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Hätten Sie es gewust ? oder Powercon Stecker

  • Markus Verza
  • 28. Dezember 2005 um 02:56
  • Markus Verza
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    1.756
    • 28. Dezember 2005 um 02:56
    • #1

    Zitat von der Neutrik Homepage

    "Der Powercon ist ein Steckverbinder und keine Steckvorrichtung, das heisst der Powercon darf weder unter Last noch unter Spannung ein- und ausgesteckt werden. "

    Hier stellt sich mir die Frage ob die Anwender das wissen und in wie weit der Stecker für die VA Technik tauglich ist.

  • buzz
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    1.248
    • 28. Dezember 2005 um 08:57
    • #2

    Hi Markus,

    ja, ich habe das gewusst, aber auch erst seit ein paar Wochen... :wink:

    Wenn Neutrik nicht relativ zeitnah eine "Zulassung" als Steckvorrichtung nachreicht, dann halte ich diese Stecker leider für untauglich für die VA-Technik, von gaaanz wenigen Ausnahmen abgesehen. Und das mir, wo ich mich doch sooo in die Dinger "verliebt" habe.

    Es wäre natürlich auch sehr interessant, seit wann diese Definition derart öffentlich gemacht wurde. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, dass ich diese Definition seinerzeit als ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, gelesen hätte. Entweder habe ich das übersehen, oder es gab irgendeinen Vorfall, der Neutrik dazu gebracht hat, auf den Umstand explizit hinzuweisen.

    Was heisst diese "Neuerung" also praktisch?
    -Alles wieder zurückrüsten?
    -Sorge tragen, dass nur spannungsfrei/lastfrei gesteckt wird?
    -Ignorieren?

    Hat schon wer ausprobiert, was passiert, wenn man einen mit Nennlast beaufschlagten PowerCon steckt (und viel wichtiger) trennt?

    Wobei mir nicht in den Sinn geht, warum ich nicht unter Spannung stecken darf. Lastfrei kann ich ja noch nachvollziehen (Abreissfunke, Kontakterwärmung), aber warum nicht unter Spannung?

    Wer hat denn gute Kontakte (achtung Wortspiel...) zu Neutrik um da mal ein Statement zu bekommen..?


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • hwb
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    252
    • 28. Dezember 2005 um 12:37
    • #3

    Hallo!

    Neutrik hat diesen Satz im Juni der Dokumentation hinzugefügt. Damals gab es auch eine Diskussion in der Newsgroup alt.audio.pro.live-sound dazu, nachzulesen bei http://groups.google.com , einfach nach neutrik powercon suchen.

    Viele Grüße,
    Holger

  • Markus Verza
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    • 28. Dezember 2005 um 13:50
    • #4

    Auch ein netter Verbinder:

    gesis IP65...68

    http://www.gesis.com

  • Swemers
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    231
    • 31. Dezember 2005 um 12:40
    • #5

    Hi,

    Zitat

    Wobei mir nicht in den Sinn geht, warum ich nicht unter Spannung stecken darf. Lastfrei kann ich ja noch nachvollziehen (Abreissfunke, Kontakterwärmung), aber warum nicht unter Spannung?


    Dies kann ich auch nicht so recht nachvollziehen, denn auch die VDE 0627 verbietet nicht die Benutzung unter Spannung. Natürlich muss der Fingerschutz gewährleistet sein (dies wir nur exlizit für Steckverbinder mit Schaltleistung erwähnt), aber ich kenne keine Norm welche dies untersagen würde.
    Da wollte vielleicht jemand auf nummer sicher gehen, denn kann man einen Laien zutrauen das er sicherstellen kann das wirklich alle Verbraucher Lastfrei geschalten sind während des Steckvorgangs? Also einfach Spannungslos draufschreiben und schon ist man auf der rechtlich sicheren Seite.

    mfg
    Swemers

  • uifei
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    787
    • 4. Januar 2006 um 16:04
    • #6

    Leitfaden zur Bestimmung / Auswahl der geigneten Verbindung Drucken
    Industrie & MIL-C Steckverbinder gibt es wie Sand am Meer,
    doch nicht alle werden die vielen Punkte der Kunden Anforderungen und der Normen wie,
    VDE 0627 , SEV , UL,usw..erfüllen / gerecht werden.

    In zu vielen Fällen ruht die Verantwortung auf dem Anwender, der bei der Auswahl des Steckverbinders davon
    ausgeht, dass jeder auf dem Markt erhältliche Stecker die höchste Sicherheit bietet.

    Die Norm VDE 0627 macht einen ersten Unterschied zwischen Steckverbinder und Steckvorrichtung. Steckver-
    binder sind Betriebsmittel, die unter Spannung nicht gesteckt und getrennt werden dürfen. Steckvorrichtungen
    dagegen können unter Spannung oder Last gesteckt und getrennt werden.

    Ein wesentlicher Unterschied zwischen Steckvorrichtung und Steckverbinder ist, dass bei der Steckvorrichtung
    der Massekontakt beim Stecken voreilend und beim Trennen nacheilend sein muss (VDE 0627 5.4.2.).

    Dies bedeutet, dass Stecker ohne voreilenden Schutzleiterkontakt auch nicht unter Last getrennt werden dürfen.
    Der Anwender/Hersteller hat den Einsatz von Steckverbinder jeweils gemäss den Anforderungen der Geräte-
    Vorschriften und der Elektrotechnischen Normen zu prüfen und dies Vorschriften einzuhalten sowie die Eignungs-
    Test in Zusammenhang mit den Geräten durchzuführen.

    => Fazit:

    Fi oder Sicherungsautomat vorher ausschalten und gut is!
    Schukokabel vorher abstecken!

    Also das ist eher ein wenigeres Übel als Kaltgerätestecker bei 230V/16A
    Geräten! tztztz Gerät 230V/13A Stecker Kaltgerätestecker 230V/10A na supa! :?

    Industriestecker sind halt Industriestecker und pasta! :)

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • Stephan Graeske
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    1.217
    • 21. Januar 2006 um 23:18
    • #7

    Wäre nun mal interessant, wer nach dieser Neuigkeit weiterhin auf Powercon setzt. Wer geht wieder zurück auf Schuko / CEE blau?

    Ich überlege mir gerade eine sinnvolle Verkabelung für self-powered LS.
    - Von Powercon (an den LS) direkt auf Schuko und alles in Schuko...
    - Von Powercon (an den LS) auf CEE blau und damit weitermachen...

    Die gefundene Verkabelungslösung soll sowohl in Hotels mit kleinen Boxen als auch in großen dezentralen Beschallungseinsätzen funktionieren. Wer hat selfpowered LS und einen guten Vorschlag?

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Carm
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    Beiträge
    2.715
    • 22. Januar 2006 um 12:12
    • #8

    hmm - also wenn du oft gala-va's machst bzw. für industriekunden arbeitest würde ich die powercon-schuko-variante bevorzugen, da die verkabelung kleiner und unauffälliger ist (ich gehe mal davon aus dass lediglich von sprachbeschallungs-ls bis größe ps15 die rede ist).

    größere ls (also aktive subs etc.) kann man ja dann ggfs. mit cee blau verkabeln.

  • karel noon
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 22. Januar 2006 um 12:49
    • #9

    besteht seitens neutrik nicht die möglichkeit einer zweiten serie, die dann doch die fehlenden eigenschaften mit sich bringt?
    ansonsten wird wohl sehr viel auf powercon-schuko hinauslaufen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 22. Januar 2006 um 13:14
    • #10

    Also die großen Geräte (z.B. Bässe) haben CEE blau, die kleinen Lautsprecher (UPM-1P, UPA-1P) haben Powercon und die Pulte, etc. haben Schuko.

    Die Powercon-Zulassung spielt keine soooo große Rolle, weil man die Lautsprecher sowieso erst verkabelt und am Ende unter Spannung setzt.

    Aber die Verkabelung sollte optisch gut sein. Schuko ist prima mit der einzigen Ausnahme, dass es nicht zugentlastet ist. Wir haben Erso-Stecker mit Titanex 3G2,5 Kabel - aber auch da kann mal ein Stecker rausgerissen werden. CEE-Blau ist haltbarer - aber für die meisten Geräte braucht man einen Adapter. Powercon für alle Geräte ist mist, weil man sie nicht einzeln verleihen kann.

    Danke für die Ideen. Hat noch jemand Erfahrungen und möchte seine Lösung vorstellen??

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

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