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Baustellenkabel als Boxenkabel

  • Outbid
  • 12. Januar 2006 um 05:14
  • Outbid
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    885
    • 12. Januar 2006 um 05:14
    • #1

    Hi zusammen...

    Was für einen Nachteil hätte es wenn ich statt Boxenkabel zb. ein 4x2,5qmm Baustellenkabel (meistens die gelben gummikabel) nehme, jeweils zwei zusammen wären dann 2x5qmm.

    Vorteil für mich, halten viel aus und würde ich sehr günstig bekommen.

    Danke für info...

  • chris216
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    • 12. Januar 2006 um 10:42
    • #2

    Abgesehen davon, dass du dann gelbe Boxenkabel hast, kannst du das durchaus machen...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • StephanT
    Verifiziert
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    • 12. Januar 2006 um 16:36
    • #3

    Hi!

    Zitat von "Outbid"

    jeweils zwei zusammen wären dann 2x5qmm

    Wie soll ich das verstehn?
    1+ und 1- auf jeweils 2 Adern oder wie?
    Das gäbe dann durch die leicht unterschiedliche Leitungslänge aber ne
    schöne Sauerrei...

    MfG
    Stephan

  • chris216
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    • 12. Januar 2006 um 17:10
    • #4

    In diesem Frequenzbereich? Ich glaube nicht, dass man da große Auswirkungen spürt. Ein gutes Kabel mit gleichmäßiger Verseilung sollte eh nur kleine Längenunterschiede haben, und die Laufzeit sollte doch eher gering sein. Als Mikrofonkabel nutzt man ja auch gerne vieradriges Kabel...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Michael D
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    721
    • 12. Januar 2006 um 17:41
    • #5

    Schliess ich mich an. Wenn man davon ausgeht, dass sich Strom im Kabel mit 0.7 facher Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, dann hat selbst ein 20KHz Ton noch eine Wellenlänge von 10.5 km... Ich behaupte mal, ein Meter mehr oder weniger ist da ziemlich egal... :)

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • ukw
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    • 13. Januar 2006 um 01:30
    • #6
    Zitat von "StephanT"


    Das gäbe dann durch die leicht unterschiedliche Leitungslänge aber ne
    schöne Sauerrei...

    MfG
    Stephan

    :shock: :shock: :shock:

    Pisa ruft :D

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • chris216
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    • 13. Januar 2006 um 08:44
    • #7

    Nun, ich würde da nicht mit Pisa winken.
    Nur handelt es sich hier um ein Problem, das erst in viel höheren Frequenzbereichen auftritt.
    So zum Beispiel in der Videotechnik, beim Übertragen von RGB über lange Leitungslängen. Da macht es durchaus Sinn, dass die Signale exakt zum gleichen Zeitpunkt ankommen, da man die Differenzen recht gut (in erster Linie auf analogen Monitoren) sehen kann. Hochwertige Computer Management Systeme haben daher einzelne Verzögerungsglieder, um die Längen aufeinander abzustimmen.
    Diese Signale bewegen sich allerdings in einem Bereich von einigen hundert MHz, fernab von jedem Audio...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • djobi
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    • 13. Januar 2006 um 09:28
    • #8

    "richtiges" LS-Kabel hat einen wesentlich feinadrigeren Aufbau als H07RN o.ä.!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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    2 Mal editiert, zuletzt von djobi (15. Januar 2006 um 13:26)

  • niggles
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    • 13. Januar 2006 um 13:40
    • #9
    Zitat von "djobi"

    "richtiges" LS-Kabel hat einen wesentlich feinadrigeren Aufbau als H07RN o.ä.!
    Die einzigen "Nachteile" sehe ich in der Kapazität des Kabels, ggf. auch beim Widerstand der Starkstromkabel - ob "man" das hört kann ich jedoch nicht beurteilen

    Hören tut man das mit Sicherheit nicht, aber spüren... Das Zeug rollt und verlegt sich gerade bei Kälte wesentlich unangenehmer (Steifheit, lästige "Dreher") als normales LS-Kabel, und da man je nach Anlagenkonzeption doch erhebliche Mengen davon zu verlegen hat würd ich mir das gut überlegen...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Crossfader
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    • 13. Januar 2006 um 17:57
    • #10

    Haben auch einige Kabel ähnlicher Art.

    Funktionieren tut das wunderbar, aber der Faktor Kabel aufwickeln und Kälte ist wirklich zu bedenken. Wenn die Kabel mal ne Nacht im Wagen waren hat man anfangs keine Freude, die abzuwickeln oder eben bei Freiluft Va´s diese wieder aufzuwickeln.

  • lini
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    2
    • 13. Januar 2006 um 21:23
    • #11

    Stimmt schon, nur gerade bei Freiluft-VA´s sind mir Ho7RNF einfach lieber,denn die sind halt eine ganze Ecke robuster als die normalen LS-Kabel.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • foh-platz
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    • 14. Januar 2006 um 09:15
    • #12

    Hallo zusammen.

    Es spricht aus der Praxis heraus überhaupt nichts dagegen, H07RNF - Leitung als LS-Kabel zu verwenden.
    Was die Flexibilität bei Kälte angeht, so habe ich mit TITANEX 11 - Leitung die besten Erfahrungen gemacht.
    Diese Leitung läßt sich sogar noch bei Minus-Graden hervorragend wickeln/rollen. Robuster als "normale" LS-Leitung ist sie allemal.

    Bis die Tage
    Helmut Leser

    Die, die sagen "es geht nicht", sollten die nicht stören, die es gerade versuchen!

  • Holti
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    • 14. Januar 2006 um 17:33
    • #13
    Zitat von "foh-platz"

    Hallo zusammen.

    Es spricht aus der Praxis heraus überhaupt nichts dagegen, H07RNF - Leitung als LS-Kabel zu verwenden.
    Was die Flexibilität bei Kälte angeht, so habe ich mit TITANEX 11 - Leitung die besten Erfahrungen gemacht.
    Diese Leitung läßt sich sogar noch bei Minus-Graden hervorragend wickeln/rollen. Robuster als "normale" LS-Leitung ist sie allemal.

    Bis die Tage
    Helmut Leser

    Ich hab grad nicht die genaue Bezeichnung zur Hand. Ist aber auch ein H07RN-F und ich meine sogar am Ende noch ein F. Das Kabel schmipft sich Industrieflex. Gibt es in zwei Ausführungen, eine davon ist extrem feinst drähtig. Dieses Kabel gibts es mit allen möglichen Durchmessern. Wir haben bei uns einige 2x4² und 4x4² seit Jehren im Einsatz. Der einzigste Nachteil den ich kenne ist das es wesentlich schwerer auf Grung des Mantels ist als z. B. Sommer Elefant Kabel.

    Mfg Holti

  • audienceblinder
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    • 15. Januar 2006 um 09:45
    • #14

    Es gibt einen krassen Unterschied zwischen normalem Stromkabel und Lautsprecherkabel.
    Du kappst Dir die Höhen und der Sound wird schwammiger.
    Ich hatte die Wahl zwischen 2 adriger H07RN-F und Messleitung(sehr,sehr feindrähtig), beide je 25m/2,5mm², das kann man hören !!!

  • Demtröder
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    858
    • 15. Januar 2006 um 11:40
    • #15

    Gibt es zweidrähtiges H07RN-F ? Ist laut definition doch "feindrähtig, für flexible Leitungen"

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • djobi
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    • 15. Januar 2006 um 13:27
    • #16
    Zitat von "djobi"

    "richtiges" LS-Kabel hat einen wesentlich feinadrigeren Aufbau als H07RN o.ä.!

    richtiges LS-Kabel hat sehr viele, sehr dünne Einzeldrähte pro Ader von z.B. 0,07 mm Durchmesser (Cordial) - normales Stromkabel hat wesentlich weniger, und dafür dickere Drähte verarbeitet!

    S. Hierzu auch:

    Zitat von "Cordial"

    Heutzutage ist bei der Auswahl des passenden Lautsprecherkabels besonders auf einen genügend großen Leiterquerschnitt zu achten.
    Moderne PA-Verstärker für den Tieftonbereich z.B. leisten über 4000 W / 4 Ohm. Hier werden Maximalwerte von 180 Volt bei 40 Ampere erreicht, die von Lautsprecherkabeln übertragen werden müssen.
    Gewarnt werden soll an dieser Stelle vor jeglicher Verwendung von Leitungen aus recyceltem Kupfer, wie es oft in preisgünstigen Kabeltypen zur Netzspannungsversorgung zu finden ist. Der darin enthaltene hohe Sauerstoffanteil oxidiert die Kabel und kann von merklichen Übertragungsverlusten bis hin zu Brandgefahr durch Erwärmung und Funkenschlag in Verschraubungen führen.

    http://www.cordial-gmbh.de/upmedia/pdf/La…wochen_V1_D.pdf

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  • kaischeks
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    • 15. Januar 2006 um 23:13
    • #17
    Zitat von "djobi"

    "richtiges" LS-Kabel hat einen wesentlich feinadrigeren Aufbau als H07RN o.ä.!


    Stimmt nicht ganz, es gibt auch durchaus sehr gute HiFi LS-Kabel, welche teilweise sogar aus starren Leitern bestehen! Sind zwar nur sehr selten anzutreffen, sind aber klanglich absolut nicht zu verachten. Die die ich kenne klingen sehr differenziert und hochauflösend.

  • djobi
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    • 16. Januar 2006 um 09:28
    • #18

    Hifi? Ich dachte wir reden hier über PA-Kabel .. ?!

    Klar, dieses dünne-für-unter-die-Tapete-Folien-Kabel vom Conrad hatte auch irgendwas starres drin, aber ist wohl nicht wirklich für nen ständig wechselnden Einsatz ausgelegt

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  • mringhoff
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    • 16. Januar 2006 um 10:58
    • #19

    Ich finds schon fast bemerkenswert, wie extrem hier auf die Qualität der Lautsprecherkabel wert gelegt wird.
    Für mich ist wichtig: ausreichender Querschnitt und flexible Leitung. Dabei ist das H07RN-F Kabel mitunter flexibler als so manche als "Lautsprecherkabel" verkaufte Leitung. Ölflex lässt grüssen!

    Die Feinheiten, die man eventuell im 1:1-Vergleich unter Hifi-Bedingungen heraushört interessiert doch eigentlich niemanden, wenn man mal bedenkt, wieviele Faktoren uns in unserer Arbeit das Soundleben schwer machen: Angefangen vom DJ, der verdreckte Platten oder schlecht komprimierte MP3 auflegt und dann noch wie wild am Eingangs-EQ rumfummelt. Oder die Band, wo jeder meint, er müsse der lauteste sein. Dann gehts weiter über zahllose Komponenten der Tontechnik (Mischer, Controller, EQ, Kompressoren etc.) wo jede einezelne Drehung eines Potis wohl mehr Unterschied in den Lautsprechern hervorruft wie die Verwendung eines feindrahtigen Lautsprecher zu einer H07RN-F G2,5
    Sogar ein 1:1-Vergleich bei verschiedenen Lautsprechern würde wohl mehr Qualitätsunterschiede zutage fördern, als ein entsprechender Vergleich bei Lautsprecherkabel.

    Jetzt aber nur nicht falsch verstehen, nicht, daß jetzt jeder meint, er könne jetzt mit einer 0,75er Litze seine PA-Anlage betreiben. Wie schon oben erwähnt: guter Querschnitt (je nach Länge und Leistung), sowie ausreichende Flexibilität (Arbeitserleichterung vor allem bei niedrigen Temperaturen) ist durchaus wichtig. Mir gings jetzt hier um die Feinheiten...

    Also alles ist relativ. Und wenns wirklich mal hörbar wird, was ist denn dann schon dabei, den EQ in diesem Frequenzbereich um 2-3 dB anzuheben?

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  • ukw
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    • 16. Januar 2006 um 11:41
    • #20
    Zitat

    Die Feinheiten, die man eventuell im 1:1-Vergleich unter Hifi-Bedingungen heraushört interessiert doch eigentlich niemanden,

    :shock:

    Auch bei den HiFi's hat noch keiner was gehört (im Blindtest wohlgemerkt)
    auch wenn zuvor "von eindeutigen Unterschieden wie Tag und Nacht " die Rede war.

    Gegen 7,5 Meter Länge, 4mm rostiger Weidezaundraht angetreten: wer will da sein Kupfer oder Silberkabel - gleicher Querschnitt, gleiche Länge - raushören?
    Angebote per PM . 500,- Euro Einsatz 8)

    ... for a few dB's more . . .

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