember 2005 um 00:35
    • #24

    Hi,

    ja genau, die UPMs sollten unten als Nearfill auf die Bühne und die UPAs sollten oben an die Truss. So war es geplant. Allerdings habe ich die UPMs in der Seitenansicht weggelassen.

    Worin sieht Du bei Deiner quadratischen Anordnung den Vorteil gegenüber der Kreisanordnung?

    Ich dachte auch schon, ob man UPA-1C für den Kreis oben nimmt (80x60) statt (100x40). Leider hat MappOnline keine Auswahlmöglichkeit für UPA-1C

    Viele Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Paddy
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    103
    • 29. Dezember 2005 um 00:39
    • #25

    @ guessi:

    die UPAs (oder andere, aber meyer hat halt dieses schicke simulationsprogramm) würden wir in einen kreis hängen, so würde man sich das delay sparen. das quadrat, was du in der simulation siehst, soll glaub ich die bühne darstellen (oder stephan?). klar könnte man sie auch in einem quadratischen rigg aufhängen und per delay zum kreis alignen. aber dann tritt tatsälich dieses phänomen auf, dass sich der rückwärtige schall nach unten bündelt.

    das schwierige ist, diese simulation richtig zu interpretieren und einzuschätzen. vielleicht ist es in echt gar nicht so schlimm. aber vor ort noch rumexperimentieren geht nicht - keine zeit.

    vielleicht ist der andere ansatz schon cooler: über die bühnenecken je ein päärchen hängen (so hab ich das jetzt bei dir verstanden) und breit splayen?

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 29. Dezember 2005 um 10:38
    • #26

    Ja, das Quadrat ist die Bühne. In der Draufsicht 8x8m, in der Seitenansicht auf die Diagonale eben die Wurzel aus 2x 8^2.

    Bei der Kreisanordnung hat man IMHO einen zentralen "Ursprungspunkt" des Schalls und durch die Symetrische Anordnung in alle Richtungen eine ähnliche (nicht gleiche!) Abstrahlung.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • guessi
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    • 29. Dezember 2005 um 23:37
    • #27

    da irgendwo stand, ihr seid in keinster Weise auf UPAs festgelegt, würde ich darüber nachdenken, andere, "gerichtet abstrahlende" Systeme einzusetzen. schließlich sind je seite mind. 20m Raum zu beschallen, und wenn es einerseits etwas laut werden soll (Rock) andererseits Sprachverständlichkeit bis in die letzten Reihen gefordert ist (?), hätte ich mit 1-2 UPAs Bedenken.

    mal fix bspw. mit 4 x 4 MICAs - jeweils auf die Seitenmitten der Bühne verteilt - simuliert...
    wenn ich das richtig sehe, fehlen in deiner seitenansicht-simulation 10m raumbreite? wenn man die noch ergänzt, wird der unterschied in den Höhen schneller deutlich.
    das müssen dann letztlich nicht MICAs sein, nur um NOCH einen Vorschlag in die Runde zu werfen. :)

  • Stephan Graeske
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    • 29. Dezember 2005 um 23:59
    • #28

    guessi:

    Danke für den Vorschlag. In der Tat sind wir nicht festgelegt. Aufgrund der Besucherzahl im Verhältnis zur Hallengrößen war eine "benutzte" Fläche von 15m max angedacht. Leider ist die Simulation auf eine Ebene von 20m x 40m vom Programm her begrenzt. (Oder ich finde die Einstellung nicht, wo man die Ebene vergrößert.

    Findest Du 4 Micas genug, um damit eine gerichtete Abstrahlung zu erhalten? Ich denke mal drüber nach...[/list]

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  • guessi
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    • 30. Dezember 2005 um 04:49
    • #29

    Menü "configure" - "prediction plane"
    dort kannst du auch die Begrenzungsflächen einschalten und konfigurieren - aber nicht erschrecken... :)

  • Stephan Graeske
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    • 30. Dezember 2005 um 10:31
    • #30

    Hervorragend! Das kommt davon, wenn man keine Bedienungsanleitungen liest :)

    OT: Gibt es eine Möglichhkeit, eingezeichnete Wände ebenfalls mit einer Beschaffenheit zu versehen?

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • guessi
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    • 31. Dezember 2005 um 16:35
    • #31
    Zitat

    die Begrenzungsflächen einschalten und konfigurieren

    -> die 4 Ausklapplisten...

    interessant wäre eine korrekte Übersetzung der Wandarten
    (bitte ergänzen/korrigieren)

    AcousticTile on Rigid Surface KF - (Akustikelement auf glatter Wand?)
    BrickWall (un)painted LB - Ziegelmauer (un)gestrichen
    CarpetHeavy on Concrete CH - (schwerer Teppich auf Beton ?)
    ConcreteBlock (un)painted CH - Betonblöcke (un)gestrichen
    Plaster on Lath CH - (Gipskartonplatte ?)
    PouredConcrete (un)painted LB - gegossener Beton (un)gestrichen
    Rigid - (glatte, harte Wand?)
    Velour 10oz/yard² touching wall CH - ?

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 1. Januar 2006 um 12:50
    • #32

    Danke!

    Meine Frage habe ich etwas undeutlich gestellt. Diese Auswahlmöglichkeit habe ich für die 4 Begrenzungsflächen des Simulationsgebietes gefunden. Meine Frage war, ob eigene eingezeichnete Wänder (zum Beispiel mitten in der Fläche) ebenfalls so eine Eigenschaft annehmen können.

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • guessi
    Profi
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    897
    • 1. Januar 2006 um 22:54
    • #33

    nein, die "architectural aid"-Linien sind nur optische Anhaltspunkte

  • Paddy
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    103
    • 19. Januar 2006 um 00:06
    • #34

    So, Leute.

    Für alle, die gerne einen Erfahrungs-Bericht über die Center-Stage erwartet haben: wir kneifen. Wir werden lediglich eine normale End-Stage realisieren. Unser Budget ist für Beschallung in, Beleuchtung aus sowie Projektion für vier Richtungen zu knapp.

    Am wahrscheinlichsten wären vier 6er-Bananen dV-dosc aufgrund seiner exakten Abstrahlung gewesen. Bass wäre kritisch geblieben, jedoch durch dV-subs (gerichtet) erträglich.

    Danke für alle Beiträge.

  • Seven
    Profi
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    318
    Beiträge
    4.373
    • 19. Januar 2006 um 02:00
    • #35

    Schade, die Erfahrungen wären sicherlich für einige hier sehr interessant gewesen. Aber auch nachvollziehbar die Entscheidung.

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